Franz-Grabner-Preis

österreichische Auszeichnung für Dokumentarfilme From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Franz-Grabner-Preis wird seit 2017 im Rahmen des Filmfestivals Diagonale für humanistisches Dokumentarfilmschaffen in den Kategorien Kino und Fernsehen auf Initiative der Familie Grabner, der Association of Austrian Filmproducers (AAFP), Film Austria, des Österreichischen Rundfunks (ORF) und der Diagonale verliehen. Benannt ist die Auszeichnung nach dem ORF-Journalisten Franz Grabner (1955–2015). Das Preisgeld betrug 2024 jeweils 5.000 Euro und wurde von ORF und AAFP gestiftet.[1]

Ausgezeichnete und nominierte Filme

  • 2018:[3]
    • Jury: Zora Bachmann, Tobias Ebbrecht, Petra Felber, Esther van Messel, Paul Pauwels
    • Kinodokumentarfilm: Gwendolyn von Ruth Kaaserer
      • nominiert: Free Lunch Society – Komm Komm Grundeinkommen von Christian Tod
      • nominiert: Sand und Blut von Matthias Krepp und Angelika Spangel
    • Fernsehdokumentarfilm: Die Weltherrschaft von Fritz Ofner[4]
      • nominiert: Dokumente, die die Welt bewegen. Aus dem Inneren des Österreichischen Staatsarchivs von Andrea Morgenthaler, Robert Neumüller, Uli Jürgens und Jakob Brossmann
      • nominiert: Wofür es sich zu leben lohnt – Viktor Frankl und die Suche nach dem Sinn von Birgit Mosser-Schuöcker
  • 2019:[5]
    • Jury: Simone Baumann, Christian von Brockhausen, Paul Pauwels, Anja Salomonowitz, Christa Ulli, Dennis Vetter
    • Kinodokumentarfilm: Waldheims Walzer von Ruth Beckermann
      • nominiert: Bruder Jakob, schläfst du noch? von Stefan Bohun
      • nominiert: Zu ebener Erde von Birgit Bergmann, Steffi Franz und Oliver Werani
    • Fernsehdokumentarfilm: Leben für den Tod – Menschen am Zentralfriedhof von Karin Berghammer und Krisztina Kerekes[6]
      • nominiert: Frauenbilder – Gegenbilder von Barbara Weissenbeck
      • nominiert: Nie genug – Der Körperkult in den sozialen Medien von Jennifer Rezny
  • 2023:[11]
    • Kinodokumentarfilm: Lass mich fliegen von Evelyne Faye
      • nominiert: Zusammenleben von Thomas Fürhapter
      • nominiert: Der schönste Tag von Fabian Eder
    • Fernsehdokumentarfilm: Weg Damit – Die Kunst der Entsorgung von Karin Berghammer
      • nominiert: Visionen Bauen von Diego Breit Lira
      • nominiert: Wohnen um jeden Preis von Kim Kadlec
  • 2025:[13][14]
    • Jury: Solmaz Khorsand, Catherine Le Goff und Claudia Müller
    • Kinodokumentarfilm: Mâine Mă Duc – Tomorrow I Leave von Maria Lisa Pichler und Lukas Schöffel
    • Fernsehdokumentarfilm: Reclaim – Der Kampf um die Demokratie auf Tiktok von Lisa-Marie Gotsche
      • nominiert: Universum History: Verbotenes Begehren – Meilensteine queerer Geschichte von Fritz Kalteis
      • nominiert: Karl Kraus – Die Macht des Wortes von Franz Gruber und Susanne Pleisnitzer
  • 2026:
    • Jury: Antje Boehmert, Jakob Brossmann und Karin Moser[15]
    • Kinodokumentarfilm: Grünes Licht von Pavel Cuzuioc[16]
    • Fernsehdokumentarfilm/TV-Serie/Webformat: Österreich unter dem Regenbogen von Robert Styblo
      • nominiert: Das Rohstoff-Dilemma – Mit Bergbau aus der Klimakrise? von Monika Grassl und Linda Osusky
      • nominiert: Visionen Bauen (zweite Staffel) von Diego Breit Lira

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI