Gemeinde Meiselding
ehemalige Gemeinde im Kärntner Bezirk St. Veit an der Glan
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Die Gemeinde Meiselding war eine Gemeinde im Kärntner Bezirk St. Veit an der Glan, die von 1899 bis 1972 bestand. Aus der Fusion dieser Gemeinde mit der Gemeinde Rabing entstand am 1. Jänner 1973 die heutige Gemeinde Mölbling.
Geografie
Zur Gemeinde gehörte ein Teil des St. Veiter Hügellands und der Nordosten der Wimitzer Berge. Sie umfasste im Wesentlichen den südlichen Teil der heutigen Gemeinde Mölbling. Ihre Fläche betrug zuletzt 24,24 km² (1972).[1]
Gliederung
Katastralgemeinden
Die Gemeinde Meiselding umfasste die Katastralgemeinden Dielach und Meiselding in ihren damaligen Grenzen.
Ortschaften
Zur Zeit des Bestehens der Gemeinde Meiselding wurden in ihr folgende Ortschaften geführt:
- Bergwerksgraben
- Bernaich
- Breitenstein
- Dielach
- Drasenberg (nur ein Teil des Orts)
- Eixendorf
- Gaming
- Kogl
- Meiselding
- Oberbruckendorf (nur ein Teil des Orts)
- Ringberg
- Stoberdorf (nur ein Teil des Orts)
- Straganz
- Unterdeka
- Wimitzstein (nur ein Teil des Orts)
- Wolschart
Infrastruktur
Als Gemeindehauptort fungierte Meiselding. In Meiselding wurde 1908 eine für damalige Verhältnisse großzügig angelegte, zweiklassige Volksschule errichtet, für deren Finanzierung Carl Auer von Welsbach gesorgt hatte.
Geschichte
1899 wurde die Gemeinde Pfannhof aufgelöst, aus ihr gingen die Gemeinden Kraig und Meiselding hervor.
Die Gemeinde Meiselding gehörte durchgehend zum politischen Bezirk St. Veit an der Glan und zum Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan.[2]
Im Zuge der Gemeindestrukturreform in Kärnten 1973 wurde die Gemeinde Meiselding aufgelassen. Der Großteil des Gemeindegebiets (19,93 km² mit 629 Einwohnern) kam an die Gemeinde Mölbling. Der Bereich östlich der Friesacher Straße auf Höhe des Wolschartwalds und südlich davon, mit den Ortschaften Bernaich und Wolschart (4,04 km² mit 61 Einwohnern) kam an die Gemeinde St. Georgen am Längsee. Ein kleines Gebiet (27 ha, 0 Einwohner) nördlich des Wolschartwalds mit der damals bereits unbewohnten Ortschaft Oberbruckendorf kam an die Gemeinde Kappel am Krappfeld.
Bürgermeister
Unter anderem folgende Personen waren Bürgermeister der Gemeinde:
Bevölkerung
Zählsprengel Meiselding
Das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Rabing wird von der Statistik Austria als eigener Zählsprengel (Meiselding, 001) der heutigen Gemeinde Mölbling geführt, wie das in Österreich für ehemalige Gemeinden, die nach 1960 aufgelöst wurden, üblich ist.[12]
2001 wurden für dieses Gebiet 669 Einwohner und 21 Nebenwohnsitzfälle sowie 231 Gebäude ermittelt.[13]