Gerach (Gemeinde Mölbling)
Ortschaft im Bezirk Sankt Veit an der Glan
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Gerach, bis Anfang des 20. Jahrhunderts auch Görach, Göriach und Goriach, ist eine Ortschaft in der Gemeinde Mölbling im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 0 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026[1]).
| Gerach (Einzelsiedlung) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Mölbling (KG Gunzenberg) | |
| Koordinaten | 46° 52′ 9″ N, 14° 23′ 26″ O | |
| Höhe | 850 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 0 (1. Jän. 2026) | |
| Gebäudestand | 1 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01538 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Lage

Die Ortschaft liegt im Norden der Gemeinde Mölbling, in den Wimitzer Bergen, auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Gunzenberg, etwa 1 km nördlich von Schloss Welsbach. Das einzige heute noch bestehende Gebäude ist die Augustin- oder Niklhube (Haus Nr. 12).
Geschichte
Auf dem Gebiet der Steuergemeinde Gunzenberg liegend, gehörte Gerach in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Kraig und Nußberg. Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam Gerach an die Gemeinde Rabing, die 1956 in Mölbling umbenannt wurde und 1973 durch Fusion mit der Gemeinde Meiselding zur heutigen Gemeinde Mölbling wurde. Gerach wurde zunächst als Ortschaftsbestandteil von Gunzenberg betrachtet, erst seit dem 20. Jahrhundert gilt es als eigene Ortschaft.
1893 brannte die Eschkeusche ab. 1894/95 erwarb Carl Auer von Welsbach die Franzhube. So entstand in Gerach ein Meierhof für den Welsbachschen Forstbetrieb.
1908 wurde aus Anlass des 60-jährigen Regierungsjubiläums Franz Joseph I. eine etwa 1 km lange Vogelbeerenallee zwischen Welsbach und Gerach gepflanzt.[2]
Bevölkerungsentwicklung
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
als Ortschaftsbestandteil von Gunzenberg:
- 1890: 7 Häuser, 68 Einwohner[3]
- 1900: 2 Häuser, 12 Einwohner[4]
- 1910: 3 Häuser, 8 Einwohner[5]
- 1923: 4 Häuser, 15 Einwohner[6]
- 1934: 24 Einwohner[7]
als eigene Ortschaft:
- 1961: 2 Häuser, 10 Einwohner[8]
- 2001: 1 Gebäude (davon 0 mit Hauptwohnsitz) mit 1 Wohnung; 0 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 0 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 0 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[9]
- 2011: 1 Gebäude, 0 Einwohner, 0 Haushalte, 0 Arbeitsstätten[10]
- 2021: 1 Gebäude, 0 Einwohner, 0 Haushalte, 0 Arbeitsstätte[11]
