Christian Witt-Dörring
österreichischer Skirennläufer
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Christian Witt-Dörring (vollständiger Name: Theodor Christian Adolf Witt von Dörring * 2. Januar 1953 in Gmunden)[1] ist ein ehemaliger österreichischer Skirennläufer. Sein größter Erfolg war der Gesamt- und Abfahrtssieg im Europacup 1974. Witt-Dörring ist zudem Angehöriger von Familien, die bis zu dessen Abschaffung dem österreichischen Adel angehörten.
| Christian Witt-Dörring | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Voller Name | Theodor Christian Adolf Witt von Dörring | ||||||
| Nation | |||||||
| Geburtstag | 2. Jänner 1953 (73 Jahre) | ||||||
| Geburtsort | Gmunden, Österreich | ||||||
| Größe | 183 cm | ||||||
| Gewicht | 80 kg | ||||||
| Karriere | |||||||
| Disziplin | Abfahrt, Riesenslalom | ||||||
| Verein | SC Radstadt | ||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||
| Karriereende | 1978 | ||||||
| Medaillenspiegel | |||||||
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Leben
Theodor Christian Adolf Witt von Dörring ist der Sohn von Christian Witt von Dörring (* 2. August 1914 in Wien; † 2. Februar 2001 in Wien) und Caroline Eleonore Theresa Johanna Witt von Dörring (geb. Meran; * 15. November 1920 in Losensteinleiten; † 4. Februar 1965 in Radstadt), die am 7. September 1946 in Salzburg geheiratet hatten. Sein Großvater mütterlicherseits war Rudolf von Meran.
Er hatte acht Geschwister:
- Johanna Eleonore Witt von Dörring (* 8. Januar 1947 in Großarl). Sie heiratete am 4. April 1974 in Radstadt Sandor Rudnay de Rudnó et Divék-Ujfalu (* 27. November 1946 in Kaposvár)
- Aglaë Theodora Eleonora Witt von Dörring (* 1. Januar 1949 in Gmunden)
- Karl Christian Rudolf Witt von Dörring (* 4. Juni 1951 in Gmunden; † 2021). Er heiratete am 12. Februar 1978 in Brüssel Clothilde Eeman (* 13. November 1953 in Brüssel). Diese Ehe mit drei Kindern wurde 1997 geschieden.
- Eleonore Johanna Maria Witt von Dörring (* 9. März 1955 in Gmunden). Sie heiratete am 22. Oktober 1981 Herbert Nikitsch (* 8. Dezember 1953 in Wien). Aus dieser Ehe entstanden drei Kinder.
- Franz Karl Christian Witt von Dörring (* 3. September 1956 in Radstadt). Er heiratete am 30. August 1986 in Salzburg Brigitte Kos (* 20. Juli 1963 in Salzburg). Aus dieser Ehe entstanden vier Kinder.
- Johann Baptist Georg Christian Witt von Dörring (* 14. Dezember 1957 in Radstadt). Ehr heiratete am 15. Dezember 1988 in Wien Theresa von und zu Firmian. Aus dieser Ehe entstanden drei Kinder.
- Elisabeth Anna Adelheid Witt von Dörring (* 11. August 1959 in Radstadt). Sie heiratete am 10. August 1987 in München Wolfgang Freiherr von Stotzingen (* 23. Januar 1953 in Singen (Hohentwiel)). Aus dieser Ehe entstanden vier Kinder.
- Rudolf Karl Witt von Dörring (* 30. November 1961 in Radstadt). Er heiratete am 10. Mai 1992 in Salzburg Eleonore von Künburg-Norman (* 14. Mai 1968 in Salzburg). Aus dieser Ehe entstanden vier Kinder.
Ab dem 1. Oktober 2017 übernahm Witt-Dörring die Leitung der Thommen Medical Austria GmbH in Zwölfaxing, die zur Thommen Medical AG aus Grenchen in der Schweiz gehört. Zuvor hatte er zehn Jahre lang die Produkte des Unternehmens in Toruń für den Markt in Polen vertrieben.[2]
Ehe und Nachkommen
Christian Witt-Dörring heiratete am 21. Dezember 1987 in Wien Daniela Bleier (* 5. September 1958 in Wien). Zu diesem Zeitpunkt trug Witt-Dörring den Titel des Diplom-Kaufmanns und Bleier trug den Titel Doktor. Anfangs lebte die Familie in Wien, danach in Zwölfaxing.[3]
Aus der Ehe entstanden zwei Kinder:[1]
- Constantin Paul Karl Simon Witt von Dörring (* 26. Juli 1988 in Wien)
- Paul Gottfried Witt von Dörring (* 29. März 1990 in Wien)
- Emilie Witt von Dörring (* 15. März 2003)
Constantin und Paul Gottfried studierten Betriebswirtschaftslehre bis zum Magister, Constantin führt ein Fotostudio und Paul Gottfried arbeitet als Skilehrer und Naturbegleiter. Emily absolvierte 2021 die Matura.[3]
Karriere
Witt-Dörring kam im Alter von zehn Jahren zum Ski Club Radstadt. Nachdem sich erste Erfolge bei Schülerrennen einstellten, wechselte er an das Skigymnasium in Stams. Ende der 1960er-Jahre wurde der Abfahrtsspezialist in den Kader des Österreichischen Skiverbandes aufgenommen. Erste große Erfolge im Europacup gelangen dem Salzburger in der Saison 1972/73. In der ersten Abfahrt von Les Menuires feierte er seinen ersten Sieg, in der Zweiten wurde er Dritter. Ein weiterer dritter Platz gelang ihm im Riesenslalom von Obertauern. Damit wurde er Sechster in der Abfahrtswertung und Zwölfter im Gesamtklassement. Die folgende Saison 1973/74 wurde zu seiner erfolgreichsten: Er gewann die Abfahrten von Avoriaz und Haus, wurde jeweils Zweiter in den beiden Abfahrten von La Foux d’Allos und belegte im Riesenslalom von Haus und in der zweiten Abfahrt von Avoriaz den dritten Platz. Damit feierte er einen überlegenen Sieg in der Abfahrtswertung und gewann auch die Gesamtwertung, jeweils vor seinem Teamkollegen Josef Loidl. Durch die Europacuperfolge kam Witt-Dörring auch zu wenigen Einsätzen im Weltcup, erreichte dort aber keine ansprechenden Resultate. In der Saison 1974/75 konnte Witt-Dörring nicht an seine Vorjahresergebnisse anschließen und kam nur in den beiden Abfahrten von Laax auf den dritten Rang. Nach dieser eher schwachen Saison beendete er im Alter von 22 Jahren seine sportliche Karriere.
Jedoch startete er 1978 noch bei der Winter-Universiade und errang die Bronzemedaille hinter dem Italiener Franco Marconi und dem Österreicher Werner Margreiter.[4]
Vorfahren
| Ahnentafel von Christian Witt-Dörring | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ururgroßeltern |
Ferdinand Johannes Wit von Dörring (1799–1863) |
Christian Joseph Johann Nepomuk Freiherr Kotz von Dobř (1806–1883) |
Theodor Josef von Patzoll (1830–1894) |
Johann Spitzer (1825–1886) |
Johann von Österreich (1782–1859) |
Franz Philipp von Lamberg (1791–1848) |
König |
August Graf Breunner-Enkevoirth (1828–1894) |
| Urgroßeltern |
Carl Felix Witt von Dörring (1834–1908) |
Theodor Gabriel Ignatz Edler von Patzoll (1859–1913) |
Franz von Meran (1839–1891) |
Karl Maria Alexander von Auersperg (1859–1927) | ||||
| Großeltern |
Christian Felix Ferdinand Guido Witt von Dörring (1878–1942) |
Rudolf von Meran (1872–1959) | ||||||
| Eltern |
Christian Witt von Dörring (1914–2001) | |||||||
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Christian Witt-Dörring | ||||||||
Erfolge im Europacup
- Saison 1972/73: 6. Abfahrtswertung
- Saison 1973/74: 1. Gesamtwertung, 1. Abfahrtswertung
- Saison 1974/75: 7. Abfahrtswertung
Insgesamt drei Siege (Abfahrten in Les Menuires 1973, Avoriaz 1974 und Haus 1974), 2× Zweiter, 6× Dritter
- Winter-Universiade 1978: Bronze in der Abfahrt
Literatur
- Österreichischer Skiverband (Hrsg.): Österreichische Skistars von A–Z, Innsbruck 2008, ISBN 978-3-9502285-7-1, S. 496–497.
Weblinks
- Jose Rafael Escareal, Florian Tobias Brody: <privat> Witt von Dörring. (Hypertext Markup Language (HTML)) In: Geni.com. MyHeritage, abgerufen am 5. Juni 2026 (deutsch).
- Christian Witt-Dörring auf thepeerage.com, abgerufen am 5. Juni 2026.
- Christian Witt-Dörring. (Hypertext Markup Language (HTML)) Biographical details. In: intersportstats.com. Bill Mallon, Hilary Evans, Jeroen Heijmans, Kristof Linke, Martin Kellner, abgerufen am 5. Juni 2026 (englisch).
- Person:927008. (Hypertext Markup Language (HTML)) In: en.rodovid.org. Rodovid, abgerufen am 5. Juni 2026 (englisch).