Bronn (Pegnitz)

Ortsteil von Pegnitz From Wikipedia, the free encyclopedia

Bronn (oberfränkisch: Brunn[2]) ist ein Gemeindeteil der Stadt Pegnitz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[3] Die Gemarkung Bronn hat eine Fläche von 8,203 km². Sie ist in 1474 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5565,38 m² haben.[4] In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Lüglas.[5]

Schnelle Fakten Stadt Pegnitz ...
Bronn
Stadt Pegnitz
Koordinaten: 49° 44′ N, 11° 28′ O
Höhe: 433 m ü. NHN
Einwohner: 516 (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1976
Postleitzahl: 91257
Vorwahl: 09241
Bronn, Ortskern
Bronn, Ortskern
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Geographie

Das Pfarrdorf Bronn grenzt an die Fränkische Schweiz und liegt am Rande des Veldensteiner Forsts. Es befindet sich dort der Königskopf, ein Dolomitfels, der als Geotop ausgezeichnet ist. Die Bundesstraße 2 führt nach Weidensees (2,5 km südwestlich) bzw. nach Neudorf bei der Anschlussstelle 44 der Bundesautobahn 9 (3,3 km östlich). Die von der B 2 abzweigende Kreisstraße BT 33 führt nach Kühlenfels (3,2 km westlich).[6]

Geschichte

1196 wurde ein „Geyselherus de Brůnen“ genannt. Dies ist zugleich die erste urkundliche Erwähnung des Ortes. 1572 wurde die im Ort bestehende Kirche zur Pfarrkirche erhoben.[7] In der Fraisch unterstand Bronn dem brandenburg-bayreuthischen Oberamt Pegnitz. Von 1791/92 bis 1810 waren das preußische Justiz- und Kammeramt Pegnitz die übergeordneten Institutionen.[8]

Mit dem Gemeindeedikt wurde 1812 der Steuerdistrikt Bronn gebildet.[9] Zu diesem gehörten Hüll, Lüglas, Weidenhüll, Weidensees und Willenreuth. Wenig später entstand die Ruralgemeinde Bronn, zu der Lüglas, Weidenhüll und Willenreuth gehörten. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Schnabelwaid (1842 Landgericht Pegnitz umbenannt) und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Pegnitz. Ab 1862 gehörte Bronn zum Bezirksamt Pegnitz (1939 in Landkreis Pegnitz umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Pegnitz (1879 in Amtsgericht Pegnitz umgewandelt). 1955 wurden Weidenhüll und Willenreuth nach Elbersberg umgemeindet.[10] Dadurch verringerte sich die Gebietsfläche der Gemeinde von 10,649 km²[11] auf 8,224 km².[12] Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde am 1. Januar 1976 in die Stadt Pegnitz eingegliedert.[13][14]

Baudenkmäler

In Bronn gibt es vier Baudenkmäler:[15]

  • Klumpertalstraße 49: Schmiedeeiserner Ausleger
  • Klumpertalstraße 52: Pfarrhaus
  • Klumpertalstraße 54: evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Jakobus
  • Klumpertalstraße 79: Wohnstallhaus

Bodendenkmäler

In der Gemarkung Bronn gibt es fünf Bodendenkmäler.[15]

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Bronn

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 181818401852185518611867187118751880188518901895190019051910191919251933193919461950195219611970
Einwohner 4855865215385375675915365955795395545755916326136476896801004986900624656
Häuser[16] 98109110113120138113
Quelle [9][17][17][17][18][19][20][21][22][23][24][17][25][17][26][17][27][17][17][17][11][17][12][28]
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Ort Bronn

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 321346382402354283678535566516
Häuser[16] 7071758698128
Quelle [9][18][20][23][25][27][11][12][28][1]
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Religion

Bronn ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und Sitz der Pfarrei St. Jakobus.[7][12]

Literatur

Commons: Bronn (Pegnitz) – Sammlung von Bildern

Fußnoten

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