Gerichtsbezirk Wildshut

ehemaliger Gerichtsbezirk im Bundesland Oberösterreich From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Gerichtsbezirk Wildshut war ein dem Bezirksgericht Wildshut unterstehender Gerichtsbezirk im Bezirk Braunau (Bundesland Oberösterreich). Der Gerichtsbezirk wurde per 1. Jänner 2003 aufgelöst und das Gebiet dem Gerichtsbezirk Mattighofen zugewiesen.

Schnelle Fakten Ehemaliger Gerichtsbezirk Wildshut, Basisdaten ...
Ehemaliger Gerichtsbezirk
Wildshut

Lage im Bundesland
 Gerichtsbezirk Wildshut
 Landesgericht Ried im Innkreis
Basisdaten
BundeslandOberösterreich
BezirkBezirk Braunau
Sitz des GerichtsWildshut (Gemeinde St. Pantaleon)
Vorlage:Infobox Gerichtsbezirk/Wartung/Keine Kennziffer
zuständiges Landesgericht Ried im Innkreis
Fläche225,63 km2
(1951)
Einwohner17.376
Aufgelöst1. Jänner 2003
Zugeteilt zuMattighofen


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Schloss Wildshut – bis zu dessen Auflösung Sitz des Bezirksgerichts

Geschichte

Der Gerichtsbezirk Wildshut wurde durch einen Erlass des k.k. Oberlandesgerichtes Linz am 4. Juli 1850 geschaffen und umfasste ursprünglich die 27 Steuergemeinden Ach, Eggelsberg, Eggenham, Eichbichl, Ernsting, Ettenau, Geretsberg, Gundertshausen, Hadermarkt, Haigermoos, Heimhausen, Haselreith, Hochburg, Hörndl, Hofstadt, Holzöster, Ibm, Lersberg, Moosdorf, Oberkriebach, Ostermiething, St. Pantaleon, Stadel, Steinwag, Unterkriebach, Werberg und Wildshut.[1]

Der Gerichtsbezirk bildete im Zuge der Trennung der politischen von der judikativen Verwaltung[2] ab 1868 gemeinsam mit Gerichtsbezirken Braunau am Inn, Mattighofen und Mauerkirchen den Bezirk Braunau.[3]

Mit der Bezirksgerichts-Verordnung der Österreichischen Bundesregierung wurde am 12. November 2002 die Auflösung des Gerichtsbezirks Wildshut und die Zuweisung des Gebietes zum Gerichtsbezirk Mattighofen beschlossen. Mit dem 1. Jänner 2003 trat die Verordnung in Kraft.[4]

Gerichtssprengel

Der Gerichtssprengel umfasste zum Zeitpunkt der Auflösung die zehn Gemeinden Eggelsberg, Franking, Geretsberg, Haigermoos, Hochburg-Ach, Moosdorf, Ostermiething, St. Pantaleon, St. Radegund und Tarsdorf.

Literatur

Einzelnachweise

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