Fröschau (Bechhofen)
Gemeindeteil des Marktes Bechhofen (Mittelfranken)
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Fröschau ist ein Gemeindeteil des Marktes Bechhofen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Fröschau liegt in der Gemarkung Birkach.[3]
Fröschau Markt Bechhofen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 10′ N, 10° 34′ O |
| Höhe: | 425 m ü. NHN |
| Einwohner: | 69 (31. Dez. 2023)[1] |
| Postleitzahl: | 91572 |
| Vorwahl: | 09822 |
Geographie
Das Dorf liegt am Nordufer der Wieseth direkt dem Ort Heinersdorf gegenüber. Im Westen grenzt das Gewerbegebiet von Bechhofen an. Im Norden fließt der Bronnenwiesengraben, der 1,5 km weiter östlich bei Voggendorf als linker Zufluss in die Wieseth mündet. Die Kreisstraße AN 57 führt nach Voggendorf (1,5 km östlich) bzw. zur Staatsstraße 2221 beim Gewerbegebiet Bechhofen (0,2 km westlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Heinersdorf (0,3 km südlich).[4]
Geschichte
Fröschau war ursprünglich nur eine inoffizielle Bezeichnung für den nördlich der Wieseth gelegenen Teil von Heinersdorf. Durch Heinersdorf verlief die Fraischgrenze zwischen dem ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen und dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen. Diese orientierte sich an der Wieseth. Der nördlich gelegene Teil gehörte zu Feuchtwangen. 1732 bestand Fröschau aus 7 Anwesen und einem Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren das Verwalteramt Waizendorf (1 Hof, 2 Güter, 1 Gut mit Schmiede) und das eichstättische Kastenamt Ornbau (3 Höfe).[5] An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.[6][7][8] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Infolge des Gemeindeedikts wurde Fröschau dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und Ruralgemeinde Unterkönigshofen zugewiesen.[9] 1818 erfolgte die Umgemeindung in die neu gebildete Ruralgemeinde Birkach (1870 nach Heinersdorf umbenannt).[10] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Fröschau am 1. Juli 1971 nach Bechhofen eingemeindet.[11]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Maria (Königshofen an der Heide) gepfarrt,[26] seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Johannis (Bechhofen) zuständig.[20] Die Katholiken sind nach Herz Jesu (Bechhofen) gepfarrt.[21][27]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Fröschau oder Heinersdorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 226 (Digitalisat).
- Teresa Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 40). Michael Laßleben, Kallmünz 2018, ISBN 978-3-7696-6562-8.
Weblinks
- Fröschau in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 24. November 2021.
- Fröschau in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 16. September 2019.
- Fröschau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 17. April 2025.