Burgstall Hohenstatt
Burg in Baden-Württemberg, Deutschland
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Der Burgstall Hohenstatt ist eine abgegangene Höhenburg an einer Abbruchkante rechts über einer nordöstlichen Flussschleife der Bühler auf 357,9 m ü. NN Höhe. Sie liegt knapp 50 Meter über dem Talmühlenanwesen Neunbronn der Stadt Schwäbisch Hall im Landkreis Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg.
| Burgstall Hohenstatt | ||
|---|---|---|
| Staat | Deutschland | |
| Ort | Schwäbisch Hall-Neunbronn | |
| Entstehungszeit | Vermutlich 12. oder 13. Jahrhundert | |
| Burgentyp | Höhenburg, Talrandlage | |
| Erhaltungszustand | Burgstall, Graben sichtbar | |
| Ständische Stellung | Unbekannt | |
| Geographische Lage | 49° 7′ N, 9° 52′ O | |
| Höhenlage | 357,9 m ü. NN | |
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Geschichte

Die Geschichte dieser kleinen Burganlage ist bis heute fast völlig unbekannt, die Bezeichnung Burg Hohenstatt in modernen Kartenwerken lässt sich nicht eindeutig belegen. Im Jahre 1245 wurde ein Hugo von Hohenstatt erwähnt. Für die Jahre 1319 und 1333 ist ein Conrad von Hohenstatt nachgewiesen.[1] Das Wappen derer von Hohenstatt ist in Johann Siebmachers Wappenbuch von 1705 abgebildet. Ansonsten haben sich keine weiteren Nachrichten über das Adelsgeschlecht der Burg erhalten. Nach Alois Schneider könnte sie während des 12. oder 13. Jahrhunderts errichtet worden sein. Ob sie mit der gegenüber auf der westlichen Talseite der Bühler liegenden Burg Hohenstein in Zusammenhang gebracht werden kann, ist ebenfalls nicht belegbar. Angeblich wurde die Burg im Jahr 1461 von Herzog Ludwig von Bayern zusammen mit Hohenstein zerstört, da aber diese Nachricht erst aus einer späteren Zeit stammt, ist sie ebenfalls nicht bewiesen. Anfang der Neuzeit bestand nur noch der Flurnamen Burgstall.[2]
Literatur
- Alois Schneider: Die Burgen im Landkreis Schwäbisch Hall. Eine Bestandsaufnahme (= Forschungen und Berichte der Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg. Bd. 18). Konrad Theiss, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1228-7, S. 227–228.
