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Fußball-Asienmeisterschaft der Frauen 2026

21. Asienmeisterschaft im Frauenfußball From Wikipedia, the free encyclopedia

Die 21. Fußball-Asienmeisterschaft der Frauen (offiziell: 2026 AFC Women’s Asian Cup) fand vom 1. bis zum 21. März 2026 in Australien statt.[1] Wie schon 2022 nahmen zwölf Mannschaften an der Endrunde teil. Es wurde zunächst in einer Gruppenphase in drei Gruppen zu je vier Mannschaften und danach im K.-o.-System gespielt.

Schnelle Fakten
Fußball-Asienmeisterschaft der Frauen 2026
2026 AFC Women’s Asian Cup
Anzahl Nationen 12 (von 38 Bewerbern)
Asienmeister Japan Japan (3. Titel)
Austragungsort Australien Australien
Eröffnungsspiel 1. März 2026
Endspiel 21. März 2026
Spiele 27
Tore 97 (⌀: 3,59 pro Spiel)
Zuschauer 358.414 (⌀: 13.275 pro Spiel)
Torschützenkönigin Japan Riko Ueki (6 Tore)
Beste Spielerin Australien Alanna Kennedy
Beste Torhüterin Japan Ayaka Yamashita
Gelbe Karten 63 (⌀: 2,33 pro Spiel)
Gelb-Rote Karten 0
Rote Karten 0
← Indien 2022
Usbekistan 2029 →
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Das Turnier diente als asiatische Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien. Es qualifizierten sich die vier Halbfinalisten Australien, China, Japan und Südkorea sowie die beiden Play-off-Sieger Nordkorea und die Philippinen direkt dafür. Mit Chinese Taipei und Usbekistan qualifizierten sich zwei weitere Mannschaften für ein internationales WM-Play-off-Turnier. Daneben nehmen die acht Viertelfinalisten an der Qualifikation zu den Olympischen Sommerspielen 2028 teil.

Sieger wurde zum dritten Mal nach 2014 und 2018 Japan mit einem 1:0-Finalsieg gegen Gastgeber Australien. Titelverteidiger China war bereits im Halbfinale gegen den Gastgeber ausgeschieden. Torschützenkönigin wurde die Japanerin Riko Ueki mit sechs Toren,[2] während die Australierin Alanna Kennedy zur besten Spielerin des Wettbewerbs ernannt wurde.[3]

Mit 358.414 Zuschauern wurde ein neuer Rekord aufgestellt, der etwa sechs Mal so hoch ist wie der vorherige Rekord von 2010. 74.397 Zuschauer beim Finale zwischen Australien und Japan ist der höchste Wert für ein einzelnes Spiel bei den Asienmeisterschaften der Frauen und 17.367 Zuschauer beim Halbfinale zwischen Japan und Südkorea ist die höchste Zuschauerzahl bei einem Spiel der Frauen ohne Gastgeber.[4]

Vergabe

Bis Ende Juli 2022 bekundeten insgesamt vier nationale Fußballverbände Interesse an der Austragung der Endrunde der Asienmeisterschaft der Frauen. Das waren Australien, Jordanien, Saudi-Arabien und Usbekistan.[5] In Australien fand 2006 und in Jordanien 2018 bereits die Endrunde der Asienmeisterschaft der Frauen statt. Für Saudi-Arabien und Usbekistan wäre es die jeweils erste Austragung. Die saudi-arabische Frauen-Mannschaft hatte erst 2022 ihre ersten Spiele ausgetragen.

Die Bekanntgabe des Gastgebers war zunächst für 2023 geplant.[5] Bis Mitte März 2024 hatten sich die Verbände aus Jordanien, Saudi-Arabien und Usbekistan zurückgezogen. Das AFC Women’s Football Committee empfahl daraufhin Australien als Gastgeber.[6] Die Bekanntgabe des Gastgebers fand schließlich zwei Monate später statt.[7]

Spielorte

Fußball-Asienmeisterschaft der Frauen 2026 (Australien)
Fußball-Asienmeisterschaft der Frauen 2026 (Australien)
Spielorte der Asienmeisterschaft der Frauen 2026

Im November 2024 wurden vom AFC Women’s Football Committee die fünf Stadien in den drei Städten Gold Coast, Perth und Sydney als Spielorte empfohlen.[1] Jeweils zwei Stadien befanden sich in Perth an der Westküste und in Sydney an der Ostküste. Das Stadium Australia in Sydney war bereits eine der fünf benutzten Spielstätten der Asienmeisterschaft der Männer 2015. Zusammen mit dem Perth Rectangular Stadium wurde es ebenfalls bei der Weltmeisterschaft der Frauen 2023 als Austragungsort benutzt. Bei beiden Turnieren wurde im Stadium Australia auch jeweils das Endspiel ausgetragen, wie es auch bei diesem Turnier so war.

Zwei der fünf Stadien verfügten über eine Kapazität zwischen 28.000 und 30.000 Zuschauer. Das größte Stadion war das Stadium Australia in Sydney mit einer Kapazität von fast 80.000 Zuschauern, das kleinste Stadion hingegen, das Perth Rectangular Stadium in Perth, bot nur Platz für knapp unter 20.000 Zuschauer.

Weitere Informationen Gold Coast, Perth ...
Gold Coast Perth
Gold Coast Stadium
Kapazität: 28.000[8]
Perth Rectangular Stadium
Kapazität: 19.500[8]
Perth Stadium
Kapazität: 60.000[8]
Gold Coast Stadium Perth Rectangular Stadium Perth Stadium
Sydney
Stadium Australia
Kapazität: 79.500[8]
Western Sydney Stadium
Kapazität: 30.000[8]
Stadium Australia Western Sydney Stadium
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Modus

Turnierform

Der Modus entsprach dem der vorherigen Endrunde in Indien. Gespielt wurde in drei Vierergruppen, wobei die Gruppenersten und -zweiten sowie die zwei besten Gruppendritten sich für das Viertelfinale qualifizierten. Die zwei besten Gruppendritten spielten im Viertelfinale gegen die Gruppenersten der Gruppen A und C. Der Gruppenerste der Gruppe B spielte gegen den Gruppenzweiten der Gruppe C und die Gruppenzweiten der Gruppen A und B spielten gegeneinander.

Ab dem Viertelfinale wurde im K.-o.-System weitergespielt, bei dem eine Verlängerung und ein Elfmeterschießen möglich waren. Ein Spiel um den dritten Platz wurde wie bei der vorherigen Austragung nicht mehr ausgespielt. Da die AFC weiterhin sechs direkte WM-Plätze plus zweier Plätze im WM-Play-off-Turnier hatte, wurde zwischen den unterlegenen Viertelfinalisten jeweils ein extra Spiel ausgetragen. Die beiden Sieger qualifizierten sich direkt für die WM, während die beiden Verlierer am WM-Play-off-Turnier teilnehmen.

Die Anzahl der Spiele betrug 27. Die Endrunde dauerte genau drei Wochen. Die Gruppenphase fand vom 1. bis zum 10. März 2026 statt, die Finalrunde begann am 13. März und endete mit dem Finale am 21. März 2026.[9]

Platzierungsregeln

Bei Punktgleichheit zweier oder mehrerer Mannschaften wurde die Platzierung durch folgende Kriterien ermittelt:[10]

1. Anzahl Punkte im direkten Vergleich
2. Tordifferenz im direkten Vergleich
3. Anzahl Tore im direkten Vergleich
4. Wenn nach der Anwendung der Kriterien 1 bis 3 immer noch mehrere Mannschaften denselben Tabellenplatz belegen, wurden die Kriterien 1 bis 3 erneut angewendet, jedoch ausschließlich auf die Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften

Sollte auch dies zu keiner definitiven Platzierung führen, wurden die Kriterien 5 bis 9 angewendet:

