Charité (Fernsehserie)

historische Krankenhaus- und Drama-TV-Serie From Wikipedia, the free encyclopedia

Charité ist eine deutsche Fernsehserie nach einer Idee von Dorothee Schön und Sabine Thor-Wiedemann, die auch für die Drehbücher der ersten beiden Staffeln verantwortlich zeichneten. Handlungsort ist die namensgebende Berliner Charité,[2][3] eines der bekanntesten Krankenhäuser der Welt.

TitelCharité
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch, Russisch, Englisch
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Fernsehserie
Titel Charité
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch, Russisch, Englisch
Genre Drama, Krankenhausserie, Historienfilm
Erscheinungsjahre 2017–
Länge 45 Minuten
Episoden 24 in 4 Staffeln (Liste)
Produktions­unternehmen
Regie
Drehbuch
Produktion
Musik
Kamera
  • Staffeln 1−3:
  • Holly Fink
  • Staffel 4:
  • Martin Neumeyer
Schnitt Boris Gromatzki, Folgen 1–3
Julia Karg, Folgen 4–6
Dirk Grau, Folgen 7–12
Andreas Althoff, Cosima Schnell, Folgen 13–18
Gregory Schuchmann, Maren Unterburger, Folgen 13–24
Erstausstrahlung 21. März 2017 auf Das Erste
Besetzung
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Darsteller der zweiten Staffel mit Karl Max Einhäupl, damaliger Vorstandsvorsitzender der Charité, Februar 2018
Am Set

Die erste Staffel unter der Regie von Sönke Wortmann spielt in den Jahren des maßgeblich an der Charité geprägten medizinischen Fortschritts am Ende des 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht die Forschungsarbeit des „Bazillen-Vaters“ und Virologen Robert Koch. Erstausgestrahlt wurde die Staffel ab dem 21. März 2017 im Ersten.

Die zweite Staffel spielt in der Zeit des Nationalsozialismus am Ende des Zweiten Weltkrieges. Sie thematisiert stark die Arbeit des Chirurgen Ferdinand Sauerbruch. Regie führte in den sechs Folgen Anno Saul. Die Ausstrahlung begann am 19. Februar 2019.[4]

Die dritte Staffel wurde am 12. Januar 2021 erstmals gesendet.[5] Sie spielt während des Baus der Berliner Mauer und thematisiert die Arbeit von Otto Prokop, Ingeborg Rapoport und Helmut Kraatz.[5][6]

Die vierte Staffel wurde beginnend mit dem 9. April 2024 erstmals ausgestrahlt und ist eine Zukunfts-Fiktion, die im heißen und trockenen Sommer des Jahres 2049 spielt.[7]

Handlung

Staffel 1

Die erste Staffel verbindet das Wirken von Rudolph Virchow, Emil Behring, Paul Ehrlich und Robert Koch, insbesondere die Entdeckung des Tuberkulins, mit der fiktiven Geschichte um die aus einem wohlhabenden Arzthaushalt stammende, aber verwaiste und in der Folge verarmte Pflegerin Ida Lenze.

Staffel 2

Die zweite Staffel springt in die letzten Jahre des Zweiten Weltkrieges. Der Krieg, die Naziherrschaft und das Wirken unter anderem des Chirurgen Ferdinand Sauerbruch und des Psychiaters Max de Crinis an der Charité geben den historischen Rahmen für die fiktive Handlung um eine Medizinstudentin Anni Waldhausen, ihren Ehemann Artur Waldhausen und ihren Bruder Otto Marquardt.

Staffel 3

Die dritte Staffel beginnt um die Woche vor dem Mauerbau im Jahre 1961. Hierbei wird vor der Grenzschließung offensichtlich, wie sehr die Klinik durch Abwanderung der Ärzteschaft und des Pflegepersonals nach und nach immer mehr an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Auch innerhalb des Kollegiums treffen mit dem konservativen Frauenheilkundler Helmut Kraatz, der sozialistisch orientierten Kinderärztin Ingeborg Rapoport und dem fiktiven, sich nach der Freiheit des Westens sehnenden Curt Bruncken unterschiedliche Weltansichten aufeinander. In dieser Gemengelage muss die junge Ärztin Ella Wendt, die eigens von Senftenberg für die medizinische Grundversorgung herbeordert wurde, bei der renommierten Koryphäe auf dem Gebiet der Gerichtlichen Medizin, Otto Prokop, um ihre Forschungsmöglichkeiten kämpfen.

Staffel 4

Die vierte Staffel spielt im Hochsommer 2049. Es herrschen fast unmenschlich hohe Temperaturen, eine neue Gesundheitsreform spaltet die Gesellschaft und lässt die Solidarität untereinander schwinden. Die Charité ist weiterhin die Hochburg medizinischer Exzellenz und Forschung, modernst ausgestattet. In den sechs Folgen steht das Mikrobiom und dessen Aufschlüsselung im Zentrum.

Hintergrund

Staffel 1

Laut Aussage von Nico Hofmann lag das Budget bei 1,2 Millionen Euro pro Folge.[8] Die Drehbuchautorin Dorothee Schön wurde von den Experten Karl M. Einhäupl, dem Vorstandsvorsitzenden der Charité, und dem Direktor des Berliner Medizinhistorischen Museums, Thomas Schnalke beraten.[9]

Die erste Staffel der Serie wurde vom 19. Oktober 2015 bis zum 31. Januar 2016 in Prag gedreht.[10]

Die Filmcrew von Sönke Wortmann wird komplettiert durch den Production Designer Bernd Lepel (Der Untergang, Der Baader Meinhof Komplex, Borgia), die Kostümdesignerin Esther Waltz (Die Päpstin, Der Staat gegen Fritz Bauer), und die Maske von Jeanette Latzelsberger (Der Turm, Buddenbrooks).[1]

Die Premiere fand am 13. März 2017 im Langenbeck-Virchow-Haus statt.[11]

Staffel 2

Nur einen Tag nach der Erstausstrahlung der ersten Staffel gab die ARD bekannt, dass bereits an den Drehbüchern für die zweite Staffel geschrieben werde.[12] Die Dreharbeiten begannen Ende November 2017, Regie führte Anno Saul.[13]

Die zweite Staffel zeigt das Krankenhaus in der Zeit des Nationalsozialismus am Ende des Krieges. Wegen des großen Zeitsprungs wurde die gesamte Besetzung im Vergleich zur ersten Staffel ausgetauscht.[14]

Zur historischen Einordnung zeigte die ARD direkt nach den als Block gesendeten ersten beiden Folgen eine Dokumentation von Dagmar Wittmers, Die Charité – Medizin unterm Hakenkreuz, in der Medizinhistoriker über die von den Nationalsozialisten angestrebte rassistische Pseudomedizin und deren Förderung durch viele Ärzte berichten. Auch auf die Personalpolitik der Charité-Leitung wird eingegangen.

Die Premiere fand am 28. Januar 2019 im Berliner Zoo Palast statt.[15]

Staffel 4

Die Staffel wurde nach Drehbüchern von Tanja Bubbel und Rebecca Martin, unterstützt von medizinischer Fachberatung, entwickelt. Die Dreharbeiten für diese Staffel haben unter der Regie von Esther Bialas hauptsächlich in Lissabon stattgefunden.[16]

Besetzung

Staffel 1

Staffel 2

Staffel 3

Weitere Informationen Schauspieler, Rolle ...
Schauspieler Rolle
Nina GummichElla Wendt
Nina KunzendorfIngeborg Rapoport
Philipp HochmairOtto Prokop
Uwe OchsenknechtHelmut Kraatz
Max WagnerAlexander Nowack
Franz HartwigCurt Bruncken
Patricia MeedenSchwester Ariana
Amber BongardSchwester Petra
Hildegard SchroedterOberschwester Gerda
Uwe PreussHausmeister Fritz Krug
Thimo MeitnerAssistent Wittenberg
Anatole TaubmanMitja Rapoport
Nicholas ReinkeParteisekretär Lehmann
Peter MikluszHajo Brennscheidt
Christian Beermann Hauptmann Hertweck
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Staffel 4

Weitere Informationen Schauspieler, Rolle ...
Schauspieler Rolle
Sesede TerziyanDr. Maral Safadi
Angelina HäntschDr. Julia Kowalczyk
Gina HallerMarlene Hirt
Timur IşıkDr. Ferhat Williamson
Adriana AltarasDr. Seda Safadi
Moritz FührmannDr. Dylan van Boeken
Joshua SeelenbinderLou Melnik
Jenny SchilyEmilia Bonetti
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Rezeption

Einschaltquoten

Staffel 1

Die Erstausstrahlung des ersten und zweiten Teils von Charité am 21. März 2017 wurde in Deutschland von 8,32 Millionen Zuschauern gesehen und erreichte einen Marktanteil von 25,5 % für Das Erste.[17] Das war der erfolgreichste Serien-Neustart seit über 25 Jahren.[18]

Weitere Informationen Datum, Folge ...
DatumFolgeZuschauer
ReichweiteMarktanteil
21. März 2017[17]Barmherzigkeit und Kaiserwetter8,32 Millionen25,5 %
28. März 2017[19]Das Licht der Welt7,68 Millionen24,8 %
4. Apr. 2017[20]Wundermittel6,82 Millionen21,6 %
11. Apr. 2017[21]Götterdämmerung6,62 Millionen20,8 %
18. Apr. 2017[22]Zeitenwende6,60 Millionen20,4 %
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Im April 2018 sicherte sich der Online-Stream-Dienst Netflix die Ausstrahlungsrechte. Die Serie ist seitdem in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in den englischsprachigen Ländern USA, Kanada und Großbritannien sowie in den Benelux-Staaten, in Skandinavien und Osteuropa Teil des Netflix-Angebots.[18]

