Furilazol
Gruppe von Stereoisomeren
From Wikipedia, the free encyclopedia
Furilazol ist ein Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe der 1,3-Oxazolidine.
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1:1-Gemisch aus (S)-Form (oben) und (R)-Form (unten) | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Furilazol | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
| ||||||||||||||||||
| Summenformel | C11H13Cl2NO3 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
hellgelbes Pulver[1] | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 278,13 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest[1] | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | |||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
schlecht löslich in Wasser (0,197 g·l−1 bei 20 °C)[1] | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Gewinnung und Darstellung
Furilazol kann durch eine mehrstufige Reaktion von 2-Furaldehyd mit Cyanotrimethylsilan, Lithiumaluminiumhydrid, Aceton und Dichloracetylchlorid gewonnen werden.[2]

Eigenschaften
Furilazol ist ein gelblicher Feststoff, der schlecht löslich in Wasser ist.[1]
Verwendung
Furilazol wird als Herbizid-Safener verwendet. Es wurde in den 1990er Jahren von Monsanto entwickelt und ab 1995 als Zusatzstoff für Halosulfuron-methyl vermarktet.[3]
In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.[4]