Krötenmühle (Bad Steben)
Ortsteil von Bad Steben
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Krötenmühle ist ein Gemeindeteil des Marktes Bad Steben im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[1] Krötenmühle liegt in der Gemarkung Carlsgrün.[2]
Krötenmühle Markt Bad Steben | |
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| Koordinaten: | 50° 23′ N, 11° 38′ O |
| Höhe: | 529 (521–538) m ü. NHN |
| Einwohner: | 4 (31. Dez. 2013)[Ohne Beleg] |
| Postleitzahl: | 95138 |
| Vorwahl: | 09288 |
Lage von Krötenmühle in Bad Steben
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Ansicht der Krötenmühle (2012) | |
Geografie
Die Einöde liegt direkt an der nördlich verlaufenden Landesgrenze zu Thüringen an der Thüringischen Muschwitz im gleichnamige Naturschutzgebiet. Ein Anliegerweg führt nach Carlsgrün zur Kreisstraße HO 29 (1,4 km südlich). Sie ist auch erreichbar über verschiedene Wanderwege, darunter auch der Lehrpfad Geologie und Bergbau, der bis zum Friedrich-Wilhelm-Stollen führt. Etwa 200 Meter westlich von Krötenmühle gibt es einen Pikrit-Aufschluss, der als Geotop ausgezeichnet ist.[3]
Geschichte
Krötenmühle gehörte zur Realgemeinde Carlsgrün. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Krötenmühle aus zwei Anwesen (1 Mühle, 1 Tropfhaus). Die Hochgerichtsbarkeit sowie die Grundherrschaft über die beiden Anwesen hatte das bayreuthische Kasten- und Richteramt Lichtenberg.[4]
Von 1797 bis 1810 unterstand Krötenmühle dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Krötenmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Untersteben[5] und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Carlsgrün zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Krötenmühle am 1. April 1971 nach Bad Steben eingemeindet.[6]
Baudenkmäler
- Haus Nr. 2: Der heutige Bau mit charakteristischem Halbwalmdach stammt aus dem Jahr 1827.[7] Sie wurde eine Zeit lang als Gaststättenbetrieb genutzt.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Krötenmühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Walburga (Untersteben) gepfarrt (seit 1910 ist die Lutherkirche (Bad Steben) die Hauptkirche).[4][16]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Krötenmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 215 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 302.
- Matthias Körner: Kooperation – Koexistenz – Konkurrenz: Herrschaftskräfte und Herrschaftsformen im Raum Naila vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches. Dissertation. Erlangen 2010, DNB 1066268703 (PDF; 6,4 MB).
- Karl-Ludwig Lippert: Landkreis Naila (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 27). Deutscher Kunstverlag, München 1963, DNB 453135234, S. 36.
Weblinks
- Krötenmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 9. Mai 2025.
- Krötenmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 9. Mai 2025.
- Krötenmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 9. Mai 2025.

