Bezirk Spandau

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Spandau ist der fünfte Verwaltungsbezirk von Berlin.[1] Am 31. Dezember 2024 hatte er 246.257 Einwohner. Große Teile des Bezirks liegen entlang der Havel. Spandau ist bekannt für seine Wald- und Wasserflächen.

Schnelle Fakten Politik ...
Wappen von Spandau
Wappen von Spandau
Wappen von Berlin
Wappen von Berlin
Spandau
5. Bezirk von Berlin
Ortsteile des Bezirks Spandau
Ortsteile des Bezirks Spandau
.
Fläche 91,878 km²
Einwohner 246.257 (31. Dez. 2024) (Basis Zensus 2022)
Bevölkerungsdichte 2680 Einwohner/km²
Adresse der
Verwaltung
Rathaus Spandau
Carl-Schurz-Straße 2/6
13597 Berlin
Website spandau.de
Ortsteile 9
Politik
Bezirksbürgermeister Frank Bewig (CDU)
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Der heutige Berliner Bezirk wurde 1920 im Zuge der Bildung von Groß-Berlin aus dem Gebiet der bereits 1232 urkundlich erwähnten Stadt Spandau und mehreren umliegenden Gemeinden und Gutsbezirken gebildet.

In Spandau liegen einige Berliner Stätten der industriellen Produktion, beispielsweise das BMW-Werk Berlin, das Motorräder für den Weltmarkt herstellt. Der Elektronikkonzern Siemens zählt hier zu den größten Arbeitgebern.

Zu den wesentlichen Bauwerken im Bezirk gehört die Zitadelle Spandau, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Die ehemalige Festung wird heute vor allem für Konzerte und Unterhaltungsveranstaltungen genutzt.

Geographie

Lage

Der heutige Bezirk Spandau liegt zum großen Teil am westlichen Ufer der Havel (siehe auch Zehdenick-Spandauer Havelniederung). Von den zwölf Berliner Bezirken ist er der flächenmäßig viertgrößte. Die Stadt Spandau wurde vor dem 13. Jahrhundert am Zusammenfluss von Spree und Havel gegründet. Spandau grenzt an die brandenburgischen Landkreise Oberhavel und Havelland sowie an die kreisfreie Landeshauptstadt Potsdam.

Landschaften

Die Havellandschaft in Spandau, 2023

Ortsteile

Der Bezirk Spandau unterteilt sich in neun Ortsteile:

Zitadelle Spandau
Gutspark Neukladow
CCC-Filmstudios in Haselhorst
Altstadt Spandau vom Spandauer Rathaus aus gesehen
Stößensee in Wilhelmstadt
Militärhistorisches Museum in Gatow
Gartenstadt Staaken
Wohnanlage im Falkenhagener Feld
Weitere Informationen Ortsteil und Ortslagen, Fläche (km²) ...
Ortsteil
und Ortslagen
Fläche
(km²)
Ein­wohner[3]
31. Dezember 2024
Ein­wohner
pro km²
Lage
0501 Spandau 8,03 42.353 5.274
Ortsteile des Bezirks SpandauBerlinKladowGatowStaakenFalkenhagener FeldWilhelmstadtSpandauHaselhorstSiemensstadtHakenfelde
Ortsteile des Bezirks Spandau
0502 Haselhorst 4,73 19.994 4.227
Ortsteile des Bezirks SpandauBerlinKladowGatowStaakenFalkenhagener FeldWilhelmstadtSpandauHaselhorstSiemensstadtHakenfelde
Ortsteile des Bezirks Spandau
0503 Siemensstadt 5,66 13.438 2.374
Ortsteile des Bezirks SpandauBerlinKladowGatowStaakenFalkenhagener FeldWilhelmstadtSpandauHaselhorstSiemensstadtHakenfelde
Ortsteile des Bezirks Spandau
0504 Staaken 10,90 47.315 4.341
Ortsteile des Bezirks SpandauBerlinKladowGatowStaakenFalkenhagener FeldWilhelmstadtSpandauHaselhorstSiemensstadtHakenfelde
Ortsteile des Bezirks Spandau
0505 Gatow
  • Alt-Gatow
  • Fliegerhorstsiedlung
  • Hohengatow
  • Siedlung Habichtswald
  • Siedlung Havelblick
10,10 3.530 350
Ortsteile des Bezirks SpandauBerlinKladowGatowStaakenFalkenhagener FeldWilhelmstadtSpandauHaselhorstSiemensstadtHakenfelde
Ortsteile des Bezirks Spandau
0506 Kladow 14,80 16.548 1.118
Ortsteile des Bezirks SpandauBerlinKladowGatowStaakenFalkenhagener FeldWilhelmstadtSpandauHaselhorstSiemensstadtHakenfelde
Ortsteile des Bezirks Spandau
0507 Hakenfelde 20,40 34.927 1.712
Ortsteile des Bezirks SpandauBerlinKladowGatowStaakenFalkenhagener FeldWilhelmstadtSpandauHaselhorstSiemensstadtHakenfelde
Ortsteile des Bezirks Spandau
0508 Falkenhagener Feld 6,88 39.922 5.803
Ortsteile des Bezirks SpandauBerlinKladowGatowStaakenFalkenhagener FeldWilhelmstadtSpandauHaselhorstSiemensstadtHakenfelde
Ortsteile des Bezirks Spandau
0509 Wilhelmstadt 10,40 41.250 3.966
Ortsteile des Bezirks SpandauBerlinKladowGatowStaakenFalkenhagener FeldWilhelmstadtSpandauHaselhorstSiemensstadtHakenfelde
Ortsteile des Bezirks Spandau
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Planungsräume

