Binsmühle
Gemeindeteil des Marktes Obernzenn
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Binsmühle (fränkisch: Binsmühl[2]) ist ein Gemeindeteil des Marktes Obernzenn im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).[3] Binsmühle liegt in der Gemarkung Unteraltenbernheim.[4]
Binsmühle Markt Obernzenn | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 27′ N, 10° 32′ O |
| Höhe: | 351 m ü. NHN |
| Einwohner: | 2 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91619 |
| Vorwahl: | 09107 |
Geografie
Die Einöde liegt am Kemmathbach, einem rechten Zufluss der Zenn, und am Wiesengraben, der dort von rechts in den Kemmathbach mündet. 0,5 km südlich des Ortes liegt das Waldgebiet Wolfsklinge. Die Kreisstraße AN 21/NEA 38 führt am Hörhof vorbei nach Sondernohe (1,7 km südwestlich) bzw. nach Unteraltenbernheim zur Staatsstraße 2413 (0,8 km nordöstlich).[5]
Geschichte
Der Ort wurde 1408 als „Bintzenmüln“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist die Binse.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Binsmühle zur Realgemeinde Unteraltenbernheim. Die Mühle hatte das Deutschordenskommende Virnsberg als Grundherrn.[7] Die Binsmühle erhielt die Hausnummer 20 des Ortes Unteraltenbernheim.
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Binsmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Sondernohe und der 1811 gebildeten Ruralgemeinde Sondernohe zugeordnet.[8] Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde sie in die neu gebildete Ruralgemeinde Unteraltenbernheim umgemeindet.[9] Am 1. Mai 1978 wurde Binsmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Obernzenn eingemeindet.[10]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Martin (Unteraltenbernheim) gepfarrt.[7] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Mariä Himmelfahrt (Sondernohe) gepfarrt.[20]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Binsenmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 388 (Digitalisat).
- Elisabeth Fuchshuber: Uffenheim (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Mittelfranken. Band 6). Michael Laßleben, Kallmünz 1982, ISBN 3-7696-9927-0, S. 23.
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 135 (Digitalisat). Ebd. S. 216 (Digitalisat).
Weblinks
- Binsmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 25. November 2021.
- Binsmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 19. September 2019.
- Binsmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 20. April 2025.