Diskussion:Radikalismus

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Artikelteilung

Ich möchte den früher bereits angedeuteten Vorschlag einer Aufteilung auf zwei Lemmata - Radikalismus und Extremismus je für sich - erneuern:

  • zum einen weil eine solche Begriffskombination kein enzyklopädisch sinnvolles Lemma ergibt und willkürlich erscheint: Man könnte dann auch "Fanatismus und Fundamentalismus" als Lemma einführen oder hier noch im Lemma ergänzen, man könnte dann ebensogut "Links- und Rechtsextremismus" in einem Lemma darstellen usw.
  • zum anderen aus proportionalen Gründen: Beide Teile reichen für je einen eigenen Artikel, besonders seit sie immer differenzierter ausgeführt werden
  • zum dritten aus inhaltlichen Gründen: weil die Begriffe, je genauer man sich darüber informiert, doch recht verschiedene Dinge bezeichnen und verschiedene Herkunft und Bedeutung haben, wie es aus dem Text ja auch zur Genüge hervorgeht.

Jesusfreund 20:08, 10. Jan. 2009 (CET)

Bin absolut für diesen Vorschlag. Hatte im Grunde auch schon oft daran gedacht, seit ich diesen Artikel entdeckt habe, mich aber dann doch nicht durchgerungen, es vorzuschlagen. Ich weiß nicht, wieso der Artikel überhaupt so in dieser Form als Kombi-Artikel entstanden ist; ich glaube, es lag daran, dass die ursprünglichen Autoren zunächst nur eine ganz bestimmte Perspektive im Sinn hatten und an die historischen Hintergründe gar nicht gedacht haben. Eine Aufteilung auf die beiden Lemmata wäre jedenfalls jetzt ausdrücklich zu begrüßen.-- Jordi 22:13, 10. Jan. 2009 (CET)
Ich habe das jetzt mal gemacht und die Einleitungen entsprechend angeglichen.
Der bisherige Hauptartikel wurde nach "Radikalismus" verschoben, so dass die Gesamthistory dort erhalten ist.
Für "Extremismus" habe ich die entsprechenden Passagen zum ehemaligen gleichnamigen Redirect verschoben und die Version, aus der sie stammten, sowie die fünf aktivsten Hauptautoren im Editkommentar angegeben. Die History habe ich nicht dort hinein kopiert, da sie über den Link zur Herkunftsversion zugänglich bleibt.
Für die Diskussion (2005-2008) habe ich ein gemeinsames Archiv angelegt. Die Verweislinks "auf diese Seite" müssen jeweils noch umgebogen werden.
Das mache ich frühestens morgen mittag, ausgeschlafen. MFG und guts Nächtle, Jesusfreund 01:27, 11. Jan. 2009 (CET)
PS: Daran, dass praktisch keine Literatur zum Thema und Begriff Radikalismus im alten Lemma stand, sieht man, wie stark theoriebildend das ehemalige Artikelkonzept gewesen ist. Natürlich gibt es Literatur zu diesem Thema, nur hatte sie bisher wohl niemand für nötig befunden zu suchen und auszuwerten. Ein recht entlarvendes Beispiel dafür, wie hier manche Themen behandelt werden. Damit will ich aber nicht sagen, dass der jetzige Text miserabel ist, das finde ich durchaus nicht. Jesusfreund 01:43, 11. Jan. 2009 (CET)

Rechtsradikalismus in Deutschland

Ich schmeiße den gleichnamigen Weblink mal raus, da er ganz offensichtlich die Begriffe Radikalismus und Extremismus nicht ordentlich getrennt kriegt (Beispiel: "Allerdings gibt es für den Begriff Rechtsradikalismus keine einheitliche Definition, da er über kein homogenes ideologisches Konzept verfügt. Daher gibt es in Deutschland keine einheitliche rechtsextremistische Bewegung.") und daher eher verwirrend als hilfreich ist. --H2SO4 19:51, 8. Dez. 2009 (CET)

Satzverschiebung

Ich habe den Satz "Diese Fremdsicht wird von Gruppen, die sich selbst als Radikale verstehen, in der Regel abgelehnt." mal von der Verwendung des Begriffes "Extremismus" durch die Verfassungsschutzbehörden zur Gleichsetzung von Radikalismus und Fanatismus verschoben. Dort scheint mir der Satz deutlich sinnvoller platziert, da es im anderen Zusammenhang um Extremismus ging. --H2SO4 20:45, 9. Jan. 2010 (CET)

Zur freundlichen Beachtung: Ursprung bzw Prägung des Begriffes

siehe hier. Im Text heißte es 1975, das ist ein Wiederspruch zum Lemma Extremismus, wo von 1973 die Rede ist. --Begrifflein 08:08, 3. Apr. 2010 (CEST)

noch viel Unklarheit

Der Extremismus ist durch die Hintertür wieder drin. Wichtiger: die Unterscheidung zwischen den Radikalen zum Beispiel im Vereinigten Königreich (die hier gar nicht erst vorkommen) und anderen Ländern als Vorläufern der Liberalen (nicht unbedingt deren extremer Flügel) einerseits, bei denen man auch nie von "Radikalismus" sprechen würde und dem modernen Begriff "Radikalismus" im Sinne des Verfassungsschutzes der Bundesrepublik Deutschland, der hier zu dominieren scheint, ist nicht auf den ersten Blick deutlich. Insofern dient der Artikel eher der Verunklarung. Da müsste noch fleißig gearbeitet werden, vor allem auch an der (eigenen) Begrifflichkeit. --13Peewit 23:00, 19. Nov. 2011 (CET)

Dass auf die Abgrenzung bzw. Begriffsverwirrung zwischen radikal und extremistisch in beiden Artikeln eingegangen werden muss, liegt ja in der Natur der Sache und gilt für den Artikel über den Radikalismus sogar in stärkerem Maße als für das Pendant Extremismus.
Ausführungen über Geschichte und Verständnis des Radikalismus im Vereinigten Königreich fehlen in der Tat und eine Ergänzung wäre zu begrüßen (nur weiß ich darüber rein gar nichts und kann nichts beitragen).
Ansonsten erscheint mir das Artikelkonzept in seiner jetzigen Form recht erhellend, auch die Stabilität dieser Artikelversion spricht dafür. Die Verfassungsschutzlastigkeit ist seit langem aufgebrochen, die begriffliche und terminologische Historie wird m.E. nachvollziehbar rübergebracht.--Jordi (Diskussion) 10:23, 28. Apr. 2013 (CEST)

Mißverständlicher Satz

Im Abschnitt "Politischer Radikalismus als Bedrohung" steht folgender Satz:

"Derartige „Radikale“ sahen die im Bundestag vertretenen Parteien und die staatlichen Organe überwiegend als gefährliche, die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik bedrohende Kräfte an."

Was ebenso bedeuten kann, dass die Parteien und staatliche Organe von "den Radikalen" als gefährlich, bedrohlich ansehen wurden.

Ich schlage daher vor, den Satz in folgende Passiv-Konstruktion zu ändern:

"Derartige „Radikale“ wurden von den im Bundestag vertretenen Parteien und den staatlichen Organen überwiegend als gefährliche, die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik bedrohende Kräfte angesehen." (nicht signierter Beitrag von 85.195.69.104 (Diskussion) 02:28, 7. Feb. 2012 (CET))

Guter Vorschlag, danke (ich habs denn mal umgesetzt).--Jordi (Diskussion) 10:24, 28. Apr. 2013 (CEST)

Deradikalisierung

Heute wurde von Benutzer:Bildsymbol123 ein Weblink zu einem Themenheft Deradikalisierung der Bundeszentrale für politische Bildung eingefügt. Ich bin unsicher, ob er wirklich zum Thema passt, da die Behandelte „Radikalisierung“ durchgängig nicht zum Radikalismus, sondern zum Extremismus führt. Folglich dürfte es eine sprachliche Ungenauigkeit sein. Wie seht Ihr es? --H2SO4 (Diskussion) 13:32, 17. Jul. 2013 (CEST)

Radikalisierung

ist momentan eine Weiterleitung auf "Radikalismus". Das ist nicht besonders sinnvoll. Die beiden Begriffe haben im Prinzip nur die Wortherkunft gemeinsam und bezeichnen ganz unterschiedliche Dinge.

Dementsprechend hat gestern ein Benutzer versucht, den Prozess der "Radikalisierung" hier im Artikel "Radikalismus" abzuhandeln und zu beschreiben. Das ist in dieser Form nicht sinnvoll, erstens weil es die Grenzen des Lemmas sprengt, zweitens weil es ganz unvermittelt an prominenter Stelle in den Artikel eingefügt wurde, ohne dessen Konzeption insgesamt auf diese inhaltliche Verschiebung des Fokus abzustimmen.

Deshalb sollten Inhalte, die die "Radikalisierung" betreffen, möglichst in einen eigenen Artikel unter diesem Lemma ausgelagert werden. Auf gar keinen Fall sollte man den vorliegenden Artikel so umbauen, dass das Thema "Radikalisierung" prominent an erster Stelle behandelt wird und die Definitionen und Inhalte des historischen und politischen Radikalismusbegriffs überlagert. Der ist ohnehin schwer zu fassen, überaus breit und vielschichtig; daher sollte man also das Thema eher begrenzen als über die Maßen ausweiten (sonst entsteht hier wieder ein ähnliches Chaos wie vor sieben Jahren mit dem unbrauchbaren Doppellemma).

Daher habe ich diese Bearbeitungen erstmal rückgängig gemacht. Allenfalls ist hier m.E. eine kurze Erwähnung des Radikalisierungsbegriffs denkbar, möglichst schon mit einem Verweis auf einen eigenen Artikel, der z.B. die von dem Benutzer gestern hier eingestellten Inhalte aufnehmen könnte, an denen mir ansonsten wohl nichts auszusetzen zu sein schien.--Jordi (Diskussion) 16:15, 25. Jun. 2016 (CEST)


Defekter Quellennachweis

Der Link in Einzelnachweis #5 (http://www.verfassungsschutz.de/de/FAQ/) leitet auf die Startseite des Verfassungsschutzes weiter. Die FAQ ist offenbar umgezogen nach https://www.verfassungsschutz.de/de/service/faq, wo der zitierte Text nach wie vor zu finden ist. (nicht signierter Beitrag von 85.212.63.83 (Diskussion) 15:39, 8. Jul 2016 (CEST))

Erl., danke! (Link ersetzt) --Jordi (Diskussion) 17:14, 8. Jul. 2016 (CEST)

Sorry

Hier hab ich versehentlich den falschen Knopf gedrückt, wollte eigtl. ganz normal mit Begründung revertieren und nicht kommentarlos zurücksetzen. Inhaltlich ist das keine Alternative, es geht ersichtlich nicht um ein unzulässiges Werturteil, sondern um die Bewertung des politischen Radikalismus durch die jeweils nicht-radikalen Segmente des Spektrums. Ohne diesen Zusatz wäre die Überschrift komplett nichtssagend. Außerdem kann die Überschrift nicht geändert werden, weil sie Linkziel in mehreren thematisch verbundenen Artikeln ist.--Jordi (Diskussion) 16:11, 23. Mai 2017 (CEST)

Ach so, immerhin wird das hier begründet! Der ganze Absatz müsste mal gründlich überarbeitet werden, denn das ist eine wilde Mischung von einseitiger Parteinahme und Versuchen von Theoriefindung. Eine politikwissenschaftlich fundierte, neutrale Darstellung würde anders aussehen! --PatrickBrauns (Diskussion) 16:17, 23. Mai 2017 (CEST)
Das mag sein, aber es war vorher noch schlimmer ;-)
Solange da nichts hundertprozentig Ausgereiftes kommt, bleiben wir lieber bei dieser halbwegs nachvollziehbaren Fassung. Einseitig ist sie übrigens nicht, darauf hab ich aufgepasst.--Jordi (Diskussion) 16:22, 23. Mai 2017 (CEST)
Ok, ich schaue mal, ob ich noch etwas entschärfen bzw. "neutralisieren" kann. (Ich hab das ja auch mal studiert ;-) ) --PatrickBrauns (Diskussion) 16:31, 23. Mai 2017 (CEST)

Wie viele sind "viele"?

Den Satz "Viele Westeuropäer denken bei dem Wort „radikal“ heute anders als noch vor wenigen Jahrzehnten in erster Linie an islamistischen oder generell einen religiös unterlegten Extremismus." finde ich sehr problematisch. Worauf stützt der Autor diese Aussage? Bauchgefühl, persönliche Meinung, wissenschaftliche Studie? Ich persönlich gehöre nach dieser Aussage zumindest nicht zu den "vielen Westeuropäern". Ab wie vielen Personen kann man überhaupt von "vielen" sprechen? Ich halte diese Aussage für eine tendenziöse Spekulation, die einer Konkretisierung und idealerweise einer Quellenangabe bedarf oder komplett umformuliert werden sollte. --Atarax42 (Diskussion) 09:51, 17. Okt. 2019 (CEST)

Erster Satz ist schon falsch

Zitat:

Als Radikalismus bezeichnet man eine politische Einstellung, die grundlegende Veränderungen an einer herrschenden Gesellschaftsordnung anstrebt.


OK, mal fiktiv: Die grundlegende Veränderungen an einer herrschenden Gesellschaftsordnung wurden von den Radikalen erreicht. Ist der dann gegebene Zustand dann nicht mehr radikal??? Da eine grundlegende Veränderung ja nicht mehr angestrebt wird. Bitte mal nachdenken. --2.205.128.238 03:07, 14. Jan. 2020 (CET)

So, habe grade mal nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass an dem Satz nichts auszusetzen ist. Ich kann der Argumentation nicht zustimmen, da im westlich-aufgeklärten Kulturraum heutzutage wohl niemand die Wertschätzung von Demokratie und Rechtsstaat als radikale Position betrachten würde, während das Bemühen um einen politischen Wandel hin zur Demokratie in Deutschland beispielsweise vor 1848 sicherlich als radikal bewertet und entsprechend bekämpft wurde, wie das ja auch heute noch im Herrschaftsbereich totalitärer Regime der Fall ist. Daher kann man wohl davon ausgehen, dass radikale Ansichten oder Ziele nur so lange radikal sind, wie sie eben vom Status quo abweichen.--Atarax42 (Diskussion) 01:35, 3. Jun. 2020 (CEST)

"kompromisslos" als Bezeichnung für ein ganzes Spektrum !?

"kompromisslos" als Bezeichnung für eine ganze Strömung, politische Ausrichtung, Ideologie
ist pauschal, generalisierend, verallgemeinernd, absolut und insbesondere ausschließlich

die Verwendung des Begriffs "kompromisslos" unterstellt, dass alle Personen, Organisationen etc., die diesem Spektrum angehören oder zugerechnet werden, zu keinen Kompromissen bereit seien

das ist lebensfremd, denn ohne Kompromisse geht es vielleicht in Diktaturen zu, aber in allen anderen Spektren, Gesellschaften etc. werden immer wieder überall Kompromisse geschlossen

in dieser verallgemeinernden Form, ist das nicht haltbar und von der Aussage her pejorativ

Belege dafür kann es auch nicht geben, dafür ist die Strömung, das Spektrum zu groß
und wer sollte auch wie eine derartige absolute, ausschließliche Aussagen belegen können

außerdem widerspricht eine derartige Formulierung, die in diesem Kontext pejorativ wirkt, dem Neutralitäts- / Objektivitäts-Anspruch

es gibt viele offenere, (zu)treffendere, nicht absolute, nicht ausschließliche Begriffe, die treffender sind
wie bspw. entschieden, entschlossen, vehement, nachdrücklich, engagiert, überzeugt, unbedingt etc.

ich hatte "kompromisslos" durch das zutreffendere "entschieden" ersetzt und entsprechend begründet

nun gab es einen revert, der das neutralere, sachlichere zutreffendere "entschieden"
wieder durch das pauschalisierende, den Fakten widersprechende ausschließliche "kompromisslos" ersetzte

das ist unwissenschaftlich,tendenziös, faktenfern und pejorativ und kann meineserachten so nicht bleiben

falls der Kollege Jordi wie schon in seiner revert-Begründung,
sämtliche Argumente und Fakten weiterhin ignoriert bedarf es dann perspektivisch der "dritten Meinung"

--Über-Blick (Diskussion) 13:26, 4. Feb. 2023 (CET)

Achwas, ist halt immer dasselbe Missverständnis auf deiner Seite. Du glaubst, irgendjemand wollte "den Radikalismus" schlechtmachen und Wikipedia dürfe das nicht. Dabei übersiehst oder überliest du die grundlegensten Zusammenhänge und missverstehst systematisch alle Textstellen, die dir aus diesem Ressentiment heraus irgendwie aufstoßen.
  • Der Satz trifft überhaupt keine Aussage darüber, was Radikalismus ist oder ob er gut oder böse ist. Es wird rein deskriptiv dargestellt, wie sich im deutschen Sprachgebrauch im Laufe des 20. Jahrhunderts die Bedeutung des Begriffs verändert hat. Es wird nichtmal dazu gesagt, wie dieser Bedeutungswandel zu bewerten ist, also ob dieses neuere Verständnis von "radikal" richtig oder falsch, angemessen oder verfälschend, pejorativ-wertend oder anerkennend-bewundernd ist, sondern es wird einfach nur beschrieben. Noch weniger wird behauptet, die Anhänger des Radikalismus seien tatsächlich "kompromisslos". Das herrschende Begriffsverständnis geht halt nur davon aus, dass Radikalismus u.a. Kompromisslosigkeit (und noch schlimmere Dinge, etwa Gewaltbereitschaft) beinhaltet. Ob das so ist, wird überhaupt nicht gesagt. Damit wird niemand abgewertet, schon gar nicht "ein ganzes Spektrum". Vielmehr zeigt der Artikel ja gerade, dass es so eine "Strömung" gar nicht gibt, weil die Begriffsverwendung erstens oft auf Zuschreibungen basiert und zweitens vom begrifflichen Gehalt her höchst vielschichtig und facettenreich ist. Dass du das dann auf dich oder irgendwelche Gesinnungsgenossen beziehst und dich beleidigt fühlst, ist dein Privatvergnügen und hat mit dem Inhalt der Artikeleinleitung nichts zu tun.
  • Anders als du behauptest ist "Kompromisslosigkeit" als typisches Merkmal für das, was im 20. Jh. unter "radikal" verstanden wird, sehr wohl im Artikel belegt, kommt sogar in einem der wenigen verwendeten Zitate vor. Passt also wunderbar in den entsprechenden Teil der Einleitung, die den Inhalt des Artikels ja kurz vorwegnehmen soll.
  • Wie gesagt, das braucht weder dich noch irgendwelche „Personen, Organisationen etc., die diesem Spektrum angehören oder zugerechnet werden“ zu beunruhigen. Der Wikipediaartikel behauptet nicht, dass ihr etwas Schlechtes tut, sondern referiert nur, was im dt. Sprachraum im 20. Jh. ungefähr gemeint war, wenn Leute als "radikal" bezeichnet werden. Dass manche fälschlicherweise als "radikal" gebrandmarkt werden, dass manche, die das tun, "radikal" als etwas Negatives betrachten, und dass sich manche auch selber als "radikal" bezeichnen wollen und das Wort dann anders verstehen als der Mainstream (auch das wird ja im Artikel thematisiert), ändert daran keinen Deut.--Jordi (Diskussion) 14:19, 4. Feb. 2023 (CET)
  • Es gibt auch weder allgemein gesprochen noch speziell für diesen Satz oder seinen Kontext irgendeinen Hinweis darauf, dass "Kompromisslosigkeit" notwendigerweise etwas Schlechtes sein muss. Das kommt halt darauf an, wie man es sieht, es gibt genug Leute, die das kompromisslose Eintreten für ein politisches Ziel gut finden. Es gab und gibt auch immer Leute, die "Radikalität" gut und richtig finden. Das wird im Artikel auch in keiner Weise unterschlagen, ganz im Ggt. Dass Plessner Radikalismus aus anthropologischer Sicht eher negativ bewertet und als "taktlos" kritisiert, ist ja nur eine Sichtweise. Auch dass Radikalismus in den Augen der bürgerlichen Mehrheitsgesellschaft der BRD des 20. Jh. als etwas Negatives galt und Furcht vor Wohlstandsverlust auslöste, ist schlicht ein Fakt, transportiert keine in der Wikipedia unzulässige Wertung und hat auch nichts damit zu tun, dass man selbst als Mitschreiber oder Leser des Artikels mit den radikalen Akteuren durchaus auch sympathisieren kann.--Jordi (Diskussion) 14:42, 4. Feb. 2023 (CET)

soviel Text mit weiterer Pauschalisierung, Zitat: "immer dasselbe Missverständnis auf deiner Seite." - Belege bitte für diese pauschale Behauptung

dazu ganz viele Unterstellungen etc.

es geht mir um die Ausschließlichkeit, die der Begriff "kompromisslos" ausdrückt, da kannst du dir all deinen Projektionen und Unterstellungen sparen - Ausschließlichkeit hat mit der Realität nichts gemein.
Es gibt immer Ausnahmen von der Regel.
Dies ist ein an Wissenschaftlichkeit orientiertes Lexikon und Absolutismus, Ausschließlichkeit, Pauschalismus etc. sind das Gegenteil von Differenziertheit, Analyse, Genauigkeit, Logik und Realität haben daher mit Wissenschaftlichkeit wenig gemein.

--Über-Blick (Diskussion) 01:42, 3. Mai 2023 (CEST)

Kategorie: Liberalismus

Gibt es einen belastbaren Beleg, dass Radikalismus eine Unterkategorie von Liberalismus sei? Mag sein, dass es auch Radikalliberale gibt, aber sicher ist nicht jeder Radikale ein Liberaler. --Pistazienfresser (Diskussion) 19:29, 26. Mär. 2023 (CEST)

Wenn man auch die ursprüngliche Bedeutung erfassen will, so sollte zumindest gleichzeitig noch die Einordnung in die übergeordnete Kategorie:Politische Ideologie wiederhergestellt werden sollte. --Pistazienfresser (Diskussion) 19:51, 26. Mär. 2023 (CEST)
Radikalismus ist als politischer Richtungsbegriff per definitionem entweder dasselbe oder eine Teilfraktion des Liberalismus. Insofern ist selbstverständlich "jeder Radikale ein Liberaler", "liberal" und "radikal" sind ja im Prinzip genau dasselbe. Die im 20. Jh. (ausschließlich im bundesdeutschen Sprachgebrauch) geläufige, breitere Verwendung des Begriffs ist eine international nicht gebräuchliche Sonderbedeutung/Bedeutungsverschiebung, das versucht der Artikel ja zu erklären. Um die ebfs. zu erfassen, war eine Doppelkategorisierung (Einordnung neben "Liberalismu" auch in die übergeordnete Kategorie:Politische Ideologie) vorgesehen, die von @Aka ohne sinnvolle Begründung und offenbar ohne das Problem zu erkennen versehentlich entfernt wurde, das würde ich auch wiederherstellen wollen.--Jordi (Diskussion) 09:43, 27. Mär. 2023 (CEST)
Erl.--Jordi (Diskussion) 09:45, 27. Mär. 2023 (CEST)
Kategorie:Liberalismus ist eine Unterkategorie von Kategorie:Politische Ideologie. Laut Hilfe:Kategorien gilt: Wird eine Seite in eine Kategorie eingeordnet, sollte sie nicht zugleich in einer ihrer Ober- oder Unterkategorien gelistet sein. Ausnahmen sollten ausdrücklich im Beschreibungstext der betroffenen Kategorien benannt und definiert werden. Damit halte ich deine Zurücksetzung für falsch. -- Gruß, aka 09:58, 27. Mär. 2023 (CEST)
Wieso, der inhaltliche Grund/Kontext ist doch erläutert. Es gibt immer wieder Dinge/Begriffe, die in zwei Unterkategorien einer gemeinsamen Oberkategorie passen, weil sie nicht univok sind oder Mehrfachbedeutungen haben. Wenn dann nur eine Unterkategorie existiert und die andere nicht, ergeben sich zwangsläufig immer mal Konstellationen, die eine Einordnung in Ober- und Unterkategorie zugleich nötig machen. Daran ändert dein Regelzitat ja nichts, das ist eine rein inhaltliche Frage und kommt auch relativ häufig vor. "Fehlerhaft" war im Ergebnis also nicht die Zurücksetzung, sondern dein Korrekturversuch (was ja nicht schlimm ist, du hast den Hintergrund eben einfach übersehen, kann jedem passieren). Wo außer auf der Diskussionsseite sollte man das erläutern? Gruß.--Jordi (Diskussion) 10:11, 27. Mär. 2023 (CEST)

Ich entnehme dem Artikel, dass der Begriff ursprünglich eine Position des Liberalismus beschreiben sollte und in einigen Sprachräumen teilweise bis heute so verwendet wird, dass er aber in anderen, insbesondere im Deutschen, eine Bedeutungsverschiebung durchgemacht hat und üblicherweise zumindest heute in anderer Bedeutung verwendet wird (so dass Neologismen wie "radikalliberal" nötig sind, um ihn von sog. Rechts- oder Linksradikalen abzugrenzen). Damit liegt m.E. tatsächlich ausnahmsweise eine Einordnung in beide Kategorien (Ober- und Unter-) nahe, da der Begriff verschiedene Bedeutungen, je nach Kontext, abdeckt. Ich würde das so belassen. Solche Ausnahmen von der Regel sollten möglich bleiben.--Meloe (Diskussion) 10:15, 29. Mär. 2023 (CEST)

Zusammenfassung

in der Zusammenfassung steht der "die ihre Ziele kompromisslos und häufig in Opposition zur herrschenden Ordnung verfolgen"

das ist weder durch den Lemma-Inhalt gedeckt, noch durch eine Quelle belegt

laut den Regel soll die Zusammenfassung den Lemmainhalt zusammenfassen

des Weiteren ist Theoriefindung unerwünscht

auch gilt der Anspruch der Neutralität und Wissenschaftlichkeit


der derzeitige Zustand der Zusammenfassung

mit der Behauptung der Ausschließlichkeit, "kompromisslos",

ist weder belegt, inhaltlich konsistent, stimmig oder logisch


geht es hier im Lemma doch um ganze, weit ausdifferenzierte politische und weltanschauliche Richtungen bzw. Spektren,

all diesen Millionen Individuen, den vielen Organisationen und Parteien, pauschal Kompromisslosigkeit anzudichten, ist nicht haltbar und belegbar und widerspricht jeglicher Logik, Fakten und Realität

--Über-Blick (Diskussion) 00:00, 28. Okt. 2023 (CEST)

Das hatten wir doch oben schon ausdiskutiert. An dem Wort ist nichts auszusetzen, deine Vorbehalte beruhen auf einem Missverständnis. Hrzl. Gr.--Jordi (Diskussion) 03:00, 28. Okt. 2023 (CEST)
dein "ausdiskutiert" ist ähnlich absolut wie kompromisslos

dir scheinen die wikipedia-Regeln ebenso egal zu sein, wie andere Sichtweisen als deine Eigenen

und dass hier das Foto vom online-Steller mit rechtsradikal beschriftet ist, ändert nichts an dem Fakt, dass der Begriff im ganzen Lemma über die Republikaner nicht vorkommt

das Lemma basiert auf journalistischen, und wissenschaftlichen Quellen, die Fotobeschriftung ist eine unwissenschaftliche Theoriefindung des Foto online-Stellers sonst nichts

auch in diesem Fall ignorierst du die wikipedia-Regeln, die besagen, dass der Lemma-Inhalt entscheidend ist

--Über-Blick (Diskussion) 03:43, 28. Okt. 2023 (CEST)

  • Nein, es gibt kein Problem mit den Wikipediaregeln, bzgl. des Terminus "kompromisslos" ist das oben schon erklärt (Einleitung soll den Inhalt des Artikels kurz vorwegnehmen/zusammenfassen), und ich finde endlose Wiederholungen ohne neue Argumente nicht sinnvoll, zumal ich dazu neige, meine Argumente zu lang und zu ausführlich zu erklären, was ermüdend wirken kann.
  • Bezüglich des Terminus "rechtsradikal" in der Bildunterschrift ist das Bild nicht "vom online-Steller mit rechtsradikal beschriftet", sondern die Bezeichnung stammt aus dem Originalkontext des Bildes (deshalb verwies ich dich an die Bildbeschreibungsseite). Es ist also anachronistisch, hier von "rechtsextrem" zu sprechen. Außerdem gehört das Bild gerade wegen dieser zeitgenössischen Ausdrucksweise als Illustration in den Artikel über "Radikalismus". Wenn "rechtsextrem" darunter stünde, hätte das Bild hier nichts verloren bzw. es wäre für den Leser nicht erkennbar, was das Bild soll. Gerade dieser Begriffswandel ist auch das Thema des neben der Abbildung stehenden Textes, sodass eine anachronistische Formulierung in der Bildunterschrift doppelt irritieren bzw. in die Irre leiten würde.--Jordi (Diskussion) 10:50, 28. Okt. 2023 (CEST)

Dritte Meinung angefragt

Wikipedia:Dritte Meinung#Radikalismus --Über-Blick (Diskussion) 03:44, 11. Mai 2025 (CEST)

  • 3M: Ich sehe das wie Über-Blick. kompromisslos ist nicht belegt. Außerdem passt der Begriff hier auch gar nicht. --Alrael (Diskussion) 15:21, 11. Mai 2025 (CEST)
3M: Zu "kompromisslos" finde ich keinen (also auch keinen belegten) normalen Artikeltext, der in der Einleitung zusammengefasst werden könnte. Zudem ist "kompromisslos" auch in der Einleitung unbelegt. --Pistazienfresser (Diskussion) 16:42, 11. Mai 2025 (CEST)
3M: (erste 3. Meinung, Anfrage bereits archiviert und vermutlich zu lang, aber vielleicht hilft es ja trotzdem oder ist zumindest interessant...). Also das Meta-Problem was ich hier sehe ist, dass was als "Bedeutungswandel" beschrieben wird, im Grunde eigentlich keiner ist, sondern es eher eine Verschiebung der Definitionshoheit ist. Also die anfängliche Bedeutung ist geprägt durch die Selbstbezeichnung konkreter Gruppierungen und Parteien, während der allgemeine Sprachgebrauch sich zu einer verallgemeinernden Fremdbezeichnung, von außen, verschoben hat. Bis hin zur Definition durch die staatlichen Sicherheitsbehörden, wodurch es nicht nur eine Fremdbezeichnung, sondern sogar ein inherenter Antagonismus ist ("grundlegende Veränderung" vs "aktive Verteidigung von Grundwerten").
Das hat zwar primär erstmal nicht viel mit dem Streit um das Wort "kompromislos" zu tun, schafft aber den Kontext in dem es interpretiert wird und z.B. Über-Blicks Vorwurf des Fanatismus wird ja gar nicht offen artikuliert sondern ergibt sich ja aus diesem Kontext.
Allerdings würde ich hier eher Jordi zustimmen das kompromislos eine durchaus legitime Beschreibung von radikal ist und zu Bedenken geben das "entschieden" im Grunde das gleiche Problem hat. Also genauso oder im Grunde noch viel eher als "fanatische Vehemenz" verstanden werden kann. Also so wie ich das sehe hat man den Widerspruch das radikal für den Radikalen bedeutet ein Problem grundlegend und vollständig zu lösen und sich nicht mit weniger zufrieden zu geben. Also vielfach wird radikal ja auch als positive Selbstbezeichnung von Leuten verwendet die denken das ihre Ideen und Zielsetzungen weiter gehen und sinnvoller sind als das was gerade im Mainstream diskutiert und wo es gar nicht so sehr um Vehemenz, Entschiedenheit, Fanatismus oder Gewaltbereitschaft geht sondern eher um Konsequenz in theoretischen Überlegungen.
Umgekehrt muss man aber auch sehen das die Außenwirkung von Radikalität halt auch vielfach sein kann, das man eben als extrem, kompromislos, grob, abweisend etc. wahrgenommen wird. Also wenige sehen sich gerne auf der anderen Seite und diskutieren mit jemand der kaum bis gar nicht bereit ist von seinen Forderungen abzuweichen oder sich sogar freut sie noch präziser und konkreter zu formulieren. Und das das irgendwo auch den Charakter des Wortes im Sprachgebrauch prägt. Wobei kompromislos da immernoch mehr inhaltlichen Charakter mitbringt also entschieden was nur die unbedingte Überzeugung und damit einen Fanatismus widerspiegelt.
Generell könnte man darüber nachdenken ob man da vielleicht ein "in der Sache" oder ähnliches einbauen sollte, sodass klar wird das das nicht umbedingt ein genereller Charakterzug ist sondern ein konkretes Ziel beinhaltet. Insofern wäre meine Meinung sich auch mal etwas den Kontext anzugucken und eher daran zu arbeiten, weil viele Worte die man da verwenden würde ähnliche Probleme haben. Aber wenn es ein Wort wäre, dann wäre ich eher bei Jordi (kompromislos) als bei Über-blick (entschieden). (nicht signierter Beitrag von Wikiuser12389 (Diskussion | Beiträge) 16:58, 3. Jul. 2025 (CEST))

Reaktion

Hab jetzt ein paar explizite Belege hinzugefügt. Bitte auch die Diskussion weiter oben beachten, insbesondere den Satz: Anders als du behauptest ist "Kompromisslosigkeit" als typisches Merkmal für das, was im 20. Jh. unter "radikal" verstanden wird, sehr wohl im Artikel belegt, kommt sogar in einem der wenigen verwendeten Zitate vor. Das Zitat von Plessner illustriert es ja explizit, er lehnte „sozialen Radikalismus“ gerade wegen der (seiner Meinung nach) damit verbundenen Neigung, gegen „Kompromisse Front zu machen“, als eine „Ethik der Taktlosigkeit“ ab. Das steht seit langem im Artikel und spiegelt genau diesen Begriffswandel im 20. Jh.--Jordi (Diskussion) 22:16, 11. Mai 2025 (CEST)