5. Tordifferenz aus allen Gruppenspielen
6. Anzahl Tore in allen Gruppenspielen
7. Wenn es nur um zwei Mannschaften geht und diese beiden auf dem Platz stehen, kommt es zwischen diesen zu einem Elfmeterschießen
8. Niedrigere Anzahl Punkte (Fair-Play-Punkte) durch Gelbe und Rote Karten (Gelbe Karte 1 Punkt, Gelb-Rote und Rote Karte 3 Punkte, Gelbe Karte auf die eine direkte Rote Karte folgt 4 Punkte)
9. Losziehung

Für die Bestimmung der zwei besten Gruppendritten wurde bei Punktgleichheit zweier oder mehrerer Mannschaften die Punkte 5 und 6 sowie 8 und 9 angewendet.[10]

Teilnehmer

Qualifikation

  • Qualifiziert
  • Nicht qualifiziert
  • Nicht teilgenommen
  • Bisher keine Frauen-Mannschaft aufgestellt
  • Neben Gastgeber Australien waren auch die besten drei Mannschaften der letzten Asienmeisterschaft in Indien – China, Südkorea und Japan – direkt qualifiziert. Neben diesen vier meldeten sich von den restlichen 43 Mitgliedsverbänden der AFC 34 zur Teilnahme an.[11] Die Gruppenauslosung fand am 27. März 2025 in Kuala Lumpur statt.[12] Die teilnehmenden Mannschaften wurden entsprechend ihrer Platzierungen in der FIFA-Weltrangliste vom 6. März 2025 in fünf Lostöpfe aufgeteilt und in zwei Fünfer- und sechs Vierergruppen gelost. Mit Bhutan, Kambodscha, Osttimor, Saudi-Arabien, Sri Lanka und Turkmenistan nahmen sechs Mannschaften zum ersten Mal an der Qualifikation für die Asienmeisterschaft teil.

    Die Spiele fanden vom 23. Juni bis zum 5. Juli 2025 statt. Die Gruppe A musste jedoch aufgrund der unsicheren Lage im Gastgeberland durch den israelisch-iranischen Krieg verschoben werden und fand vom 7. bis zum 19. Juli 2025 statt. Die Gruppen wurden als Miniturniere ausgetragen, bei denen je einer der Teilnehmer als Gastgeber einer Gruppe fungierte. Jede Mannschaft spielte einmal gegen jede andere ihrer Gruppe. Die acht Gruppensieger qualifizierten sich für die Endrunde.

    Da sich Thailand nicht qualifizierte, ist Japan nun mit 18 Teilnahmen alleiniger Rekordteilnehmer. Von den 2022 teilgenommenen Mannschaften konnten sich neben Australien, China, Japan und Südkorea, die automatisch gesetzt waren, Chinese Taipei, Indien, der Iran, die Philippinen und Vietnam erneut qualifizieren. Für Nordkorea ist es die erste Teilnahme nach 2010 und für Usbekistan die erste nach 2003. Erstmals für die Endrunde qualifizieren konnte sich Bangladesch. Neben Thailand überstanden mit Indonesien und Myanmar zwei weitere Teilnehmer von 2022 die Qualifikation nicht.

    Auslosung

    Die Gruppenauslosung fand am 29. Juli 2025 in der australischen Stadt Sydney statt.[13] Die Mannschaften wurden erstmals entsprechend ihren Platzierungen in der FIFA-Weltrangliste von Juni 2025 auf vier Lostöpfe verteilt und in drei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften gelost. Gastgeber Australien war bereits als Gruppenkopf der Gruppe A gesetzt.

    Topf 1

    Topf 2

    Topf 3

    Topf 4

    Weitere Informationen Gruppe A, Gruppe B ...
    Gruppe A Gruppe B Gruppe C
    Australien Australien (Kader) Korea Nord Nordkorea (Kader) Japan Japan (Kader)
    Korea Sud Südkorea (Kader) China Volksrepublik China (Kader) Vietnam Vietnam (Kader)
    Iran Iran (Kader) Bangladesch Bangladesch (Kader) Indien Indien (Kader)
    Philippinen Philippinen (Kader) Usbekistan Usbekistan (Kader) Chinesisch Taipeh Chinese Taipei (Kader)
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    Gruppenphase

    Gruppe A

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Korea Sud Südkorea  3  2  1  0 009:300  +6 07
     2. Australien Australien  3  2  1  0 008:300  +5 07
     3. Philippinen Philippinen  3  1  0  2 002:400  −2 03
     4. Iran Iran  3  0  0  3 000:900  −9 00
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    1. März 2026, 17:00 Uhr (10:00 Uhr MEZ) in Perth (Perth Stadium)
    Australien–Philippinen1:0 (1:0)
    2. März 2026, 19:00 Uhr (10:00 Uhr MEZ) in Gold Coast
    Südkorea–Iran3:0 (1:0)
    5. März 2026, 13:00 Uhr (4:00 Uhr MEZ) in Gold Coast
    Philippinen–Südkorea0:3 (0:2)
    5. März 2026, 19:00 Uhr (10:00 Uhr MEZ) in Gold Coast
    Iran–Australien0:4 (0:3)
    8. März 2026, 19:00 Uhr (10:00 Uhr MEZ) in Gold Coast
    Iran–Philippinen0:2 (0:1)
    8. März 2026, 20:00 Uhr (10:00 Uhr MEZ) in Sydney (Stadium Australia)
    Australien–Südkorea3:3 (2:1)

    Gruppe B

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. China Volksrepublik China  3  3  0  0 007:100  +6 09
     2. Korea Nord Nordkorea  3  2  0  1 009:200  +7 06
     3. Usbekistan Usbekistan  3  1  0  2 004:600  −2 03
     4. Bangladesch Bangladesch  3  0  0  3 000:110 −11 00
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    3. März 2026, 13:00 Uhr (3:00 Uhr MEZ) in Sydney (Western Stadium)
    Nordkorea–Usbekistan3:0 (3:0)
    3. März 2026, 19:00 Uhr (9:00 Uhr MEZ) in Sydney (Western Stadium)
    China–Bangladesch2:0 (2:0)
    6. März 2026, 13:00 Uhr (3:00 Uhr MEZ) in Sydney (Western Stadium)
    Bangladesch–Nordkorea0:5 (0:2)
    6. März 2026, 19:00 Uhr (9:00 Uhr MEZ) in Sydney (Western Stadium)
    Usbekistan–China0:3 (0:1)
    9. März 2026, 17:00 Uhr (10:00 Uhr MEZ) in Perth (Rectangular Stadium)
    Bangladesch–Usbekistan0:4 (0:1)
    9. März 2026, 20:00 Uhr (10:00 Uhr MEZ) in Sydney (Western Stadium)
    Nordkorea–China1:2 (1:2)

    Gruppe C

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Japan Japan  3  3  0  0 017:000 +17 09
     2. Chinesisch Taipeh Chinese Taipei  3  2  0  1 004:300  +1 06
     3. Vietnam Vietnam  3  1  0  2 002:600  −4 03
     4. Indien Indien  3  0  0  3 002:160 −14 00
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    4. März 2026, 13:00 Uhr (6:00 Uhr MEZ) in Perth (Rectangular Stadium)
    Japan–Chinese Taipei2:0 (0:0)
    4. März 2026, 19:00 Uhr (12:00 Uhr MEZ) in Perth (Rectangular Stadium)
    Vietnam–Indien2:1 (1:0)
    7. März 2026, 13:00 Uhr (6:00 Uhr MEZ) in Perth (Rectangular Stadium)
    Chinese Taipei–Vietnam1:0 (1:0)
    7. März 2026, 19:00 Uhr (12:00 Uhr MEZ) in Perth (Rectangular Stadium)
    Indien–Japan0:11 (0:5)
    10. März 2026, 17:00 Uhr (10:00 Uhr MEZ) in Perth (Rectangular Stadium)
    Japan–Vietnam4:0 (1:0)
    10. März 2026, 20:00 Uhr (10:00 Uhr MEZ) in Sydney (Western Stadium)
    Indien–Chinese Taipei1:3 (1:2)

    Rangliste der Gruppendritten

    Die zwei besten Gruppendritten spielten im Viertelfinale gegen die Gruppenersten der Gruppen A und C. Die genauen Paarungen hingen davon ab, aus welchen Gruppen sich die Dritten qualifizierten.

