Deutsch-reformierte Kirche (Magdeburg)
nicht erhaltenes Kirchengebäude in Magdeburg in Deutschland
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Die Deutsch-Reformierte Kirche war ein Kirchengebäude in Magdeburg in Sachsen-Anhalt am Kaiser-Otto-Ring, heute Ecke Lüneburger Straße/Henning-von-Tresckow-Straße.

Vorgeschichte
Im Erzstift Magdeburg war im 16. Jahrhundert die lutherische Reformation eingeführt worden; diesem Bekenntnis gehörte in den folgenden Jahrhunderten die große Mehrheit der Bevölkerung an. Durch Zuwanderung aus den Niederlanden und dem Westen Deutschlands bildeten sich in den Städten auch kleine reformierte (calvinische) Gemeinden. In Magdeburg hielten sich vermutlich einige Reformierte auf, ohne jedoch eine Gemeinde zu bilden. Elisabeth Charlotte von Anhalt-Harzgerode, Ehefrau des ersten brandenburgischen Gouverneur Magdeburgs und reformierter Konfession, bestellte am 26. Oktober 1666 den reformierten Heinrich Duncker als Hofprediger. Er hielt im damaligen Regierungsgebäude am Domplatz Weihnachten 1666 seine erste reformierte Predigt in Magdeburg. Hier sammelten sich die Reformierten der Stadt, ohne dass jedoch eine offizielle Gemeinde gebildet wurde.[1] Von Seiten der Mehrheitsbevölkerung gab es ernste Anfeindungen.[2] 1680 kam das Gebiet des Erzstifts endgültig an Brandenburg-Preußen, dessen Herrscherhaus seit 1613 calvinisch war. Das bedeutete für die reformierte Minderheit – in Magdeburg die „wallonische“ (französischsprachige) und die „deutsche“ – eine gesellschaftliche Aufwertung und das Heraustreten aus der Verborgenheit. Beim Ausbruch der Pest im Jahr 1681 verließ der Hofstaat des Gouverneurs samt Prediger Duncker die Stadt. Nach dem Ende der Seuche lebten noch 60 Reformierte in Magdeburg.[3]
Nutzung der Sankt-Gangolfi-Kapelle

Am 23. Juni 1681 wies der Kurfürst Friedrich Wilhelm den Reformierten in Magdeburg die Sankt-Gangolfi-Kapelle zu, wodurch die reformierte Gemeinde der Stadt begründet wurde.[4] Der Kurfürst berief am 18. Juli 1681 Friedrich Wilhelm Thulemeyer als Prediger.[5] Die Kapelle wurde hergerichtet. Nach dem während der Arbeiten die Gottesdienste zunächst im Freien auf dem Hof statt fanden, fand der erste Gottesdienst in der Kapelle am 31. August 1681 statt.[6] Die Bezahlung Thulemeyers war mit 200 Talern im Jahr sehr knapp und wurde dann vom Kurfürsten auf 300 Taler erhöhte. Um eine finanzielle Grundlage zu schaffen, veranlasste der Kurfürst 1684, dass die eigentlich der zerstörten Ambrosiuskirche in der Sudenburg zustehenden Einnahmen nun an die reformierte Gemeinde gingen. Hierbei handelte es sich um 28 Morgen Acker im Wiedersdorfer Feld, zwölf Scheffel Weizen die von 3,5 Vierteln Land vor Sohlen zu leisten waren und 1,25 Hufe Acker im Rottersdorfer und Schrotdorfer Feld.[7] Weitere Einnahmen wurden aus Langenweddingen, Hohenwarsleben, Schnarsleben, Groß Ottersleben, Salbke, Atzendorf, Altenweddingen, Osterweddingen und Biere erzielt.[8] Von den Äckern im Rottersdorferfeld gingen später 19 Morgen für den Bau von Schanzen der Festung Magdeburg verloren, für die die Gemeinde allerdings entschädigt wurde.[9] Die Gemeinde war durch die Einnahmen aus dem ihr zugeflossenen Grundbesitz in der Lage, auch einen Kantor und Schulmeister sowie einen Organisten einzustellen, so dass inklusive des Predigers drei Personen beschäftigt wurden.[10] Erster Schulmeister war Gottlieb Christian Voigt, der die Kinder zunächst in seiner Wohnung unterrichtete. 1689 erhielt die Gemeinde das nahe der Kapelle liegende Haus Domplatz 2, das dann bis 1696 als Schule und Schulmeisterwohnung genutzt, dann vermietet und letztlich 1715 wurde. Der Erlös von 200 Talern wurde zu 6 % Zinsen angelegt. Jährlich wurden stiftungsgemäß zwölf Taler zum Unterhalt des Schulmeisters entnommen.[11]
Der Gemeinde gehörte auch der Gouverneur der Festung Magdeburg, Generalmajor Ernst Gottlieb von Börstell an. Er stiftete anlässlich der ersten in der Kapelle gefeierten Kommunion einen vergoldeten silbernen Abendmahlskelch und Brotteller. Kriegskommissarius Johann Steinhäuser stiftete bereits 1681 ein Taufbecken und Ostern 1686 einen weiteren Abendmahlskelch. Diese Gegenstände waren zumeist auch noch im 20. Jahrhundert in der Gemeinde in Benutzung. Gleiches galt für zwei silber-vergoldete Kannen. Ein aus rotem Samt und Silber gefertigter Klingelbeutel wurde 1683 vom Apotheker Johann Adam Tuchscherer gestiftet,[12] der jedoch bereits 1690 gestohlen wurde und dann neu angeschafft werden musste.