  • Ergänzend aus der Literatur: Die Zuordnung von "Radikalismus" zur "Kompromisslosigkeit" ist auch schon alt, älter als der Begriffswandel im 20. Jh.:
Friedrich Rohmer hob 1844 in seiner „Lehre von den politischen Parteien“ klar den Unterschied zwischen dem Radikalismus und dem Liberalismus hervor. Den Altersstufen der Menschen ordnete er politische Richtungen zu. So unterschied er zwischen Absolutismus (Greis), Konservatismus (Mann), Liberalismus (Jüngling) und Radikalismus (Knabe). Radikalismus war bei ihm ebenso eindeutig negativ besetzt wie Absolutismus: Diesem wurde Beharrung, dem Radikalismus Kompromisslosigkeit und Gleichmacherei vorgeworfen.
(Eckhard Jesse, Radikalismus, in Staatslexikon 2022)--Jordi (Diskussion) 00:03, 12. Mai 2025 (CEST)
@ Jordi du missachtest gerade die Regeln für die 3. Meinung - du kannst deine Anmerkungen nach oben verschieben, dann werde ich darauf eingehen, hier unten haben sie den Regeln nach nichts zu suchen. --Über-Blick (Diskussion) 00:23, 12. Mai 2025 (CEST)
Achwas, ich nehme an der Dritten Meinung als Beteiligter nicht teil und missachte auch keine Regeln, sondern habe meine Beiträge einfach unten angehängt. Als Reaktion auf die Dritte Meinung habe ich den Artikel in der Weise geändert, dass die Dritte Meinung obsolet geworden ist, das ist alles. Hab jetzt eine neue Zwischenüberschrift gesetzt, sodass man sofort sieht, dass meine jüngsten Beiträge nicht zur 3M gehören (aber natürlich auf sie reagieren und ihr deshalb folgen, das ist kein Verstoß).--Jordi (Diskussion) 00:35, 12. Mai 2025 (CEST)
so wie du hier die Regeln missachtest und nun auch noch die Fakten zu verbiegen versuchst, passt zu deinem Vorgehen und deiner Argumentationsweise. Wenn du so weitermachst, wird es vielleicht notwendig, mal bei Wikipedia:Fragen zur Wikipedia oder der Vandalismusmeldung nachzufragen, wie der Umgang bei derartigem Vorgehen geregelt ist. Sich einfach über die Regeln hinwegsetzen und dann auch noch patzig reagieren, wenn ich dich freundlich auf deinen Regelverstoss aufmerksam mache ist bemerkenswert. Auf der einen Seite unter 3. Meinung `ne neue Zwischenüberschrift einfügen und also ein Zugeständnis, dann aber derartig trotzig, patzig reagieren - du hast eine Art hier in der Diskussion, die bezeichnenderweise genau zu dem von dir verwendeten Begriff "kompromisslos" passt. Das ist zutiefst aufdschlußreich. Differenziertheit, Genauigkeit, Respekt, Regeln, kollegialer, kooperativer Umngang scheinen nicht dein Ding zu sein. --Über-Blick (Diskussion) 01:18, 12. Mai 2025 (CEST)
ansonsten zu deinen Ausführungen. das kannst du gerne unten in den Artikel einfügen, als Meinungen von zumeist sehr konservativen Personen. Aber oben in der Zusammenfassung hat das nichts zu suchen. --Über-Blick (Diskussion) 01:18, 12. Mai 2025 (CEST)
Die Analogie von Rohmer mit den Lebensaltern ist dem Lexikonartikel von Eckhard Jesse entnommen, den ich gerade erst gefunden habe und der insgesamt noch eingearbeitet werden muss. Das ist momentan aber nicht vordringlich. Jesse bestätigt die Richtigkeit der seinerzeit notgedrungen etwas freihändig entwickelten umseitigen Darstellung in ihren Grundzügen glücklicherweise sehr gut, es gibt aber einzelne Punkte, die anhand von Jesse nochmal verbessert oder auch berichtigt werden sollten. Dazu gehört auch die Frage, wie und wann genau es zu dem "Begriffswandel" kam, der den Radikalismus vom liberalen und linken politischen Richtungsbegriff weg zum Unversalbegriff machte, der sich auf jede politische oder weltanschauliche Richtung beziehen lässt. Jesse führt da als Schlüsselmoment den in den Augen seiner Gegner und Anhänger "radikalen" Nationalsozialismus an, das fehlt noch im Artikel und wäre wichtig, auch weil es das besondere Gewicht dieser Bedeutungsverschiebung in Deutschland erklären kann.
Dass dem Radikalismus von jeher auch ein gewisses Moment der Kompromisslosigkeit anhaftete, zeigt die Bezugnahme auf Rohmer; das lässt sich wie gesagt auch einarbeiten, ist grundsätzlich aber von untergeordneter Bedeutung, denn an der grundlegenden Entwicklung (Radikalismus wurde bis in die 1930er Jahre ausschließlich links verortet und als Spielart des Liberalismus oder Sozialismus aufgefasst und erst danach universell mit kompromisslosen politischen Haltungen aller Art gleichgesetzt) ändert das nichts.
Die bisherige überlange Einleitung habe ich gestern in Reaktion auf deinen Vorstoß mit der 3M durch Einfügen einer ersten Zwischenüberschrift in eine Art allgemeine Zusammenfassung oder Vorbemerkung umgewandelt, um das Einbringen von Einzelnachweisen zu ermöglichen. Dass Radikalität oder Radikalismus im allgemeinen Verständnis heute und jdfs. im 20. Jh. quasi wie ein Synonym mit "Kompromisslosigkeit" gleichgesetzt wird, ist damit endgültig belegt und wird natürlich nicht entfernt.
Bitte nimm jetzt nochmal und endlich zur Kenntnis, dass es sich dabei nicht um irgendeine negative Bewertung oder Diskreditierung des Radikalismus handelt, so wie du das befürchtest, sondern einfach nur um die Beschreibung dessen, was landläufig unter dem Begriff verstanden wird, ohne zu behaupten, dass diese Vorstellung richtig sei. Auch Jesse sagt im zweiten Satz seines Lexikonartikels ausdrücklich: "Radikalismus kann positiv und negativ verstanden werden." Dass viele Menschen Radikalismus negativ bewerten bzw. mit übertriebener Kompromisslosigkeit oder Fanatismus in Verbindung bringen, ist schlicht ein Fakt; das heißt aber nicht, dass eine positive Auffassung von Radikalismus, so wie du sie vertrittst oder verteidigen möchtest, deswegen falsch oder verfehlt wäre.--Jordi (Diskussion) 08:00, 12. Mai 2025 (CEST)


Zitat: "ist damit endgültig belegt und wird natürlich nicht entfernt"

mehr Autoritarismus, Diktum etc. geht kaum

die ist kein Seminar von Jesse, Backes, Zitelmann, Kubitschek und Co, sondern ein Lexikon

und natürlich ist nur die Natur und endgültig klingt nach End...

du setzt den von Adolf Hitler ständig propagierten Fanatismus mit Radikalismus gleich

und benutzt dafür rechte und rechtskonservative Professoren als Referenzen

das hat mit ausgewogener, reflektierter, neutraler, sachlicher Wissenschaft, wenig gemein

aus dem Artikel Endsieg

Adolf Hitler verwendete den Begriff „Endsieg“ schon 1924 in seinem Buch Mein Kampf:

„Ich war vom schwächlichen Weltbürger zum fanatischen Antisemiten geworden. Nur einmal noch – es war das letzte mal – kamen mir in tiefster Beklommenheit ängstlich drückende Gedanken. Als ich so durch lange Perioden menschlicher Geschichte das Wirken des jüdischen Volkes forschend betrachtete, stieg mir plötzlich die bange Frage auf, ob nicht doch vielleicht das unerforschliche Schicksal aus Gründen, die uns armseligen Menschen unbekannt, den Endsieg dieses kleinen Volkes in ewig unabänderlichem Beschlusse wünsche?“[4]

Adolf Hitler hat nicht nur an mehreren Stellen in "Mein Kampf" betont, dass der Nationalsozialismus fanatisch sein muss, (siehe bspw. das Buch "Verbrannte Wörter" von Matthias Heine S.9,10,14) - er hat es u.a. auch in seiner Rede zum Ermächtigungsgesetz gemacht und in seiner letzten Rundfunkrede 1945 in der er den Endsieg beschwört (Audios u.a. im Deutschlandfunk zu hören).

den Fanatismus Hitlers als Radikalität umzudeuten, passt zu Begriffs- und Ideologie-Verdrehern wie Jesse, Backes, Patzelt und Co.

rechts-konservative Professoren anzuführen und deren Positionen als einzig endgültig zu postulieren, und dem dann noch ein "natürlich" anzuhängen, hat wie bereits oben angemerkt, mit kollegialer, kooperativer Mitarbeit nichts gemein, dieser Furor, mit dem du am Werk bist und meinst hier diese konservativen Positionen als gemeingültig durchsetzen zu können, dazu deine Begriffswahl, ist bezeichnend und passt zu deinen Anliegen, emanzipatorische Bestrebungen zu diffamieren

Radikal bedeutet / heißt an die Ursache, an die Wurzel (radix) von Problemen heranzugehen, also das Gegenteil der dominierenden bürgerlich, reaktionären Real-Politik, des Reformismus, des Pragmatismus, der Sachzwänge...., das beinhaltet aber nicht, zwingend automatisch, die von dir unterstellte Engstirnigkeit, das bedeutet keinen Dogmatismus, auch wenn du noch so viele rechte, konservative, reaktionäre Professoren (Frauen sind ja nicht dabei - oder?) hier aufführst - dein persönlicher Kultukampf, gekoppelt mit nicht vorhandener Reflexion im Kontext vom Wissenschaftskritik spricht ebenso Bände, wie deine zutiefst autoritäre Wortwahl "endgültig" / "natürlich". Ob du damit durchkommst, wird sich noch zeigen.

