Franz Jenull

österreichischer Maler From Wikipedia, the free encyclopedia

Franz Jenull (* 21. Mai 1949 in Kamering; † 10. Jänner 2017 in Wörgl) war ein österreichischer Maler.

Ohne Titel (Acryl auf Leinwand, 100 × 180 cm, 1989)
Franz Jenull in seinem Atelier in Florenz, 1998[1]

Leben

Aus einer alten Kärntner Familie[2] (Johann und Sebastian Jenull) stammend, wurde Franz Jenull in Kamering (Paternion) geboren, wo er seine frühe Kindheit verbrachte. Später übersiedelte er mit seiner Familie nach Praxmar in St. Sigmund im Sellrain. Im Alter von 14 Jahren begann er seine Ausbildung zum Maschinenschlosser in Innsbruck. Diesen Beruf übte er bis zum Beginn seines Studiums, 1980, an der Accademia di Belle Arti di Venezia, bei Emilio Vedova (Malerei) und Nedo Fiorentin (Anatomie), aus. 1984 diplomierte er mit Auszeichnung in Malerei, Restauration und Anatomie. Seit 1985 Freischaffender Künstler. Seit 1988 Mitglied der Tiroler Künstlerschaft[3]. Lebte und arbeitete in Innsbruck, Florenz (1997–2015) und Wörgl. Er lebte das Motto L’Art pour l’Art (ars gratia artis) und perfektionierte für sich selbst, auch mit Hilfe der Philosophie, die anatomische Zeichnung und künstlerische Druckgrafik (Aquaforte)[4], um sich immer aufs neue für die abstrakte Malerei, im strengen Sinne des italienischen Informel, aufzuladen.

Lichtung (Acryl auf LW, 150 × 100 cm, 2002)

Auszeichnungen

Werke im öffentlichen Raum (Auswahl)

Ausstellungen (Auswahl)

Einzelausstellungen

Kollektivausstellungen

Publikationen

  • Sieglinde Hirn: Franz Jenull: ein in Tirol noch unbekannter Maler. Hrsg.: Das Fenster. Heft 45. Innsbruck 1989.
  • Ausstellungskatalog: 13 Künstler auf Tirol. Innsbruck 1992.
  • Bestandskatalog der Sammlung des Institutes für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck. Telfs 1992 (uibk.ac.at).
  • Franz Jenull: ACRYLBILDER – ZEICHNUNGEN nach der Figur – RADIERUNGEN. 1. Auflage. Innsbruck Juli 1994, S. 136 (zvab.com).
  • Tiroler Almanach – Almanacco Tirolese 1994/95 (Hrsg.): „Im Finale malt sich das Bild von selbst ...“ – Der Tiroler Künstler Franz Jenull. Nr. 24.
  • Ulrich Bröckling: Kunst in Tirol: 20. Jahrhundert. Hrsg.: Artothek des Bundes, Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck, Christoph Bertsch. Innsbruck 1997 (basis-wien.at).
  • Giandomenico Semeraro: Tre accenti, una lingua. Coralità della pittura. Franz Jenull, Julia Landrichter, Ines Lenz. Hrsg.: Polistampa. 2015, ISBN 978-88-596-1527-9, S. 36.
  • Monographie: Franz Jenull - Pittura Paintings Malerei 1980–2016. Verlag für moderne Kunst. Hrsg.: Judith Ascher-Jenull, Christoph Ascher, Günther Moschig. Vorwort: Peter Assmann. Dezember 2022[16]
Commons: Franz Jenull – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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