Deutscher Filmpreis 2003
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Die 53. Verleihung des Deutschen Filmpreises fand am 6. Juni 2003 im Berliner Tempodrom vor 2000 Gästen statt. Moderiert wurde die Gala von Jörg Pilawa. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung wurde am Folgetag in der ARD gezeigt.[1][2]

Großer Gewinner des Abends war Wolfgang Beckers DDR-Komödie Good Bye, Lenin!,[3] die neben dem Hauptpreis mit weiteren sieben Auszeichnungen bedacht wurde und auch die zwei Publikumspreise für den Besten Film und den Besten Darsteller erhielt. Zweiter großer Gewinner war Thomas Riedelsheimer, der neben dem Kamerapreis auch für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde.[3]
Preise
Preise mit Nominierungen
In acht Kategorien wurden mehrere Kandidaten nominiert, die am 11. April 2003 veröffentlicht wurden.[4][5][6][7]
Bester Spielfilm
Good Bye, Lenin! (Filmpreis in Gold) – Produktion: Stefan Arndt (X Filme Creative Pool)
- Lichter (Filmpreis in Silber) – Produktion: Jakob Claussen, Thomas Wöbke (Claussen + Wöbke Filmproduktion)
- Nackt (Filmpreis in Silber) – Produktion: Norbert Preuss, Bernd Eichinger (Constantin, Fanes Film)
- außerdem nominiert:
- Elefantenherz – Produktion: Annette Pisacane (Cameo Film- und Fernsehprod.)
- Pigs Will Fly – Produktion: Sigrid Hoerner, Anne Leppin (Moneypenny Filmproduktion)
- Solino – Produktion: Stefan Schubert, Ralph Schwingel (Wüste Film Produktion)
Bester Dokumentarfilm
Rivers and Tides – Produktion: Annedore von Donop (Mediopolis Film- und Fernsehproduktion)
- Soldatenglück und Gottes Segen – Produktion: (Lounge Entertainment)
Bester Kinder- und Jugendfilm
Das fliegende Klassenzimmer – Produktion: Uschi Reich (Bavaria, Lunaris)
- Bibi Blocksberg – Produktion: Uschi Reich, (Bavaria Film)
Beste weibliche Hauptrolle
Beste männliche Hauptrolle
Daniel Brühl – Elefantenherz / Good Bye, Lenin!
- Andreas Schmidt – Pigs Will Fly
- Jürgen Vogel – Scherbentanz
Beste weibliche Nebenrolle
Corinna Harfouch – Bibi Blocksberg
- Maria Simon – Good Bye, Lenin! / Lichter
- Laura Tonke – Baader / Pigs Will Fly
Beste männliche Nebenrolle
Florian Lukas – Good Bye, Lenin!
- Devid Striesow – Lichter
- Manfred Zapatka – Elefantenherz
Beste Regie
Jury-Preise
Bereits vorab wurden die durch eine Jury vergebenen Preise für „weitere hervorragende Einzelleistungen“, zwei Drehbuchpreise, den besten ausländischen Film sowie der Ehrenpreis von Kulturstaatsministerin Christina Weiss bekanntgegeben. Darüber hinaus wurden noch zwei vom Publikum bestimmte Auszeichnungen vergeben.[5]
Bestes Drehbuch
Je 30.000 Euro erhielten[7]
- Almut Getto (verfilmt) – Fickende Fische
- Dennis Gansel, Maggie Peren (unverfilmt) – Napola – Elite für den Führer
Beste Kamera
Bester Schnitt
Bestes Szenenbild
Lothar Holler – Good Bye, Lenin!