Holdorf (Niedersachsen)

Gemeinde im Landkreis Vechta, Niedersachsen From Wikipedia, the free encyclopedia

Holdorf ist eine Gemeinde im Landkreis Vechta in Niedersachsen und liegt im Oldenburger Münsterland.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Holdorf (Niedersachsen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Holdorf hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 52° 35′ N,  8′ O
Bundesland:Niedersachsen
Landkreis: Vechta
Höhe: 37 m ü. NHN
Fläche: 55 km²
Einwohner: 7586 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 138 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49451
Vorwahl: 05494
Kfz-Kennzeichen: VEC
Gemeindeschlüssel: 03 4 60 005
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Große Straße 19
49451 Holdorf
Website: www.holdorf.de
Bürgermeister: Wolfgang Krug (parteilos)
Lage der Gemeinde Holdorf im Landkreis Vechta
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Geografie

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Holdorf ist eine Einheitsgemeinde und gliedert sich in folgende 10 Ortsteile:[2]

  • Holdorf (Kernort)
  • Langenberg
  • Fladderlohausen
  • Handorf
  • Diekhausen
  • Gramke
  • Schelenhorst
  • Wahlde
  • Ihorst
  • Grandorf

Nachbarorte

Nachbarorte sind, beginnend von Norden im Uhrzeigersinn

Lage

Holdorf liegt in der Norddeutschen Tiefebene, im Oldenburger Münsterland, am Nordwestrand des Naturparks Dümmer und am Fuße der Dammer Berge.

Oberflächengewässer, Moore und andere Feuchtgebiete

Holdorf liegt am Nordwestrand des Naturparks Dümmer am Fuße der Dammer Berge und gehört hydrologisch zum Einzugsgebiet der Hase und damit zum Flusssystem der Ems.[4]

Bedeutend ist der Dinklager Mühlenbach, der nördlich von Holdorf entspringt, rund 15 Kilometer lang ist und sich bei Dinklage mit der Aue vereint und die Lager Hase bildet. Weiterhin ist der Handorfer Mühlenbach zu nennen, der das Gemeindegebiet von Süd nach Nord durchfließt.

Künstlich angelegte Oberflächengewässer sind der als Freizeit- und Badesee genutzte Heidesee, der vom örtlichen Angelsportverein bewirtschaftete Kalksandsteinsee sowie kleinere Teiche und Angelgewässer wie der Dorfanger und der Vereinsteich Lorse.

Auf dem Gemeindegebiet selbst existieren keine größeren Moorflächen; in der näheren Umgebung liegt jedoch das etwa 40 Quadratkilometer große Hochmoor Campemoor mit einem ausgewiesenen Moorerlebnispfad.

Hydrologische und ökologische Herausforderungen ergeben sich vor allem aus der intensiven Grundwasserentnahme durch das Wasserwerk Holdorf des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV), möglichen Nährstoffeinträgen aus der Landwirtschaft sowie klimawandelbedingt veränderten Niederschlagsmustern, deren Auswirkungen im Rahmen wasserrechtlicher Genehmigungen durch regelmäßige Monitoring- und Beweissicherungsmaßnahmen untersucht werden.[5][6][7][8] Die potenziellen Überschwemmungsgefahren des Handorfer Mühlenbachs wurden im Rahmen der Ausweisung von Überschwemmungsgebieten berücksichtigt.[9]

Untergrundverhältnisse

Holdorf liegt in der Norddeutschen Tiefebene, die geologisch durch eiszeitliche Lockergesteine geprägt ist – eine Landschaft aus meist gut durchlässigen Sanden, Kiesen und teilweise auch Tonen oder Geschiebelehmen. Diese Region gehört zum hydrogeologischen Großraum „Nord- und mitteldeutsches Lockergesteinsgebiet“.

In angrenzenden Gemeinden wie Gehrde wurden Bohrungen durchgeführt, die eine oberste Bodenschicht von etwa 5–7 m aus sandigen oder lehmigen Ablagerungen und darunter etwa 10 m mächtigen Schichten aus Ton und Mergel. Man kann annehmen, dass Holdorf vergleichbare Schichtverhältnisse aufweist, insbesondere da das Gelände nordwestlich der Dammer Berge liegt. Kiese und Sande bilden mächtige, gut durchlässige aquifere Schichten. Wasserneubildung und -speicherung sind vergleichsweise günstig.

Plakat mit Informationen über das Wasserwerk Holdorf

Südlich der Gemeinde Holdorf erstreckt sich ein Trinkwasserschutz- und gewinnungsgebiet[10]. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) betreibt ein Wasserwerk mit rund 14 Förderbrunnen und einem Messnetz mit über 140 Grundwassermessstellen. Die aktuelle Förderung liegt bei etwa 4,5 Mio. m³/Jahr – es existieren kontroverse Bestrebungen, diese auf 5,5 Mio. m³/Jahr zu erhöhen.[11] Der NABU und lokale Initiativen warnen vor erheblichen Umweltschäden durch die Grundwasserentnahme.[6][5][7][8][12]

Klima

In Holdorf herrscht ein durch feuchte Nordwestwinde von der Nordsee beeinflusstes gemäßigtes Seeklima mit milden Wintern, warmen Sommern und ganzjährig gleichmäßig verteilten, mäßigen Niederschlägen. Die Sommer sind häufig trocken und sonnig, während im Winter gelegentlich Schnee fällt.

2023 betrug die durchschnittliche Temperatur 11,2 °C. Sie ist aufgrund des fortschreitenden Klimawandels tendenziell steigend. Sie betrug in den letzten zehn Jahren durchschnittlich 10,6 °C und in den letzten 100 Jahren waren es durchschnittlich 9,2 °C.

Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20–25 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25 °C übersteigt) gerechnet werden. Es gibt je nach Messmethode und Definition[13] durchschnittlich etwa 1627–2275 Sonnenstunden pro Jahr.

Im Zeitraum 1992–2021 betrug der durchschnittliche jährlich Niederschlag 528 mm, gefallen meist als Regen.[14]

Bei der Unwetterkatastrophe von 1974 wurden Holdorf und die benachbarten Gemeinden in der Nacht zum 17. August von einem achtstündigen Dauergewitter heimgesucht. Dabei fielen Hagelkörner bis zu einer Größe von Billardkugeln und richteten Schäden in Millionenhöhe an.

Geschichte

Mehrere Gräberfunde deuten auf eine Besiedlung der Gemeinde während der Jungsteinzeit und der Bronzezeit hin. Die Gemeinde Holdorf wird 1188 erstmals urkundlich erwähnt. Im neuen Baugebiet „Am Lagerweg“ am östlichen Ortsrand von Holdorf wurde die bislang wohl größte frühmittelalterliche Siedlung im Oldenburger Land entdeckt. Unter anderem beweisen das die mittlerweile bei Ausgrabungen in Holdorf entdeckten Überreste von zwölf so genannten Langhäusern, die aus dem Zeitraum zwischen 8. und 14. Jahrhundert datieren.

Der Name Holthorpe – das heutige Holdorf – wurde 1188 erstmals vom Osnabrücker Dompropst Lentfried urkundlich erwähnt.

Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) litt Holdorf unter Plünderungen, Verwüstungen, Hunger sowie Seuchen wie der Pest. Auch danach blieb die Region unruhig, da sie zeitweise dem Landesfürsten von Oldenburg, dem Fürstbischof von Osnabrück oder Münster unterstand.

1736 entstand die erste Kirche, eine Fachwerkkapelle. Seit 1852 besteht die katholische Kirche St. Peter und Paul.

Im 19. Jahrhundert erfasste eine starke Auswanderungswelle nach Amerika die Gemeinde: Zwischen 1825 (ca. 2300 Einwohner) und 1890 (ca. 1500 Einwohner) verlor Holdorf mehr als ein Drittel seiner Bevölkerung.

Von 1987 bis 1997 wuchs die Einwohnerzahl um 21,6 % (Landkreis Vechta: 19 %, Niedersachsen: 9,4 %) und überschritt die 6000-Marke. 2023 lebten in Holdorf 7672 Menschen (3958 Männer, 3714 Frauen).

Religion

Die Einwohner von Holdorf gehörten zum 1. Januar 2023 folgenden Konfessionen an:[15]

Politik

Gemeinderatswahl 2021
Wahlbeteiligung: 58,8 %
 %
50
40
30
20
10
0
46,1 %
25,4 %
18,8 %
4,5 %
2,6 %
2,6 %

Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Holdorf besteht aus 20 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 7001 und 8000 Einwohnern.[16] Die 20 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit beginnt am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.

Stimmberechtigt im Rat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Wolfgang Krug.

