Diskussion:Helmut Kohl

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Widersprüchliche Angaben zur Länge der Merkel-Amtszeit

Im ersten Abschnitt:

Seine Amtszeit ist mit 5870 Tagen die bislang längste, er war damit allerdings nur zehn Tage länger Kanzler als Angela Merkel.

vs. "Sonstiges":

Die 16-jährige Kanzlerschaft von Helmut Kohl war mit 5870 Tagen neun Tage länger als die Kanzlerschaft von Angela Merkel.

Ob der erste Tag einer Amtszeit nun mitgerechnet wird oder nicht, ist unerheblich. Er ist entweder bei beiden Amtszeiten mitzurechnen oder bei keiner. Das ändert nichts an der Differenz zwischen den beiden Amtszeiten.

Angela Merkel war entweder 5.860 Tage im Amt (von 2005-11-22 bis 2021-12-08 = 5.860, vgl. Excel) oder eben einen Tag mehr, wenn der Amtsantritt mitzählt, mithin 5.861 Tage (der letzte Tag wird sowieso gezählt, die Differenz von heute zu morgen ergibt auch in Excel einen Tag, nicht keinen Tag oder zwei Tage).

Die Amtszeit von Kohl ging von 1982-10-01 bis 1998-10-26 = 5.869 Tage oder, wollte man den ersten Tag mitzählen – was auch richtig erscheint, auch wenn es kein voller Tag ist, aber Kanzler an dem Tag ist der, der es ist, nicht der, der es nicht mehr ist – dann sind es bei Kohl eben 5.870 Tage.

Aber genau das spielt für die Differenz keine Rolle. Die angewendete Methode muss bei beiden Amtszeiten nur dieselbe sein.

Und danach beträgt die Differenz im einen wie im andern Fall 9 Tage, und nicht 10. Probe:


5.869 Tage Kohl - 5.860 Tage Merkel = 9 Tage (Ergebnis ermittelbar mit Excel)

5.870 Tage Kohl - 5.861 Tage Merkel = 9 Tage (ein Tag extra bei beiden ändert nichts an dem Delta von 9 Tagen)

q.e.d.


Mal angleichen. Die NZZ scheint es 'richtiger' zu machen als andere 'Quellen', die von 10 Tagen sprechen/schreiben. --Aykay 00:57, 15. Mai 2024 (CEST) (unvollständig signierter Beitrag von Kashu (Diskussion | Beiträge) )

Der Vergleich von der Amtsdauer mit Merkel ist irgendwie schräg (mit der bisher längsten Amtszeit von 5870 Tagen, die neun Tage länger dauerte als die Amtszeit Angela Merkels). Wenn wir von der exakten Anzahl der Tage absehen, ist so ein Vergleich nur eine Nebensächlichkeit bei den Leistungen von Adenauer (um den es Kohl bei seinem Vergleich ging), Kohl oder Merkel. Merkel folgte ihm ja später. Aber auch sie war ja wohl nicht scharf auf so ein Tage-Wettrennen. Was soll das als Thema in der Einleitung? Sachlich betrachtet, passt das Thema ja höchstens unter … ferner liefen. --Fr23456 (Diskussion) 13:59, 11. Dez. 2024 (CET)

DDR-Reisen

1988, die fehlt --scif (Diskussion) 22:35, 20. Mai 2025 (CEST)

Lies mal das Unterkapitel „Innen- und Deutschlandpolitik“ mit den EN 24-26. --Dioskorides (Diskussion) 23:43, 20. Mai 2025 (CEST)
Sehr knapp, das könnte man vielleicht noch etwas andicken. --scif (Diskussion) 01:01, 22. Mai 2025 (CEST)

Bayerische Staatsangehörigkeit

Nachdem es zum o. g. Thema gestern Diskussionen gab, möchte ich wie folgt aufklären: Ich habe die Kategorie:Bayer gesetzt, da Kohl unter damaliger Rechtslage die bayerische Staatsangehörigkeit bei Geburt bekommen haben muss. Es gab erst ab 1934 eine einheitliche deutsche Staatsangehörigkeit, bis dahin verliehen die deutschen Gliedstaaten eine eigene Staatsangehörigkeit. 1913 war festgelegt worden, dass Staatsangehörige deutscher Gliedstaaten Deutsche waren, eine vom Reich ausgegebene Staatsangehörigkeit gab es aber weiterhin nicht. Kohls Vater war Beamter des bayerischen Staates, er stammte aus Franken. Seine Mutter kam aus Ludwigshafen, das ein Teil des Königreichs bzw. Freistaats Bayern war (s. zu den Eltern hier). Es ist belegt, dass Helmut Kohl von bayerischen Bürgern abstammte, wodurch er die bayerische Staatsangehörigkeit erhalten haben muss. Eine andere eines deutschen Gliedstaates oder gar eine ausländische lassen sich nicht belegen, es gibt auch keine Hinweise, die ich gefunden hätte, auf eine solche. Kollege @Turpit: hatte es gestern in der VM auch treffend formuliert. Daher ist die Setzung der Kat angebracht. --Pyaet (Diskussion) 12:07, 17. Jun. 2025 (CEST)