Das Verhältnis zu den Lutheranern war weiter nicht frei von Problemen. So wurde 1686 beklagt, dass die lutherische Seite bei der Heirat von Reformierten und Lutheranerinnen Probleme bereitete, soweit die Hochzeit in der reformierten Kirche erfolgen sollte. Der Kurfürst musste streitentscheidend eingreifen.[13] Beklagt wurde auch, dass Gottesdienste durch Lutheraner gestört wurden, die sich Sonntags johlend vor der Kapelle einfanden und die Kapelle auch mit Steinen bewarfen. Die Gemeinde drängte daher darauf, dass der Hof der Kapelle gegenüber der restlichen Platzfläche abgegrenzt würde, was vom Kurfürsten dann auch 1689 so verfügt wurde.[14]
Das Taufregister der Gemeinde ist seit dem Jahr 1681, das Heiratsregister seit 1683, das Sterberegister seit 1711 und das der Kommunionen seit 1717 erhalten. Vor 1683 vorgenommene Trauungen wurden, soweit die Häuser der Pest verdächtigt waren, vor der Kirchentür durchgeführt.[15]
Ab 1689 kamen reformierte Glaubensflüchtlinge aus Mannheim nach Magdeburg. Die darunter befindlichen französischsprachigen Wallonen bildeten bereits ab Juli 1689 eine eigene Gemeinde und nutzten die Kirche des Klosters Unser Lieben Frauen für ihre Gottesdienste. Die deutschsprachigen Pfälzer schlossen sich hingegen zunächst der Deutsch-reformierten Gemeinde an. Im Taufregister wird in einem Eintrag vom 1. Januar 1690 erstmalig die Anmerkung aus Mannheim vermerkt. Mit der weiteren Zunahme der Flüchtlingszahl und der Einwanderung des Mannheimer Predigers Thilemann Ghim wurde dann jedoch die Forderung nach einer eigenen Gemeinde laut. Zunächst waren Gottesdienste im Saal des Innungshaus der Gewandschneider durchgeführt worden. Es wurde der Anspruch erhoben, ebenfalls die Kirche des Klosters Unser Lieben Frauen zu nutzen. Die wallonische Gemeinde sprach sich dagegen aus, der Kurfürst entschied jedoch für eine gemeinsame Nutzung. Es kam am 13. September 1691 zu Streitigkeiten, da sich beide Gottesdienste überschnitten und die Pfarrer um den Zugang zur Kanzel stritten. Der Kurfürst entschied daraufhin am 20. März 1692, dass sich die beiden deutschsprachigen Gemeinden vereinigen sollen, so dass sie gemeinsam die Gangolfikapelle nutzten.[16] Die Pfälzer wandten sich, letztlich vergeblich, gegen diese Vereinigung. Zum Zeitpunkt der Vereinigung gibt es unterschiedliche Angaben. So wird der 30. März 1692 genannt, andere Angaben gehen von einer Vereinigung bereits im Jahr 1691 aus.[17] Prediger Thulemeyer verweigerte zunächst eine gleichberechtigte alternierende Predigt mit Ghim, so dass erst der Kurfürst ein alternieren der Predigt anordnete. In späterer Zeit wurde erst der Bezug der neuen Kirche am 28. Januar 1700 als endgültige Vereinigung betrachtet.[18] Mit der Vereinigung gelangte die gesamte Gemeinde zur Pfälzer Kolonie.
Da Prediger Ghim erkrankte, wurde Tilemann Heinrich Siegel als dritter Prediger zur Unterstützung berufen. Er hielt am 7. Januar 1698 seine Antrittspredigt und wurde nach Ghims Tod im März 1698 zweiter Prediger. 1695 wurde mit der späteren Friedrichsschule eine Schule der Gemeinde gegründet. Aus ihr ging 1780 die Töchterschule der Gemeinde in der Großen Marktstraße hervor.[19]
Da die Gemeinde deutlich wuchs, erwies sich die Kapelle, trotz der Umbauten des Jahres 1692, bald wieder als zu klein. Bemühungen zumindest für sonntägliche Gottesdienste die dann ungenutzte Liebfrauenkirche des Klosters Unser Lieben Frauen oder die Nicolaikirche nutzen zu dürfen, scheiterten jedoch.[20] 1696 gab es daher Überlegungen für einen Neubau. Im Gespräch war ein Grundstück von Görz Christens am Markt bzw. der Weiße Hirsch von Hans Ehren am Peterssteg.[21] Diese Überlegungen wurden jedoch nicht weiter verfolgt. 1696 wurde beklagt, dass bei Gottesdiensten viele Gemeindemitglieder vor der Kapelle bleiben müssten, da drinnen kein Platz mehr wäre. Drei Frauen seien bei einem großen Andrang in Ohnmacht gefallen.[22]
1696 befahl der Kurfürst Friedrich III., dass die Gemeinde die Sankt-Nikolai-Kirche nutzen dürfte. Hiergegen wandten sich jedoch letztlich erfolgreich die Stiftsherren der Nicolaikirche, die auch von den Ständen des Herzogtums Magdeburg unterstützt wurden.[23] Die Gemeinde drängte dann darauf, dass die leerstehende Dominikanerkirche St. Pauli hergerichtet würde. Der Kurfürst ordnete jedoch 1697 zunächst die Prüfung einer Erweiterung der Magdalenenkapelle an.[24] Auf Druck des Kurfürsten kam dann jedoch 1698 ein Kaufvertrag bezüglich der Paulskirche zustande.
Nutzung der Sankt-Pauls-Kirche

Die wallonisch-reformierte Gemeinde erhielt 1690/94 die ehemalige Augustiner-Klosterkirche, jetzt Wallonerkirche genannt. Für die deutsch-reformierte Gemeinde wurde die 1631 ausgebrannte ehemalige Dominikanerkirche St. Pauli am Breiten Weg wiederhergestellt. Zum Verkauf der Kirche samt Ruinengelände und Friedhof an die Deutsch-Reformierte Gemeinde kam es mit Vertrag vom 23. März/8. Juni 1698. Kurfürst Friedrich III. trug dabei den Kaufpreis in Höhe von 1379 Talern und auch weitgehend die Kosten für die Wiederherstellung der Kirche.[25] Als Kaufpreis werden auch 1428 bzw. 1400 Taler angegeben. Die Baukosten betrugen etwa 5655 Taler. Bauarbeiten erfolgten 1698/1699 unter Leitung von Heinrich Schmutze. Die Gemeinde wandte sich gegen letztlich dann auch nicht umgesetzte Überlegungen einer gemeinsamen Nutzung der Kirche mit der Französisch-Reformierten Gemeinde.[26] Die Einweihung der instandgesetzten Kirche erfolgte im Jahr 1700. Frauen und Männer saßen getrennt. Die unterschiedlichen Ursprünge der Gemeinde wurden noch einmal deutlich, da Hofprediger Friedrich Wilhelm Thulemeyer die historische Hofgemeinde und Prediger Tilemann Siegel die Pfälzer Gemeinde in die Kirche führten.
Friedrich Wilhelm von Steuben wurde 1730 und Karl Friedrich Friesen 1784 hier getauft. 1758 erfolgte die Taufe des Prinzen von Preußen Georg Carl Emilius (1758–1759), Sohn der Prinzessin Luise Amalie in der Gemeinde. Die Taufe fand jedoch nicht in der Kirche, sondern im Rickertschen Hause, dem Palais der Prinzessin, statt. Auch die Prinzessin von Preußen Friederica Elisabetha Dorothea Henrietta Amalia (1761–1773), Tochter der Prinzessin von Preußen Anna Elisabeth Luise und des Prinzen August Ferdinand von Preußen wurde 1761 in der Gemeinde getauft. Diese Taufe fand im schräg gegenüber der Paulskirche gelegenen Cantiusschen Hause, dem Haus des Geheimrates und Kammerdirektors von Cantius, statt.[27] Am 28. Januar 1762 fand die Konfirmation des Prinzen Friedrich Wilhelm von Preußen in Anwesenheit der preußischen Königin Elisabeth Christine und des Hofstaates in der Domdechanei statt.[28] Im gleichen Jahr wurde auch die Prinzessin Friederike Charlotte von Brandenburg-Schwedt in Anwesenheit ihres Vaters, des Prinzen Friedrich Heinrich in der Gemeinde konfirmiert.[29]

1710 erwarb die Gemeinde mit finanzieller Unterstützung des preußischen Königs in Höhe von 1000 Talern das Haus Neuer Weg 17, um dort ein Predigerhaus einzurichten. Das Gebäude wurde umfangreich um- und ausgebaut, wofür Kosten in Höhe von 1158 Talern, 14 Groschen und 11 Pfennigen entstanden. Im Haus wohnte dann üblicherweise der zweite Prediger der Gemeinde.[30]
Die Gemeinde strebte den Kauf einer weiteren Immobilie an, um ein Predigerhaus für den ersten Prediger einzurichten. Um 1712 erfolgten Bemühungen den Kreuzhof in der Prälatenstraße zu übernehmen, und dort ein Predigerhaus zu errichten. Dieses Vorhaben wurde jedoch nicht umgesetzt.[31] Stattdessen erwarb man 1712 das Grundstück Leiterstraße 12, das bis 1805 als Predigerhaus genutzt wurde.[32] Um 1711 wurde in der Kleinen Schulstraße 21 von der Gemeinde ein Hospital eingerichtet.[33]
1713 gab die Gemeinde ihre Mitgliederzahl mit 1100 bis 1200 Personen an. Prediger waren Johann Warendorf und Johann Ludwig Stubenrauch. Sie erhielten 450 bzw. 350 Taler zuzüglich Naturalien im Jahr. In der Woche fanden drei Gottesdienste statt, zwei davon am Sonntag. Neben der Kirche gehörten zur Gemeinde insgesamt zwei Predigerhäuser, ein Schulgebäude, ein Hospital und ein kleines an das Predigerhaus angebautes Gebäude. Nachdem eine bestehende dritte Predigerstelle mit Verfügung im Jahr 1805 wieder abgeschafft worden war, entschloss man sich, das Predigerhaus in der Leiterstraße wieder aufzugeben.[34] Es wurde 1805 verkauft.
1739 erwarb die Gemeinde gemeinsam mit der wallonisch-reformierten Gemeinde das Haus Kameelstraße 6, in dem ein Waisenhaus eingerichtet wurde.
Die Gemeinde unterhielt vier Friedhöfe, den Friedhof hinter der Kirche, den Kirchhof vor dem Tore vor dem Krökentor und Teile des Grünen Hofs und des Mariae-Magdalenae-Kirchhofs am Lazarettberg, dem späteren Magdalenenberg. Den Kirchhof vor dem Tore hatte die Gemeinde vor 1727 erworben, zumindest errichtete sie in diesem Jahr eine Umzäunung. Das Grundstück soll Kriegsrat Plessmann der Gemeinde unentgeltlich überlassen haben. Ihm habe es zuvor der Fürst von Dessau geschenkt. Bei der Zerstörung der Alten Neustadt durch Napoleon 1812 ging der Friedhof für die Gemeinde jedoch verloren.[35]
Die Einnahmen und das Vermögen der Gemeinde stieg stetig an. Betrugen die Einnahmen 1701 noch etwa 181 Taler, waren sie 1771 auf ungefähr 3370 Taler angewachsen.[36] Zur Gemeinde gehörten auch außerhalb von Magdeburg wohnende Mitglieder. Zum Teil wurden daher Filialgemeinden gebildet. 1763 erhielten die Reformierten in Alt-Salze die Begräbniskirche auf dem dortigen Friedhof zur Nutzung, wobei nur drei bis vier Gottesdienste im Jahr gehalten wurden. Ab 1785 durfte die Stadtkirche von Groß Salze mitgenutzt werden.[37] Eine weitere Filiale bestand ab 1771 in Hemsdorf, wo zwei Mal im Jahr das Abendmahl gefeiert wurde.[38]
Ende 1774 wurde das 1738 erschienene und in der Gemeinde genutzte Bernburgische Gesangbuch durch das Zollikosersche Gesangbuch abgelöst.[39]

1787 schenkte der König Friedrich Wilhelm II. der Gemeinde das dann bis 1873 als Armen- und Waisenhaus der Gemeinde genutzte Gebäude in der Johannisbergstraße. Auch abseits dieses Hauses war die Gemeinde in der Armenpflege engagiert und verfügte über eigene Strukturen zur Sammlung und auch zur Ausreichung entsprechender Mittel.[40]
1804 wurde Georg Samuel Albert Mellin erster Prediger der Gemeinde. Mit ihm ergab sich ein inhaltlicher Umschwung der Gemeinde hin zum Rationalismus.[41] Die dritte Predigerstelle wurde 1805 abgeschafft und das dafür bis dahin gezahlte Gehalt unter anderem zur Aufstockung der Gehälter der beiden verbleibenden Prediger genutzt. Gegenüber dem dies letztlich genehmigenden König Friedrich Wilhelm wurde zur Begründung angegeben, dass die Donnerstagspredigten mangels Besuch stark eingeschränkt und auch Dienstagsandachten aufgegeben worden waren.[42]
In der Zeit des Königreichs Westphalen während der französischen Fremdherrschaft gab es ab 1808/1809 staatlicherseits Bestrebungen, das Gemeindevermögen unter staatliche Kontrolle zu bringen und das Presbyterium als Gemeindeleitung aufzuheben. Nach entsprechenden Widerstand sah man von diesen Maßnahmen dann jedoch ab.[43]
Während der Koalitionskriege wurde die Kirche der Gemeinde ab 1806 als Militärmagazin und insbesondere als Pferdestall genutzt. Für ihre Gottesdienste konnte die Gemeinde, auf ein Angebot der französisch-reformierten Gemeinde hin, die französisch-reformierte Kirche mitbenutzen. Allerdings war diese Kirche zu klein, so dass Gemeindemitglieder zum Teil nicht mehr in Kirche hinein kamen.[44]