Die kleinräumige Gliederung für Berlin sind die Lebensweltlich orientierten Räume (LOR) mit Abgrenzung nach fachlichen Kriterien. Diese werden für sozialräumliche Planungszwecke genutzt und haben das Raumbezugssystem der Statistischen Gebiete / Verkehrzellen ersetzt.[4] Daten zu den Bevölkerungsstrukturen in diesen Planungsgebieten sind im Kiezatlas der Sozialraumdaten online zugänglich.[5]

LOR-Planungsräume im Bezirk Berlin-Spandau (Stand: 2016)
Weitere Informationen Planungs­räume, Schlüssel­nummer ...
LOR-Planungsräume im Bezirk (Stand der Daten vom 31. Dezember 2016)
Planungs­räume Schlüssel­nummer Bezirks­region Auslän­dische Staats­ange­hörige Deutsche (mit MHG) Deutsche (ohne MHG) Gesamt­zahl Anteil (ohne MHG) Anteil (mit MHG)
Hakenfelde Nord05010101Hakenfelde19041360076191088370 %30 %
Goltzstraße05010102Hakenfelde07140533046380588579 %21 %
Amorbacher Weg05010103Hakenfelde05590667063970762384 %16 %
Griesingerstraße05010204Falkenhagener Feld05930664020400329762 %38 %
An der Tränke05010205Falkenhagener Feld01830335013920191073 %27 %
Gütersloher Weg05010206Falkenhagener Feld16261892067281024666 %34 %
Darbystraße05010207Falkenhagener Feld23843232058761149251 %49 %
Germersheimer Platz05010208Falkenhagener Feld13621005052600762769 %31 %
An der Kappe05010209Falkenhagener Feld07530984043610609872 %28 %
Eckschanze05010310Spandau Mitte07380530026120388067 %33 %
Eiswerder05010311Spandau Mitte15441361027650567049 %51 %
Kurstraße05010312Spandau Mitte24851146034860711749 %51 %
Ackerstraße05010313Spandau Mitte15191031041540670462 %38 %
Carl-Schurz-Straße05010314Spandau Mitte23381958076721196864 %36 %
Freiheit05010339Spandau Mitte05790062003330097434 %66 %
Isenburger Weg05020415Brunsbütteler Damm01870521031770388582 %18 %
Am Heideberg05020416Brunsbütteler Damm00280067016140170994 %06 %
Staakener Straße05020417Brunsbütteler Damm07630837042470584773 %27 %
Spandauer Straße05020418Brunsbütteler Damm03430395032720401082 %18 %
Magistratsweg05020419Brunsbütteler Damm08140859053590703276 %24 %
Werkstraße05020420Brunsbütteler Damm00580096007750092983 %17 %
Döberitzer Weg05020521Heerstraße Nord02810534022800309574 %26 %
Pillnitzer Weg05020522Heerstraße Nord19571209041980736457 %43 %
Maulbeerallee05020523Heerstraße Nord32063494057131241346 %54 %
Weinmeister­hornweg05020524Heerstraße Nord04250572051370613484 %16 %
Borkumer Straße05020625Wilhelmstadt13101072051000748268 %32 %
Adamstraße05020626Wilhelmstadt46362325123981935964 %36 %
Tiefwerder05020627Wilhelmstadt08120702025450405963 %37 %
Graetschelsteig05020628Wilhelmstadt01940231015590198479 %21 %
Börnicker Straße05020629Wilhelmstadt03050306038020441386 %14 %
Zitadellenweg05030730Haselhorst06631420018550393847 %53 %
Gartenfelder Straße05030731Haselhorst21732520069291162260 %40 %
Rohrdamm05030832Siemensstadt27312195067661169258 %42 %
Motardstraße05030833Siemensstadt11380111002960154519 %81 %
Alt-Gatow05040934Gatow/Kladow09090318027380396569 %31 %
Groß-Glienicker Weg05040935Gatow/Kladow00730024003180041577 %23 %
Jägerallee05040936Gatow/Kladow05411041082730985584 %16 %
Kladower Damm05040937Gatow/Kladow01180176018570215186 %14 %
Kafkastraße05040938Gatow/Kladow01980282031900367087 %13 %
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Geschichte

