Burgweisach
Gemeindeteil des Marktes Vestenbergsgreuth in Mittelfranken
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Burgweisach ist ein Gemeindeteil des Marktes Vestenbergsgreuth im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken, Bayern).[2] Burgweisach liegt in der Gemarkung Kleinweisach.[3]
Burgweisach Markt Vestenbergsgreuth | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 42′ N, 10° 38′ O |
| Höhe: | 302 m ü. NHN |
| Einwohner: | 27 (31. Dez. 2021)[1] |
| Postleitzahl: | 91487 |
| Vorwahl: | 09552 |
Geografie
Durch das Dorf fließt die Kleine Weisach und der Gründleinsbach, der im Ort als linker Zufluss in die Kleine Weisach mündet. Der Ort ist von Acker- und Grünland mit vereinzeltem Baumbestand umgeben. Im Osten befindet sich eine größere Photovoltaikanlage. Die Kreisstraße ERH 18 verläuft nach Kleinweisach (0,9 km westlich) bzw. nach Dutendorf (1,7 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße verläuft nach Dietersdorf (1 km nordwestlich).[4]
Geschichte
Der Ort gehörte zum Rittergut Vestenbergsgreuth, das dem Ritterkanton Steigerwald zugehörig war. Bereits im 15. Jahrhundert haben die Nürnberger Patrizier Rieter im Ort Besitz.[5] 1802 waren immer noch die meisten Anwesen nürnbergisch. Ein Anwesen unterstand dem Kasten- und Jurisdiktionsamt Dachsbach.[6]
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Burgweisach dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Breitenlohe zugewiesen, 1810 dann dem neu gebildeten Steuerdistrikt Kleinweisach. 1818 wurde die Ruralgemeinde Kleinweisach gebildet, zu der der Ort gehörte. 5 Anwesen unterstanden in der freiwilligen Gerichtsbarkeit dem Patrimonialgericht Vestenbergsgreuth (bis 1848).[7]
Am 1. Januar 1972 wurde Burgweisach im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die neu gebildete Gemeinde Weisachgrund eingegliedert. Diese wurde am 1. Mai 1978 in den Markt Vestenbergsgreuth eingegliedert.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Burgweisach ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Maria (Kleinweisach) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Breitenlohe) gepfarrt.[17]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Burgweißach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 513 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Purg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 404–405 (Digitalisat).
- Georg Daßler (Hrsg.): Landkreis Höchstadt a. d. Aisch. Vergangenheit und Gegenwart. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-München 1970, DNB 457004320, S. 94.
- Hanns Hubert Hofmann: Höchstadt-Herzogenaurach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1951, DNB 452071143, S. 132 (Digitalisat).
- Franz Krug (Hrsg.): Der Landkreis Erlangen-Höchstadt. Verlag für Behörden u. Wirtschaft, Hof (Saale) 1979, ISBN 3-921603-00-5, S. 171.
Weblinks
- Geschichte der Ortsteile von Vestenbergsgreuth > Burgweisach. In: vestenbergsgreuth.de. Abgerufen am 7. August 2023.
- Burgweisach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 3. Oktober 2021.
- Burgweisach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 11. Oktober 2019.
- Burgweisach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 11. Oktober 2019.