Die Tauf- und Abendmahlsgerätschaften wurden in die Wohnung des ersten Predigers verlagert, die Dokumente blieben jedoch in der Pauliner Kirche. Von der Gemeinde wurden zwei Wächter angestellt, die rund um die Uhr die Ordnung im Gebäude sichern sollten. Trotz der Wächter brach eine in der Kirche einquartierte französische Husarenwache in der Nacht vom 12. auf den 13. November 1806 in die Presbyterialstube und den Kirchenkasten ein. Geld- und Aktenschränke sowie der Dokumentenkasten wurden aufgebrochen und durchwühlt, Geld im Wert von 33 Talern gestohlen und Schuldverschreibungen auf dem Fußboden verstreut. Die Wertpapiere wurden daraufhin dem Pfälzer Magistrat zur Aufbewahrung gegeben.[45] Obwohl die Gemeinde die Kirche nicht nutzen konnte, wurde sie behördlicherseits zu Unterhaltungskosten herangezogen. So musste die Gemeinde den Ersatz der Bohlen bezahlen, die vor der Kirche die Gosse bedeckten und die durch die ständigen Militärtransporte zerstört wurden. Häufige Bemühungen der Gemeinde, so auch 1807 und 1808, zur Rückgabe der Kirche scheiterten, obwohl bis November 1808 alle anderen Kirchen Magdeburgs wieder an ihre Gemeinden zurückgegeben worden waren, blieb die Paulinerkirche weiter in militärischer Nutzung. Pläne die Alte Hauptwache als Ausweichlager zu nutzen, wurden nicht umgesetzt.[46] 1811 wurden das Schopenhaus, wohl in der Schopenstraße, auf Kosten der Gemeinde zum Militärmagazin umgenutzt, so dass die Paulinerkirche wieder frei und am 25. Februar 1811 an die Gemeinde zurückgegeben wurde.[47] Noch im gleichen Jahr wurde die Kirche jedoch erneut beschlagnahmt, um sie als Getreidespeicher zu nutzen. Nach Abzug der französischen Truppen im Jahr 1814 wurde die Kirche von preußischer Seite zunächst als Lager für die Artillerie und als Exerzierhaus genutzt.[48] Die Kosten zur zumindest überwiegenden Wiederherstellung wurden auf 6469 Taler geschätzt. Da die Gemeinde diesen Betrag nicht aufbringen konnte und auch keine staatlichen Mittel zur Verfügung standen, unterblieb eine Rückgabe der Kirche zunächst, da sie dann ungenutzt wäre. An Frankreich wurde eine Entschädigungsforderung in Höhe von 7916 Talern und 11 Groschen geltend gemacht, die jedoch unausgeglichen blieb.[49]
Im Jahr 1817 kam es in Preußen zur Vereinigung der lutherischen und der reformierten Konfession, was die Gemeinde jedoch ablehnte.[50] Mit der Ablehnung der Kirchenunion durch die Gemeinde verfolgten staatliche Stellen nun das Ziel, die deutsch-reformierte Gemeinde zumindest mit der wallonisch-reformierten zu vereinen. Als auch dies scheiterte, traf die Gemeinde nicht mehr auf staatliches Wohlwollen. 1818 verweigerte der Staat so die Zahlung von Entschädigungen für die Schäden am Kirchengebäude mit der Begründung, dass die Schäden nur Kriegsunglück darstellen würden und hieraus kein Anspruch bestünde. Von kirchlicher Seite wurde die Durchführung einer landesweiten Kollekte zum Wiederaufbau der Kirche abgelehnt. Zur Begründung wurde angegeben, dass die Wiederherstellung nicht erforderlich sei, da die Wallonerkirche genutzt werden könne.[51]
Die Gemeinde schätzte ein, dass für die nötigsten Reparaturen zur Ermöglichung von Gottesdiensten 2643 Taler, 16 Groschen und fünf Pfennige erforderlich wären. Es gelang einen großen Teil des Betrages durch Spenden einzunehmen. 1000 Taler wurden als verzinster Kredit aus der Kasse der Töchterschule entnommen. Die Wiedereinweihung der Kirche erfolgte am 21. Oktober 1821. Zugleich wurde das Magdeburger Gesangbuch als neues Gesangbuch eingeführt.[52]
Nachdem der langjährige erste Prediger Mellin 1825 verstorben war, war die Regierung zwar bereit, den bisherigen zweiten Prediger Johann Gabriel Schaeffer zum ersten Prediger zu benennen, bestand jedoch darauf, den zweiten Prediger selbst auszusuchen, um einen der Kirchenunion geneigten Kandidaten auszusuchen. Zweiter Prediger wurde so Matthias Maenß, der zugleich jedoch Superintendent und damit auch Vorgesetzter des ersten Predigers wurde.[53] Tatsächlich gab es mit Maenß Auseinandersetzungen über die Frage der Union. 1830 schlug Maenß vor, dass die Gemeinde ihren Namen von deutsch-reformiert in evangelisch-christlich ändern sollte. Mit dem Vorschlag konnte er sich jedoch nicht durchsetzen.[54] Es gelang ihm jedoch 1830, die kleinen Fialgemeinden in Hemsdorf und wohl auch in Groß Salze aufzulösen und in die dortige unierten Gemeinden einzugliedern.