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Chromosom-7q-Syndrom

Gruppe seltener angeborener Erkrankungen mit einer Deletion auf dem Chromosom 7 From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Chromosom-7q-Syndrom ist eine Gruppe seltener angeborener Erkrankungen mit einer Deletion auf dem Chromosom 7 und zählt damit zu den Mikrodeletionssyndromen. Gemeinsam ist der Verlust von genetischem Material im langen Arm des Chromosoms 7. Klinisch findet sich eine Intrauterine Wachstumsverzögerung, Gaumenspalte und häufig eine Holoprosenzephalie.[1][2]

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
Q93.5 Sonstige Deletionen eines Chromosomenteils
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-11 ...
Klassifikation nach ICD-11
LD44.70 Deletionen des langen Arms des Chromosoms 7
ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion)
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Synonyme sind: Deletion 7q; Monosomy 7q; 7q deletion; 7q monosomy; Partial monosomy 7q

Die Erstbeschreibung stammt aus dem Jahre 1973 durch den kanadischen Humangenetiker Mohamed H. K. Shokeir.[3]

Einteilung

Zu dieser Gruppe gehören:

Verbreitung

Die Häufigkeit ist nicht bekannt, in 90 % handelt es sich um neu entstandene Deletionen.[1]

Klinische Erscheinungen

Ausmaß und Schwere der Erkrankung hängen von der genauen Lokalisation der Deletion ab und davon, welche Gene betroffen sind.[2]

Allgemeine klinische Kriterien sind:[1]

beim männlichen Geschlecht können Kryptorchismus, Mikropenis oder Hypospadie hinzu kommen.

Einzelnachweise

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