--Über-Blick (Diskussion) 03:33, 13. Mai 2025 (CEST)

Ich stimme @Über-Blick zu. Außerdem halte ich die "Unterbrechung" und übereilte Auseinandersetzung mit der 3M für nicht gut. Diese kann gerne mal mindestens eine Woche offenbleiben, damit verschiedene Personen ihre Meinungen dazu dalassen können und es nicht so wirkt, als sei die 3M bereits beendet.
@Über-Blick bevor es zu einem EW kommt, würde ich empfehlen, den Artikel erstmal auf die VM zu bringen, damit ihr die Diskussion erstmal abkühlen lassen könnt. (Teilweise kommen durch die VM auch weitere Diskutanten hinzu.) --Alrael (Diskussion) 09:47, 13. Mai 2025 (CEST)
Das ist dummes Zeug, die 3M ist nicht geschlossen, es hat sich nur keiner mehr gemeldet und das Problem hat sich ohnehin erledigt, weil die verlangten zusätzlichen Belege ja nachgetragen wurden. Dass man unterhalb einer 3M (ggf. unter neuer Zwischenüberschrift) weiterdiskutiert, ist normal und bedeutet nicht, dass sich oben niemand mehr melden könnte. Das diente auch nur dazu, meine Änderungen zu erläutern. Es ist nach @Überblicks neuerlicher und ziemlich wirrer Einlassung ("Fanatismus" kommt im Artikel überhaupt nicht vor und ich weiß, dass das ein von den Nazis etabliertes Wort ist, und habe Schmitz-Bernings Vokabular des Nationalsozialismus neben mir auf dem Schreibtisch stehen) völlig unklar, was @Überblick überhaupt möchte; es wurde ihm bereits mehrfach erklärt, dass der von ihm beanstandete Ausdruck rein deskriptiv verwendet wird und nicht die Meinung von Wikipedia widerspiegelt, ihn also gar nicht zu stören braucht. Das, was er kritisiert (Radikalismus werde als "kompromisslos" hingestellt), tut der Artikel überhaupt nicht, und es gibt (in diesem Punkt) keinen Änderungsbedarf. Dass in dem von mir zufällig gestern gefundenen Artikel von Jesse noch einiges drinsteht, was man ergänzen oder präzisieren könnte, war nur zur weiteren Info und zur Beruhigung von @Überblick vermerkt, weil ich auf seine PAs nicht eingehen und lieber etwas zur Sache schreiben wollte. Wenn irgendetwas auf die VM gehört, wären das diese PAs, aber ich mag @Überblick und nehme ihm das nicht tragisch und reagiere deshalb nicht auf sowas.--Jordi (Diskussion) 12:12, 13. Mai 2025 (CEST)
@ Jordi Zitat das Problem hat sich ohnehin erledigt - merkst du eigentlich wie du mit deinem autoritär apodiktischen Stil hier die Athmophäre vergiftest. Wie du versuchst hier deine mit (rechts-) konservativen Quellen belegte einseitige Meinung als allgemeingültig darzustellen. Deine Stil, dein Furor passt zu dieser inhaltlichen Ausrichtung, aber nicht zu einer an Neutralität und seriöser Wissenschaft orientierte Mitarbeit. False Balance ist keine wissenschaftliche Vorgehensweise sondern einseitige Manipulation. Du bist bisher der einzige hier der mit Inbrunst eine Position vertritt und die mit Verve für allgemeingültig erklärst, indem das du derartig umstrittene Akteure wie Eckhard Jesse, Hubertus Knabe etc anführst. Die wikipedia ist für alle da und nicht nur für rechts-konservative Narrative. --Über-Blick (Diskussion) 15:30, 13. Mai 2025 (CEST)
das was du hier gemacht hast, ist ebenso manipulativ, da kein Regelverstoss Wikipedia_Diskussion:Dritte_Meinung#Regel-Verstoß_!?, aber wie die Äußerung von Alrael zeigt, wirkt dein autoritär, einschüchterndes Auftreten so, dass Alrael, dachte die 3.Meinung sei geschlossen, so wie andernort andere Benutzer oft übergriffig ein "erledigt kann archiviert werden" einfügen. Ähnlich wie du oben einfach dreist faktenfern behauptest: "das Problem hat sich ohnehin erledigt". Denk mal über dein Auftreten nach. Ich habe es nun hier schon mehrfach thematisiert. Wikipedia postuliert ein Gemeinschafts-Projekt zu sein auch wenn die Fakten Geschlechterverteilung in der Wikipedia Abgründe offenbaren, die du hier durch dein Auftreten untermauerst. --Über-Blick (Diskussion) 15:37, 13. Mai 2025 (CEST)
Ich habe nichts Verbotenes, Manipulatives oder Einschüchterndes getan, sondern einfach nur den Artikel so bearbeitet, dass der in der Dritten Meinung angesprochene Punkt bereinigt ist, und dies unten auf der Diskussionsseite vorschriftsmäßig vermerkt sowie auf eine Fehlwahrnehmung in einer 3M-Äußerung hingewiesen. Deine andauernden personenbezogenen Kommentare, die du seit Jahren hier und auf der Seite über "Radikalisierung" zu meinen Handlungen verbreitest, sind etwas lästig, beeindrucken oder stören mich aber nicht nachhaltig. Es lenkt halt nur vom Thema ab. Ich habe dir hier wie dort schon mindestens viermal einfühlsam und eingehend erklärt, dass deine Bedenken gegenstandslos sind. Du bist aber immer wieder auf dieselben haltlosen Punkte zurückgekommen und hast nie nachvollziehbar argumentativ erklären können, was überhaupt dein Problem mit den Texten ist. So kann weder ich noch eine 3M dir oder uns in diesem Punkt weiterhelfen.--Jordi (Diskussion) 17:16, 13. Mai 2025 (CEST)
P.S. Ich habe mit rechtskonservativen Narrativen nichts zu schaffen, darum geht es überhaupt nicht. Der Artikel enthält keine solchen Narrative, da passe ich schon auf. Was der Artikel versucht, ist, den Bedeutungswandel des schwierigen und politisch vielschichtigen Begriffs "Radikalismus" nachzuzeichnen, und dazu gehört natürlich auch, dass das Wort "radikal" begrifflich lange Zeit belegtermaßen bis hin zur gefühlten Synonymität mit "Kompromisslosigkeit" assoziiert wurde bzw. immer noch wird, von wem auch immer. Das sind durch Wörterbucheinträge und Literaturzitate (von einem der Rosa-Luxemburg-Stiftung nahestehenden Gewerkschafter) belegte enzyklopädische Fakten; und wenn ein sicherlich recht konservativer Experte wie Jesse einen Lexikonartikel zu dem Begriff veröffentlicht und die auch hier nachgezeichnete Begriffsentwicklung darin ungefähr bestätigt, ist das auch kein Narrativ, sondern eine wertvolle Sekundärquelle, die in den Artikel eingearbeitet gehört. Dir diese Rechercheergebnisse mitzuteilen, ist ein Versuch gewesen, dich konstruktiv-einladend in meine Artikelarbeit einzubeziehen und von deiner destruktiven Rhetorik abzubringen. Aber auf Sachargumente gehst du leider nicht ein, deshalb ist die Kommunikation in diesem Punkt so schwierig.--Jordi (Diskussion) 18:52, 13. Mai 2025 (CEST)
P.P.S. Besonders witzig: Wo soll denn bitte Hubertus Knabe hier aufgetaucht sein, außer in deiner Phantasie?? Wie kannst du ein Literaturzitat, in dem das Wort "Knabe" in Klammern hinter "Radikalismus" steht, so oberflächlich lesen, dass du nicht erkennst, dass das Wort, das an dieser Stelle einen minderjährigen Jungen bezeichnet und von Rohmer (1844) stammt, sich in keiner Weise auf den gleichnamigen Gedenkstättendirektor aus Berlin bezieht, der mal mit Jesse veröffentlicht hat? Wie soll man bei so einem Leseverständnis diskutieren? Sorry.--Jordi (Diskussion) 19:58, 13. Mai 2025 (CEST)
das ich mich auf mein Gegenüber beziehe was du als "personenbezogenen Kommentare" bezeichnest hat etwas mit Logik und Realität zu tun auch wenn das von machen gleich zu persönlichen Angriffen umgedreht wird, wer wie du mit "bereinigt" angkommt muß sich nicht wundern was er damit für Assoziationen hervorruft, auf den Rest deiner Ausführungen gehe ich ein wenn mehr Zeit.
zu Knabe: Zitat: Radikalismus (Knabe). Radikalismus war bei ihm ebenso eindeutig negativ besetzt wie Absolutismus: Diesem wurde Beharrung, dem Radikalismus Kompromisslosigkeit und Gleichmacherei vorgeworfen.
(Eckhard Jesse, Radikalismus, in Staatslexikon 2022)
falls du damit nicht Hubertus Knabe gemeint hast, verdeutlicht deine irreführende Darstellungsweise, Wort mit Nachnamen in Klammern, nur ein weiteres Mal, deine fragwürde Arbeits-/Vorgehens-weise
--Über-Blick (Diskussion) 23:35, 14. Mai 2025 (CEST)
Du machst dich entweder lächerlich oder über mich lustig. "Knabe" ist doch kein Nachname, sondern ein kleiner Junge (bis 15-16). "Jüngling", "Mann" und "Greis" sind auch keine Nachnamen. Der Satz stammt nicht von mir, sondern ist ein Zitat von Jesse und bezieht sich auf Rohmer (1844) und dessen (!) Bewertung von Radikalismus (also nicht Jesses und schon gar nicht meine). Das konnte man auch nicht missverstehen, außer man liest die Beiträge seiner Gesprächspartner nicht aufmerksam.--Jordi (Diskussion) 15:30, 15. Mai 2025 (CEST)
na dann habe ich mir deine Jesse Exegese nicht genau genug angesehen. das du hier also rechtskonservative Positionen wie die von Jesse für allgemeingültig erklärst und die Dritte Meinung indirekt durch diese wie mir ja auf Nachfrage auf der Diskussionsseite Dritte Meinung bestätigt wurde ungewöhnliche und eigentlich nicht übliche, also eher unerwünschte Aktion mit der zuerst regelwidrigen Beteidigung an der Dritten Meinung und dann einfach dreisten Verschiebung mit eine Zwischenüberschrift "Reaktion" abgewürgt hast, passt wie schon oben geschrieben sowohl zu dem Begriff "Kompromisslos" wie auch zum Hegemoniestreben von Jesse, Backes und Co (ehemals HAIT). Zu dem Komplex sind einige Bücher verfasst worden, gab es Konferenzen etc. Da du durch deinen einseitige Dominanz andere Meinungen marginalisierst, muß ich wohl mal an anderen möglichen Stellen fragen wie der Umgang damit sinnvoll ist. --Über-Blick (Diskussion) 04:50, 21. Mai 2025 (CEST)
Bitte nicht wieder falsch darstellen: Ich habe nichts für allgemeingültig erklärt, Jesse war ein weiter führender Lesehinweis und ist noch gar nicht eingearbeitet, er vertritt in dem Lexikonartikel soweit ersichtlich keine rechtskonservativen Positionen, ich vertrete solche Positionen noch viel weniger, ich habe mich überhaupt nicht an der Dritten Meinung beteiligt, weder regelwidrig noch unerwünscht, und deine Anfrage auf der Diskussionsseite Dritte Meinung hat auch nichts derartiges ergeben (sondern mein Verhalten wurde von dem Beantworter deiner Frage ausdrücklich gelobt).--Jordi (Diskussion) 10:13, 4. Jun. 2025 (CEST)