Geografische Situation im brandenburgischen Raum um 1150

Der Bezirk Spandau ging aus der Besiedlung Spandaus hervor. Die Besiedlung des Gebietes lässt sich bis ins 6. Jahrhundert zurückverfolgen, als das Havelland von den Sprewanen und Hevellern (slawische Stämme) besiedelt wurde. Albrecht der Bär soll hier eine Burg errichtet haben, aus der die namensgebende Burganlage Spandow entstand, die im Jahr 1197 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Um diese Burg entwickelte sich die Stadt Spandow, die zum Zentrum des Gebietes wurde und vermutlich um das Jahr 1200 bereits Stadtrecht besaß.

1232 wurden die Stadtrechte durch den Markgrafen Johann I. und Otto III. urkundlich erweitert. Durch die förmliche Verbriefung, in der Spandau zum ersten Male als Stadt erwähnt wird, ist sie seitdem als Stadt anzusehen. 1539 trat Kurfürst Joachim II. in der Spandauer St.-Nikolai-Kirche zum protestantischen Glauben über, wodurch die Mark Brandenburg ebenfalls protestantisch wurde. Von 1239 bis ins 16. Jahrhundert bestand in Spandau ein bedeutendes Benediktinerinnenkloster, das das Kirchenpatronat über die St.-Nikolai-Kirche und weitere zehn Kirchen der Umgebung innehatte. Es ging infolge der Reformation unter.

1600–1945

Die Stadt Spandau und die Zitadelle Spandau, Matthäus Merian, 1633

Der Zustand der Stadt und Umgebung um 1728 wird in einem Katasterwerk für die befestigte Stadt Spandau dokumentiert, womit erstmals ein komplettes Liegenschaftskataster mit den beiden großmaßstäblichen Karten Spandau Intra moenia (1:1000) und Spandau extra moenia sowie entsprechenden Eigentümerverzeichnissen geschaffen wurde. Dieses liegt heute noch im Stadtarchiv Spandau vor. Erarbeitet wurde das Werk von dem Landmesser Gustav Haestskau.

Von den 1830er Jahren bis 1874 fand in Spandau jährlich zum Fronleichnamsfest die Spandauer Prozession statt, an der Katholiken aus Berlin und Charlottenburg teilnahmen. Zentrum der Feierlichkeiten war seit ihrer Fertigstellung 1848 die Kirche St. Marien am Behnitz. Die Prozession wurde im Rahmen des preußischen Kulturkampfes ab 1875 nicht mehr genehmigt.

Stadtansicht um 1850, vom damals noch Spandow genannten Ort

Die Schreibweise des Stadtnamens wurde mit Beschluss von 1877 offiziell von Spandow in Spandau geändert. 1887 schied die Stadt aus dem Landkreis Osthavelland aus und wurde ein Stadtkreis. Die Gutsbezirke Haselhorst, Spandau Land und Sternfeld kamen 1910 vom Kreis Osthavelland zur Stadt Spandau.

Mit Bau der Berlin-Hamburger Bahn erhielt Spandau am Standort des heutigen S-Bahnhofs Stresow im Jahr 1846 einen Eisenbahnanschluss, 1871 folgte die Berlin-Lehrter Eisenbahn. Der mit der Industrialisierung Spandaus stetig steigende Pendlerverkehr führte zwischen 1909 und 1911 zum Bau der Spandauer Vorortbahn, die 1928 als S-Bahn elektrifiziert wurde.

Siegelmarke vom Magistrat (ca. 1878–1920)

Während des Ersten Weltkriegs wuchs vor allem die Rüstungsindustrie, sodass Spandau zum Ende des Krieges ein bedeutendes Rüstungszentrum des Deutschen Reiches geworden war. Das hier gefertigte Maschinengewehr MG 08/15 wurde zum Synonym für die gleichnamige Redewendung. Ab 1897 siedelte das Elektrounternehmen Siemens & Halske Produktion und Verwaltung im Osten Spandaus auf den Nonnenwiesen an. Ein Novum war der mit dem Aufbau dieses Industriegebiets einhergehende Bau einer Wohnsiedlung durch Siemens. Dazu gehörte auch deren Infrastruktur: der Bahnhof Fürstenbrunn, die Straßenbahn an der Nonnendammallee und 1929 die von der S-Bahn befahrene Siemensbahn zum neu entstandenen Ortsteil Siemensstadt.