    Weitere Informationen Pl., Land ...
    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. PunkteGruppe
     1. Usbekistan Usbekistan  3  1  0  2 004:600  −2 03B
     2. Philippinen Philippinen  3  1  0  2 002:400  −2 03A
     3. Vietnam Vietnam  3  1  0  2 002:600  −4 03C
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    Finalrunde

    Spielplan

    Viertelfinale Halbfinale Finale
    Korea Sud Südkorea 6
    Usbekistan Usbekistan 0
    Korea Sud Südkorea 1
    Japan Japan 4
    Japan Japan 7
    Philippinen Philippinen 0
    Japan Japan 1
    Australien Australien 0
    China Volksrepublik China V2V
    Chinesisch Taipeh Chinese Taipei 0
    China Volksrepublik China 1
    Australien Australien 2
    Australien Australien 2
    Korea Nord Nordkorea 1

    Vorlage:Turnierplan8/Wartung/Breiten

    V Sieg nach Verlängerung

    Viertelfinale

    13. März 2026, 18:00 Uhr (11:00 Uhr MEZ) in Perth (Rectangular Stadium)
    Australien Australien–Korea Nord Nordkorea2:1 (1:0)
    14. März 2026, 13:00 Uhr (6:00 Uhr MEZ) in Perth (Rectangular Stadium)
    China Volksrepublik China–Chinesisch Taipeh Chinese Taipei2:0 n. V.
    14. März 2026, 20:00 Uhr (10:00 Uhr MEZ) in Sydney (Stadium Australia)
    Korea Sud Südkorea–Usbekistan Usbekistan6:0 (2:0)
    15. März 2026, 16:00 Uhr (6:00 Uhr MEZ) in Sydney (Stadium Australia)
    Japan Japan–Philippinen Philippinen7:0 (2:0)

    Play-offs

    Die beiden Sieger qualifizierten sich direkt für die WM. Die beiden Verlierer hingegen nehmen am WM-Play-off-Turnier teil.

    19. März 2026, 13:00 Uhr (4:00 Uhr MEZ) in Gold Coast
    Usbekistan Usbekistan–Philippinen Philippinen0:2 (0:0)
    19. März 2026, 19:00 Uhr (10:00 Uhr MEZ) in Gold Coast
    Chinesisch Taipeh Chinese Taipei–Korea Nord Nordkorea0:4 (0:1)

    Halbfinale

    17. März 2026, 18:00 Uhr (11:00 Uhr MEZ) in Perth (Perth Stadium)
    China Volksrepublik China–Australien Australien1:2 (1:1)
    18. März 2026, 20:00 Uhr (10:00 Uhr MEZ) in Sydney (Stadium Australia)
    Korea Sud Südkorea–Japan Japan1:4 (0:2)

    Finale

    Weitere Informationen Japan, Australien ...
    Japan Australien
    JapanJapan
    Finale
    21. März 2026 um 20:00 Uhr (10:00 Uhr MEZ) in Sydney (Stadium Australia)
    Zuschauer: 74.397
    Schiedsrichterin: Kim Yu-jeong (Korea Sud Südkorea)
    Spielbericht
    AustralienAustralien


    Ayaka Yamashita – Hana Takahashi, Tōko Koga, Saki Kumagai, Hikaru Kitagawa (82. Miyabi Moriya) – Aoba Fujino, Hinata Miyazawa, Fūka Nagano, Maika Hamano (76. Remina Chiba), Yui Hasegawa (C)ein weißes C in blauem Kreis (82. Moeka Minami) – Riko Ueki (57. Manaka Matsukubo)
    Cheftrainer: Nils Nielsen (Danemark Dänemark)
    Mackenzie Arnold – Ellie Carpenter, Winonah Heatley, Stephanie Catley, Kaitlyn Torpey – Kyra Cooney-Cross (83. Clare Wheeler), Alanna Kennedy, Katrina Gorry (64. Hayley Raso) – Mary Fowler (83. Emily van Egmond), Sam Kerr (C)ein weißes C in blauem Kreis, Caitlin Foord
    Cheftrainer: Joe Montemurro
    Tor 1:0 Hamano (17.)
    Spieler des Spiels: Maika Hamano (Japan)
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    Beste Torschützinnen

