Dietersgrün

Ortsteil von Schirnding From Wikipedia, the free encyclopedia

Dietersgrün ist ein Gemeindeteil des Marktes Schirnding im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).[2] Dietersgrün liegt in der Gemarkung Kothigenbibersbach.[3]

Schnelle Fakten Markt Schirnding ...
Dietersgrün
Koordinaten: 50° 5′ N, 12° 12′ O
Höhe: 531 m ü. NHN
Einwohner: 30 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95706
Vorwahl: 09233
Schließen

Geographie

Nördlich des Weilers liegt der Hohenberger Forst mit dem Steinberg (653 m ü. NHN). Im Ort entspringt ein namenloser linker Zufluss der Röslau. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Bundesstraße 303 überbrückend nach Oschwitz zur Kreisstraße WUN 18 (1,6 km südöstlich) bzw. nach Weidighaus (0,7 km nordöstlich). Ein Anliegerweg führt nach Rosenbühl (1 km westlich).[4]

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1395 als „Dietreichsgrun“ erstmals urkundlich erwähnt.[5] 1499 bestand der Ort aus neun Höfen; sie hatten alle die Kommende Eger als Grundherrn. Das Hochgericht übte das brandenburg-kulmbachische Amt Hohenberg aus. 1787 bestand der Ort aus drei Ganzhöfen, einem Dreiviertelhof, vier Halbhöfen, einem Viertelhof und einem Hirtenhaus. Das Hochgericht lag nun beim brandenburg-bayreuthischen Amt Arzberg.[6]

Von 1797 bis 1810 unterstand Dietersgrün dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel.[7] Mit dem Gemeindeedikt wurde Dietersgrün dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Hohenberg[8] und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Kothigenbibersbach zugewiesen.[5] Am 1. April 1977 wurde Dietersgrün im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Schirnding eingemeindet.[9]

Baudenkmäler

In Dietersgrün gibt es zwei Baudenkmäler:[10]

  • Haus Nr. 6: Bauernhof
  • Haus Nr. 7: Wohnstallhaus

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 67746876766161404030
Häuser[11] 1313111098
Quelle [8][12][13][14][15][16][17][18][19][1]
Schließen

Religion

Dietersgrün ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria Magdalena (Arzberg) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Maria Immaculata (Arzberg) gepfarrt.[18]

Literatur

Fußnoten

Related Articles

Wikiwand AI