Frederik Bülow
dänischer Jazzmusiker (Schlagzeug, Komposition)
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Frederik Emil Bülow (* 1991) ist ein dänischer Jazzmusiker (Schlagzeug, Komposition).
Wirken
Bülow studierte von 2012 bis 2015 an der Königlichen Musikakademie Aarhus, um dann bis 2018 den Nordic Master in Jazz zu absolvieren. Bis 2020 erhielt er weiterhin solistische Ausbildung am Jyske Konservatorium. Er erhielt Unterricht von Musikern wie Brian Blade, Kendrick Scott, Ari Hoenig, Aaron Goldberg und Gilad Hekselman.[1]
Bülow leitete mehrere Gruppen: Sein Bangin’ Bülow’s Nice Jazz Quartet legte sein gleichnamiges Debütalbum 2014 vor und nahm nach internationalen Tourneen 2016 in New York sein drittes Album „Let’s Get Weird“ auf, das von Gilad Hekselman produziert wurde und 2018 als Eigenproduktion erschien. Daneben betrieb er ab 2015 sein Jazztronica-Quintett Abekejser, das nach vier Singles im Herbst 2019 sein erstes und 2021 sein zweites Album Blueprint sowie 2026 AIgoality veröffentlichte. 2017 gründete Bülow zusammen mit seinen finnischen Kollegen Adele Sauros und Joonas Tuuri das JAF Trio, das beim WeJazz Festival in Helsinki als „Rising Stars“ ausgezeichnet wurde, und 2020 sein Debütalbum bei WeJazz Records veröffentlichte. Daneben war er mit Christian Balvig und Adrian Christensen als Balvig Bülow Christensen international aktiv.[1]
Mit dem Bassisten Torben Bjørnskov und dem Pianisten Esben Tjalve bildete er das kollaborative Trio Human Being Human, das 2022 mit dem Album Equals debütierte. Dessen drittes Album Being (2026) mit dem Saxophonisten Chris Cheek erhielt internationale Aufmerksamkeit.[2][3]
Zudem lehrt Bülow am Jyske Konservatorium.[4]
Preise und Auszeichnungen
Bülow erhielt 2014 den Dänischen Musikpreis als „Dänischer Jazz-Newcomer des Jahres“ mit seinem Quartett Bangin ‘Bülow’s Nice Jazz Quartet und 2016 eine Auszeichnung des Dänischen Statens kunstfond für das zweite Album dieser Gruppe.[1]