Duisburg Hauptbahnhof

Bahnhof in Duisburg From Wikipedia, the free encyclopedia

Duisburg Hauptbahnhof ist der größte und wichtigste Personenbahnhof der Stadt Duisburg und Kreuzungsbahnhof mehrerer bedeutender Eisenbahnstrecken. Er ist Halt aller ihn berührenden Intercity-Express- und Intercity-Linien und wird darüber hinaus von vielen Regional-Express- und Regionalbahn-Linien und der S-Bahn Rhein-Ruhr angefahren. Mit 130.000 Reisenden und Besuchern pro Tag gehörte er 2019 zu den meistfrequentierten Fernbahnhöfen der Deutschen Bahn.[1]

Schnelle Fakten Daten, Architektonische Daten ...
Duisburg Hauptbahnhof
Empfangsgebäude am Portsmouthplatz
Empfangsgebäude am Portsmouthplatz
Empfangsgebäude am Portsmouthplatz
Daten
Lage im Netz Kreuzungsbahnhof
Bahnsteiggleise 12
Abkürzung EDG
IBNR 8000086
Preisklasse 1
Eröffnung 1846 Bahnhof der CME
1862 Bahnhof der BME
1870 Bahnhof der RhE
1886 Inselbahnhof der PSE
1934 Bahnhof der DR
Profil auf bahnhof.de Duisburg-Hbf
Architektonische Daten
Baustil Funktionalismus
Architekt Eduard Lyonel Wehner
Lage
Stadt/Gemeinde Duisburg
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 25′ 48″ N,  46′ 34″ O
Eisenbahnstrecken Bahnstrecken bei Duisburg Hauptbahnhof
Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen
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Der Duisburger Hauptbahnhof ist der zentrale Knotenbahnhof des Schienenpersonenverkehrs im westlichen Ruhrgebiet und am unteren Niederrhein.

Lage und Bedeutung

Der Duisburger Hauptbahnhof liegt an der „Rheinschiene“, einer der bedeutenden Eisenbahnverbindungen von Süddeutschland und der Schweiz in die Niederlande, nach Nord- und Ostdeutschland.

Folgende Strecken laufen in Duisburg zusammen:

Bahnstrecken

Die Strecke Duisburg – Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf zählt zu den verkehrsreichsten in Deutschland und Europa

Im Duisburger Hauptbahnhof werden mittelbar oder direkt viele verschiedene Bahnstrecken verknüpft.

Weitere Informationen Richtung, Nächster Halt ...
Richtung Nächster Halt Bahnstrecke Gebaut von KBS
Ost Mülheim-Styrum bzw.
Mülheim (Ruhr) Hbf
Duisburg–Witten/Dortmund BME 415
Nordost Oberhausen Hbf Duisburg–Dortmund CME 424 490
Oberhausen–Arnheim 490
Oberhausen West Duisburg–Quakenbrück RhE ÷
Südost Duisburg-Wedau Duisburg-Wedau–Troisdorf RhE -
Süd Duisburg Schlenk bzw.
Düsseldorf Flughafenbf
Duisburg–Köln CME 415
Südwest Duisburg-Hochfeld Süd Duisburg–Osterath bzw.
Krefeld–Mönchengladbach
RhE bzw.
RCG
490
Duisburg–Xanten PSE 498
West (Duisburg-Hochfeld Nord) (via stillgelegter Boxbart-Trasse) BME ÷
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Bedeutung für den Fernverkehr

Um die Jahrtausendwende war der Duisburger Hauptbahnhof von der Deutschen Bahn aus der nach eher subjektiven Kriterien bestimmten höchsten Bahnhofskategorie (heute: Preisklasse) 1 (damalige Marketingbezeichnung „Fernverkehrsknoten“) in die zweite Reihe abgestuft worden. Jahrzehntelang hatte die Deutsche Bahn dringend nötige Instandhaltungsarbeiten immer wieder aufgeschoben, die dringend nötige Grundsanierung des Fernverkehrknotens war aber angesichts des geplanten Börsenganges der Deutschen Bahn nicht finanzierbar, woraufhin der Bahnhof zum „Fernverkehrssystemhalt“ degradiert wurde.

Nachdem DB Netz zum Jahresbeginn 2011 auf Forderung der Bundesnetzagentur eine objektive Berechnungsgrundlage für ihre Kategorien eingeführt hatte, hätte Duisburg bereits im gleichen Jahr wieder in die höchste Kategorie zurückkehren müssen. Dies geschah allerdings erst mit der Überarbeitung der Stationspreisliste für das Jahr 2012.

Seit August 2011 wird Duisburg vom Thalys (jetzt Eurostar) bedient. Im Fahrplanjahr 2016 mit vier Zugpaaren täglich, dreimal von Dortmund Hauptbahnhof und einmal von Essen Hauptbahnhof nach Paris Nord.

Auch der Hamburg-Köln-Express hielt in Duisburg; seit dem 23. März 2018 fährt der Flixtrain an dessen Stelle.

Bedeutung für den Nahverkehr

Obwohl der Duisburger Hauptbahnhof eine wichtige Rolle im Regional- und Fernverkehr spielt, ist seine Bedeutung für den innerstädtischen Eisenbahnverkehr eher gering. Dies liegt in erster Linie daran, dass die nördlich der Ruhr eingemeindeten Städte bzw. Ortsteile in den Anfangsjahren der Eisenbahn eine andere verkehrstechnische Ausrichtung hatten.

Zwischen Duisburg Hbf und dem Norden der Stadt mündet die Ruhr in den Rhein. Hier liegen die Duisburger und Ruhrorter Häfen. Dieses Gebiet stellt ein erhebliches Hindernis für die Eisenbahn dar. So hatte sich der gesamte Bereich nördlich der Ruhr auf die nordöstlichen Strecken der Köln-Mindener Eisenbahn mit Oberhausen als Zentrum ausgerichtet. Mehrere Regionalverbindungen verliefen so fächerförmig in Ost-West-Richtung durch den Duisburger Norden mit Start- oder Endpunkt Oberhausen Hauptbahnhof (u. a. Ruhrort, Beeck, Hamborn und Walsum).

