Geiersthal (Neuhaus am Rennweg)
Ortsteil von Lichte
From Wikipedia, the free encyclopedia
Geiersthal ist ein amtlich definiertes Siedlungsgebiet der ehemals selbständigen Gemeinde Lichte (Thüringen), die seit 2019 Ortsteil der Stadt Neuhaus am Rennweg im thüringischen Landkreis Sonneberg ist. Die Gemarkung Geiersthal hat eine Fläche von 4,612 km².[1]
Geiersthal – Ortsteil von Lichte (Thüringen) – | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 32′ N, 11° 11′ O |
| Höhe: | 558 m ü. NN |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 |
| Eingemeindet nach: | Lichte |
| Postleitzahl: | 98724 |
| Vorwahl: | 036701 |
Villa Perlenheinz zu Geiersthal | |
Lage
Geiersthal liegt nördlich von Lichte in einem Tal des Flüsschens Lichte umgeben von bewaldeten Hängen des Thüringer Waldes. Die Gemarkung Geiersthal liegt größtenteils links des gleichnamigen Flusses Lichte.
Der Ort ist von der Bundesstraße 281 vom Abzweig Wallendorfer Porzellan-Manufaktur auf einer Ortsverbindungsstraße zu erreichen. In dieser Richtung liegt auch die Talsperre Deesbach, eine Vorsperre zur Lichtetalsperre.[2]
|
weiter Ortschaften (zu Neuhaus am Rennweg)
|
|
OrtBgm Berufung Ortsbürgermeister gemäß Wahl Stadtrat Neuhaus am Rennweg 2024. | |
Geschichte
1421 wurde der Ort Geisersthal erstmals urkundlich erwähnt.[3] In diesem Ort ist eine Zeichenschule für die Porzellanmaler eingerichtet. Auch eine Ferienanlage besteht. Bis 1918 gehörte Geiersthal zur Oberherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt. Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde nach Lichte eingegliedert.
Zum 1. Januar 2019 kam Geiersthal im Zuge der Eingemeindung von Lichte zur Stadt Neuhaus am Rennweg und wechselte damit vom Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in den Landkreis Sonneberg.[4]
- Alte Schule
- Kriegerdenkmal
- Bauernstube
- Blick von Geiersthal nach Lamprecht
- Talsperre Ortsausgang Geiersthal