Die bayerische Staatsangehörigkeit gibt es formell ja auch weiterhin, ich hab sie ja selbst. Also ist halt die Frage wie wir es bei anderen Bayern handhaben, nehmen wir einfach mal Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier oder später Thomas Müller, Basti Schweinsteiger oder Philipp Lahm. Wenn wir es nicht bei allen Bayern so handhaben, dann ergibt es auch hier keinen Sinn. --Steigi1900 (Diskussion) 12:19, 17. Jun. 2025 (CEST)
Hier ist allerdings zu unterscheiden von jener bis 1934 und jener ab 1946. Die Bedingung der Kat schließt ausdrücklich Personen ab 1934 aus, da keine Verleihung mehr stattgefunden hat („Die seit 1946 formal in der Verfassung des Freistaates Bayern (BayVerf) geregelte bayerische Staatsangehörigkeit hat für diese Kategorie aufgrund eines fehlenden Umsetzungsgesetzes keinerlei Bedeutung.“).--Pyaet (Diskussion) 12:23, 17. Jun. 2025 (CEST)
Die ganze Kategorie ergibt keinen Sinn, wenn sie Bayern nur punktuell erfasst und nicht vollständig. Helmut Kohl ist also ein Bayer, aber Sepp Maier nicht? Das ist logisch nicht begründbar. Ich würde die Kategorie daher hier einfach weglassen, es irritiert nur und bringt nichts. Eine sinnvolle Kategorisierung ist so nicht möglich. Am besten löscht man diese recht sinnfreie Kategorie ganz. --Steigi1900 (Diskussion) 12:30, 17. Jun. 2025 (CEST)
Der Fall zeigt höchstens die Lächerlichkeit des Kategoriensystems. Richtig ist, dass die bayerische Pfalz damals zu Bayern gehört - trotzdem waren die Bewohner kulturell eher Pfälzer als Bayern. genauso wie sich die Franken teilweise heute noch nicht als Bayern bezeichnen. Da auf eine Staatsangehörigkeit abzustellen, ist albern. Ab 1934 gab es die bayerische staatsangehörigkeit nicht mehr, und wenn irgendeine Landesverfassung nachher die bayerische Staatsangehörigkeit wieder eingeführt hat, fehlt bei Birne jeder Beleg, dass er sie erlangt hätte - er wurde nicht bayerischer Ministerpräsident, sondern rheinland-pfälzischer, und seine Staatsgäste traktierte er mit Wein und Saumagen und nicht mit Bier und Weisswurscht. ich bin übrigens auch kein Bayer, auch wenn ein Vorfahre Nüssel bei der Pfälzischen Ludwigsbahn malochte... Tobias,--Auf Maloche (Diskussion) 12:42, 17. Jun. 2025 (CEST)
Es geht auch nicht um den Zeitraum ab 1934, sondern ist Kohl 1930 geboren worden. Er war ja nicht bis Anfang 1934 staatenlos, dafür gibt es erst recht keine Anhaltspunkte. Und bei der Kategorie geht es auch nicht um Ethnie (sofern man bei den Bayern davon überhaupt sprechen kann), sondern um ihre Bezeichnung als Staatsbürger.--Pyaet (Diskussion) 12:56, 17. Jun. 2025 (CEST)
Liefere mir bitte einen Beleg, dass Birne als dreijährigem ein Bewusstsein für seine bayrische Staatsbürgerschaft hatte, die er dann verlor. Ich behaupte gestützt auf meine (zugegeben geringe) Erfahrungen mit Dreijährigen, dass denen Staatsangehörigkeit vollkommen irrelevant ist.--Auf Maloche (Diskussion) 13:01, 17. Jun. 2025 (CEST)
Mit Verlaub, seit wann ist das Bewusstsein für eine Staatsangehörigkeit relevant für eine Kategoriesetzung?!--Pyaet (Diskussion) 13:02, 17. Jun. 2025 (CEST)

Solange keine Quelle vorgelegt wurde, die Kohl explizit als Bayern bezeichnet, kann das nicht in den Artikel. Wir bilden nach WP:Q ab, was in der reputablen Literatur als etabliertes Wissen präsentiert wird, nicht was ein paar Benutzer sich aus Geburtsjahr und -ort so zusammenreimen. --Φ (Diskussion) 13:15, 17. Jun. 2025 (CEST)

Ich habe dargelegt, dass Kohl von bayerischen Staatsangehörigen (der Vater war gar Beamter Bayerns) abstammt. Bei der Festlegung der Staatsangehörigkeit gilt das Abstammungsprinzip. Das ist ein Fakt, an dem es nichts zu rütteln gibt.--Pyaet (Diskussion) 13:17, 17. Jun. 2025 (CEST)
Nicht jeder Fakt gehört zum etablierten Wissen über die Lemmaperson, und nur das haben wir darzustellen. Fakten sind auch, dass er kurzsichtig war, als Kind mal Mumps hatte oder kaum schnarchte. Mangels Quellen, die das erwähnenswert finden, gehören sie aber nicht in den Artikel. --Φ (Diskussion) 13:28, 17. Jun. 2025 (CEST)
Dir ist aber schon klar, dass es hier um Kategorisierung geht? Ich habe mit keinem Wort erwähnt und sicher auch nicht vor, das im Artikel textlich auszubreiten. Er ist auch als Mann kategorisiert, was an seiner Person sicher das trivialste ist.--Pyaet (Diskussion) 13:31, 17. Jun. 2025 (CEST)
Dass er ein Mann war, ist unbestritten und offensichtlich. Dass er ein Bayer war, steht nirgendwo sonst. Da bist du weltweit als erster draufgekommen. Da die Kategorisierung Teil des Artikeltexts ist (sonst würde ich sieh ja gar nicht sehen können), muss sie wie alle anderen Teil von ihm selbstverständlich auch belegt werden. Zudem ist es ja nicht sinnvoll, den Artikel in eine Kategorie einzusortieren, deren definierendes Merkmal er gar nicht enthält. --Φ (Diskussion) 13:56, 17. Jun. 2025 (CEST)
(BK) Rein technisch bin ich hier gewillt, Pyaet zuzustimmen. So wie die Kat "Bayer" definiert ist, wird Kohl darunter fallen, es geht da nicht um kulturelle Zugehörigkeit oder sonstige "Bairizität" (zum Vergleich mit zum Beispiel den von Steigi genannten Personen), sondern um konkret diese eine Staatsangehörigkeit. Wie sinnvoll diese Kat definiert ist, kann man anlässlich dessen sicher diskutieren, eventuell auch wie sinnvoll sie benannt ist (vielleicht wäre eine Kategoriebezeichnung wie "Staatsbürger des Königreichs Bayern" sinnvoller, ich kenne mich aber in der Kat-Systematik zu wenig aus und das mag kompletter Blödsinn sein, aber oben wird ja in mehreren Kommentaren darauf abgehoben, dass Pfälzer keine Bayern seien, was inhaltlich korrekt, für das Gemeinte aber unerheblich ist).
Eine gesonderte Quelle für eine hier naheliegend erteilte Staatsbürgerschaft wäre auch ungewöhnlich, wir sortieren ja alle möglichen Leute die zum Beispiel 1997 in Gdansk geboren sind entspannt als Polen ein, wenn es keine Hinweise auf andere Sachverhalte gibt. Ja, im engsten Sinne ist da sehr viel TF unterwegs und das könnte mal überlegt werden, aber der Sachstand ist hier tendenziell nicht anders. Kohl ist im Königreich Bayern geboren, also hatte er nach aller Praxis die entsprechende Staatsangehörigkeit - was das einzige Kriterium für die Kat ist. --131Platypi (Diskussion) 14:00, 17. Jun. 2025 (CEST)
Kleine Korrektur meinerseits: geboren im Freistaat Bayern (für den Zeitraum 1918–1934).--Pyaet (Diskussion) 14:04, 17. Jun. 2025 (CEST)
Ich kann Benutzer:131Platypi nur zustimmen. Beim Befüllen der Staatsangehörigkeits-Kategorien verlangen wir keinen ausdrücklichen Beleg für die Staatsangehörigkeit, die äußere Plausibilität genügt. Wir verlangen auch keine besondere Bedeutung der Staatsangehörigkeit für die Person, und auch kein "Bewusstsein" der Person für ihre Staatsangehörigkeit. Also sollte die Kategorisierung von Helmut Kohl in die Kategorie:Bayer eigentlich eine klare Sache sein.
Man fragt sich, woher eigentlich der Widerstand gegen speziell diese Kategorisierung kommt. Meine Vermutung: Es ist heute, anno 2025 schlicht aus dem Bewusstsein geraten, dass es ein Bayern jenseits des Rheins gab. Bei einem 1930 in München oder Oberbayern geborenen Politiker gäbe es wohl keine solchen Probleme. Gruß, --Turpit (Diskussion) 15:53, 17. Jun. 2025 (CEST)
Der Widerstand, verehrter Kollege Turpit, kommt daher, dass Wikipedia-Artikel nur gut gesichertes, etabliertes Wissen enthalten, mit dem Ziel, den aktuellen Kenntnisstand darzustellen. Die Tatsache, dass Kohl Bayer war, ist aber kein etabliertes Wissen und entspricht auch nicht dem aktuellen Kenntnisstand. Es gibt dafür keinerlei Belege, sie basiert einzig auf den scharfsinnigen Schlussfolgerungen des Benutzers:Pyaet. Die eigenständige Kombination von Belegen oder Belegstellen, um zu einer Schlussfolgerung zu gelangen, die in den verwendeten Belegen selbst nicht gezogen wird, wie er sie geleistet hat, ist nach unseren Regeln Theoriefindung, und die wollen wir in der Wikipedia nicht haben. Jetzt klar? --Φ (Diskussion) 16:33, 17. Jun. 2025 (CEST)
Tja, Benutzer:Phi: Wie ich schon oben geschrieben habe: Beim Befüllen der Staatsangehörigkeits-Kategorien verlangen wir keinen ausdrücklichen Beleg für die Staatsangehörigkeit, die äußere Plausibilität genügt. Und wie Benutzer:Pyaet oben geschrieben hat: "wir sortieren ja alle möglichen Leute die zum Beispiel 1997 in Gdansk geboren sind entspannt als Polen ein, wenn es keine Hinweise auf andere Sachverhalte gibt." Das ist - wie Du ja nicht leugnen wirst - die allgemeine Praxis in der deutschsprachigen Wikipedia beim Befüllen der Staatsangehörigkeits-Kategorien. Meine Frage ist daher, woher eigentlich der Widerstand gegen speziell diese Kategorisierung des umseitigen Personenartikels kommt. Das würde mich wirklich interessieren. Siehst Du andere Gründe, als dass das einstige Bayern jenseits des Rheins heute so fernliegend erscheint? Gruß, --Turpit (Diskussion) 18:13, 17. Jun. 2025 (CEST)
+1 zu Turpit. Gerade bei der Staatsangehörigkeit wäre es vermessen, jedes Mal einen Beleg zu fordern. Denn wenn man das mal zu Ende denkt, dürften wir niemanden nach Staatsangehörigkeit kategorisieren von dem wir nicht ein Bild seines Passes haben. Woher wissen wir, dass bspw. ein Donald Trump Jr. wirklich US-Amerikaner ist? Auch das wissen wir nur, weil wir das so schlussfolgern aufgrund der entsprechenden Gesetzeslage. Es wäre irrsinnig, das hier zu verweigern, obwohl wir das bei mehr als 90% aller Biographien so machen (auch bspw. das Starten für ein Land bei Sportwettkämpfen ist kein Beweis für die Staatsangehörigkeit, nur ein Indiz) --Ichigonokonoha (Diskussion) 18:26, 17. Jun. 2025 (CEST)
Der Gegenseite gelingt es nach meinem Dafürhalten bisher nur, mir Theoriefindung zu unterstellen, ohne aber den Fakt zu entkräften (und je nach Fakt wird mir gar zugestimmt), dass erstens die bayerische Staatsangehörigkeit existiert (zieht bisher niemand in Zweifel), zweitens Kohl von zwei Bayern abstammt (hat niemand bezweifelt), drittens die bayerische Staatsangehörigkeit per Abstammungsprinzip erworben wird/werden kann (hat auch niemand aufgegriffen oder bezweifelt) und viertens Kohl bis Anfang 1934 kein Staatenloser war (hat auch niemand behauptet). Es ist ein umumstößlicher Fakt, dass Deutschland bis Anfang 1934 keine durch das Reich ausgegebene Staatsangehörigkeit hatte, man also nur Staatsangehöriger eines Gliedstaates werden konnte und damit als Deutscher galt. Es gibt nicht den Hauch eines Ansatzes, dass diese Staatsangehörigkeit nicht die bayerische war. Und bisher liefert die Gegenseite auch keine Ansätze, dass es so wäre.--Pyaet (Diskussion) 18:24, 17. Jun. 2025 (CEST)
Tja, Benutzer:Turpit: Nach WP:Q#Grundsätze können unbelegte Inhalte leider jederzeit gelöscht werden. Ich kündige hiermit an, gegebenenfalls von diesem Recht Gebrauch zu machen. Sorry, aber so sind nun mal die Regeln. Ich empfehle, wir halten uns alle dran, dann erspart man sich Ärger. --Φ (Diskussion) 19:22, 17. Jun. 2025 (CEST)
Tja, Benutzer:Phi: Mit diesem Ansatz könnte man unsere sämtlichen Staatsangehörigkeits-Kategorien leerräumen. Tut man aber nicht, tust Du ja auch nicht. Also, warum dann diese Verbissenheit - nun also bis hin zum Androhen von "Ärger" - speziell bei dem umseitigen Personenartikel? Das würde mich wirklich interessieren. Wenn man die dahinter stehende Motivation erkennen würde, könnte man vielleicht eher zu einer konsensualen Lösung kommen. --Turpit (Diskussion) 19:34, 17. Jun. 2025 (CEST)
Das stimmt ja nicht. Bei allen Staatsangehörigkeits-Kategorien lässt sich sicher ein Beleg dafür beibringen, dass die einsortierte Person diese oder jene Staatsangehörigkeit hatte. Bei welchem Artikel soll das denn, bitteschön, Probleme machen?
Außerdem (ich schrieb es bereits, aber es wurde ignoriert) widerspricht es WP:KAT einen Artikel nach einem Merkmal einzukategorisieren, das in ihm gar nicht vorkommt. Wir kategorisieren ja Artikel (WP:KAT schreibt: „Seiten“), nicht Artikelgegenstände. Da nirgendwo in umseitigen Artikel steht, dass Helmut Kohl Bayer war, ist das kein Merkmal dieser Seite. --Φ (Diskussion) 19:42, 17. Jun. 2025 (CEST)
Doch Phi, das stimmt. Du hast eigentlich nie klare Belege für die Staatsangehörigkeit. Man nimmt das fast immer aus den Umständen an - bspw. durch Geburtsort oder Tätigkeit an. --Ichigonokonoha (Diskussion) 20:06, 17. Jun. 2025 (CEST)
Die Staatsangehörigkeit steht in jedem Lexikon. Dass Kohl „ein bayerischer Politiker“ gewesen sein soll, habe ich nirgendwo gelesen. --Φ (Diskussion) 20:29, 17. Jun. 2025 (CEST)
Wir müssen hier aber unterscheiden zwischen Artikeltext und technischer Kategorie. Dass eine Bayrische Staatsangehörigkeit für Kohls Wirken oder den Artikel wichtig sei, wurde glaube ich ja nicht behauptet. Das gilt aber auch für seine Ehrenbürgerschaft in Deidesheim - dennoch kategorisiert. Aber auch bei Miroslav Klose steht die polnische Staatsangehörigkeit nicht im Artikel, dafür in der Kat. Und ansonsten: hat jemand einen Beleg für die Staatsangehörigkeit von Katja Studt oder sollen wir die streichen? Soazig Aaron? Oder um bei Deutschen aus Bayern zu bleiben, Martin Andersch? Oder schließen wir da auch nur aufgrund der Herkunft? --131Platypi (Diskussion) 10:37, 23. Jun. 2025 (CEST)
Nun, nicht wirklich Phi, denn fast immer wird nicht klar angegeben, was nun die Staatsangehörigkeit genau ist. Bei der Angabe britischer Physiker (wie hier bei Stephen Hawking) weißt du fast nie sicher, ob damit die Staatsangehörigkeit, die Ethnie, oder irgendetwas anderes gemeint ist. So ist es in über 90% aller Biographien der Fall. --Ichigonokonoha (Diskussion) 10:54, 23. Jun. 2025 (CEST)
Richtig, er war maßgeblich Politiker für/in Deutschland, nicht in Bayern. --JKowar (Diskussion) 11:03, 23. Jun. 2025 (CEST)
Dass es anderswo Beispiele für unklare Staatsangehörigkeiten gibt, ist kein Argument für oder gegen irgendwas. Dass eine Angabe nur in der Kategorie steht, nicht aber im Artikeltext, widerspricht WP:KAT, wonach Kategorien ein Mittel sind, Artikel nach bestimmten Merkmalen auffindbar zu machen. Artikel, deren Text das definierende Merkmal nicht enthalten, gehören nicht in die Kategorie, logisch. Ziel der Kategorisierung soll ja nicht sein, alle Menschen einzusammeln, die (belegt oder unbelegt) irgendein Merkmal haben. Es geht darum, Seiten auffindbar zu machen, die ein Merkmal enthalten. Und damit der Artikel ein Merkmal enthalten kann, muss es belegt sein.
Mag ja sein, dass Kohl als Kleinkind bayerischer Staatsbürger war. Er hatte auch Kinderkrankheiten, trug kurze Hosen und spielte mit dem Baukasten. Enzyklopädisch ist das aber komplett egal, deshalb lassen wir diese Fakten (jawohl, es sind Fakten!) tunlichst weg. Sie einzufügen, ganz gleich, ob im Text oder als Kat, wäre einfach Quatsch. Dasselbe gilt auch für die (immer noch unbelegte) bayerische Staatsangehörigkeit. --Φ (Diskussion) 16:01, 23. Jun. 2025 (CEST)
