Unterdeka
Ortschaft im Bezirk Sankt Veit an der Glan
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Unterdeka ist eine Ortschaft in der Gemeinde Mölbling im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 37 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).
| Unterdeka (Rotte) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Mölbling (KG Meiselding) | |
| Koordinaten | 46° 51′ 34″ N, 14° 21′ 27″ O | |
| Höhe | 840 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 37 (1. Jän. 2025) | |
| Gebäudestand | 16 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01512 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Lage
Die Ortschaft liegt am Westrand der Gemeinde Mölbling, in den Wimitzer Bergen sonnseitig über dem Bergwerksgraben, in der Katastralgemeinde Meiselding, knapp 4 km nordwestlich von Meiselding.
In der Ortschaft gibt es folgende Hausnamen: Drabitscher (Haus Nr. 1), Bucher (Nr. 2), Paule (Nr. 4), Hansele (Nr. 5), Springer (Nr. 6), Wenger (Nr. 7), Telsnig (Nr. 8) und Schneider (Nr. 9). Abgesehen von Haus Nr. 12, das etwas abseits im Nordosten liegt, besteht die Ortschaft aus einer geschlossenen Siedlung und unterscheidet sich dadurch von den umliegenden Streusiedlungen.
Geschichte
Auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Meiselding gelegen, gehörte Unterdeka in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Steuerbezirk Kraig und Nußberg. Als im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 die politischen Gemeinden gegründet wurden, kam Unterdeka an die Gemeinde Pfannhof. 1899 wurde die Gemeinde Pfannhof aufgelöst; Unterdeka kam an die damals neu gegründete Gemeinde Meiselding. 1973, bei Auflösung der Gemeinde Meiselding, kam der Ort an die Gemeinde Mölbling.
Bevölkerungsentwicklung
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
- 1869: 13 Häuser, 90 Einwohner[2]
- 1880: 13 Häuser, 86 Einwohner[3]
- 1890: 11 Häuser, 90 Einwohner[4]
- 1900: 11 Häuser, 81 Einwohner[5]
- 1910: 10 Häuser, 62 Einwohner[6]
- 1923: 9 Häuser, 72 Einwohner[7]
- 1934: 72 Einwohner[8]
- 1961: 9 Häuser, 57 Einwohner[9]
- 2001: 14 Gebäude (davon 14 mit Hauptwohnsitz) mit 17 Wohnungen; 48 Einwohner und 1 Nebenwohnsitzfall; 17 Haushalte; 1 Arbeitsstätte, 7 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[10]
- 2011: 16 Gebäude, 51 Einwohner, 21 Haushalte, 3 Arbeitsstätten[11]
- 2021: 16 Gebäude, 44 Einwohner, 18 Haushalte, 4 Arbeitsstätten[12]