Im Rahmen der Bildung von Groß-Berlin am 1. Oktober 1920 wurde aus den folgenden Gebietseinheiten der Bezirk Spandau – damals der achte Bezirk Berlins – gebildet: Stadtkreis Spandau, Gemeinde Staaken, Gemeinde Tiefwerder, Gemeinde Pichelsdorf, Gemeinde Gatow, Gemeinde Kladow, Gutsbezirk Spandau-Zitadelle, Gutsbezirk Pichelswerder und Gutsbezirk Heerstraße (nördlicher Teil).

1945–1990

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte der Bezirk Spandau in der „Vier-Sektoren-Stadt“ Berlin zum Britischen Sektor und verlor West-Staaken an die Sowjetische Besatzungszone. Im Gegenzug kamen der Seeburger Ortsteil Weinmeisterhöhe und die Groß-Glienicker Siedlung Wochenend West aus dem Kreis Osthavelland zum Bezirk.[6]

Bis 1987 befand sich an der Wilhelmstraße das Kriegsverbrechergefängnis Spandau, in dem die Alliierten zuletzt nur noch den zu lebenslanger Haft verurteilten Rudolf Heß bewachten. Nach dessen Tod wurde das Gefängnis abgerissen.

Der gesamte S-Bahn-Verkehr im Bezirk kam 1980 auf den drei Strecken von Jungfernheide nach Gartenfeld (Siemensbahn) sowie über Fürstenbrunn nach Spandau und von Friedrichstraße über Westkreuz – Spandau nach Staaken zum Erliegen. Im selben Jahr erhielt der West-Berliner Bezirk mit der Verlängerung der damaligen U-Bahn-Linie 7 (heute: U7) zum U-Bahnhof Rohrdamm erstmals Anschluss an das Berliner U-Bahn-Netz. 1984 wurde die U7 bis zum Endbahnhof Rathaus Spandau fertiggestellt.

Knusperhaus auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt

Das kulturelle Zentrum des Bezirks ist die Spandauer Altstadt, von deren ursprünglicher Bausubstanz allerdings aufgrund der Ereignisse des Zweiten Weltkriegs wenig erhalten geblieben ist. Dennoch gelang mit der Sanierung in den 1970er Jahren und der Beseitigung der nach 1945 in Baulücken entstandenen eingeschossigen Behelfsbauten für Geschäfte eine rekonstruierte neue Altstadt. Sie wurde gleichzeitig vom Durchgangsverkehr weitgehend befreit und in eine Fußgängerzone umgewandelt und bietet seitdem Platz für Wochenmärkte und den alljährlich in der Adventszeit stattfindenden Spandauer Weihnachtsmarkt.

Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 erhielt Spandau 1990 das seinerzeit abgetrennte West-Staaken zurück. Auf dem ehemaligen Flugplatz Gatow, der während der Teilung von der Royal Air Force genutzt wurde, wurde 1995 das Militärhistorische Museum eingerichtet. Seit 1998 fährt die S-Bahn wieder über die Gleise der Spandauer Vorortbahn bis zum damals neu errichteten Bahnhof Berlin-Spandau mit Anschluss an den Regional- und Fernverkehr.

Seit 1990

In den 1990er Jahren wurde die „Wasserstadt Oberhavel“ städtebaulich entwickelt. Die Baumaßnahmen dazu waren 2008 weitgehend abgeschlossen. Das Gebiet erstreckt sich beidseits der Insel Eiswerder sowie auf den früheren Brachflächen an der Havel, nördlich davon.

Bevölkerung

Überblick

Am 31. Dezember 2024 zählte der Bezirk Spandau 246.257 Einwohner. Spandau hat damit die geringste Einwohnerzahl aller Berliner Bezirke, gefolgt vom Bezirk Reinickendorf. Bedingt durch den relativ hohen Anteil von Wasser- und Waldflächen an der Gesamtfläche von knapp 92 km²[7] lag am Stichtag die durchschnittliche Bevölkerungsdichte bei 2.680 Einwohnern pro km².

Bevölkerungsentwicklung im Bezirk Spandau
Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner
1925111.629
1933146.472
1939170.384
1946159.999
1950166.161
1955168.318
1961172.663
1965190.792
1970198.333
1980196.959
1991218.614
2000215.997
Jahr Einwohner
2001217.383
2002218.267
2003218.093
2004218.010
2005217.461
2006216.936
2007215.927
2008215.939
2009215.444
2010218.094
Jahr Einwohner
2011220.645
2012223.305
2013226.868
2014230.419
2015234.630
2016239.942
2017242.143
2018243.080
2019245.197
2020245.527
Jahr Einwohner
2021247.396
2022254.175
2023257.091
2024259.277
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Die unten stehenden Einwohnerzahlen ab 1991 (Stand: jeweils am 31. Dezember) basieren, abweichend von der Bevölkerungsfortschreibung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, auf Daten des Einwohnermelderegisters des Berliner Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten.[8]

Bevölkerungsstruktur

Die folgende Tabelle zeigt Angaben zur Struktur der Bevölkerung des Bezirks Spandau am 31. Dezember 2024.[8]