Staffel 2

Weitere Informationen Datum, Folge ...
DatumFolgeZuschauer
ReichweiteMarktanteil
19. Feb. 2019[23]Heimatschuss und Schwere Geburt5,38 Millionen17,2 %
26. Feb. 2019[24]Letzte Hoffnung4,77 Millionen15,3 %
5. März 2019[25]Verschüttet4,46 Millionen14,1 %
12. März 2019[26]Im Untergrund4,72 Millionen14,7 %
19. März 2019[27]Stunde Null5,11 Millionen16,3 %
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Die im Anschluss an die ersten beiden Folgen gezeigte Dokumentation „Die Charité – Medizin unterm Hakenkreuz“ von Dagmar Wittmers wurde von 3,82 Millionen Zuschauern gesehen, was einem Marktanteil von 14,4 % entsprach.[23] Alle Folgen der ersten und zweiten Staffel sind in der ARD-Mediathek verfügbar. Dort verzeichnete die Serie (Stand: 23. Februar 2019) bisher 2,2 Millionen Abrufe.[28]

Staffel 3

Weitere Informationen Datum, Folge ...
DatumFolgeZuschauer
ReichweiteMarktanteil
12. Jan. 2021[29]Eiserne Lunge und Blutsauger5,84 und 5,75 Millionen17,2 % und 17,6 %
19. Jan. 2021Grenzwerte und Atemstillstand4,94 und 5,03 Millionen14,1 % und 15,2 %
26. Jan. 2021Sepsis und Herzflimmern5,24 und 5,38 Millionen15,6 % und 16,9 %
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Die im Anschluss an die ersten beiden Folgen gezeigte Dokumentation „Die Charité – Ein Krankenhaus im Kalten Krieg“ von Dagmar Wittmers wurde von 4,28 Millionen Zuschauern gesehen, was einem Marktanteil von 15,5 % entsprach.[29]

Staffel 4

Weitere Informationen Datum, Folge ...
DatumFolgeZuschauer
ReichweiteMarktanteil
9. Apr. 2024[30]Ankunft und Trauma2,59 und 2,13 Millionen10,5 % und 9,2 %
10. Apr. 2024[31]Hoffnung und Mut1,92 und 1,69 Millionen8,4 % und 7,4 %
11. Apr. 2024[32]Heilung und Zuversicht1,49 und 1,32 Millionen6,2 % und 5,4 %
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Kritiken

Staffel 1

Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Berliner Charité, lobte die Umsetzung des Filmprojekts:

„Ich bin begeistert von der großartigen Zusammenarbeit und dem überzeugenden Ergebnis dieses außergewöhnlichen Filmprojekts. […] Die Charité ist stolz, dass diese medizinhistorisch bedeutenden Ereignisse nun filmisch aufgearbeitet und einem breiten Publikum nähergebracht werden.“

Karl Max Einhäupl: Berliner Zeitung[33]

Der Arzt, Historiker, Wissenschaftsjournalist und Sachbuchautor Werner Bartens sieht das Ergebnis kritischer:

„Dieses aufwendige Fernsehspektakel ist heillos überfrachtet. […] Burschenherrlichkeit, Frauenstudium, lesbische Liebe und Zilles ‚Milljöh‘ werden […] mitverhandelt. Man würde sich nicht wundern, wenn per Zeitreise Mauerfall, Kreuzberger Krawalle zum 1. Mai und die Mütter vom Prenzlauer Berg auch einen Kurzauftritt hätten. Hier wird schlicht zu viel des Guten in sechs Folgen gepackt. Übertherapie heißt das in der Medizin und den meisten Patienten bekommt das gar nicht gut.“

Werner Bartens: Süddeutsche Zeitung[34]

Auch Arno Frank von Spiegel Online sieht die Serie kritisch:

„Selbst der Tod aber bleibt ein erzählerischer Mitnahmeeffekt, richtig dramatisch wird es nie. Allzu viele Handlungsstränge wollen verfolgt und miteinander verflochten werden. […] Der Wille zum großen und akkuraten Sittengemälde bleibt spürbar, verstimmt aber auf Dauer. Was nicht heißt, dass die Konzentration auf eine Liebesgeschichte und einen Krankheitsüberträger dem Projekt gutgetan hätte. Vielleicht haben sich einfach die Sehgewohnheiten verschoben. Das Heil läge dann nicht in der Beschränkung, sondern in der Erweiterung und Entzerrung. ‚Charité‘ nicht als Sechsteiler im Fernsehen, sondern über zwölf Episoden auf einem Streaming-Dienst – das wär’s.“