Statistik

Bis zu 100.000 Reisende und Besucher erreichen täglich diesen Bahnhof, der von etwa 150 Zügen des Fernverkehrs angefahren wird. Im Schnittpunkt zwischen Ruhrgebiet und Rheinschiene ist Duisburg einer der größten Umsteigebahnhöfe im Nah- und Fernverkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Insgesamt halten hier täglich rund 700 Nah- und Fernverkehrszüge.[2]

Umgebung

Blick vom Portsmouthplatz über der abgedeckelten Autobahn auf den Haupteingang des Duisburger Hbf

In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs befindet sich im Stadtteil Duissern die Niederlassung West der DB Netz AG, die für das Schienennetz im Westen Deutschlands zuständig ist, und eine Niederlassung von DB Cargo Deutschland.

Südlich der Bahnsteiganlage liegt der Abstellbahnhof für Reisezugwagen, dessen Werkstatt jedoch stillgelegt wurde. Dort wurde an dieser Stelle ein neues Betriebswerk der Abellio Rail NRW eröffnet, das der Wartung der Züge des Niederrheinnetzes dient.[3] Nach der Insolvenz von Abellio Rail NRW im Jahr 2021 wurde das Betriebswerk im Januar 2022 von dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr übernommen.[4] Südwestlich des Personenbahnhofes liegt das Gelände des ebenfalls stillgelegten Duisburg Güterbahnhof, ein ehemaliger Güter- und Rangierbahnhofes, an dessen wiederum südwestlichem Ende sich außerdem ein größtenteils bereits abgebrochenes Bahnbetriebswerk befand. Zu dessen für die Wartung und Versorgung von Dampflokomotiven ausgelegten Anlagen gehörten u. a. auch eine Drehscheibe mit Ringlokschuppen, letzterer und der gerade zu einem Restaurant umgebaute Wasserturm sind die einzigen übriggebliebenen Zeugen dieser Zeit.

Haupteingang Ost nach der Neugestaltung

Das gesamte Gelände ist eine der größten deutschen innerstädtischen Freiflächen, die die Deutsche Bahn AG zur Umnutzung an interessierte Investoren verkaufen will. Der Plan zum Bau des größten Einkaufszentrums in Deutschland wurde aufgrund der befürchteten Verödung der Duisburger Innenstadt vom Rat der Stadt Duisburg durch ein Alternativkonzept ersetzt.

Zusammen mit der Deutschen Bahn plant die Stadt die Entwicklung des rund 35 Hektar großen Areals zu einem neuen Duisburger Stadtteil. Seit dem Jahr 2010 entsteht ein weiterer, citynaher Büro- und Dienstleistungsstandort unter dem Namen „Duisburger Freiheit“. In einem Teilgebiet des Duisburger Freiheit ist bereits mit der städtebaulichen Entwicklung begonnen worden. Bis zum Jahr 2018 wurden der Neubau eines Parkhauses sowie für das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz eröffnet. Die weitere Bebauung des Teilgebiets „Quartier 1“ befindet sich in der konkreten Planung.[5][6] Im Februar 2019 wurde das komplette Gelände zur Baufreimachung gerodet. Die ursprüngliche Entwicklung soll mit weiteren Ideen noch weiter ausgebaut werden.[7]

Im Jahr 2015 wurden trotz mehrjähriger Proteste vieler Duisburger 22 Alleebäume auf der vor dem Bahnhof gelegenen Mercatorstraße für eine neue Straßenführung gefällt.[8] Mittlerweile ist das gesamte Bahnhofsumfeld umgestaltet worden, indem die Mercatorstraße verschwenkt und in der Anzahl der Autospuren reduziert wurde. Auf der neu gewonnenen Fläche entstand bis 2020 ein neues Bürogebäude mit dem Namen „Mercator One“.[9] Dort haben in der ersten Etage die SBB Cargo Deutschland und in der vierten und fünften Etage DB Netz Büroräume angemietet.[10][11] Im Mai 2018 folgte eine Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes, welcher hier Portsmouthplatz heißt.[12] Da der alte, ebenfalls nicht mehr zeitgemäße Fernbusbahnhof wegen eines Hotelneubaus den Standort wechseln musste, wurde im Juni 2017 ein neuer Fernbusbahnhof an der Kreuzung mit der Koloniestraße eröffnet, der mit dem Titel „Mobilitätsknoten des Jahres“ ausgezeichnet wurde.[13]

Die Umgestaltung des zentralen Osteingangs des Hauptbahnhofs sollte ursprünglich ab Frühjahr 2020 erfolgen, der Start verzögerte sich allerdings bis zum Sommer 2022.[14] Die Straßenkreuzung wurde zu einem Kreisverkehr umgebaut und die Verkehrsführung optimiert. Auf dem Platz vor dem Eingang entstanden ein neuer Taxispeicher sowie Fahrradstellplätze, zudem wurden über 50 Bäume gepflanzt, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern.[15] Der Umbau erfolgte im Rahmen der Sanierung des Hallendachs, bei der auch die Fassade am Osteingang auf einer Fläche von 1.600 Quadratmetern komplett neu gestaltet wurde.[16]

Geschichte

Der ehemalige Gebäudekomplex des Duisburger Bahnhofs um 1910.
Der nördliche Bereich um den Duisburger Bahnhof an der Königstraße, 1911.

Ehemalige Privatbahnen

Am 9. Februar 1846 begann das Eisenbahnzeitalter in Duisburg, als die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft (CME) mit ihrem Duisburger Bahnhof das zweite Teilstück ihrer Stammstrecke von Köln-Deutz nach Minden (Westf) einweihte. Im folgenden Jahr erreichte man am 15. Mai 1847 dann Hamm (Westf), sodass Duisburg nicht mehr Endbahnhof, sondern Durchgangsbahnhof auf der Strecke von Düsseldorf nach Oberhausen wurde.

Fünfzehn Jahre später, im Jahre 1862, eröffnete die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft (BME) ihre Ost-West-Verbindung durchs Ruhrgebiet von Dortmund bzw. Witten nach Duisburg und erbaute ihren Bahnhof in unmittelbarer Nähe zum bereits bestehenden Bahnhof, im Gegensatz zu diesem aber nicht als Durchgangsbahnhof, sondern als Kopfbahnhof, der nur von Nordost angefahren wurde.

Am 15. Februar 1870 ging eine zunächst nur drei Kilometer lange Stichbahn der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft (RhE) vom Trajektbahnhof Hochfeld in Betrieb, die 1879 Ausgangspunkt der Strecke nach Quakenbrück wurde, somit war der dritte Bahnhof am gleichen Ort auch wieder ein Durchgangsbahnhof.