Weitere Informationen Geschlecht, Anzahl ...
Geschlecht Anzahl Anteil
männlich127.36149,1 %
weiblich131.91650,9 %
Insgesamt259.277100 %
 
 
Altersgruppen
unter 20053.17920,5 %
20 bis unter 40069.84326,9 %
40 bis unter 65082.60131,9 %
ab 65053.65420,7 %
Insgesamt259.277100 %
Herkunft Anzahl Anteil
Deutsche ohne Migrationshintergrund140.85754,3 %
Deutsche mit Migrationshintergrund049.05718,9 %
Ausländer069.36326,8 %
Insgesamt259.277100 %
 
Wohnlagen
einfache Wohnlagen bzw. ohne Angabe195.95175,6 %
mittlere Wohnlagen054.60821,0 %
gute Wohnlagen008.71803,4 %
Insgesamt259.277100 %
Religion Anzahl Anteil
evangelisch040.13615,5 %
römisch-katholisch021.05008,1 %
sonstige bzw. keine198.09176,4 %
Insgesamt259.277100 %
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Das Durchschnittsalter im Bezirk lag am 31. Dezember 2024 bei 43,0 Jahren (Berliner Durchschnitt: 42,8 Jahre).

Wirtschaft

Siemensturm in Siemensstadt
BMW-Motorrad R75/5, Baujahr 1973

Der Bezirk Spandau ist mit seinen Ver- und Entsorgungseinrichtungen wie dem Kraftwerk Reuter, der Biogasanlage und dem Klärwerk Ruhleben sowie zahlreichen Produktionsstätten (Siemens, Osram, BMW-Motorräder) ein bedeutender industriell geprägter Wirtschaftsstandort für Berlin.

Mehr als 30 Unternehmen haben ihren Sitz im Thelen Technopark, u. a. Boschen & Oetting Automatisierungs-Bau GmbH und BSH Technologie­zentrum.

Der Bezirk besitzt auch große Wald- und Wasserflächen, die als touristisch beliebtes Ausflugsgebiet genutzt werden.

2012 gehörten 12.461 Gewerbetreibende aus Spandau der IHK Berlin an.[9]

Die Johannesstift Diakonie ist ein Gesundheits- und Sozialunternehmen mit Sitz Spandau. Es ist der größte konfessionelle Klinikbetreiber in Berlin und beschäftigt im Nordosten Deutschlands an verschiedenen Standorten mehr als 10.000 Mitarbeiter.

Wohnungsmarkt

Im Berliner Bezirk Spandau lagen die Angebotsmieten für neu zu vermietende Wohnungen im Jahr 2023 bei durchschnittlich 10,1 Euro (Berliner Durchschnitt: 14,0 Euro).[10] Im Bezirksvergleich zählten die Mieten in Spandau damit zu den niedrigsten.

Infrastruktur

Luftbild vom Bahnhof Spandau

Die Stadt Spandau besaß ab Juni 1892 eine erste Pferdebahn-Linie (Hauptbahnhof – Fehrbelliner Tor). 1894 wurde der Betriebsbahnhof angelegt und es kam die zweite Linie (Hauptbahnhof bis Pichelsdorf) und 1896 die dritte Linie (Hauptbahnhof bis Schützenhaus) dazu. 1896 wurden alle Strecken elektrifiziert, 1909 kam die Spandauer Straßenbahn in Stadtbesitz. In den 1930er Jahren gab es einen O-Bus-Verkehr in Spandau. 1967 fuhr die letzte West-Berliner Straßenbahn (Linie 55) von Hakenfelde zum Bahnhof Zoo. Eine Eisenbahnstrecke vom Bahnhof Berlin-Spandau über Johannesstift nach Bötzow (Bötzowbahn) dient gegenwärtig in Teilen noch als Güterverkehrsstrecke.

Individualverkehr

Durch Spandau führen die beiden Bundesstraßen B 2 und B 5.

Spandau ist an zahlreiche nationale, internationale und regionale Radwanderwege angeschlossen: Unter anderem an die europäische EuroVelo-Route EV 7 (verläuft von Norwegen bis Malta),[11] an den Radweg Berlin–Kopenhagen (u. a. über Oranienburg, Zehdenick, Fürstenberg, Rostock)[12] und an den Havelradweg (u. a. über Potsdam und Brandenburg an der Havel).[13]

Öffentlicher Personenverkehr

U-Bahnhof Paulsternstraße

In Spandau gibt es Anbindungen mit folgenden öffentlichen Verkehrsmitteln:

Eisenbahn-Personenfernverkehr

Folgende Linien des Schienenpersonenfernverkehrs haben einen Verkehrshalt im Bahnhof Berlin-Spandau:

  • ICE-Linien 10, 11, 12 und 28
  • EC-Linien 27 und 99
  • IC-Linien 32 und 77

Schiffsverkehr

Wasserstraßen in Berlin

Durch Spandau führen die Bundeswasserstraßen Untere Havel-Wasserstraße, Havel-Oder-Wasserstraße und Spree-Oder-Wasserstraße. Der Spandauer Südhafen an der Havel ist der zweitgrößte Frachthafen Berlins.

