Binsmühle

Gemeindeteil des Marktes Obernzenn From Wikipedia, the free encyclopedia

Binsmühle (fränkisch: Binsmühl[2]) ist ein Gemeindeteil des Marktes Obernzenn im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).[3] Binsmühle liegt in der Gemarkung Unteraltenbernheim.[4]

Schnelle Fakten Markt Obernzenn ...
Binsmühle
Markt Obernzenn
Koordinaten: 49° 27′ N, 10° 32′ O
Höhe: 351 m ü. NHN
Einwohner: 2 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 91619
Vorwahl: 09107
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Geografie

Die Einöde liegt am Kemmathbach, einem rechten Zufluss der Zenn, und am Wiesengraben, der dort von rechts in den Kemmathbach mündet. 0,5 km südlich des Ortes liegt das Waldgebiet Wolfsklinge. Die Kreisstraße AN 21/NEA 38 führt am Hörhof vorbei nach Sondernohe (1,7 km südwestlich) bzw. nach Unteraltenbernheim zur Staatsstraße 2413 (0,8 km nordöstlich).[5]

Geschichte

Der Ort wurde 1408 als „Bintzenmüln“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist die Binse.[6]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Binsmühle zur Realgemeinde Unteraltenbernheim. Die Mühle hatte das Deutschordenskommende Virnsberg als Grundherrn.[7] Die Binsmühle erhielt die Hausnummer 20 des Ortes Unteraltenbernheim.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Binsmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Sondernohe und der 1811 gebildeten Ruralgemeinde Sondernohe zugeordnet.[8] Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde sie in die neu gebildete Ruralgemeinde Unteraltenbernheim umgemeindet.[9] Am 1. Mai 1978 wurde Binsmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Obernzenn eingemeindet.[10]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 36886 * * * *42
Häuser[11] 112 * * * *1
Quelle [12][13][14][15][16][17][18][19][20][21][1]
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* 
Ort wird zu Wimmelbach gerechnet.

Religion

Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Martin (Unteraltenbernheim) gepfarrt.[7] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Mariä Himmelfahrt (Sondernohe) gepfarrt.[20]

Literatur

Fußnoten

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