Eisenwind
Gemeindeteil der Gemeinde Rugendorf im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern)
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Eisenwind ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rugendorf im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[2] Eisenwind liegt in der Gemarkung Rugendorf.[3]
Eisenwind Gemeinde Rugendorf | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 12′ N, 11° 26′ O |
| Höhe: | 442 m ü. NHN |
| Einwohner: | 20 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95365 |
| Vorwahl: | 09223 |
Geografie
Der Weiler liegt im Keupervorland des Frankenwaldes und ist allseits von Acker- und Grünflächen umgeben. Die Kreisstraße KU 22/KC 6 führt nach Rugendorf zur Bundesstraße 303 (2,6 km östlich) bzw. nach Gössersdorf (2,4 km südwestlich).[4]
Geschichte
Eisenwind gehörte zur Realgemeinde Rugendorf. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Eisenwind aus 3 Anwesen (1 Schaf- und Gülthof, 1 Gütleinhof, 1 Hofstatt). Das Hochgericht übte das bayreuthische Vogteiamt Seibelsdorf aus. Die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das bambergische Amt Wartenfels, was aber vom Vogteiamt Seibelsdorf bestritten wurde.[5]
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Eisenwind dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Rugendorf und der im gleichen Jahr gebildeten Ruralgemeinde Rugendorf zugewiesen.[6][7]
Baudenkmal
- Haus Nr. 1: Bauernhaus
Einwohnerentwicklung
Religion
Eisenwind gehörte ursprünglich zur katholischen Pfarrei St. Bartholomäus (Wartenfels).[5] Im 19. Jahrhundert war die Mehrheit der Bevölkerung evangelisch und nach St. Erhard und Jakob (Rugendorf) gepfarrt.[10]
Literatur
- Erich Freiherr von Guttenberg, Hanns Hubert Hofmann: Stadtsteinach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 3). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 451738985 (Digitalisat).
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 107.
- Karl-Ludwig Lippert: Landkreis Stadtsteinach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 20). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453135242, S. 18.
Weblinks
- Eisenwind in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 12. August 2021.
- Eisenwind in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 12. August 2021.