Evangelisch-Lutherisches Dekanat Pegnitz

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Das Evangelisch-Lutherische Dekanat Pegnitz war eines der Dekanate des Kirchenkreises Bayreuth. Sein Gebiet umfasste den südlichen Teil des Landkreises Bayreuth sowie die Stadt Auerbach in der Oberpfalz im Landkreis Amberg-Sulzbach. Zuletzt übte Markus Rausch das Amt des Dekans aus, das zuvor für 21 Jahre Gerhard Schoenauer innehatte[1].

Schnelle Fakten Evangelisch-Lutherisches Dekanat, Organisation ...
Evangelisch-Lutherisches
Dekanat
Sitz des Dekanats
Sitz des Dekanats
Organisation
Dekanatsbezirk Pegnitz
Kirchenkreis Bayreuth
Landeskirche Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Statistik
Kirchengemeinden 12
Leitung
Dekan Markus Rausch
Anschrift des Dekanatsamts Rosengasse 43
91257 Pegnitz
Webpräsenz dekanat.pegnitz-evangelisch.de
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Geschichte

Im Markgraftum Brandenburg-Kulmbach wurde 1533 die Reformation eingeführt.[2] 1604 wurde die Residenz nach Bayreuth verlegt. 1558 wurde eine Superintendentur errichtet mit den Pfarreien Bayreuth-Stadt, Bayreuth-Schloßkirche, Benk, Bindlach, Birk, Bronn, Busbach, Creußen, Eckersdorf, Emtmannsberg, Gesees, St. Johannis, Lindenhardt, Mistelbach, Mistelgau, Neunkirchen a. M., Neustadt a. K., Obernsees, Pegnitz, Plech, Weidenberg und Wirbenz.

Das bayerische Dekanat Creußen wurde am 7. Dezember 1810 errichtet. Es erhielt die Pfarreien Bronn, Creußen, Haag, Lindenhardt, Pegnitz, Plech und Schnabelwaid von der Superintendentur Bayreuth. Betzenstein kam von Nürnberg, Kirchahorn vom Dekanat Kirchahorn hinzu. Am 31. Januar 1827 kamen Birk, Neustadt a. K. und Wirbenz vom Dekanat Bayreuth hinzu und Haag wurde dorthin abgegeben. Neustadt a. K. und Wirbenz kamen 1840 zum Dekanat Weiden. Kirchahorn wurde am 19. Januar 1846 nach Muggendorf abgegeben. Der Sitz des Dekanats wurde 1879 nach Pegnitz verlegt. Am 17. August 1894 wurde das Dekanat in Pegnitz umbenannt.

In Auerbach in der Oberpfalz wurde 1558 eine Kurpfälzer Superintendentur errichtet. 1626 wurde die Superintendentur und 1628 die Pfarrei durch die Gegenreformation aufgehoben. 1947 wurde in Auerbach eine neue evangelische Pfarrei eingerichtet.

Zum 1. Januar 2025 wurde das Dekanat Pegnitz aufgelöst und sein Gebiet in den Dekanatsbezirk Bayreuth-Bad Berneck eingegliedert, das 2027 durch Fusion der Dekanate Bayreuth und Dekanat Bad Berneck entstanden war. Das neue Dekanat, dessen Gebiet weitgehend dem der kreisfreien Stadt Bayreuth und des Landkreises Bayreuth entspricht, trägt seitdem wieder nur den Namen Bayreuth.[3]

Kirchengemeinden

Zum Dekanatsbezirk Pegnitz gehörten folgende 12 Kirchengemeinden mit ihren Kirchengebäuden:

Literatur

  • Matthias Simon: Historischer Atlas von Bayern. Kirchliche Organisation, die evangelische Kirche. Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1960.

Einzelnachweise

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