    Nachfolgend sind die besten Torschützinnen des Turniers gelistet. Bei gleicher Anzahl an Toren sind die Spielerinnen zunächst nach der Anzahl der Vorlagen und anschließend nach den Spielminuten sortiert.

    Weitere Informationen Rang, Spielerin ...
    RangSpielerinToreVor­lagenSpiel­minuten
    01 JapanJapan Riko Ueki61216
    02 AustralienAustralien Alanna Kennedy50473
    03 Korea Nord Kim Kyong-yong42338
    04 AustralienAustralien Sam Kerr41509
    05 JapanJapan Kiko Seike40161
    06 Korea Nord Myong Yu-jong40315
    07 JapanJapan Hinata Miyazawa32387
    08 Korea Nord Hong Song-ok31424
    07 JapanJapan Maika Hamano30298
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    Zu diesen besten Torschützinnen mit mindestens drei Toren kommen 14 weitere mit jeweils zwei Toren und 31 weitere mit je einem Tor sowie zwei Eigentore.

    Schiedsrichterinnen

    Am 7. Oktober 2025 nominierte die AFC 14 Schiedsrichterinnen plus 16 Schiedsrichterassistentinnen sowie je zwei Ersatz-Schiedsrichterinnen und zwei Ersatz-Assistentinnen für das Turnier. Für den erstmals eingesetzten Videobeweis wurden außerdem elf Videoassistenten berufen, darunter auch vier weibliche Assistenten.[14] Insgesamt neun Schiedsrichterinnen und sechs Assistentinnen waren bereits für die Asienmeisterschaft der Frauen 2022 nominiert worden, wobei die Iranerin Mahnaz Zokaee letztlich nicht eingesetzt wurde. Von den Videoassistenten waren fünf schon 2022 nominiert worden, die Australierin Kate Jacewicz und die Usbekin Edita Mirabidova damals aber als Hauptschiedsrichterinnen.

    Hauptschiedsrichterinnen

    Die 16 Schiedsrichterinnen stammen aus insgesamt zehn Ländern. Jeweils zwei stammen aus Australien, China, Japan, Südkorea, Thailand und Vietnam. Fünf Schiedsrichterinnen gehören einem Verband an, dessen Mannschaft sich nicht für den Wettbewerb qualifizieren konnte. Von den 18 Assistenten kommen jeweils zwei aus Australien, China, Japan, Südkorea und Thailand.

    Das Eröffnungsspiel leitete die Chinesin Dong Fangyu. Für das Finale war die Südkoreanerin Kim Yu-jeong verantwortlich.

    Weitere Informationen Schieds­richterin, Land ...
    Schieds­richterin Land Assistentin 1 Assistentin 2 Spie­le
    Lara LeeAustralien Australien Emma KocbekMaddy Allum 0200200
    Casey ReibeltAustralien Australien Emma KocbekMaddy Allum 0301300
    Dong FangyuChina Volksrepublik China Xie LijunBao Mengxiao 0200000
    Tian JinChina Volksrepublik China Xie LijunBao Mengxiao 0100200
    Mahnaz ZokaeeIran Iran Korea Sud Park Mi-sukIndien Riiohlang Dhar 0100100
    Asaka KoizumiJapan Japan Makoto BozonoChihiro Ikki 0200400
    Yoshimi YamashitaJapan Japan Makoto BozonoChihiro Ikki 0100200
    Weronika BernazkajaKirgisistan Kirgisistan Vereinigte Arabische Emirate Amal Badhafari
    Jordanien Sabreen al-Abadi
    Palastina Heba Saadieh
    Indien Riiohlang Dhar
    Korea Nord Hyon Un-mi
    Thailand Supawan Hinthong
    Vietnam Hà Thị Phượng
    0400500
    Doumouh al-BakkarLibanon Libanon Vereinigte Arabische Emirate Amal BadhafariIndien Riiohlang Dhar 0100300
    Kim Yu-jeongKorea Sud Südkorea Palastina Heba SaadiehThailand Supawan Hinthong 0300400
    Oh Hyeon-jeongKorea Sud Südkorea Park Mi-sukLee Soo-bin 0200300
    Pansa ChaisanitThailand Thailand Nuannid DonjangreedJordanien Sabreen al-Abadi 0100100
    Supiree TesthomyaThailand Thailand Supawan HinthongNuannid Donjangreed 0201000
    Lê Thị LyVietnam Vietnam Hà Thị PhượngChina Volksrepublik Bao Mengxiao
    Thailand Nuannid Donjangreed
    0201300
    Gesamt2706300
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    Weitere Schiedsrichterassistentinnen

    Stand-by

    Schiedsrichterinnen

    • Malaysia Nurul Zainal
    • Vietnam Bùi Thị Thu Trang

    Schiedsrichterassistentinnen

    • Iran Bahareh Seifinahavandi

    Videoassistenten (VAR)

    Für den erstmals eingesetzten Videobeweis wurden insgesamt elf Videoassistenten berufen. Für jedes Spiel wird ein Hauptvideoschiedsrichter (VAR) zuständig sein, der von einem weiteren Offiziellen, dem Assistentvideoschiedsrichter (AVAR), unterstützt wird.

    Weitere Informationen Schieds­richter, Land ...
    Schieds­richter Land Spie­le als
    VAR AVAR
    Kate JacewiczAustralien Australien 0600
    Fu MingChina Volksrepublik China 0301
    Law Bik ChiHongkong Hongkong 0006
    Jumpei IidaJapan Japan 0302
    Abdulla al-MarriKatar Katar 0000
    Meshari al-ShamariKatar Katar 0206
    Mamdouh al-ShadanSaudi-Arabien Saudi-Arabien 0204
    Abdullah al-ShehriSaudi-Arabien Saudi-Arabien 0000
    Muhammad TaqiSingapur Singapur 0403
    Kim Hee-gonKorea Sud Südkorea 0202
    Sivakorn Pu-udomThailand Thailand 0502
    Edita MirabidovaUsbekistan Usbekistan 0001
    Khuloud al-ZaabiVereinigte Arabische Emirate Ver. Arab. Emirate 0000
    Gesamt2727
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    Vorfälle im Bezug zum Irankrieg

    Einen Tag vor dem Eröffnungsspiel starteten Israel und die USA in einer gemeinsamen Aktion den Irankrieg 2026. Ziel davon sei letztendlich der Sturz des 1979 durch die Islamische Revolution an die Macht gekommenen Regimes. Dem Krieg vorangegangen waren ab Dezember 2025 landesweite Proteste gegen die Regierung, die diese blutig niederschlug. Als es daraufhin zu Rücktritten aus der iranischen Mannschaft kam, drohte der iranische Fußballverband den jeweiligen Spielerinnen mit langen Sperren, gerichtlichen Schritten und langen Haftstrafen.[15]

    Trotz dieser Drohungen verweigerte die Mannschaft beim ersten Gruppenspiel das Singen der Nationalhymne, woraufhin ihnen von iranischen Staatsmedien „Verrat“ vorgeworfen wurde.[16] Bei den verbleibenden beiden Gruppenspielen sangen die Spielerinnen die Hymne wieder mit. Der Iran schied nach drei Niederlagen in der Gruppenphase punktlos aus. Die australische Regierung bot den Spielerinnen schließlich Asyl an; dieses Angebot nahmen die zwei Spielerinnen Fatemeh Pasandideh und Atefeh Ramezanizadeh wahr und blieben in Australien. Der Rest der Mannschaft trat teils unter Tränen die Rückreise in den Iran an.[17][18]

    Einzelnachweise

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    Timelines

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    Fact Checks