Preußische Staatseisenbahnen

Die Bahnhofsgebäude der drei Eisenbahn-Gesellschaften blieben erhalten und wurden erst abgerissen, als nach der Verstaatlichung und dem Übergang an die Preußischen Staatseisenbahnen ein gemeinsames Empfangsgebäude in Insellage zwischen den Bahnsteigen der einzelnen Strecken gebaut werden sollte.

Die Zufahrt zu diesem Gebäude erfolgte von Norden von der Mülheimer Straße, die zu dieser Zeit noch niveaugleich und mit Bahnübergängen gesichert gekreuzt wurde. Erst Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts wurden alle Gleise in Hochlage gebracht.

Deutsche Reichsbahn

Schwebende Hallenkonstruktion
Überdachung mit Obergadenfenstern auf der Ostseite

Der Bahnhof der 1920 in den Deutschen Reichseisenbahnen (ab 1924 DRG – Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft) aufgegangenen Preußischen Staatseisenbahnen wurde Anfang der 1930er Jahre auf die heutige Größe erweitert und umgebaut. Die Gebäude wurden durch zeitgemäße Neubauten ersetzt.

Das heute noch existierende Empfangsgebäude des Personenbahnhofes am Portsmouthplatz entstand in den Jahren 1931 bis 1934 unter Leitung von Regierungsbaudirektor Johannes Ziertmann (Architekt bei der Reichsbahndirektion Essen) im Stil der Neuen Sachlichkeit und galt als eines der modernsten Bahnhofsgebäude seiner Zeit. Zu vergleichen ist es mit denen in derselben Epoche entstandenen Hauptbahnhöfen Düsseldorf, Königsberg (Pr) und Oberhausen. Die Empfangshalle erhielt 1935 eine Ausmalung durch Cornelius Wagner. Die zwei Skulpturen an der Stirnfront der als Stahlskelettkonstruktion errichteten Schalterhalle stammen von dem Essener Bildhauer Joseph Enseling. Die Bahnsteigüberdachungen sind konstruktiv ähnlich den in den 1980er Jahren verschrotteten Überdachungen des Düsseldorfer Hauptbahnhofs (Vierendeelträger) und folgen konzeptionell den bereits vor dem Ersten Weltkrieg errichteten Überdachungen des Darmstädter Hauptbahnhofs. Die Duisburger Bahnsteigdächer waren die erste vollständig geschweißte Stahlkonstruktion für eine Bahnhofshalle in dieser Größe.

Bei einem der Luftangriffe auf das Ruhrgebiet wurde der Hauptbahnhof im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt.

Deutsche Bundesbahn

Nach dem Krieg wieder aufgebaut, wurde das Bahnhofsgebäude mehrfach umgebaut. Bei den Neugestaltungen wurde das Erscheinungsbild mehrfach zugunsten der Funktionalität vereinfacht; so sind z. B. die Gemälde der Haupthalle zunächst hinter Verblendungen, später unter Farbe verschwunden.

Im Jahre 1992 wurde im Rahmen der Einweihung der Stadtbahn Duisburg die „Verknüpfungshalle Nord“ in Betrieb genommen, dazu wurden alle sechs Bahnsteige mehrere hundert Meter in Richtung der ehemaligen Straßenunterführung (der Mülheimer Straße/Königstraße) verlängert und mit einfachen Bahnsteigdächern versehen, welche sich optisch deutlich von der alten Bahnsteighalle unterscheiden.

Deutsche Bahn AG

Der Zustand des Bahnhofs gilt als schlecht, Dach und Gleisanlagen sind marode.[17] So wurde die dringend notwendige Renovierung beziehungsweise der Neubau der Gleisüberdachung und eine dem deutschen Großstadtstandard – Duisburg ist eine der 15 größten Städte Deutschlands – entsprechende Innengestaltung des Bahnhofes ebenso wie in vielen anderen nordrhein-westfälischen Großstädten (vgl. Dortmund Hbf) seit Jahren hinausgezögert.

Der Duisburger Hauptbahnhof wurde trotz seiner zentralen Lage und Bedeutung für das Umland zuletzt von Kategorie 1 („Fernverkehrsknoten“) nach Kategorie 2 („Fernverkehrssystemhalt“) abgestuft, obwohl hier drei Fernverkehrsstränge zusammenlaufen (vgl. Abschnitt Fernverkehr). In der Zwischenzeit wurde der Bahnhof wieder in die Kategorie (heute Preisklasse) 1 aufgenommen.

Am 21. November 2008 deckte das Sturmtief „Irmela“ Teile der Bahnsteigüberdachung ab, der gesamte Bahnhof musste daraufhin für mehrere Stunden gesperrt werden.[18]

Sanierung ab 2009

Empfangshalle kurz vor dem Abschluss der Renovierung

Am 12. Dezember 2008 gaben die Deutsche Bahn AG und das Land Nordrhein-Westfalen bekannt, dass die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten Mitte des Jahres 2009 beginnen. Die Gesamtkosten wurden auf ca. 60 Millionen Euro beziffert.

Der erste Bauabschnitt beinhaltete die Sanierung der Empfangshalle und der Unterführung. Unter anderem wurden die störenden Zwischendecken wieder entfernt und die Empfangshalle in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Sanierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade waren nicht geplant. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt wurden mit 10,1 Mio. Euro veranschlagt.[19]

Am 24. Juli 2009 begannen die Umbauarbeiten des ersten Bauabschnittes, am 22. Dezember 2009 wurden die wesentlichen Umbaumaßnahmen in der Empfangshalle abgeschlossen. Ab Januar 2010 gingen die Umbaumaßnahmen mit der Renovierung des Personentunnel in die zweite Runde.[20]

2012 stellte die Deutsche Bahn Pläne für ein neues Hallendach in Form einer Welle vor.[2][21][22][23] Der Umbau sollte ursprünglich Mitte 2017 beginnen und im Jahr 2022 fertiggestellt werden. Abschließend sollten von 2021 bis 2024 die Oberleitungsanlagen umgebaut werden.[24] Allerdings wurde im Mai 2017 bekannt, dass sich das Bauprojekt auf unbestimmte Zeit verschieben wird, da sich nur ein Anbieter auf die Ausschreibung beworben hatte und die Kosten weit über den Preisvorstellungen der Deutschen Bahn lagen.[25] Im April 2019 wurde ein neuer Zeitplan bekannt gegeben, nachdem die Planungen für die Bahnhofshalle noch einmal überarbeitet werden sollten und mit den Bauarbeiten im 1. Quartal 2022 begonnen werden sollte. Die Wellenform des Dachs sollte in den Planungen beibehalten werden.[26]

Im August 2022 wurde mit den Arbeiten begonnen. Dafür wurde zunächst der Bahnsteig an den Gleisen 12/13 gesperrt und dessen Überdachung abgerissen. Der Fernverkehr wurde auf die Nachbargleise 10/11 umgeleitet. Ende Juli 2023 wurde der Bahnsteig größtenteils fertiggestellt. Mittig befindet sich die Wellenkonstruktion. Die beiden Bahnsteigenden sind durch ein neues Flachdach vor Witterung geschützt. Ein langes Holzskelett dient als Gerüst. Im Zuge der Modernisierung werden an allen Bahnsteigen auch Treppen, Fahrstuhl und Rolltreppen ausgetauscht.

Nach der Fertigstellung des ersten Bahnsteigs wurde jener an den Gleisen 10/11 von Juli 2023 bis April 2024 umgebaut; daraufhin mussten von April bis Juni die Gleise 11 und 12 gesperrt werden, um das Dach über den Gleisen zwischen den Bahnsteigen 10/11 und 12/13 fertigzustellen.

Von August 2024 bis Oktober 2025 wurden die mittleren beiden Bahnsteige an den Gleisen 5/6 sowie 8/9 erneuert, wobei zeitgleich das Dach zwischen diesen beiden Bahnsteigen über den Gleisen 6 und 8 sowie dem dazwischenliegenden, bahnsteiglosen Gleis 7 errichtet wurde.[27] Dieser Bauabschnitt wurde am 10. Oktober 2025 fertiggestellt. Seitdem wird bis voraussichtlich Januar 2026 am Gleisdach über den Gleisen 9 und 10 (zwischen den Bahnsteigen 8/9 und 10/11) gearbeitet. Bis 2028 sollen auch die Bahnsteige an den Gleisen 1/2 sowie 3/4 erneuert werden.[28] Der Umbau wird 260 Millionen Euro kosten.[29]

Die vollständige Verkleidung der Flachdächer an den fertiggestellten Bahnsteigen fehlt bislang noch, wobei unklar ist, ob diese noch nachträglich angebracht wird.[30]

Bedienung

Fernverkehr

Im Schienenpersonenfernverkehr führen folgende Intercity- und Intercity-Express-Linien über Duisburg, hinzu kommen Verbindungen des Eurostar sowie von Flixtrain:

Weitere Informationen Linie, Fahrtverlauf ...
Linie Fahrtverlauf Takt
ICE 10 Berlin Ostbahnhof Berlin Hbf Berlin-Spandau Wolfsburg Hannover Minden Bielefeld Hamm – (Flügelung)
Zugteil 1: Dortmund Bochum Essen Duisburg Düsseldorf Flughafen Düsseldorf (– Köln Messe/Deutz Köln/Bonn Flughafen)
Zugteil 2 (alle zwei Stunden): Hagen Wuppertal Köln (– Bonn Andernach Koblenz)
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2023
60 min
ICE 30 Hamburg – Bremen Osnabrück Münster Dortmund Essen Duisburg Düsseldorf Köln ein Zug
IC/EC 30 Hamburg-Altona Hamburg Bremen Osnabrück Münster (– Dortmund)  – Essen Duisburg – Düsseldorf Köln Bonn Koblenz Mainz Mannheim weiter über Heidelberg Vaihingen Stuttgart, einzelne Züge ab Mannheim weiter über Karlsruhe Freiburg Basel SBB Zürich oder Interlaken Ost 120 min
ICE 32, IC 32 Berlin Südkreuz Berlin Wolfsburg – Hannover Minden – Bielefeld – Hamm – Dortmund – Bochum oder Münster Recklinghausen Gelsenkirchen weiter über Essen Mülheim Duisburg – Düsseldorf – Köln – Bonn Remagen Bahnhof Andernach – Koblenz – Mainz – Mannheim – Heidelberg – Stuttgart Tübingen oder Ulm Friedrichshafen Stadt Lindau-Reutin Innsbruck einzelne Züge
ICE 35, IC 35 Norddeich Mole Emden Rheine – Münster – Recklinghausen – Wanne-Eickel – Gelsenkirchen Oberhausen Duisburg Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf – Köln – Bonn – Remagen – Andernach – Koblenz (– Mainz – Mannheim – Stuttgart) 120 min
ICE 41 (Dortmund –) Essen Duisburg – Düsseldorf Köln Messe/Deutz – Frankfurt Flughafen – Frankfurt Aschaffenburg – Würzburg – Nürnberg – Ingolstadt – München
(ein Zugpaar: Düsseldorf Duisburg – Essen – Dortmund – Hamm Paderborn Warburg Kassel-Wilhelmshöhe Fulda – Würzburg – Nürnberg – Ingolstadt – München)
60 min
ICE 42 Hamburg - Hamburg-Harburg - Bremen  - Osnabrück - Münster - Dortmund – Essen Duisburg – Düsseldorf – Köln – Siegburg/Bonn Frankfurt Flughafen – Mannheim – Stuttgart – Ulm Augsburg – München 120 min
ICE 47 Münster/Dortmund – Essen – Duisburg – Düsseldorf – Köln Messe/Deutz – Köln/Bonn Flughafen – Frankfurt Flughafen – Mannheim – Stuttgart – Ulm – Augsburg – München 120 min
IC 51 Gera – Jena – Weimar ErfurtEisenach – Kassel – Warburg – Paderborn – Hamm – Dortmund – Essen Duisburg Düsseldorf Flughafen – Düsseldorf einzelne Züge
IC 55 Leipzig Halle Magdeburg – Hannover – Bielefeld – Hamm – Dortmund – Essen – Mülheim Duisburg – Düsseldorf (– Köln – Bonn – Remagen – Andernach – Koblenz – Mainz – Mannheim – Heidelberg – Stuttgart) einzelne Züge
ICE 78 Amsterdam – Oberhausen Duisburg – Düsseldorf – Köln Frankfurt Flughafen – Frankfurt/(– Mannheim – Karlsruhe – Offenburg – Freiburg – Basel Bad – Basel SBB) 120 min
THA 80 Dortmund – Essen Duisburg – (Düsseldorf Flughafen –) Düsseldorf – Köln Aachen Liège-Guillemins Bruxelles-Midi/Brussel-Zuid Paris-Nord fünf Zugpaare
ICE 91 Dortmund – Bochum – Essen Duisburg – Düsseldorf – Köln – Bonn – Koblenz – Mainz Frankfurt Flughafen – Frankfurt – Hanau – Würzburg – Nürnberg Regensburg Plattling Passau Linz Wien einzelne Züge
FLX 20 Hamburg Hamburg-Harburg Bremen Osnabrück Münster Gelsenkirchen Essen Duisburg Düsseldorf Köln 2–3 Zugpaare/Tag
FLX 30 Berlin Südkreuz – Berlin – Berlin-Spandau – Wolfsburg – Hannover – Bielefeld – Dortmund – Essen Duisburg – Düsseldorf – Köln 1 Zugpaar
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Im Sommerfahrplan 1989 war der Duisburger Hauptbahnhof mit zusammen 355 An- und Abfahrten pro Tag im regelmäßigen Fernverkehr der zweitbedeutendste Eisenbahnknoten im Netz der Deutschen Bundesbahn.[31] Im Sommerfahrplan 1996 war er mit 342 derartigen An- und Abfahrten pro Tag im Netz der Deutschen Bahn der drittwichtigste Knoten.[32]