Und welchen Sinn soll es bitteschön haben, eine Person in die Kategorie einer Staatsangehörigkeit einzutragen, die sie nur während ihrer ersten vier Lebensjahre besessen hat? Das ist doch für die Person völlig irrelevant. Oder sollen wir Kinder türkischer Eltern, die hier geboren und im Alter von vier Jahren eingebürgert wurden, jetzt auch alle in die Kategorie:Türke einsortieren? Das ist doch albern. --Jossi (Diskussion) 17:59, 23. Jun. 2025 (CEST)
In der Kategorie steht nichts davon, wie alt eine Person zu sein hat, wie lang sie die Staatsangehörigkeit zu halten haben musste oder ob das für sie relevant wäre. Sie stellt einzig die Frage: War die Person Staatsbürger? Die Antwort ist hier aufgrund der familiären Umstände ein klares Ja. Also ist die einzusortieren.--Pyaet (Diskussion) 18:44, 23. Jun. 2025 (CEST)
Wenn man die „Vollständigkeit“ der Kategorie als Selbstzweck ansieht, ist es einzusortieren. Wenn man die Kategorie aber als Suchhilfe begreift, um Artikel zu finden, in denen bestimmte Merkmale vorkommen, isses Quatsch. --Φ (Diskussion) 18:48, 23. Jun. 2025 (CEST)
+1... --Der gut zu tanzen weiß (Diskussion) 20:04, 23. Jun. 2025 (CEST)
Ich glaube, das ist das erste Mal in meinen 20 Wikipedia-Jahren, dass ich in einer Diskussion die Auskunft bekommen habe: Relevanz ist völlig egal, wir sammeln hier alles, auch wenn es total irrelevant ist. Na, dann weiterhin viel Spaß beim Sammeln als Selbstzweck. Vielleicht gibt es ja tatsächlich Nutzer der Wikipedia, die die Kategorie:Bayer durchgehen und sich kindlich daran freuen, dass Helmut Kohl als Kleinkind auch mal Bayer gewesen ist. Es bestätigt mich jedenfalls darin, um das Kategoriensystem auch in Zukunft einen großen Bogen zu machen. Da liegt offenbar ein völlig anderes Grundverständnis von Enzyklopädie vor. --Jossi (Diskussion) 20:18, 23. Jun. 2025 (CEST)
Stell dir vor, es gibt zig Kategorien, die allein keine Relevanz darstellen. Warum sollte ein bayerischer Staatsbürger allein aus diesem Grund relevant sein? Das ist niemand nur aus diesem Grund. Oder ein Unfallopfer? Oder eine Person aus Berlin? Die Bedingung für ein Einfügen kann in der jeweiligen (Ober-)Kat erläutert werden, bei Staatsbürger-Kats (außer vielleicht bei Jugoslawen und Indern) gibt es aber keine gesonderten Bedingungen. Es scheint mir inzwischen eher, dass das Kategoriesystem an sich nicht verstanden wird und es dann wirklich ein ehrliches Eingeständnis ist, sich davon zu distanzieren.--Pyaet (Diskussion) 20:27, 23. Jun. 2025 (CEST)
Dann sag doch mal bitte, wozu das Kategoriensystem deines Erachtens da ist. --Φ (Diskussion) 20:34, 23. Jun. 2025 (CEST)
Ja, das Kategoriensystem ist in der Tat absurd. Das Eingeständnis, dass man lieber Staatsangehörigkeiten ohne Belege vergibt, als auf eine Einordnung nach Staatsangehörigkeit zu verzichten, macht das überdeutlich. An sich ist mir das weitgehend egal, weil ich das Kategoriensystem für weitgehend unrettbar halte. Das Problem ist nur, dass die Datenbankanhängsel unserer Enzyklopädie (schlimmer als das Kategoriensystem ist da Wikidata) leider Ansteckungswirkung haben und von daher falsche und ungesicherte Behauptungen in die Artikel einsickern. Da hört der Spaß dann aber auf. --Mautpreller (Diskussion) 20:38, 23. Jun. 2025 (CEST)
Um nur mal'n Beispiel zu nennen, ich hatte zu kämpfen, damit Jo Lherman nicht als Österreicher einsortiert wird. Ich weiß allerhand über den Mann, wohl mehr als die meisten, aber ob er österreichischer Staatsangehöriger war (und wann und wie lange), ist mir nicht bekannt und auch sonst niemandem, soweit ich weiß, außerdem ist es völlig egal. Leider gibt es hier diesen Nationalitätenwahn. Jeder muss einfach eine Staatsangehörigkeit kriegen, obwohl die in den meisten Fällen völlig unwichtig ist. Das muss in den Einleitungssatz reingeschrieben werden, egal ob es stimmt oder nicht. Das Beste wäre, die Wikipedia würde sich einfach etwas weniger für National-Schächtelchen engagieren. --Mautpreller (Diskussion) 20:53, 23. Jun. 2025 (CEST)