[55] 1831 bezeichnete er die von der Gemeinde genutzte Kirche als St. Paulskirche, was dem historischen katholischen Namen des Gebäudes entsprach, während die Gemeinde sie als evangelisch-reformierte Kirche bezeichnete. Das Presbyterium der Gemeinde protestierte hiergegen mit einer Anzeige in der Magdeburgischen Zeitung.[56] 1832 wurde er als Prediger an den Magdeburger Dom versetzt. Auch sonst waren jedoch, selbst in der Gemeinde, unterschiedliche Bezeichnungen für die Gemeinde in Gebrauch. So wurde sie unter anderem als evangelisch reformierte Kirche oder evangelisch Deutsch-reformierte Gemeinde bezeichnet. 1842 wurde auf Initiative des Predigers die Frage geklärt und nun einheitlich, entsprechend alter Siegel, der Name Deutsch-reformierte Gemeinde genutzt.[57]
Im Agendenstreit lehnte die Gemeinde 1826 die vom König entworfene neue Agende ab und beharrte auch 1830 auf dieser Position, obwohl Prediger Maenß sich für eine Annahme aussprach und Prediger Schäffer eine teilweise Annahme empfahl. Um dem königlichen Wunsch entgegenzukommen, wurde jedoch beschlossen, die neue Agende anzuwenden, soweit sie nicht mit den Grundsätzen der reformierten Kirche unvereinbar sei, was einer überwiegenden Ablehnung der neuen Agende entsprach.[58] Bestimmte bisher praktizierte Verfahrensweisen wurden doch aufgegeben, so verschwand zum Beispiel das unterhalb der Kanzel befindliche Lesepult, an dem der Kantor vor dem Gottesdienst aus der Bibel vorgelesen und während des Gottesdienstes gesungen hatte.[59]
Es gab außerdem behördliche Bemühungen die Gemeinde der unierten Superintendentur zu unterstellen. Die Gemeinde wehrte sich hiergegen und verwies darauf, dass sie damit einem Superintendenten einer anderen Konfession unterstellt würde. Letztlich gelang es der Gemeinde 1835 eine königliche Kabinettsorder zu erwirken, die ihr eine Superintendenturfreiheit gewährte und die sie direkt dem königlichen Konsistorium unterstellte.[60] Der Versuch der Gemeinde sich weitergehend auch in Fragen der Vermögensverwaltung unabhängiger zu machen und sich der Aufsicht der Regierung zu entziehen, scheiterte jedoch 1839.[61]
Wiederholt gab es auch Bemühungen die drei reformierten Gemeinden Magdeburgs, neben der deutsch-reformierten auch die französisch- und die wallonisch-reformierte Gemeinde, zu vereinen, so 1817, 1832 und 1842. Die Bemühungen scheiterten jedoch an Widerständen in den Gemeinden.[62] 1842 wurde die Zahl der Gemeindemitglieder mit 834 angegeben[63] was etwa 3000 Personen entsprochen haben soll.[64]
Von 1842 bis 1848 war der Theologe und Revolutionär Rudolph Dulon zweiter Prediger der Gemeinde.[65] Dulon äußerte sich auch in theologischen Fragen radikal und wandte sich gegen Symbol- und Bekenntnisschriften. Im Ergebnis flammte 1846 der Agendenstreit wieder auf. 1830 waren die Verfahren der deutsch-reformierten Gemeinde bei Taufen und Trauungen ungeklärt geblieben. Dulon hatte sich öffentlich im Sinne des Apostolikumsstreits dahingehend geäußert, dass die Verwendung des apostolischen Glaubensbekenntnisses bei Taufen und Konfirmationen einen unentschuldbaren Frevel darstelle. Das Konsistorium wurde hiergegen aktiv, wobei sich das Presbyterium der Gemeinde hinter Dulon stellte, während Prediger Berger gemäßigte Positionen vertrat. Der Streit zog sich bis 1848 und konnte auch nicht in einer gemeinsamen Besprechung im Waisenhaus der Gemeinde beigelegt werden. Mit dem Weggang Dulons, der am 20. August 1848 seine Abschlusspredigt hielt, beruhigte sich der Streit.[66] Eine wirkliche Klärung ergab sich erst 1859 mit der Erarbeitung einer Gottesdienstordnung durch den Konvent reformierter Gemeinden, der auch das apostolische Glaubensbekenntnis berücksichtigte.[67]
In der deutsch-reformierten Gemeinde bestand in dieser Zeit eine gewisse Zuneigung zu einem kirchlichen Radikalismus. Tatsächlich genossen Leberecht Uhlich und die von ihm mitbegründeten Lichtfreunde viel Sympathie. Zeitweise traten auch Gemeindemitglieder in erheblicher Zahl zu der sich daraus entwickelnden freikirchlichen Gemeinde über, wobei nach einiger Zeit jedoch auch viele Wiedereintritte festgestellt wurden.[68]
1843 wurde die Töchterschule der Gemeinde in das Waisenhaus am Johannisberg verlegt und das Gebäude der Töchterschule in der Großen Marktstraße verkauft.
