Wikiwand AI

Deutscher Filmpreis 2003

From Wikipedia, the free encyclopedia

Die 53. Verleihung des Deutschen Filmpreises fand am 6. Juni 2003 im Berliner Tempodrom vor 2000 Gästen statt. Moderiert wurde die Gala von Jörg Pilawa. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung wurde am Folgetag in der ARD gezeigt.[1][2]

Tempodrom, Veranstaltungsort des Deutschen Filmpreises 2004

Großer Gewinner des Abends war Wolfgang Beckers DDR-Komödie Good Bye, Lenin!,[3] die neben dem Hauptpreis mit weiteren sieben Auszeichnungen bedacht wurde und auch die zwei Publikumspreise für den Besten Film und den Besten Darsteller erhielt. Zweiter großer Gewinner war Thomas Riedelsheimer, der neben dem Kamerapreis auch für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde.[3]

Preise

Preise mit Nominierungen

In acht Kategorien wurden mehrere Kandidaten nominiert, die am 11. April 2003 veröffentlicht wurden.[4][5][6][7]

Bester Spielfilm

Good Bye, Lenin! (Filmpreis in Gold) – Produktion: Stefan Arndt (X Filme Creative Pool)

außerdem nominiert:

Bester Dokumentarfilm

Rivers and Tides – Produktion: Annedore von Donop (Mediopolis Film- und Fernsehproduktion)

  • Soldatenglück und Gottes Segen – Produktion: (Lounge Entertainment)

Bester Kinder- und Jugendfilm

Das fliegende Klassenzimmer – Produktion: Uschi Reich (Bavaria, Lunaris)

Beste weibliche Hauptrolle

Hannelore Elsner – Mein letzter Film

Beste männliche Hauptrolle

Daniel Brühl – Elefantenherz / Good Bye, Lenin!

Beste weibliche Nebenrolle

Corinna Harfouch – Bibi Blocksberg

Beste männliche Nebenrolle

Florian Lukas – Good Bye, Lenin!

Beste Regie

Wolfgang Becker – Good Bye, Lenin!

Jury-Preise

Bereits vorab wurden die durch eine Jury vergebenen Preise für „weitere hervorragende Einzelleistungen“, zwei Drehbuchpreise, den besten ausländischen Film sowie der Ehrenpreis von Kulturstaatsministerin Christina Weiss bekanntgegeben. Darüber hinaus wurden noch zwei vom Publikum bestimmte Auszeichnungen vergeben.[5]

Bestes Drehbuch

Je 30.000 Euro erhielten[7]

Beste Kamera

Thomas Riedelsheimer – Rivers and Tides

Bester Schnitt

Peter R. Adam – Good Bye, Lenin!

Bestes Szenenbild

Lothar Holler – Good Bye, Lenin!

Beste Filmmusik

Yann Tiersen – Good Bye, Lenin!

Bester ausländischer Film

The Hours – Stephen Daldry

Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film

Ulrich Gregor

Publikumspreis: Film des Jahres

Good Bye, Lenin!

Publikumspreis: Schauspieler des Jahres

Daniel Brühl – Good Bye, Lenin!

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks