Fohlenhof (Colmberg)
Wohnplatz des Marktes Colmberg
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Fohlenhof war ein Gemeindeteil des Marktes Colmberg im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Heute ist das denkmalgeschützte Anwesen Haus Nr. 7 der Colmberger Ortsstraße Am Fohlenhof.[1]
Geografie
Geschichte
Das Anwesen war ursprünglich ein Revierförsterhaus des ansbachischen Oberamtes Colmberg. Seit dem 18. Jahrhundert wurde das Anwesen für die Fohlenzucht genutzt und war dem Fürstentum Ansbach direkt unterstellt. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums erhielt das Anwesen bei der Vergabe der Hausnummern die Nr. 72 des Ortes Colmberg.[3][4] Zugleich wurde Fohlenzucht aufgehoben.[5]
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Fohlenhof dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Colmberg und der 1810 gegründeten Ruralgemeinde Colmberg zugeordnet. In den amtlichen Verzeichnissen nach 1888 wurde der Ort nicht mehr aufgeführt.
Baudenkmal
- Am Fohlenhof 7: Ehemaliges Forsthaus mit Scheune, Nebengebäude und Gartenmauer[6]
Einwohnerentwicklung
Religion
Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Ursula (Colmberg) gepfarrt.[3]
Literatur
- Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 91.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.