Folgende Fähren verkehren im Bezirk Spandau:

Die Schleuse Spandau überbrückt die unterschiedlichen Wasserspiegelhöhen der Unteren Havel-Wasserstraße und der Oberen Havel-Wasserstraße. Sie liegt zwischen der Altstadt und der Zitadelle Spandau.

Energieversorgung

Auf dem ehemaligen Flugplatz Staaken befindet sich der größte Solarpark in der Metropolregion Berlin-Brandenburg. Die Anlage ging 2011 in Betrieb und erreicht eine maximale Leistung von 21 Megawatt.[14]

Politik

Bezirksverordnetenversammlung

Die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des Bezirks Spandau am 12. Februar 2023 führte zu folgendem Ergebnis:

Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung Spandau 2023[15]
Wahlbeteiligung: 51,9 %
 %
40
30
20
10
0
39,5
23,3
11,1
9,9
4,3
4,2
4,1
3,6
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
+12,2
−4,3
+0,9
−2,0
−0,2
−1,2
−3,4
−2,0
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Sitzverteilung (Stand: 2025)
       
Insgesamt 55 Sitze

Bezirksbürgermeister

Rathaus Spandau
Weitere Informationen Name, Partei ...
Name Partei Amtszeit Bemerkungen
Kurt Woelck DDP 1919–1921 letzter Oberbürgermeister Stadt Spandau
Martin Stritte 1921–1933
Max Harrer NSDAP 1933–1944
Ernst Neumann NSDAP 1944–1945
Fritz Warsow 1945
Richard Münch 1945–1946
Bruno Lehmann LDP 1946
Gottlob Münsinger SPD 1946–1949
Karl Schilling SPD 1949–1954
Georg Ramin SPD 1954–1958
Ernst Liesegang SPD 1958–1965
Klaus Bodin SPD 1965–1967
Herbert Kleusberg SPD 1967–1979
Werner Salomon SPD 1979–1992
Sigurd Hauff SPD 1992–1995
Konrad Birkholz CDU 1995–2011
Helmut Kleebank SPD 2011–2021
Carola Brückner SPD 2021–2023
Frank Bewig CDU seit 2023
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Der Bezirk Spandau ist durch den Bezirksbürgermeister auf Landesebene im Rat der Bürgermeister und in der AG Ressourcensteuerung vertreten.[16][17]

Bezirksamt

Mitglieder des Bezirksamts sind (Stand: 2025):[18]

Weitere Informationen Partei, Funktion ...
Partei Funktion Geschäftsbereich
Frank Bewig CDU Bezirksbürgermeister Personal, Finanzen und Wirtschaftsförderung
Carola Brückner SPD Stellvertretende
Bezirksbürgermeisterin
Bildung, Kultur, Sport und Facility Management
Thorsten Schatz CDU Bezirksstadtrat Bauen, Planen, Umwelt- und Naturschutz
Tanja Franzke CDU Bezirksstadträtin Jugend und Gesundheit
Gregor Kempert SPD Bezirksstadtrat Soziales und Bürgerdienste
N.N. AfD Bezirksstadtrat Ordnungsamt
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Städtepartnerschaften

Deutschland Siegen und Kreis Siegen-Wittgenstein (Nordrhein-Westfalen), seit 1952
Vereinigtes Konigreich Luton (Vereinigtes Königreich), seit 1959
Frankreich Asnières-sur-Seine (Frankreich), seit 1959
Israel Aschdod (Israel), seit 1968
Turkei İznik (Türkei), seit 1987
Deutschland Nauen (Brandenburg), seit 1988

Wappen

In der heutigen Form wurde das Wappen am 4. Februar 1957 durch den Senat von Berlin verliehen.

Blasonierung: In silbernem Schild über blauen Wellen eine nach außen ansteigende rote Stadtmauer; vor deren offenem, breitem, oben mit einem Zinnenkranz abgeschlossenem Mitteltor steht ein silberner Dreieckschild mit dem brandenburgischen goldenbewehrten roten Adler, dessen Flügel mit goldenen Kleestängeln belegt sind. Das Tor ist beseitet von zwei hinter der Mauer hervorkommenden goldenbeknopften roten spitzbedachten befensterten Türmen, zwischen denen auf dem Zinnenkranz des Tores ein naturfarbener Topfhelm – der brandenburgische Wappenhelm – sitzt. Er trägt als Helmzier einen mit goldenen Lindenblättern besäten schwarzen Flug. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit einem kleinen Berliner Wappenschild belegt ist.[19]

Wappenbeschreibung: Das Wappen des Bezirks Spandau leitet sich von dem Wappen der Stadt Spandau ab, dessen heraldische Elemente bereits im 13. Jahrhundert belegt sind – der Helm und die Mauern verweisen auf die Festungsstadt, das blaue Wellenband auf den Fluss Havel, und der rote märkische Adler auf die Gründungsherren. Die Mauerkrone wurde dem Wappen dabei am 1. Januar 2001 im Rahmen der Bezirksreform als verbindendes Element aller Berliner Bezirke hinzugefügt.

