Fondation Cartier

Kunstmuseum in Paris, Frankreich From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Fondation Cartier pour l’art contemporain ist ein Museum für zeitgenössische Kunst im 1. Arrondissement von Paris. Es wird von Chris Dercon als Direktor geleitet.

Die Fondation Cartier pour l’art contemporain in Paris (2025)

Geschichte

Die Stiftung wurde 1984 als Zentrum für zeitgenössische Kunst von der Firma Cartier gegründet. Als Ziel wird angegeben, Ausstellungen etablierter Künstler zu präsentieren sowie jungen Künstlern eine Gelegenheit zum Debüt zu bieten und ihre Arbeiten in die Sammlung zu übernehmen. Von 1984 bis 1994 hatte die Fondation Cartier ihren Sitz im Domaine du Montcel, einem historischen Landsitz in Jouy-en-Josas bei Paris. 1994 zog die Stiftung in ein Gebäude am Boulevard Raspail im 14. Arrondissement, das der Architekt Jean Nouvel entwarf und zu dem ein von Lothar Baumgarten gestalteter Garten gehört. Seit dem 25. Oktober 2025 zeigt das Museum seine Ausstellungen gegenüber vom Louvre unter der Adresse 2 place du Palais-Royal.[1] Wiederum Jean Nouvel gestaltete das historische Kaufhaus aus dem 19. Jahrhundert zu einem Ausstellungsort mit rund 6500 Quadratmetern um. Eine Besonderheit sind fünf stählerne Plattformen, die sich in verschiedene Richtungen ausfahren und verkippen lassen, sodass der Ausstellungsraum flexibel konfiguriert werden kann. Große Fenster im Erdgeschoss stellen eine Verbindung zur urbanen Umgebung her. Die Kosten für den Umbau des Gebäudes werden auf 230 Millionen Euro geschätzt.[2]

Ausgestellte Künstler

Das Museum zeigt Ausstellungen zeitgenössischer internationaler Künstler und umfasst mehr als 1000 Arbeiten von 300 Künstlern. Zur Sammlung gehören monumentale Arbeiten wie The Monument to Language von James Lee Byars, Caterpillar von Wim Delvoye, Backyard von Liza Lou, La Volière von Jean-Pierre Raynaud und Everything That Rises Must Converge von Sarah Sze.

Die zeitgenössische Kunst Frankreichs ist unter anderem mit Werken folgender Künstlern vertreten:

Zu den hier ausgestellten Künstlern aus dem Ausland zählen unter anderem Arbeiten von

Ausstellungen (Auswahl)

Einzelnachweise, Fußnoten

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