Keinerlei Hinweise mehr auf seine außerehelichen Affären?

Wer sich die Artikelgeschichte anschaut, findet die entsprechenden Hinweise - wurden aber alle getilgt. Seltsam...

Seine Frau Hannelore brachte sich übrigens um. --~2025-16560-7 (Diskussion) 18:36, 4. Aug. 2025 (CEST)

Wozwischen es jedoch keinerlei Kausalität gibt! Worin soll aber die Relevanz dieser Bekanntschaften liegen? Wenn keine Rückwirkung auf seine öffentlichen oder sonstigen relevanten Tätigkeiten oder die Person selbst belegt werden können, so sind Privatheiten auch nicht von enzyklopädischer Relevanz. Viele Grüße! GS63 (Diskussion) 19:01, 4. Aug. 2025 (CEST)
"Wozwischen es jedoch keinerlei Kausalität gibt!"
Ist natürlich Spekulation - aber wenn ich allein krank zu Hause sitze, krankheitsbedingt kaum vor die Tür und unter Leute kann und der Gatte dann lieber andere sieht - das kann einem schon aufs Gemüt schlagen. Hannelore Kohl war nicht dumm - sie wird gewusst haben, dass der Helmut auch auf anderen Weiden grast.
"Worin soll aber die Relevanz dieser Bekanntschaften liegen?"
Es lässt zumindest auf tüchtig Heuchelei und Unehrlichkeit schließen, wenn man in der Öffentlichkeit ständig von "geistig-moralischer Wende" und "Familje" faselt, sich aber selbst nicht drum kümmert. Auch ist es apart, einer vorgeblich christlichen Partei anzugehören, dann aber das sechste Gebot fortgesetzt zu ignorieren. Aber passt natürlich zu jemand, der sich seine Macht u.a. mit Schwarzen Kassen sicherte... --~2025-33349-6 (Diskussion) 12:12, 18. Aug. 2025 (CEST)
Zu Kohl gibt es mittlerweile wissenschaftliche Literatur. Kommen die Ehebrüche darin vor? Falls nicht, gehören sie wohl kaum zum etablierten Wissen über ihn, und allein das haben unsere Artikel lait WP:Q darzustellen. MfG --Φ (Diskussion) 12:36, 18. Aug. 2025 (CEST)
"Zu Kohl gibt es mittlerweile wissenschaftliche Literatur. Kommen die Ehebrüche darin vor? Falls nicht, gehören sie wohl kaum zum etablierten Wissen über ihn"
Gibt genug seriöse Quellen - und die wurden in älteren Fassungen des Artikels auch verlinkt. Unabhängig vom Bimbeskanzler: Eine Verengung der Wikipedia auf "wissenschaftliche Literatur" wäre wohl kaum im Sinne der Erfinder...
https://www.spiegel.de/politik/die-wende-a-56545d0b-0002-0001-0000-000014020981
Merkwürdig ist auch, daß die Fahnder erst zehn Monate nach der ersten »Konkret«-Veröffentlichung der Erzählungen des damaligen obersten bayrischen Staatsschützers Hans Langemann zugriffen - just nach Erscheinen einer Titelgeschichte ("Die Moral des Helmut Kohl") von Chefredakteur Bissinger mit Andeutungen über Ehefrau und angebliche Freundinnen des Kanzlers.
Der "Spiegel" hielt sich damals vornehm zurück – "konkret" schrieb sehr deutlich, dass Kohl ein Verhältnis mit seiner Büroleiterin Juliane Weber habe - und mokierte sich noch über die Hasenfüße vom Spiegel, die in einer früheren Ausgabe über die Beiden geschrieben hatten: "Sie schlägt ihm auch die Eier auf, weil der Kanzler sie so heiß nicht anfassen mag." --~2025-33349-6 (Diskussion) 13:02, 18. Aug. 2025 (CEST)
Nach WP:Q#Was sind zuverlässige Informationsquellen können nichtwissenschaftliche Quellen benutzt werden, wenn wissenschaftliche nicht in hinreichendem Maß vorliegen. Das ist hier nicht der Fall. --Φ (Diskussion) 13:26, 18. Aug. 2025 (CEST)
Schon mal daran gedacht, dass "wissenschaftliche" Quellen selten alles abdecken? Und dass auch Wissenschaft ein stetiger Prozess ist? --~2025-41865-0 (Diskussion) 10:34, 19. Aug. 2025 (CEST)
Ja, daran hab ich gedacht. Aber was sich in diesem Prozess (vielleicht: noch) nicht etabliert hat, ist eben kein etabliertes Wissen, logisch. MfG --Φ (Diskussion) 10:58, 19. Aug. 2025 (CEST)

Polenverträge

Im Text steht: "1976 brachte die Bundesregierung die sogenannten „Polenverträge“ in die Gesetzgebung ein. Vereinbart war eine Globalentschädigung für in Polen lebende ehemalige KZ-Häftlinge sowie Kreditzusagen an Polen; im Gegenzug gab es polnische Zusagen über Ausreisegenehmigungen für deutschstämmige Bürger. Die CDU/CSU lehnte die entsprechenden Gesetze im Bundestag ab. Da sie auch die Zustimmung des damals unionsdominierten Bundesrates benötigten, organisierte Kohl im März 1976 gegen erhebliche Widerstände die Zustimmung aller unionsgeführten Bundesländer, so dass die Gesetze in Kraft treten konnten."

Diese Passage wirkt unlogisch. Wie war es wirklich? Lehnte die CDU/CSU die Gesetze im Bundestag ab oder stimmte sie ihnen zu? War es vielleicht so, dass die CDU/CSU die Gesetze im Bundestag ablehnte, aber die Mehrheit der Abgeordneten (also die von den Regierungsparteien entsandten Abgeordneten) ihnen zustimmte und danach die CDU/CSU im Bundesrat den Gesetzen (auf Betreiben Kohls) doch zustimmte? --Adokhugi (Diskussion) 18:36, 7. Aug. 2025 (CEST)

Straßenbenennungen

Was ich schon vor acht Jahren, vgl. Diskussion:Helmut Kohl/Archiv/2 – Wikipedia ,vorhergesagt habe, ist jetzt eingetreten, eine immer längere Auflistung von Straßenbenennungen. Man bedenke: Willy Brandt hat 91 Straßen, Ludwig Erhard 99 und Konrad Adenauer sogar 249 (ohne all die -Plätze, -Wege, -Allen, -Ufer etc.). Da steht uns noch was bevor, wenn da jeder seinen Lieblingsort reinsetzt. Bie Adenauer und Erhard ist das einfach durch Sammellink gelöst. Wäre das nicht auch was für Kohl?

Außerdem frage ich mich nach den Sinn der Anführung der abgelehnten Benennungen, bei den anderen Politikern machen wir das auch nicht. --Dioskorides (Diskussion) 20:17, 23. Sep. 2025 (CEST)

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