Zum Thema Kompromislosigkeit und auch sonst fehlt mir einordnende Fachliteratur. Bei googlebook stieß auf das Buch Extremismus und Radikalisierung – Kriminologisches Handbuch zur aktuellen Sicherheitslage, darin gibts auch einen Eintrag Radikalismus, der sich interessant liest und hier hilfreich sein könnte. Louis Wu (Diskussion) 21:43, 3. Jun. 2025 (CEST)

Erstmal danke für den Tipp, vor allem ein Zitat aus dem kurzen Abschnitt hilft in dieser Debatte weiter:
Die allgemeinen Bedeutungen von radikal sind „gründlich“, „kompromisslos“, „scharf“ oder auch „unerbittlich“.
Das kann man sicher gut als weiteren Beleg verwenden, um die Legitimität der Wortwahl zu belegen.
Grundsätzlich ist der Absatz in dem Handbuch aber nicht viel weiterführend, denn Extremismus und Radikalisierung sind ja eben gerade nicht das Hauptthema dieses Artikels, sondern der Fokus liegt stärker auf dem politischen Richtungsbegriff (auch wenn der Begriffswandel natürlich thematisiert wird, gerade dies bekämpft aber @Überblick). Das Handbuch vertritt dagegen (erwartbarerweise) die klassische Sichtweise von den "radikalen Rändern" und sagt zur politischen Geschichte des Begriffs radikal (i.S. des traditionellen, liberalen Radikalismus) eigtl. gar nichts. Der Hinweis auf die sowohl positive als auch negative Bewertung von "Radikalismus" oder Radikalität ist wichtig (besonders @Überblick hat das bis heute nicht akzeptiert), steht aber praktisch genauso auch schon in dem oben verlinkten Lexikonartikel von Jesse, der ja (wie die Polizistin Dienstbühl, also die Vf.in des Handbuchs) ebenfalls aus der Extremismusforschung kommt, die historische Begriffsentwicklung aber mitbetrachtet.--Jordi (Diskussion) 08:37, 4. Jun. 2025 (CEST)

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