Arno Frank: Spiegel Online[35]

Carolin Ströbele von Zeit Online lobte:

„Die Serie zeigt die Hin- und Hergeworfenheit der Helden in einer Zeit, in der auf der einen Seite bahnbrechende Erfindungen wie die Elektrizität und das Telefon das Leben revolutionieren, auf der anderen Seite aber blinde Kaisertreue und eine fast schon mittelalterliche Schicksalsergebenheit herrschen. […] Trotz Reifrockgeraschel und Hufgeklapper ist Charité in seinen guten Momenten das, was man unter dem Bildungs- und Unterhaltungsauftrag der Öffentlich-Rechtlichen verstehen kann: dem Zuschauer einen spannenden Topos wissenschaftlich fundiert und fiktional ausgestaltet nahezubringen.“

Carolin Ströbele: Zeit Online[36]

Rainer Tittelbach bewertete die Serie auf Tittelbach.tv positiv:

„Die sechs 50-Minüter sind prall gefüllt mit realen Biographien, mit Geschichten aus der medizinischen Forschung und der Krankenpflege, es geht um Gefühle, Liebe, geheime Leidenschaften, um Machtkämpfe, mangelnde Anerkennung, um eine völlig unzureichende Patientenversorgung, um autoritäre Strukturen, strenge Sitten. Die thematisch hoch interessante Serie von Sönke Wortmann nach den Büchern von Dorothee Schön & Sabine Thor-Wiedemann gibt ein umfassendes Bild vom Leben im Kaiserreich. Dass der Serie der magische Sog fehlt, ist kein Wunder bei der viel zu knapp bemessenen Sendezeit für dieses komplexe Projekt. So müssen die Figuren in ihrem narrativen Korsett verharren und dürfen zu wenig Eigen-Sinn entwickeln. „Charité“ ist ernsthaft, setzt mehr auf historische Fakten als auf Fiction. Format und Machart sind dem Sendeplatz & den Sehgewohnheiten des öffentlich-rechtlichen Publikums geschuldet.“

Rainer Tittelbach[37]

Staffel 2

Der Filmdienst schrieb:

„Der Serie gelingt es stimmig, mittels des umfangreichen Personals der Serie ein facettenreiches Zeitbild zu entwerfen und die ethischen Konfliktlinien sichtbar zu machen.“


Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen 2017

  • Maskenbild in Charité I: Jeanette Latzelsberger, Gregor Eckstein und Iris Peleira[39]

Bambi 2017

  • Beste Schauspielerin National: Alicia von Rittberg[40] in Charité I

Deutscher Fernsehpreis 2018

  • Nominierung für Charité I als Beste Dramaserie
  • Nominierung für Charité I Beste Ausstattung: Bernd Lepel[41]

Romyverleihung 2018

  • Auszeichnung für Charité I in der Kategorie „Bester Produzent TV-Film“[42]

Jupiter Award 2020

  • Auszeichnung für Charité II in der Kategorie „Beste TV-Serie National“

Deutscher Hörfilmpreis 2020

  • Nominierung von Charité II in der Kategorie „TV“[43]

International Emmy Award 2020

  • Nominierung von Charité II in der Kategorie „Best Drama Series“[44]

Venice TV Award 2020

  • Nominierung von Charité II in der Kategorie „Best TV Series“[45]

Soundtrack

Der Soundtrack zur 1. Staffel stammt von Martin Lingnau und Ingmar Süberkrüb.

  1. Charité Thema 1:02
  2. Barmherzigkeit 1:49
  3. Zwei Schwestern 2:32
  4. Alltag 2:01
  5. Kaiserwetter 7:41
  6. Der Brief 1:10
  7. Bakterien 1:32
  8. Hedwig und Koch 2:23
  9. Forschung 1:08
  10. Ehrlich 1:40
  11. Geheimnisse 1:22
  12. Das Licht der Welt 1:39
  13. Sir Arthur 2:11
  14. Götterdämmerung 1:24
  15. Morphium 1:53
  16. Das Experiment 1:48
  17. Hedda 2:43
  18. Ida und Georg 2:28
  19. Die Séance 2:25
  20. Intrigen 1:55
  21. Wundermittel 2:11
  22. Die Beerdigung 1:17
  23. Zeitwende 4:33

Literatur

  • Thomas Schlich: The Knick and Die Charité: Historical Hospital Series and the History of Medicine. In: Medical history. Band 62, Nr. 2, 2018, S. 266268, doi:10.1017/mdh.2018.19 (englisch).

Einzelnachweise

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