Die letzten Ratswahlen ergaben folgende Sitzverteilungen:

WahljahrCDUSPD IGeHo AfDFDPUWGGesamt
2021[17]95 4 11020 Sitze
2016105 0 01218 Sitze

Bürgermeister

Bürgermeister ist seit dem 13. Juni 2004 Wolfgang Krug, der 2004, 2011 und 2019 als Parteiloser von der CDU nominiert wurde. 2019 wurde er mit 81,3 Prozent der Stimmen wiedergewählt.[18][19]

Wappen und Flagge

Hissflagge der Gemeinde
Wappen der Gemeinde Holdorf
Wappen der Gemeinde Holdorf
Blasonierung: „In Gold (Gelb) ein sechsspeichiger roter Haspelradkranz.“[20]
Wappenbegründung: Das Wappen wurde 1949 vom Niedersächsischen Innenminister verliehen. Die Haspel ist ein typisches Gerät der bäuerlichen Heimindustrie. Die Arbeit am Webstuhl soll in früheren Jahren besonders in der Gemeinde Holdorf als Heimarbeit gepflegt worden sein.
Flaggenbeschreibung
„Die Flagge ist geteilt von Rot und Gelb mit dem Wappen in der Mitte des Tuches.“
Rathaus Holdorf

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul. Die Kirche wurde von Hilger Hertel im neugotischen Stil errichtet und am 18. März 1858 feierlich eingeweiht.
  • Der Hof zu Amtern mit seinem aufwendigen Fachwerkstil. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1240 zurück.
  • Das Gut Ihorst mit einer Barockkapelle, die 1975 restauriert wurde. Von dort stammte eine Ururgroßmutter der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, die Heinrich Johann I. Droste zu Hülshoff geheiratet hatte. Das Gut mit seinen 350 ha befindet sich seit 1882 im Besitz der Familie des Grafen von Spee.[21]
  • Die Dersaburg ist ein in 107 m Höhe gelegener Burgwall in Handorf.[22] Über die Dersaburg hat der Schriftsteller Bernd Kessens das Theaterstück Die weiße Frau von der Dersaburg geschrieben. Die Uraufführung war am 14. Dezember 2007.

Bürgerpark und Bürgerhaus

Auf einer früher vollständig als Pferdekoppel genutzten, ortszentrumnahen Fläche wurde ein Bürgerpark mit einer in ihn integrierten ehemaligen Hofstelle in den 2020er Jahren geplant und teilweise (Stand: Januar 2026) fertiggestellt. Das Bürgerhaus befindet sich in dem translozierten Hauptgebäude der ehemaligen Hofstelle Münzebrock.[23] Es wurde am 31. Mai 2025 eingeweiht.[24]

Lehrpfade

  • Rundweg Baum & Natur von 1968 in Fladderlohausen, neben dem Wasserwerk des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) angelegt. An der zentralen Allee sind alle in Deutschland proklamierten Bäume des Jahres seit 1989 angepflanzt worden. An Stelltafeln werden Besucher über die Themen Wald und Wasserwirtschaft informiert.[25]
  • Naturlehrpfad am Mühlenbach: Nordwestlich der Dammer Berge fließt der Handorfer Mühlenbach. Dieser bildet südlich des Ortsrandes von Holdorf Bahnhof den westlichen Rand eines Waldes, aus welchem seit 2017 der Nordteil des Lehrpfads besteht.[26] Auf zwölf Tafeln wird im Wald über die Flora und Fauna informiert. Hinter einer Brücke über den Bach liegt an dessen Westufer eine Streuobstwiese, an die sich ganz im Süden des Naturlehrpfads der „Hortus“, ein „Naturwildpark“, anschließt.[27] Zum „Hortus“ gehören beispielsweise ein Sumpfbeet, Wildstaudenbeet, Trockenrasenfläche, Wildblumenspirale, Sandarium, Trockenmauer, Käferkeller, Hummelkiste, Igelquartier, Totholzhaufen, Naschgarten und mehr, eingerahmt von einer Wildhecke und verschiedenen Naturzäunen.
Strandbad Heidesee Holdorf

Freizeit- und Erholungszentrum Heidesee

Der etwa zehn Hektar große Naturbadesee mit Sandstrand dient zum Baden, Angeln, Surfen, Tauchen oder Sonnenbaden. Für die Sicherheit der Badegäste sorgt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft aus Dinklage. Für die Verpflegung steht ein Kiosk zur Verfügung. Ein Abenteuerspielplatz mit einem großen Spielschiff im Zentrum sowie Rutsche, Klettergerät und Wippe steht den jüngeren Gästen zur Verfügung.