Von 1856 bis 1858 erfolgte eine umfassende Erneuerung der Kirche und diverse Umbauten. Zum Teil mussten die Gottesdienste daher in der Wallonerkirche durchgeführt werden.
Die durchschnittliche Zahl der sonntäglichen Gottesdienstbesucher wurde 1862 mit 150, zu Festtagen mit 500 angegeben.[69] 1864 beschloss man, für das Calvin-Denkmal in Genf aus der Armenkasse acht Taler und acht Silbergroschen zu zahlen, um eine durchgeführte Kollekte so auf zehn Taler zu erhöhen.[70]
Im Deutschen Krieg von 1866 hatte die Gemeinde für den Einsatz von Feldgeistlichen 20 Taler zu entrichten. Durch den Krieg hatte die Gemeinde zumindest ein Opfer zu beklagen. Für den Sohn des Restaurateurs Reiche wurde in der Kirche eine Gedenktafel angebracht. 1874 erging die Aufforderung Gefallene des Deutsch-Französischen Kriegs von 1870/1871 an das Presbyterium zu melden, da auch für sie eine Gedenktafel aufgestellt werden sollte.[71]
1868 schenkte der Buchbindermeister Hermann Bracker der Gemeinde eine als Meisterstück entstandene große Bibel. Sie lag dann auf dem Kommuniontisch und wurde später nach dem Bau der neuen Kirche auf dem Tauftisch in der Sakristei aufbewahrt.[72]

Der Gemeinde gehörte auch ein vom Ende des 16./Anfang des 17. Jahrhunderts stammendes Ölgemälde. Es hing im Predigerzimmer und zeigte den Reformator Johannes Calvin in einer Darstellung als Brustbild. Die Herkunft war unbekannt. Der Restaurator Alois Hauser junior restaurierte 1908/1909 das Gemälde und entfernte insbesondere eine Übermalung aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Bild wurde dann im Warteraum der neuen Kirche aufgehängt.[73]
Am 22. März 1874 wurde wieder ein neues Gesangbuch eingeführt.[74]

1875 wurde die Schule der Gemeinde, die Friedrichsschule, aufgelöst und das Grundstück 1878 verkauft. Im Jahr 1877 wurde auf dem Pfarrgrundstück der Gemeinde im Neuen Weg 17 ein neues Predigerhaus fertiggestellt.
