Eugen Strigel

deutscher Fußballschiedsrichter From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben und Wirken

Eugen Strigel, der aus Balingen stammte, leitete von 1987 bis 1995 rund 70 Fußball-Bundesliga-Spiele. Zum Abschluss seiner aktiven Laufbahn durfte er das DFB-Pokalendspiel 1995 zwischen Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg pfeifen. Bis Mai 2010 war Strigel als oberster Schiedsrichter-Lehrwart für den DFB tätig. Für das ZDF kommentierte Strigel die Schiedsrichterleistungen bei der Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal und die Leistungen seiner ehemaligen Kollegen in der Fußball-Bundesliga in der ZDF-Sendung Das aktuelle sportstudio. Diese Tätigkeit musste er allerdings einstellen, da dies von den Kollegen beim Vorsitzenden des DFB-Schiedsrichterausschusses Volker Roth kritisiert wurde. Sein Nachfolger beim ZDF wurde der ehemalige Schweizer Schiedsrichter Urs Meier.

Er unterstützte die Videoassistenten der Bundesliga im Kölner Keller (VAC) der DFL und beendete diese Tätigkeit im Jahr 2025.[4]

Ab der Saison 2008/09 stellte Eugen Strigel die Regelfragen in der DFB-Schiedsrichter-Zeitung zusammen und löste damit Peter Gabor ab.

Eugen Strigel litt an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer unheilbaren, degenerativen Erkrankung des motorischen Nervensystems.[4] Er starb im Januar 2026 im Alter von 76 Jahren.

Einzelnachweise

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