Meiselding (Ortschaft)
Ortschaft im Bezirk Sankt Veit an der Glan
From Wikipedia, the free encyclopedia
Meiselding ist eine Ortschaft in der Gemeinde Mölbling im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 353 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).
| Meiselding (Dorf) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Mölbling (KG Meiselding) | |
| Koordinaten | 46° 50′ 25″ N, 14° 23′ 49″ O | |
| Höhe | 645 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 353 (1. Jän. 2025) | |
| Gebäudestand | 104 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01506 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Lage
Meiselding liegt im Zentrum der Gemeinde Mölbling, in der Katastralgemeinde Meiselding, am Übergang vom St. Veiter Hügelland zu den Wimitzer Bergen, etwa 5 km südwestlich des Gemeindehauptorts Mölbling.
Geschichte



Ein römerzeitliches Relief an der Meiseldinger Kirchenmauer belegt die alte Besiedlung der Gegend. 1164 wird Mizeltich urkundlich genannt. Um 1217 gab es im Ort bereits eine Pfarrkirche. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche befestigt. Um 1580 war der Ort vorübergehend protestantisch.
Auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Meiselding gelegen, gehörte die Ortschaft Meiselding in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Kraig und Nußberg. Als im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 die politischen Gemeinden gegründet wurden, kam Meiselding an die Gemeinde Pfannhof. 1899 wurde die Gemeinde Pfannhof aufgelöst; Meiselding wurde Hauptort der damals neu gegründeten Gemeinde Meiselding. Seit der Gemeindestrukturreform von 1973 gehörte Meiselding zur Gemeinde Mölbling.
Bevölkerungsentwicklung
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
- 1869: 20 Häuser, 123 Einwohner[2]
- 1880: 23 Häuser, 143 Einwohner[3]
- 1890: 20 Häuser, 137 Einwohner[4]
- 1900: 22 Häuser, 136 Einwohner[5]
- 1910: 21 Häuser, 166 Einwohner[6]
- 1923: 21 Häuser, 149 Einwohner[7]
- 1934: 160 Einwohner[8]
- 1961: 25 Häuser, 143 Einwohner[9]
- 2001: 91 Gebäude (davon 81 mit Hauptwohnsitz) mit 115 Wohnungen; 288 Einwohner und 5 Nebenwohnsitzfälle; 100 Haushalte; 11 Arbeitsstätten, 14 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[10]
- 2011: 104 Gebäude, 317 Einwohner, 129 Haushalte, 15 Arbeitsstätten[11]
- 2021: 129 Gebäude, 357 Einwohner, 146 Haushalte, 22 Arbeitsstätten[12]
