Easy to Remember

Musikalbum von Ken Peplowski From Wikipedia, the free encyclopedia

Easy to Remember ist ein Musikalbum von Ken Peplowski. Die am 27. Oktober 2003 in den Nola Recording Studios, New York City, entstandenen Aufnahmen erschienen am 29. Juni 2004 auf Nagel-Heyer Records.

Veröffent-
lichung

29. Juni 2004

Format(e)

CD, Download

Schnelle Fakten Studioalbum von Ken Peplowski, Veröffent-lichung ...
Easy to Remember
Studioalbum von Ken Peplowski

Veröffent-
lichung

29. Juni 2004

Aufnahme

27. Oktober 2003

Label(s)

Nagel-Heyer Records

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

13

Länge

1:06:28

Besetzung

  • Gesang: Kim Liggett (11)

Studio(s)

Nola Recording Studios, MYC

Chronologie
...And Heaven Too! Live in the U.K. Volume II
(2002)
Easy to Remember Kenny Davern, Ken Peplowski: Dialogues
(2007)
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Hintergrund

Der Klarinettist und Saxophonist Ken Peplowski spielte das Album in Quintettbesetzung ein, zusammen mit Gitarrist Joe Cohn, Pianist Ted Rosenthal, Bassist Joe Fitzgerald und Schlagzeuger Jeff Brillinger. Des Weiteren sind Bobby Short (Gesang, Piano) in „It’s Easy to Remember“ und Vokalistin Kim Liggett in „Junk“ zu hören.

Titelliste

  • Ken Peplowski: Easy to Remember (Nagel-Heyer Records – nagel heyer 2043)[1]
  1. It’s Easy to Remember (Lorenz Hart / Richard Rodgers) 4:31
  2. Restless (Sam Coslow / Tommy Satterfield) 5:50
  3. Copi (Ken Peplowski) 7:58
  4. With Every Breath I Take (Cy Coleman) 3:42
  5. Louisa (Antônio Carlos Jobim) 3:22
  6. Everything I Love (Cole Porter) 8:01
  7. I’ve Grown Accustomed to Her Face (Alan Jay Lerner / Frederick Loewe) 4:41
  8. Single Petal of a Rose (Duke Ellington) 1:55
  9. Love Came (Billy Strayhorn) 3:52
  10. Good Old Days (Ken Peplowski) 7:07
  11. Junk (Paul McCartney) 2:36
  12. Smoke Rings (Gene Gifford / Ned Washington) 5:37
  13. High on You (Al Cohn) 7:16

Rezeption

Ronnie D. Lankford, Jr. verlieh dem Album in Allmusic vier Sterne und schrieb, Easy to Remember sei kein Album, das Wellen schlage oder neue Strömungen begründe. Stattdessen würde Peplowski mit seiner Band dem Small-Band-Swing seinen ganz persönlichen Stempel aufdrücken. Die Musik sei zwar oft bekannt, aber nie vorhersehbar. Es gebe großartige Versionen von Cole Porters „Everything I Love“, Lerner-Loewes „I’ve Grown Accustomed to Her Face“ und eine gelungene Interpretation von Tom Jobims „Louisa“. Zwei Songs würden mit exzellentem Gesang neu interpretiert: das Titelstück von Bobby Short, Paul McCartneys „Junk“ von Kim Liggett. Das Album ende mit einer energiegeladenen Version von „High on You“, in der Peplowski mit seinem intensiven Tenorsaxophonspiel glänze. Bis auf wenige Ausnahmen (wie „High on You“) sei Easy to Remember ein entspanntes Album, das die Nostalgie wieder aufleben lasse.[2]

Billy Strayhorn (um 1947). Foto: William P. Gottlieb

Nach Ansicht von Elliott Simon, der das Album in All About Jazz rezensierte, sei Peplowski einer der wenigen Klarinettisten seiner Generation, die klassische Musik auf wunderbare Weise mit Jazz verschmelzen könnten. Das würde er in seiner Solo-Interpretation von Ellingtons elegantem „Single Petal of a Rose“ und dem faszinierenden Intro zu Cole Porters „Everything I Love“ beweisen. Letzteres münde dann sanft in einen einladend warmen Klang, der auch die wunderschöne Strayhorn-Ballade „Love Came“, den Standard „I’ve Grown Accustomed to Her Face“ und Jobims „Louisa“ präge.

Angesichts der immer weiter ausgedehnten Grenzen des Jazz gerate leicht der Reiz eines klassischen Konzerts in Vergessenheit, bei dem versierte Musiker kreativ sind, ohne die Melodie aus den Augen zu verlieren. Ken Peplowskis Album lasse das wohlige Gefühl, das man von einem solchen Programm kennt, wieder aufleben.[3]

Ken Peplowski sei ein weiterer Klarinettist mit stilistischer Verwandtschaft zur Swing-Ära, doch auf der Tenorklarinette würde er wie ein Cousin von Zoot Sims klingen, meint David Franklin (JazzTimes). Auf Easy to Remember umgebe sich Peplowski mit modernen Kollegen, die eher zu Sims und seinen Nachfolgern passen als beispielsweise zu Ben Webster. Joe Cohn (Sohn von Al Cohn) an der Gitarre, Ted Rosenthal am Klavier, Joe Fitzgerald am Bass und Jeff Brillinger am Schlagzeug würden ein harmonisches Umfeld für Peplowskis meisterhafte Improvisationen auf beiden Instrumenten bilden. Ein Höhepunkt sei ihre Interpretation von Al Cohns „High on You“, in der die drei Melodieinstrumente (mit Peplowski an der Tenorklarinette) makellos und atemberaubend durch interessante Akkordfolgen rasen würden.[4]

Einzelnachweise

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