Congress Hotel Chemnitz

Hotel in Chemnitz, höchstes Gebäude der Stadt From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Congress Hotel Chemnitz ist ein Hochhaus in Chemnitz, das bis Februar 2026 zum Teil als 3-Sterne-Hotel genutzt wurde. Es liegt zentral in der Innenstadt von Chemnitz und ist mit einer Höhe von 97 m und 26 Obergeschossen das höchste Gebäude der Stadt.

Schnelle Fakten Basisdaten, Nutzung/Rechtliches ...
Congress Hotel Chemnitz
Congress Hotel Chemnitz
Basisdaten
Bauzeit: 1969–1974
Sanierung: 2018
Baustil: Brutalismus
Architekt: Rudolf Weißer
Koordinaten: 50° 50′ 9,8″ N, 12° 55′ 15,7″ O
Congress Hotel Chemnitz (Sachsen)
Congress Hotel Chemnitz (Sachsen)
Nutzung/Rechtliches
Nutzung: Hotel
Zimmer: 226[1]
Technische Daten
Höhe: 97 m
Etagen: 26 Obergeschosse
Aufzüge: 6
Höhenvergleich
Chemnitz: 1. (Liste)
Deutschland: 101. (Liste)
Anschrift
Anschrift: Brückenstraße 19
Postleitzahl: 09111
Stadt: Chemnitz
Land: Deutschland
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Geschichte

Das Gebäude wurde von 1969 bis 1974 als Interhotel „Kongreß“[2] von dem Architekten Rudolf Weißer[3] im damaligen Karl-Marx-Stadt in der Auffassung der DDR-Moderne geplant, in Gleitbauweise[4] errichtet und zum Teil mit einer Vorhangfassade verkleidet.

Nach der Deutschen Wiedervereinigung gehörte es zunächst zur französischen Kette Accor und dort zur Gruppe der Mercure Hotels. Danach wurde das Hotel mehrfach verkauft, aber bis Ende 2017 unter dem alten Namen geführt.[5]

Ab 2018 wurde das Hotel von Dorint betrieben, wobei anfangs lediglich die oberen sieben Etagen noch als Hotel mit insgesamt 101 Zimmern genutzt wurden.[6] 2018 öffnete auch das Panorama-Restaurant in der 26. Etage wieder, nachdem es 2014 geschlossen worden war.[7]

Im September 2023 wurde das Hotel von der GCH Hotel Group übernommen, seit Januar 2024 wird es unter dem Namen Congress Hotel Chemnitz geführt.[1]

Im Januar 2026 kündigte das Unternehmen an, das Hotel zum 31. Januar 2026 zu schließen.[8]

Der Hotelbetrieb wurde im Februar 2026 eingestellt und das Objekt an den Eigentümer, die Aroundtown SA in Luxemburg, zurückgegeben.[9]

Literatur

  • Rudolf Weißer: Stadthalle und Interhotel „Kongreß“ in Karl-Marx-Stadt. In: Architektur der DDR. 25. Jahrgang 1975, Heft 4, S. 226–239.
  • Günter Hofmann (Gesamtleitung): Interhotel Katalog DDR. Selbstverlag der Vereinigung Interhotel DDR, Berlin 1976.
  • Karl Brix: Karl-Marx-Stadt, Stadthalle und Interhotel „Kongreß“. E. A. Seemann, Leipzig 1981.

Einzelnachweise

Siehe auch

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