Diskussion:Gleichschaltung
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Verwendung
http://lexikon.meyers.de/meyers/Gleichschaltung: "Der Begriff wird analog auf ähnliche Praktiken totalitärer Regierungen angewandt." Das sollte vielleicht doch in der Einleitung erwähnt werden.
Bsp.: http://lexikon.meyers.de/meyers/Blocksystem: Verwendung für das Blockparteiensystem in sozialistischen Volksdemokratien.--Fräggel 17:31, 3. Dez. 2007 (CET)
- Ich habe nur die Fachlexika durchgesehen. Diese Hinweise wären dann Belege für den alltäglichen Gebrauch. Wenn du das einfügen willst, dann verzichte aber bitte auf Begriffe wie "totalitär" oder verwende Argumentationen, die diese beinhalten, sonst müssen wir nämlich die Totalitarismus-Diskussion nochmal hier führen und das führt dann zu ellenlangen edit-wars und ziellosen Diskussionen. Mir ging es nach den vielen Meinungssoldaten-Attacken der letzten Tage in anderen Artikeln primär darum, die eigentliche Bedeutung des Begriffs und die Unwissenschaftlichkeit einer Verwendung jenseits des NS nachzuweisen. Hermes31 19:57, 3. Dez. 2007 (CET)
- Nach der Lektüre des zweiten Artikels würde ich dem Lexikon Schwächen vorwerfen. (ist das auch von jedem bearbeitbar?) Die DDR als Volksdemokratie zu bezeichnen, ist ein Fehler, da diese Bezeichnung auf die DDR explizit nicht angewandt wurde. Hermes31 20:09, 3. Dez. 2007 (CET)
Nachdem ich ein bisschen auf Seite von Meyers-online gesucht habe, habe ich festgestellt, dass auch diese Artikel frei zu bearbeiten sind. Man benötigt lediglich einen Account und der Artikel wird dann geprüft. Schlage daher vor, das erstmal nicht einzufügen. Wenn ich das nächste mal in der Bibliothek bin, werde ich auch die allgemeinen Lexika auf den Begriff untersuchen und das dann einfügen. Das erscheint mir seriöser. Hermes31 11:22, 4. Dez. 2007 (CET)
- Nein, bei Meyers kann nicht jeder schreiben was er will wie in der Wikipedia. Die redaktionell überprüften! Artikel kann man auch nicht einfach so ändern. Aber das wollte ich eigentlich nicht, es ist nicht meine Absicht das Meyers Lexikon in Schutz zu nehmen.
- Du hast mich wohl mißverstanden, was die Belegefrage angeht. Nochmal genauer die Frage (aus Interesse) wiederholt: DDR, warum explizit keine "Volksdemokratie", dafür bitte einen Beleg. Danke.--Fräggel 16:47, 4. Dez. 2007 (CET)
- Ich meine das mal in einem Seminar gelernt zu haben. Für die DDR war ja immer ein anderer Weg vorgesehen, als für die Staaten Ostmitteleuropas. Beispiel dafür sind z.B. unterschiedliche Parteiensysteme, wobei in der DDR das seltenere Beispiel eines Mehrparteiensystems (unter SED-Führung) zu finden war. Genau beschäftigt habe ich mich damit aber noch nicht. Der WP-Artikel zur Volksdemokratie führt die DDR auch nicht auf, insofern scheint meine Erinnerung richtig zu sein. Zum Meyers-online-Lexikon meinte ich nur, dass die Artikel zwar bearbeitbar sind, sie aber natürlich geprüft werden. Ich denke aber, dass nicht für jeden Artikel gleich ein Professor und Fachmann herbeigeholt werden kann. Nichtsdestotrotz ist Meyers immer ein hevorragender Nachweis für den Ist-Zustand von Begriffs-Verwendungen. Mir ist nur die gedruckte Ausgabe lieber, da diese ersten zitierfähig ist und zweitens dort garantiert niemand herumgepfuscht hat. Hermes31 17:17, 4. Dez. 2007 (CET)
Gleichschaltung und Auswirkungen
Hallo zusammen,
ich habe mal https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/die-gleichschaltung-der-medien-im-dritten-reich und https://www1.wdr.de/archiv/rundfunkgeschichte/rundfunkgeschichte124.html gelsesen. Dabei geht es um Gesetze vor Machtergreifung und danach mit den WIRKUNGEN auf Rudfunk, Filme, Zeitungen etc.. Gerade die Bedeutung der Gleichschaltung der Medienlandschaft ist doch sehr wichtig. Das fehlt so. Besonders fehlt mir auch die Auswirkung einer Gleichschaltung im Bereich der Gewerkschaften und Verbände. M.E. muss man nicht mit dem ADAC beginnen. Wer will das kommentieren? --Guido Radig (Diskussion) 13:15, 13. Dez. 2019 (CET)
„Verwendung des Begriffs nach 1945“: 2020/21
Die aktuelle diskussion um Verschwörungstheorien als kampfbegriff, "vertrauen Sie nur den offiziellen informationen", geringe beachtung von kritikern der corona-grundrechtseinschränkungen in traditionellen medien, entzug von bankkonten oder youtube-accounts für oppositionelle, ... fehlt noch. hier ein beispiel der begriffsverwendung: Basisdemokratische_Partei_Deutschland#Einordnung_und_Kritik
boris reitschusters kritik an "hetze gegen andersdenkende" und ähnliche beurteilungen sind stärkerer tobak - die kollegInnen in COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#abschnitt_umgang_mit_abweichenden_ansichten trauen sich da nicht ran und haben außerdem ein blindes vertrauen in die etablierte wissenschaft. ihr als spezialisten für gleichschaltung seid da sicher offener?
also ironie beiseite: in irgendeiner form sollte die meinungsverengung in der corona-krise hier in den artikel. allerdings habe ich nicht nachgesehen, wie häufig der recht starke begriff tatsächlich auf die heutige situation angewendet wird. mein üblicher zeit-disclaimer in den letzten wochen: wer kann etwas recherchieren und schreiben? gruß --Jwollbold (Diskussion) 03:31, 6. Mär. 2021 (CET)
- Ich halte die Parallele für unangemessen und kenne keine seriöse Quelle, die sowas schreiben würde. --Φ (Diskussion) 10:10, 6. Mär. 2021 (CET)
Kategorie:Politisches Instrument
Heute wurde der Artikel in die Kategorie:Politisches Instrument einsortiert. Ich kann dem nicht folgen.Im Artikeltext kommt nichts dergleichen vor, wer sagt denn, dass die Gleichschaltung ein politisches Instrument wäre? Wir wissen ja noch nicht einmal, wie Politisches Instrument definiert ist, geschweige denn, zu welchem Zweck die Gleichschaltung eingesetzt worden sein soll. Wäre nicht die Kategorie:Politische Strategie geeigneter? Oder genauso gut? Wo wäre der Unterschied?
Wenn diese Fragen nicht befriedigend geklärt werden, nehm ich die Kategorie demnächst wieder raus. --Φ (Diskussion) 18:40, 19. Dez. 2021 (CET)
- Die Diskussion scheint wohl schon länger offen zu sein, siehe Kategorie_Diskussion:Politisches_Instrument. Vielleicht wäre es auch sinnvoll eine Kategorie:Gleichschaltung anzulegen, wo unter anderem die zahlreichen Gesetze wie das Gleichschaltungsgesetz, das Gesetz gegen die Neubildung von Parteien, das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, usw. mit aufgenommen werden könnten. Dann muss man sich nicht jedes Mal mühsam alles zu dem Thema zusammensuchen.--Hsingh (Diskussion) 19:50, 19. Dez. 2021 (CET)
- Das beantwortet keine meiner Fragen. --Φ (Diskussion) 20:06, 19. Dez. 2021 (CET)
- Das war auch gar nicht meine Absicht. Ich kann die Fragen nicht beantworten, da ich nicht tief genug in der Materie drin stecke, um die Unterschiede und Überschneidungen zwischen Politischer Strategie und Politischem Instrument herauszuarbeiten. Davon ausgehend, was da sonst noch für Begriffe in den beiden Kategorien aufgeführt sind, wäre hier vermutlich eine Zuordnung in beide Kategorien möglich.--Hsingh (Diskussion) 20:26, 19. Dez. 2021 (CET)
- OK, dann nehm ich die Kategorie wieder raus. --Φ (Diskussion) 20:45, 19. Dez. 2021 (CET)
- Das war auch gar nicht meine Absicht. Ich kann die Fragen nicht beantworten, da ich nicht tief genug in der Materie drin stecke, um die Unterschiede und Überschneidungen zwischen Politischer Strategie und Politischem Instrument herauszuarbeiten. Davon ausgehend, was da sonst noch für Begriffe in den beiden Kategorien aufgeführt sind, wäre hier vermutlich eine Zuordnung in beide Kategorien möglich.--Hsingh (Diskussion) 20:26, 19. Dez. 2021 (CET)
- Das beantwortet keine meiner Fragen. --Φ (Diskussion) 20:06, 19. Dez. 2021 (CET)
"Querdenker"
Die Querdenker sprechen auch davon: „Ende März richteten diverse Lokalgruppen von „Querdenken“ einen offenen Brief an die „Mitarbeiter der deutschen Presse“, in dem sie diesen vorwerfen, sie wirkten „wie Schreiberlinge, die einfach 1 zu 1 wiedergeben, was Ihnen die Politiker mitteilen – ohne dies kritisch zu hinterfragen“. Der Brief zeichnet das Bild einer Presse, die einst unabhängig berichtet habe, inzwischen aber diffamiere und hetze. „Die Gleichschaltung der Medien hat offenbar perfekt funktioniert“, heißt es dort – ein Begriff, der wohl Assoziationen an die Nazi-Diktatur im Dritten Reich wecken soll.“ Die Medien-Wut der „Querdenker“: Im Namen des Grundgesetzes gegen die Presse, Deutschlandfunk, 6. April 2021 --87.162.162.75 05:44, 2. Jan. 2022 (CET)
- „Nach 1945 wurde der Begriff Gleichschaltung aufgegriffen und jeweils pejorativ verwendet, um zum Ausdruck zu bringen, dass diverse Phänomene mit Druck auf eine einheitliche Linie gebracht werden“, steht belegt im Artikel. Ich kann nicht erkennen, wieso jetzt jedes einzelne Beispiel für eine solche pejorative Verwendung in den Artikel eingepflegt werden müsse. So wichtig sind die Schwurbler nun auch wieder nicht. MfG --Φ (Diskussion) 09:25, 2. Jan. 2022 (CET)
- "Ich kann nicht erkennen, wieso jetzt jedes einzelne Beispiel für eine solche pejorative Verwendung in den Artikel eingepflegt werden müsse. So wichtig sind die Schwurbler nun auch wieder nicht."
- Sorry, klingt irgendwie gleichgeschaltet. Neuste Erkenntnisse und Eingeständnisse widerlegen die "Schwurbelei". --2003:C7:70E:912A:1B00:C377:E8CB:E6B7 15:04, 6. Jan. 2024 (CET)
- Solch ein Kommentar (egal ob inhaltlich überhaupt berechtigt oder nicht) wäre vermutlich angemessener, wenn mit einem Konto in der WP nachvollziehbar verbunden. Zudem war der erst im Jahr 2024 kritisierte Meinungsbeitrag bereits aus dem Jahr 2022 und mit zwei Jahren Verspätung so offensiv zu reagieren, macht keinen guten Eindruck und schießt im Zweifelsfall vermutlich auch ins Leere. --Snoopy4711 (Diskussion) 19:09, 13. Jan. 2026 (CET)