Regionalverkehr

Eurobahn ET 7.10, RE3 Rhein-Emscher-Express, Düsseldorf Hbf -> Hamm(Westfalen) in Duisburg Hbf
DB 1428-010, RE42 Niers-Haard-Express, Mönchengladbach Hbf -> Münster(Westf) Hbf in Duisburg Hbf
RRX als RE11 nach Kassel Wilhelmshöhe
DB 422 532, S-Bahn Rhein-Ruhr, S1 Dortmund Hbf -> Solingen Hbf in Duisburg Hbf

Im Schienenpersonennahverkehr ist der Hauptbahnhof Knotenpunkt von neun der wichtigsten Regional-Express-Linien Nordrhein-Westfalens, die das Rückgrat des Regionalverkehrs bilden, insbesondere auf der Hauptstrecke zwischen Düsseldorf und Dortmund. Alle neun Linien verkehren mindestens im Stundentakt.

Bis zu vier Regionalbahn-Linien verknüpfen die Hauptstrecke mit den Strecken nach Moers, Krefeld und Oberhausen, sie fahren im Stunden- oder im angenäherten Halbstundentakt. Die S-Bahn-Linie S 1 verkehrt seit 2019 alle 20 Minuten in Richtung Düsseldorf. Nach Mülheim–Essen–Bochum–Dortmund wird das halbstündliche Angebot in der Hauptverkehrszeit um eine RB-Linie verdichtet.

Die meisten in Duisburg Hauptbahnhof verkehrenden Linien des Schienenpersonennahverkehrs werden von der VIAS Rail GmbH und der DB Regio NRW betrieben. Weitere Unternehmen sind Eurobahn, National Express und RheinRuhrBahn.

Die einzige Regionalbahnlinie im Duisburger Stadtgebiet, die den Hauptbahnhof nicht bedient, ist die derzeit von der NordWestBahn im 30-Minuten-Takt betriebene RB 36 „Ruhrort-Bahn“ (Duisburg-Ruhrort Duisburg-Meiderich Oberhausen Hauptbahnhof). Die Regionalbahnlinien 32 und 35 können im Fahrplanjahr 2026 aufgrund von Bauarbeiten nicht halten.[33]

Weitere Informationen Linie, Fahrtverlauf ...
Linie Fahrtverlauf Takt KBS
RE 1 (RRX) NRW-Express:
Aachen Hbf Aachen-Rothe Erde Eilendorf (eineLeistung am Morgen) Stolberg (Rheinl) Hbf Eschweiler Hbf Langerwehe Düren Horrem Köln-Ehrenfeld Köln Hbf Köln Messe/Deutz Köln-Mülheim Leverkusen Mitte Düsseldorf-Benrath Düsseldorf Hbf Düsseldorf Flughafen Duisburg Hbf Mülheim (Ruhr) Hbf Essen Hbf Wattenscheid Bochum Hbf Dortmund Hbf Dortmund-Scharnhorst (zweistdl., im Wechsel mit Nordbögge) Dortmund-Kurl Kamen-Methler Kamen Bönen-Nordbögge (zweistdl., im Wechsel mit Dortmund-Scharnhorst) Hamm (Westf) Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2025
60min 415.1, 415.2, 480
RE 2 Rhein-Haard-Express:
Osnabrück Hbf Hasbergen Natrup-Hagen (zweistdl.) Lengerich (Westf) Kattenvenne (zweistdl.) Ostbevern Westbevern Münster (Westf) Hbf – (Münster-Albachten Senden-Bösensell Nottuln-Appelhülsen Buldern –)* Dülmen – (Sythen –)* Haltern am See – (Marl-Sinsen –)* Recklinghausen Hbf – (Recklinghausen Süd –)* Herne-Wanne-Eickel Hbf Gelsenkirchen Hbf Essen Hbf Mülheim (Ruhr) Hbf Duisburg Hbf Düsseldorf Flughafen Düsseldorf Hbf
* Halt einzelner Züge im Nachtverkehr
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2025
60min 425
RE 3 Rhein-Emscher-Express:
Düsseldorf Hbf Düsseldorf Flughafen Duisburg Hbf Oberhausen Hbf Essen-Altenessen Gelsenkirchen Hbf Herne-Wanne-Eickel Hbf Herne Castrop-Rauxel Hbf Dortmund-Mengede Dortmund Hbf Dortmund-Scharnhorst Dortmund-Kurl Kamen-Methler Kamen Bönen-Nordbögge Hamm (Westf) Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2025
60min 415, ohne
RE 5 (RRX) Rhein-Express:
(Emmerich Mehrhoog –)* Wesel Friedrichsfeld (Niederrhein) (zweistdl.) Voerde (Niederrhein) Dinslaken Oberhausen-Holten (zweistdl.) Oberhausen-Sterkrade Oberhausen Hbf Duisburg Hbf Düsseldorf Flughafen Düsseldorf Hbf Düsseldorf-Benrath Leverkusen Mitte Köln-Mülheim Köln Messe/Deutz Köln Hbf Köln Süd Brühl Bonn Hbf Bonn UN Campus Bonn-Bad Godesberg Oberwinter Remagen Sinzig (Rhein) Bad Breisig Andernach Koblenz Stadtmitte Koblenz Hbf
* Ein Zugpaar in Tagesrandlage
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2025
60min 415, 470, ohne
RE 6 (RRX) Rhein-Weser-Express:
Köln/Bonn Flughafen Köln Messe/Deutz Köln Hbf Dormagen Neuss Hbf Düsseldorf-Bilk Düsseldorf Hbf Düsseldorf Flughafen Duisburg Hbf Mülheim (Ruhr) Hbf Essen Hbf Wattenscheid Bochum Hbf Dortmund Hbf Kamen Hamm (Westf) Hbf Heessen Ahlen (Westf) Beckum-Neubeckum Oelde Rheda-Wiedenbrück Gütersloh Hbf Bielefeld Hbf Herford Löhne (Westf) Bad Oeynhausen Porta Westfalica Minden (Westf)
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2025
60min 370, 400, 401, 415
RE 11 (RRX) Rhein-Hellweg-Express:
Kassel-Wilhelmshöhe Hofgeismar Warburg (Westf) Willebadessen Altenbeken Paderborn Hbf Lippstadt Soest Hamm (Westf) Hbf Kamen Dortmund Hbf Bochum Hbf Wattenscheid Essen Hbf Mülheim (Ruhr) Hbf Duisburg Hbf Düsseldorf Flughafen Düsseldorf Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2025
60min 415, 430
RE 19 Rhein-IJssel-Express:
Zugteil 1: Arnhem Centraal Zevenaar Emmerich-Elten Emmerich Praest Millingen (b Rees) Empel-Rees Haldern (Rheinl) Mehrhoog Wesel Feldmark Wesel
Zugteil 2: Bocholt Hamminkeln-Dingden Hamminkeln Wesel-Blumenkamp Wesel
Flügelung bzw. Wiedervereinigung: Wesel Friedrichsfeld (Niederrhein) Voerde (Niederrhein) Dinslaken Oberhausen-Holten Oberhausen-Sterkrade Oberhausen Hbf Duisburg Hbf Düsseldorf Flughafen Düsseldorf Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2021
60min
RE 42 Niers-Haard-Express:
Münster (Westf) Hbf Münster-Albachten Senden-Bösensell Nottuln-Appelhülsen Buldern Dülmen Sythen Haltern am See Marl-Sinsen Recklinghausen Hbf Recklinghausen Süd Herne-Wanne-Eickel Hbf Gelsenkirchen Hbf Essen Hbf Mülheim (Ruhr) Hbf Duisburg Hbf Rheinhausen Krefeld-Uerdingen Krefeld Hbf Viersen Mönchengladbach Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2025
30 min (Münster–Essen)
60 min (Essen–M’gladbach)
425, 485
RE 44 Fossa-Emscher-Express:
(Moers Rheinhausen –) (nur wochentags) Duisburg Hbf Oberhausen Hbf Oberhausen-Osterfeld Süd Bottrop-Vonderort Bottrop Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2025
60 min 424
RB 31 Der Niederrheiner:
Xanten Alpen Millingen Rheinberg (Rheinl) Moers Trompet Rumeln Rheinhausen Duisburg Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2021
60 min
23/37 min (Moers–Duisburg werktags)
498
RB 32 Rhein-Emscher-Bahn:
Duisburg Hbf Oberhausen Hbf Essen-Dellwig Essen-Bergeborbeck Essen-Altenessen Essen Zollverein Nord Gelsenkirchen Hbf Herne-Wanne-Eickel Hbf Herne Castrop-Rauxel Hbf Dortmund-Mengede Dortmund Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2021
60 min
RB 33 Rhein-Niers-Bahn:
Essen-Steele Essen Hbf Essen West Mülheim (Ruhr) Hbf Mülheim (Ruhr)-Styrum Duisburg Hbf Duisburg-Hochfeld Süd Rheinhausen Ost Rheinhausen Krefeld-Hohenbudberg Chempark Krefeld-Uerdingen Krefeld-Linn Krefeld-Oppum Krefeld Hbf Forsthaus Anrath Viersen Mönchengladbach Hbf Rheydt Hbf Wickrath Herrath Erkelenz Hückelhoven-Baal Brachelen Lindern Geilenkirchen Übach-Palenberg Herzogenrath Kohlscheid Aachen West Aachen Schanz Aachen Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Juni 2022
60 min 425, 485
RB 35 Emscher-Niederrhein-Bahn:
Gelsenkirchen Hbf Essen Zollverein Nord Essen-Altenessen Essen-Bergeborbeck Essen-Dellwig Oberhausen Hbf Duisburg Hbf Duisburg-Hochfeld Süd Rheinhausen Ost Rheinhausen Krefeld-Hohenbudberg Chempark Krefeld-Uerdingen Krefeld-Linn Krefeld-Oppum Krefeld Hbf Forsthaus Anrath Viersen Mönchengladbach Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2021
60 min 485, ohne
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S-Bahn Rhein-Ruhr

Weitere Informationen Linie, Fahrtverlauf ...
Linie Fahrtverlauf Takt
S 1 Solingen Hbf  SG-Vogelpark Hilden Süd Hilden  D-Eller D-Eller Mitte  Stadtbahn D-Oberbilk Stadtbahn D-Volksgarten Düsseldorf Hbf Stadtbahn D-Wehrhahn Stadtbahn D-Zoo D-Derendorf D-Unterrath D-Flughafen  Angermund DU-Rahm DU-Großenbaum DU-Buchholz DU-Schlenk Duisburg Hbf Stadtbahn MH-Styrum Mülheim (Ruhr) Hbf  Stadtbahn E-Frohnhausen Essen West   Essen Hbf Stadtbahn E-Steele   E-Steele Ost E-Eiberg Wattenscheid-Höntrop BO-Ehrenfeld Bochum Hbf  Stadtbahn  BO-Langendreer West BO-Langendreer DO-Kley DO-Oespel DO-Universität DO-Dorstfeld Süd DO-Dorstfeld Dortmund Hbf  Stadtbahn
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2023
30min
20min (Solingen–Duisburg wochentags)
15min (Essen–Dortmund wochentags)
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Bahnsteigbelegung

