Dürrnberg (Bad Steben)
Straße in Bad Steben, Landkreis Hof, Bayern, Deutschland
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Dürrnberg ist ein Gemeindeteil des Marktes Bad Steben im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[1] Dürrnberg liegt in der Gemarkung Thierbach.[2]
Dürrnberg Markt Bad Steben | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 20′ N, 11° 39′ O |
| Höhe: | 549 m ü. NHN |
| Einwohner: | 12 (31. Dez. 2013)[Ohne Beleg] |
| Postleitzahl: | 95138 |
| Vorwahl: | 09282 |
Lage von Dürrnberg in Bad Steben | |
Geografie
Der Weiler Dürrnberg gehören drei weitere Anwesen, die gut einen Kilometer südlich liegen. Im Westen grenzt der Gerlaser Forst an. Das Gelände steigt zum 729 m hohen Spitzberg an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Bobengrün zur Staatsstraße 2198 (1,9 km nördlich) bzw. nach Lippertsgrün zur Kreisstraße HO 28 (2,4 km südlich).[3]
Geschichte
Dürrnberg gehörte zur Realgemeinde Christusgrün. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Dürrnberg aus sieben Anwesen (3 Gütlein, 4 Tropfhäuser). Die Hochgerichtsbarkeit sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das bayreuthische Kasten- und Richteramt Lichtenberg.[4]
Von 1797 bis 1810 unterstand Dürrnberg dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Dürrnberg dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Marxgrün[5] und der zugleich entstandenen die Ruralgemeinde Thierbach zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Dürrnberg am 1. Januar 1972 nach Bad Steben eingemeindet.[6]
Ehemaliges Baudenkmal
- Haus Nr. 9: Eingeschossiges, verputzt massives Wohnstallhaus mit Satteldach, wohl frühes 19. Jahrhundert; vorderer Giebel mit geteilter Schalung.[7]
Einwohnerentwicklung
Religion
Dürrnberg ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Walburga (Untersteben) gepfarrt (seit 1910 ist die Lutherkirche (Bad Steben) die Hauptkirche)[4] und gehört zu deren Tochterkirchengemeinde St. Paul (Bobengrün).[16]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Dürrenberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 651 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 88.
- Matthias Körner: Kooperation – Koexistenz – Konkurrenz: Herrschaftskräfte und Herrschaftsformen im Raum Naila vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches. Dissertation. Erlangen 2010, DNB 1066268703 (PDF; 6,4 MB).
- Karl-Ludwig Lippert: Landkreis Naila (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 27). Deutscher Kunstverlag, München 1963, DNB 453135234, S. 23.
Weblinks
- Dürrnberg in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 10. April 2025.
- Dürrnberg in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 10. April 2025.
- Dürrnberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 10. April 2025.