Polizei

Die Direktion 2 der Berliner Polizei ist für die Bezirke Spandau und Charlottenburg-Wilmersdorf zuständig.

Bauwerke

Fort Hahneberg

Profangebäude

Spandau hat keine wesentlich überregional bekannte Baukultur hervorgebracht.[20] Trotz der wasserreichen Gebiete gibt es kaum dem Wasser zugewandte Architektur.

Zu den markanten Bauwerken und Siedlungen im Bezirk zählen die Zitadelle Spandau, die Altstadt Spandau und Kolk, die Gartenstadt Staaken, die Siedlung Neu-Jerusalem, die Freilichtbühne an der Zitadelle, das Gesamtensemble Kolonistensiedlung Tiefwerder, das Fort Hahneberg und die Bruno-H.-Bürgel-Sternwarte.

Sakralgebäude

Kirchen und Kapellen

St.-Nikolai-Kirche

Die evangelischen Kirchen Spandaus gehören zum Kirchenkreis Spandau in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, die römisch-katholischen Pfarreien zu den Pastoralen Räumen Berlin Spandau-Süd und Berlin Spandau-Nord/Falkensee im Erzbistum Berlin.

  • Christophoruskirche, auch „Siemensstadt-Kirche“ genannt – Siemensstadt, Schuckertdamm, 1929–1931, Baudenkmal (evangelisch)
  • Dorfkirche Gatow – Gatow, Alt-Gatow, 1301–1315, Baudenkmal (evangelisch)
  • Dorfkirche Kladow – Kladow, Alt-Kladow, erster Bau 14. oder 15. Jahrhundert, Neubau 1818–1819, Baudenkmal (evangelisch)
  • Dorfkirche Staaken – Staaken, Nennhauser Damm/Hauptstraße, um 1310, Baudenkmal (evangelisch)
  • Gnadenkirche – Wilhelmstadt, Jaczostraße, 1946–1957 (evangelisch)
  • Kirche im Johannesstift – Hakenfelde, Schönwalder Allee, 1907–1910, Baudenkmal (evangelisch)
  • Kirche St. Marien am Behnitz – Spandau, Behnitz, 1845–1848, Baudenkmal (katholisch)
  • Luther-Kirche – Spandau, Lutherplatz, 1895–1896, Baudenkmal (evangelisch)
  • Melanchthon-Kirche – Wilhelmstadt, Melanchthonplatz/Wilhelmstraße, 1893, Baudenkmal (evangelisch)
  • Gemeindezentrum Radeland – Hakenfelde, Schwanter Weg, Gemeindezentrum von 1992 (evangelisch)
  • St.-Franziskus-von-Assisi-Kirche – Staaken, Hackbuschstraße, 1955 als „St.-Johannes.-B.-M.-Vianney Kapelle“, seit 1970 mit neuem Namen (katholisch)
  • St.-Joseph-Kirche – Siemensstadt, Quellweg/Goebelstraße/Natalissteig, 1934–1935, Baudenkmal (katholisch)
  • St.-Nikolai-Kirche – Spandau, Reformationsplatz, erster Bau um 1240, Neubau vor 1369, Baudenkmal
St. Marien am Behnitz
  • Schilfdachkapelle Zum Guten Hirten – Kladow, Gottfried-Arnold-Weg, 1951–1953, Baudenkmal (evangelisch)
  • Weihnachtskirche – Haselhorst, Haselhorster Damm, 1934–1935 und 1960–1964, Baudenkmal (evangelisch)
  • Wichernkirche – Hakenfelde, Wichernstraße, als Interimskapelle zunächst ab 1897 in Charlottenburg und ab 1908 in Siemensstadt, Neubau 1932 (evangelisch)
  • Zuversichtskirche – Staaken, Brunsbütteler Damm, 1962–1966 (evangelisch)

Moscheen
Die Moscheen im Bezirk Spandau sind sunnitisch. Sie gehören unterschiedlichen Dachverbänden an:

Buddhistische Tempel

  • Pagode Linh Thuu – Heidereuterstraße 30, Buddhistische Vietnamesische Gemeinde in Berlin e. V.[21]
  • Wat Pah Bodhi-Dhamm – Breitehornweg 1a, Wat Pah Bodhi-Dhamm Buddhistischer Verein e. V.

Bildung

Freiherr-vom-Stein-Gymnasium

Kultur und Sport

Citadel Music Festival, 2016

In Spandau existiert der Arbeitskreis Spandauer Künstler Berlin e. V.[22] das Kulturhaus Spandau,[23] das Theater Zitadelle,[24] die Freilichtbühne Zitadelle,[25] die Kunstlandschaft Spandau,[26] die Bastion Jugendkunstschule Berlin-Spandau,[27] sowie andere private und öffentliche Initiativen und Einrichtungen.

Veranstaltungen

Burgfest mit Ritterspielen in der Spandauer Zitadelle

Museen und Ausstellungen

Sport

Die Erfolgsbilanz der Wasserfreunde Spandau 04 weist rund 100 Deutsche Meisterschaften, zehn Europameisterschaften und eine Weltmeisterschaft sowie Titel im Schwimmen, Springen und Wasserball auf. Hagen Stamm, langjähriger Kapitän des Wasserball-Teams, wurde mit dem Verein von 1979 bis 1992 vierzehnmal in Folge Deutscher Meister, zwölfmal Deutscher Pokalsieger und gewann 1982, 1985, 1986 und 1989 den Europapokal der Landesmeister. Gegenwärtig ist er der Präsident des Vereins (Stand: 2025). Die Heimspiele der Wasserballer finden nicht im Bezirk statt, sondern im Sportzentrum Schöneberg.

Sportler der Wasserfreunde Spandau 04

Der LSV Spandau gewann 1939 den Titel des ersten deutschen Basketballmeisters, der durch einen deutlichen 47:16-Sieg über Bad Kreuznach errungen wurde. Nach 1945 wurde der Verein aufgelöst.

Die SG ASC/VfV Spandau spielte in der 2. Handball-Bundesliga. Der international erfolgreiche E-Sport-Verein Eintracht Spandau gründete sich 2021.[29]

Das Blaue Band der Spree ist eine der größten deutschen Tanzsport-Veranstaltungen und findet jedes Jahr über Ostern im Sport Centrum Siemensstadt statt.[30]

Der SC Siemensstadt hat über 7000 eingeschriebene Mitglieder (Stand: 2024) und zählt damit zu den mitgliederstarken Sportvereinen in der Stadt.[31]

Kinos

  • Cineplex-Spandau in der Havelstraße
  • Kino im Kulturhaus Spandau
  • Openair-Kino (nur in den Sommermonaten)

Spandau in den Künsten

Spandau Ballet

Die britische Musikgruppe Spandau Ballet wählte ihren Namen nach einer Berlinreise, bei der sie u. a. den – nahe der damals noch existierenden Berliner Mauer gelegenen – Flugplatz Gatow besuchte. Der Name sollte nach Auffassung der Bandmitglieder auf das Romantische und Düstere der Grenzsituation anspielen.

Die 1946 gegründete Filmproduktionsfirma CCC Film mit Sitz in Berlin hat mehr als 200 Kinofilme hergestellt. Sie ist Betreiber der CCC Filmkunststudios in Haselhorst und zählt zu den renommierten Filmfirmen im deutschsprachigen Raum.[32]

In Spandau ist eine Fluxuskunstaktion mit der Bezeichnung „Kunstlandschaft Spandau“ verortet, die von Ines Eck und Torsten Kulick initiiert wurde.[33]

Literatur

  • Rainer Fliegner: Spandau – Geschichte und Geschichten. Sutton Verlag, Erfurt 2007, ISBN 978-3-86680-122-6.
  • Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Slawenburg – Landesfestung – Industriezentrum. Untersuchungen zur Geschichte von Stadt und Bezirk Spandau. Colloquium, Berlin 1983, ISBN 3-7678-0593-6.
  • Wolfgang Ribbe: Spandau. Colloquium Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-7678-0716-5.
  • Hans-Rainer Sandvoß: Widerstand in Spandau. Heft 3 der Schriftenreihe über den Widerstand in Berlin von 1933 bis 1945, Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin 1988, ISSN 0175-3592.
  • Ralf Schmiedecke: Spandau bei Berlin. Sutton Verlag, Erfurt 2002, ISBN 978-3-89702-463-2.
  • Vermessungsamt Spandau (Hrsg.): 777 Jahre Spandau im Kartenbild der Jahrhunderte. DVD, 2009.
  • Otto Kuntzemüller: Urkundliche Geschichte der Stadt und Festung Spandau. Arani Verlag, Berlin 1978, ISBN 3-7605-8534-5.
  • Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin Stadt und Bezirk Spandau. Gebr. Mann Verlag, Berlin 1971, ISBN 3-7861-4076-6.
Commons: Bezirk Spandau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Bezirk Spandau – Reiseführer
Wiktionary: Spandau – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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