In der Regel halten die Regionalverkehrslinien wie folgt auf den Bahnsteiggleisen:[34]

Weitere Informationen Bahnsteig, Gleis ...
Bahnsteig Gleis Linie/Richtung
1 1 RE 3 nach Düsseldorf
RE 19 nach Düsseldorf
RE 44 nach Moers
2 RE 5 nach Koblenz
2 3 Baustellenbedingt gesperrt
4 Baustellenbedingt gesperrt
3 5 RE 1 nach Aachen Hbf
RE 2 nach Düsseldorf
RE 6 nach Köln Bonn
RE 11 nach Düsseldorf
S 1 nach Solingen (primär)
6 RB 31 von und nach Xanten
RB 33 nach Aachen
RE 42 nach Mönchengladbach
S 1 nach Solingen (sekundär)
- 7 Durchfahrtsgleis
4 8 RB 33 nach Essen-Steele
RE 42 nach Münster
RE 44 nach Bottrop
9 S 1 nach Dortmund Hbf
5 10 RE 2 nach Osnabrück
RE 3 nach Hamm (Westf)
11 RE 6 nach Minden
RE 11 nach Kassel-Wilhelmshöhe
RE 19 nach Arnhem / Bocholt
6 12 RE 1 nach Hamm (Westf)
13 RE 5 nach Wesel
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Legende:

(primär) 
Dieses Gleis wird vorzugsweise benutzt.
(sekundär) 
Dieses Gleis wird ausweichsweise benutzt.

Nahverkehr

Im Straßenpersonennahverkehr ist der Hauptbahnhof zentraler Verknüpfungspunkt mit den Linien der Stadtbahn Duisburg und diversen Bus-, Schnellbus- und Nachtbuslinien (siehe Hauptartikel). Die Busse halten am Hauptbahnhof an zwei Haltestellen:

  • Duisburg Hbf über dem U-Bahnhof am nördlichen Ende der Bahnsteige und
  • Duisburg Hbf Osteingang am Osteingang. Diese Haltestelle verfügt im Gegensatz zu Duisburg Hbf über eine Wendeschleife und erlaubt so, Busse am Hauptbahnhof enden zu lassen.
Weitere Informationen Linie, Fahrtverlauf ...
Linie Fahrtverlauf Takt

(U DU-Meiderich Bf 1 U Auf dem Damm –) U Duissern2 U Duisburg Hbf S-Bahn U König-Heinrich-Platz U Steinsche Gasse Platanenhof – Musfeldstraße – Kremerstraße – Karl-Jarres-Straße – Grunewald – Grunewald Betriebshof – Kulturstraße – Im Schlenk – Waldfriedhof Münchener Straße – Sittardsberg – Mühlenkamp – St. Anna Krankenhaus Angerbogen (nie in Betrieb genommen) DU-Kesselsberg3 D-Froschenteich – Wittlaer4 Am Mühlenacker – Kalkumer Schlossallee Klemensplatz Kittelbachstraße – Alte Landstraße – Lohausen Freiligrathplatz  Messe Ost/Stockumer Kirchstraße Nordpark/Aquazoo Reeser Platz – Theodor-Heuss-Brücke  Golzheimer Platz Kennedydamm – U Victoriaplatz/Klever Straße U Nordstraße U Heinrich-Heine-Allee Stadtbahn U Steinstraße/Königsallee U Oststraße U Düsseldorf Hbf S-Bahn5 U Oberbilker Markt/Warschauer Straße U Ellerstraße  U D-Oberbilk S-Bahn Kaiserslauterner Straße – Provinzialplatz – Werstener Dorfstraße – Südpark D-Universität Ost/Botanischer Garten6
Hochflurbetrieb der Rheinbahn und DVG; ehemalige D-Bahn; Abschnitt 4–5 gehört zum Düsseldorfer Nachtnetz

