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Castro TI

ehemalige Gemeinde des Schweizer Kantons Tessin From Wikipedia, the free encyclopedia

Castro (lombardisch Castra [ˈkaʃtra][2]) ist eine Fraktion der Gemeinde Acquarossa im Schweizer Kanton Tessin. Bis 2004 bildete sie eine eigenständige politische Gemeinde.

TI ist das Kürzel für den Kanton Tessin in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Castrof zu vermeiden.
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Castro
Wappen von Castro
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Bleniow
Gemeinde: Acquarossai2
Postleitzahl: 6723
Koordinaten: 714342 / 147819
Höhe: 651 m ü. M.
Fläche: 3,00 km²
Einwohner: 79 (31. Dezember 2003)[1]
Einwohnerdichte: 26 Einw. pro km²
Website: www.acquarossa.ch
Castro, Blick nach Norden
Castro, Blick nach Norden
Karte
Castro TI (Schweiz)
Castro TI (Schweiz)
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Gemeindestand vor der Fusion am 4. April 2004
Castro

Geographie

Castro liegt auf einer Terrasse am rechten Abhang des Bleniotals am rechten Ufer des Brenno, 14 km nordwestlich von Biasca.

Geschichte

1200 wird der Ort erstmals in der Phrase concilium de Castri erwähnt. Damals sowie 1253 ist auch von einer Burg die Rede, die möglicherweise langobardischen Ursprungs ist und dem Ort den Namen gegeben hat.[2]

Im Mittelalter bildete das Dorf zusammen mit Marolta und Ponto Valentino eine einzige Körperschaft, die consiglio genannt wurde. Deren Güter wurden 1895 auf die drei politischen Gemeinden aufgeteilt.

Auf den 4. April 2004 fusionierte Castro mit Corzoneso, Dongio, Largario, Leontica, Lottigna, Marolta, Ponto Valentino und Prugiasco zur neu gebildeten Gemeinde Acquarossa. Castro bildet aber nach wie vor eine eigenständige Bürgergemeinde.[3]

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche San Giorgio, erstmals erwähnt 1205; der heutige Bau datiert auf 1868[4][5]
  • Oratorium Sant’Antonio da Padova von 1730[4]
  • Casa dei Landvogti oder Casa Bolla (18. Jahrhundert)[4]

Bevölkerung

Angaben Jahre 1600/1683/1719 und 1769 inkl. Marolta

Castro TI: Einwohnerzahlen von 1600 bis 2003
Jahr  Einwohner
1600
  
150
1683
  
200
1719
  
122
1769
  
169
1799
  
151
1824
  
159
1836
  
153
1850
  
129
1860
  
104
1870
  
106
1880
  
116
1888
  
105
1900
  
97
1910
  
107
1920
  
95
1930
  
79
1941
  
94
1950
  
81
1960
  
68
1970
  
62
1980
  
63
1990
  
70
2000
  
81
2003
  
79
Quelle(n): Bundesamt für Statistik[6][7]

Persönlichkeiten

Literatur

Einzelnachweise

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