Von 1877 bis 1884 war der Theologe Justus Julius August Jacobi zweiter Prediger der Gemeinde. Auf seine Veranlassung hin wurde ein zunächst als Sonntagsschule bezeichneter Kindergottesdienst eingeführt, der im Winter im Pfarrhaus Neuer Weg 17, im Sommer in der Kirche stattfand.[75] Auch verteilte er 1883, wie es auch in Berlin vorkam, Sonntagspredigten an Droschkenkutscher, die aus beruflichen Gründen nicht an den Gottesdiensten teilnehmen konnten. Hierfür wurde er auch vom Presbyterium kritisiert, wobei sich die Kritik vor allem daran entzündete, dass die verteilten Predigten vom politisch radikalen und auch antisemitischen Adolf Stoecker verlegt worden waren. Jacobi argumentierte, dass die verteilten Predigten keine dieser Ideen Stoeckers enthielten.[76]
Anders als die unierten Gemeinden der Stadt erhob die deutsch-reformierte Gemeinde noch in den 1880er Jahren keine Kirchensteuer.[77] Die Gemeinde achtete sehr auf ihren reformierten Charakter. Aufnahmebegehren von nicht Personen nicht reformierter Konfessionen wurden regelmäßig abgelehnt. Ausnahmen hiervon galten jedoch für Katholiken, Juden und sogenannte Dissidenten.[78]
In der Zeit ab 1884 wurde unter den Predigern Guischard und Meyer ein Gemeinde-Blatt und der Kirchenkalender eingeführt. Außerdem wurde ein Kirchenverein gegründet und regelmäßige Familienabende und Konfirmandentreffen unternommen.[79] 1890 gehörten 3996 Personen zur Gemeinde. Sie lebten in der Magdeburger Alt- und Neustadt, sowie in der Friedrichstadt, Buckau und Sudenburg.[80]
Die Kirche wurde 1890 an die Post verkauft, die sie 1895 für die geplante neue Zentralpost abriss. Ein Eingangsportal der Kirche steht heute vor dem Roncallihaus.[81]
Kirchenneubau ab 1896
Die Grundsteinlegung der neuen deutsch-reformierten Kirche erfolgte am 10. Juli 1896. Bei der Fläche handelte es sich, wohl eher zufällig, um den Bereich, indem bis 1812 der Kirchhof vor dem Tore gelegen hatte. Bei den Ausschachtungsarbeiten im zwischenzeitlich zum Teil als Glacis der Festung Magdeburg genutzten Bereich, wurden diverse Gebeine gefunden, die zum Nordfriedhof überführt wurden.[82] Die Kirche entstand nach einem Entwurf des Düsseldorfer Architekten Leo von Abbema, der aus einem 1895 durchgeführten Architektenwettbewerb hervorgegangen war. Die Bauleitung hatte Stadtbauinspektor Emil Jaehn. Wegen des großen Andrangs mussten zur Einweihung am 31. Januar 1899 Eintrittskarten ausgegeben werden.
Die in Sandstein gearbeitete neugotische Kirche war bis zum Dachfirst 28,5 m hoch, bis zur Turmspitze 72 m. Sie war 43 m lang und 30,5 m breit; der Gewölbescheitel lag in der Mitte in 21 m Höhe, unter den Emporen in 4,5 m Höhe, die Oberkante der Emporenbrüstung in 5,5 m Höhe. Die diagonale Spannweite der Gewölbe betrug 18 m, Breite und Tiefe des Schiffs 25 m.
Die Emporenbrüstung umschloss in einem konzentrischen Zwölfeck den Innenraum, über den sich die Gewölbekuppel frei erhob. Die breite Westempore bot Raum für Chor bzw. Orchester. Sie war mit drei großen farbigen mit Blumenornamenten verzierten Fenstern ausgestattet. In der Hauptachse lagen der Abendmahlstisch, die in Marmor ausgeführte Kanzel und die Orgel. Im Westturm befand sich das Hauptportal, außerdem gab es fünf Seiteneingänge.
Neben den konzentrischen Bankreihen auf der Westempore gruppierten sich auf der Nord- und Südempore vermietete Familienlogen. Ein von Jaehn entworfener Kronleuchter symbolisierte das himmlische Jerusalem mit seinen zwölf Toren.
Die Orgel wurde von Wilhelm Rühlmann 1899 erbaut und besaß drei Manuale und 37 Register.[83]

1897 erhielt die Kirche drei von Kommerzienrat Peter Schmidt gestiftete Glocken mit den Namen Glaube, Liebe und Hoffnung.
1901 wurde nach längerem Zögern auch in der deutsch-reformierten Gemeinde das neu geschaffene Provinzialgesangbuch eingeführt und zunächst parallel zum bisherigen ab 1904 dann ausschließlich genutzt.[84] Die Zahl der Gemeindemitglieder war bis 1908 auf 4523 gestiegen.[85]
1917 wurden die zwei größten Glocken für Rüstungszwecke eingeschmolzen. Am 20. Oktober 1929 konnte das Geläut – als Geschenk der Gebrüder Adolf, Heinrich, Johannes und Fritz Mittag – wieder vervollständigt werden. Erneut wurden die großen Glocken 1940 eingeschmolzen. Die 1929 umgegossene Glocke Hoffnung blieb jedoch erhalten. Sie befindet sich unter den Glocken auf dem Johanniskirchhof in Magdeburg.[86]
Die Kirche wurde beim Luftangriff auf Magdeburg am 16. Januar 1945 schwer beschädigt und nicht wiederaufgebaut. 1955 wurde ihre Ruine abgetragen, wobei etliche Steine zum Bau von St. Andreas im Magdeburger Stadtteil Cracauer genutzt wurden.
Literatur
- Hans-Joachim Krenzke: Kirchen und Klöster zu Magdeburg. Landeshauptstadt Magdeburg, Stadtplanungsamt, 2000, S. 99 f.
- Ralph Meyer: Geschichte der Deutsch-Reformierten Gemeinde zu Magdeburg. Verlag von Julius Neumann, Magdeburg 1914.