15 min (1–3)
10/20 min (3–4)
10 min (4–6)
901 DU-Obermarxloh Marxloh Pollmann Bruckhausen Beeck Laar Scholtenhofstraße1 Ruhrort Bf Ruhrort Friedrichsplatz Kaßlerfeld Rathaus König-Heinrich-Platz Duisburg Hbf Zoo/Uni2 Mülheim-Raffelberg Speldorf Schloß Broich MH-Stadtmitte Mülheim Hbf
Zur HVZ mit zusätzlicher Fahrt zwischen 1 und 2 jeweils 5 Minuten abweichend auf den Regeltakt
15 min
903 Dinslaken Bf1 Watereck2 Walsum Rathaus Fahrn Schwan Marxloh Pollmann Hamborn Rathaus Landschaftspark Nord Meiderich Bf Auf dem Damm Duissern Duisburg Hbf König-Heinrich-Platz Steinsche Gasse – Pauluskirche Hochfeld Süd Bf Rheintörchenstraße3 Wanheim-Angerhausen Hüttenheim4 15 min (1-4)
7,5 min (2-3)
SB 10 Duisburg Hbf Osteingang1 – Duisburg Hbf Friedrich-Wilhelm-Platz Neukirchen-Vluyn2 Kamp-Lintfort Neues Rathaus
Ab 17 Uhr (Abfahrt Duisburg) fährt verkehrt die Linie nur noch zwischen 1 & 2.
60 min
SB 30 Duisburg Hbf Osteingang1 – Duisburg Hbf Friedrich-Wilhelm-Platz Moers Königlicher Hof Kamp-Lintfort Neues Rathaus2 Geldern Bf3 30 min (1-2)
60 min (1-3)
SB 40 Walsum Overbruch Franz-Lenze-Platz – Vierlinden Walsum Rathaus Duisburg Hbf – Duisburg Hbf Osteingang
Halbstündiger Takt zur HVZ.
60 min
920 Kaldenhausen Krölls – Rumeln Markt DU-Trompet Bf Rheinhausen Markt – Pauluskirche – Dellviertel Duisburg Hbf – Duisburg Hbf Osteingang Neudorf Universität – Sportpark
921 Moers Königlicher Hof Moers Bf – Burgfeld Asberg Bergheim Rheinhausen Markt – Pauluskirche Dellviertel Duisburg Hbf Duisburg Hbf Ost
926 Homberg Birkenstraße – Hochheide Markt Essenberg Brücke Friedrich-Wilhelm-Platz – Innenstadt Duisburg Hbf – Duisburg Hbf Osteingang Neudorf Universität Nord
928 Winkelhausen Bruchstraße – Asterlagen Essenberg Brücke Friedrich-Wilhelm-Platz – Innenstadt Duisburg Hbf – Duisburg Hbf Osteingang Neudorf – Sportpark Wedau Bf Bissingheim Dorfplatz
929 (Venlo Station – … –) Moers Königlicher Hof Moers Bf DU-Hochheide Markt Ruhrort Friedrichsplatz – Kaßlerfeld Friedrich-Wilhelm-Platz – Innenstadt Duisburg Hbf – Duisburg Hbf Osteingang
930 Werthacker – Ruhrau – Schnabelhuck Duissern U-Bf Stadtbahn Duisburg Hbf
931 Duisburg Hbf Friedrich-Wilhelm-Platz Hochfeld Pauluskirche Dellviertel – Grunewald Schlenk  MSV-Arena Neudorf Botanischer Garten – Schnabelhuck Duissern U-Bf Stadtbahn
933 Neuenkamp-Süd Rheindeich Friedrich-Wilhelm-Platz Stadttheater Duisburg Hbf – Duisburg Hbf Osteingang Neudorf Universität – Universität Nord
934 Betriebshof Am Unkelstein1 Innenhafen Holzhafen – Schillerplatz Duisburg Hbf – Duisburg Hbf Osteingang Neudorf Klinikum Duisburg – Am See2 Buchholz  Unfallklinik Großenbaum Bf Ostseite3  15 min (1-2)
30 min (1-3)
939 Hamborn St.-Johannes-Hospital Obermeiderich Landschaftspark Nord Mercator-Center Oberhausen-Lirich Bero-Zentrum Oberhausen Hbf Anne-Frank-Realschule Alstaden-Nord Obermeiderich Bf – Ruhrau – Schnabelhuck Botanischer Garten Neudorf Duisburg Hbf Ost
NE1/11 Linie NE1 verkehrt im und die Linie NE11 verkehrt gegen Uhrzeigersinn:

Duisburg Hbf Osteingang – Duisburg Hbf Friedrich-Wilhelm-Platz – Kaßlerfeld Ruhrort Verteilerkreis Ruhrort Bf – Beeck Denkmal Marxloh Pollmann Röttgersbach Neumühl Hohenzollernplatz Duisburg Hbf Osteingang – Duisburg Hbf

60 min
NE2 Duisburg Hbf Osteingang – Duisburg Hbf – Innenstadt – Pauluskirche Rheinhausen Markt Bergheim Rumeln Markt 60 min
NE3 Dinslaken Bf Walsum Rathaus Marxloh Pollmann Hamborn Rathaus Meiderich Bf Duisburg Hbf – Duisburg Hbf Osteingang Neudorf Zoo/Uni – Parkplatz Monning 60 min
NE4 Duisburg Hbf Ost Neudorf – Grunewald Huckingen Sittardsberg Huckinger Markt Angerbogen Huckingen St.-Anna-Krankenhaus Stadtbahn 60 min
NE5 Duisburg Hbf Osteingang – Duisburg Hbf – Innenstadt Friedrich-Wilhelm-Platz Holzhafen Innenhafen Kaßlerfeld Ruhrort Friedrichsplatz Homberg Bismarckplatz – Hochheide Markt 60 min
NE6 Duisburg Hbf Osteingang – Duisburg Hbf – Innenstadt Neudorf – Grunewald Huckingen Sittardsberg Hochfeld Süd Bf Wanheim-Angerhausen Hüttenheim (Duisburg) 60 min
NE7 Neuenkamp-Süd Rheindeich Innenhafen Holzhafen – Schillerplatz Duisburg Hbf – Duisburg Hbf Osteingang 60 min
NE9 Duisburg Hbf Osteingang S-Bahn Stadtbahn Zoo/Uni – Mülheim-Raffelberg Speldorf Schloß Broich MH-Stadtmitte Dieter-aus-dem-Siepen-Platz S-Bahn Stadtbahn Aktienstraße Winkhausen Essen Abzweig Aktienstraße 60 min
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Güterverkehr

Der ehemalige Haupt-Güterbahnhof Duisburg Güterbahnhof (Gbf), der sich direkt südwestlich an den Hauptbahnhof anschloss, ist weitgehend abgebrochen. Die Zufahrt für Kfz und Personen erfolgt von Süden über den Tunnel Karl-Lehr-Straße. Der südlich vom Hbf gelegene Tunnel verbindet in Ost-West-Richtung die Gebiete auf beiden Seiten des Bahngeländes. Von dort zweigen zwei Rampen hoch zu den ehemaligen Güterhallen ab. Bei der Loveparade 2010 kam es hier während eines Gedränges zu einem Unfall unter den Besuchern mit mehreren Todesopfern.

Über eine künftige Nutzung des Güterbahnhof-Geländes wird unter dem Namen Duisburger Freiheit verhandelt. Kfz und Personen erreichen es vom Hauptbahnhof über die Straße „Am Güterbahnhof“ zwischen der Autobahn und den Gleistrassen.

Bundespolizei

Am Duisburger Hauptbahnhof ist der Sitz des Bundespolizeireviers Duisburg. Übergeordnete Dienststelle ist die Bundespolizeiinspektion Düsseldorf.

Siehe auch

Literatur

  • Zeitzeugenbörse Duisburg: Die Duisburger Eisenbahnen in historischen Fotografien, Sutton Verlag Erfurt, 2017, ISBN 978-3-95400-789-9
  • Erich Preuß: Duisburg Hbf. In: Oliver Strüber [vorm. Erich Preuß] (Hrsg.): Das große Archiv der deutschen Bahnhöfe (= 56. Ergänzungsausgabe). GeraMond Verlag, München 2005, ISSN 0949-2127 (1 Bl., 6 S.).
Commons: Duisburg Hauptbahnhof – Sammlung von Bildern und Videos

Deutsche Bahn AG:

NRWbahnarchiv von André Joost:

Weitere Belege:

Einzelnachweise

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