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Chondrodysplasia punctata Typ Sheffield

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Die Chondrodysplasia punctata Typ Sheffield ist eine angeborene Form der Skelettdysplasie, gekennzeichnet durch Gesichtsveränderungen und symmetrische Verkalkungen an Händen und Füssen.[1]

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
Q77.3 Chondrodysplasia-punctata Syndrome
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-11 ...
Klassifikation nach ICD-11
LD24.04 Chondrodysplasia punctata
ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion)
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Synonyme sind: Chondrodysplasia punctata, autosomal-dominant[2]

Die (mittlerweile veraltete) Bezeichnung[3] bezieht sich auf eine Publikation im Jahre 1976 durch die australische Kinderärztin Leslie J. Sheffield und Mitarbeiter.[4]

Die Erkrankung wird jetzt als Unterform der Rhizomelen Form der Chrondodysplasia punctata angesehen.[5]

Die Datenbank Orphanet nutzt stattdessen die Bezeichnung Chondrodysplasia punctata, brachytelephalangealer Typ.[3]

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:[1][4]

  • Flache breite Nasenwurzel, behinderte Nasenatmung
  • Mäßiger proportionierter Kleinwuchs
  • Gedeihstörung im Kindesalter
  • Geistige Entwicklungsverzögerung

Gelegentlich findet sich eine postaxiale Polydaktylie.

Untersuchungsmethoden

Im Röntgenbild finden sich symmetrische Verkalkungen an Händen und Füßen sowie paravertebral.[1] Punktförmige Verkalkungen um das Fersenbein gelten als weitgehend spezifisches Kriterium.[4]

Diagnose

Das charakteristische Gesicht ist wegweisend, die radiologischen Veränderungen bestätigen die Diagnose.

Differentialdiagnose

Abzugrenzen sind die anderen Formen der Chondrodysplasia punctata, insbesondere die gleichfalls dominant vererbte Chondrodysplasia punctata, tibial-metakarpaler Typ.

Heilungsaussicht

Die kindliche Wachstums- und Entwicklungsverzögerung normalisiert sich großenteils bis zum Wachstumsabschluss, während die Gesichtsauffälligkeit persistiert.[4]

Geschichte

Bereits im Jahre 1947 wurde durch die US-amerikanischen Orthopäden Theodore Vinke und Paul Duffy das Krankheitsbild unter der Bezeichnung Chondrodystrophia calcificans congenita publiziert.[6]

Literatur

  • A. M. Norman, S. Jivani, H. M. Kingston: Chondrodysplasia punctata: further evidence of heterogeneity. In: Clinical dysmorphology. Band 1, Nr. 3, Juli 1992, ISSN 0962-8827, S. 161–164, PMID 1342864.

Einzelnachweise

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