Regelmäßige Veranstaltungen

Im August 2011 wurde auf dem Kalksandsteinsee eine Schwimmbühne ihrer Bestimmung übergeben. Auf dieser Bühne wird jährlich durch den örtlichen Musikverein das Seekonzert ausgerichtet. Der dem Heidesee benachbarte Kalksandsteinsee ist außer während dieser Veranstaltung nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Seit 2001 wird durch die Gemeinde Holdorf in Kooperation mit dem Wirtschaftsförderverein die IGEHA (Industrie Gewerbe Handel) veranstaltet.

Die Schützenvereine der Ortsteile Holdorf, Fladderlohausen und Handorf-Langenberg gestalten jährlich ein Schützenfest.

Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur

Alle vier Wochen findet ein Stammtisch unter Unternehmern statt. Durch den Neubau des Kreisels an der Bundesstraße 214, ein Kreisverkehr mit fünf Ausfahrten, soll das Gewerbegebiet „In den Wiesen“ weiter erschlossen werden. Bei einer Verkehrszählung im Jahr 2019 wurden 10.600 Verkehrsteilnehmer notiert, die den Knotenpunkt am Tag passierten.[28]

Die Gemeinde hat folgende Gewerbegebiete ausgewiesen:[29]

  • Holdorf-Ost
  • In den Wiesen
Weitere Informationen Entwicklung der Gewerbebetriebe ...
Entwicklung der Gewerbebetriebe
2015 2016 2018 2019
621 633 655 672
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Verkehr

Holdorf liegt an der Bundesautobahn A 1, welche bis 2024 sechsstreifig ausgebaut wurde, und an der Bundesstraße B 214. Ebenso befindet sich die Gemeinde direkt an der Bahnstrecke Delmenhorst–Hesepe und der dortige Bahnhof wird im Stundentakt von der RB 58 (Osnabrück – Bremen) durch die Züge der NordWestBahn bedient. Der Fahrkartenverkauf im Bahnhof erfolgt über einen Fahrkartenautomaten am Bahnsteig.

Früher zweigte in Holdorf die Bahnstrecke nach Bohmte über Damme ab. Diese ist heute komplett bis zur ehemaligen Haltestelle Schwegermoor abgebaut. Auf dem alten Bahndamm verläuft heute zwischen Holdorf und Damme ein Radweg.

Der öffentliche Personennahverkehr wird von der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Vechta bedient. Weiterhin bietet der Landkreis Vechta mit Moobil+ ein bedarfsgesteuertes Nahverkehrsangebot als Ergänzung und Zubringer zu den fahrplangebundenen Angeboten des ÖPNV und der NordWestBahn.

Durch Holdorf verläuft der 2018 eingesegnete 24,1 km lange Kardinalsweg, dem beim ehemaligen Priorat St. Benedikt in Damme beginnt und bei der Burg Dinklage endet. Der Pilgerweg ist der Andenken des Seligen Kardinals Clemens August Graf von Galen gewidmet, der auf Burg Dinklage geboren wurde. Sehenswürdigkeiten am Holdorfer Abschnitt des Kardinalswegs sind die „Waldkapelle“, ein Andachtsort 900 m südlich des Heidesees, sowie Middendorfs Kreuz, 300 m südlich des Heidesees gelegen, an dem der zweite von vier Abschnitten des Kardinalswegs endet. Dort befindet sich eine eiserne Stele mit der Inschrift „entschieden sein“.

Die nächsten Flughäfen sind der Flughafen Bremen (90 km nördlich) und der Flughafen Münster/Osnabrück (70 km südlich). Der nächste große internationale Flughafen ist der Flughafen Amsterdam (Schiphol), etwa 250 km westlich gelegen.

Straßennetz (Quelle:[15])

  • Autobahnen: 7 km
  • Bundesstraßen: 6 km
  • Landesstraßen: 15 km
  • Kreisstraßen: 15 km
  • Gemeindestraßen: 102 km

Infrastruktur

Allgemein

  • Rathaus, Große Straße 19
  • In Holdorf gibt es zwei Freiwillige Feuerwehren.
  • Hallenbad Holdorf, Große Eschstraße 4

Bildung

  • Fünf Kindertagesstätten: Kath. Kita St. Dominikus (Ortsteil Holdorf), Kath. Kita St. Elisabeth (Ortsteil Holdorf), Kath. Kita St. Barbara (Ortsteil Handorf-Langenberg), Ev.-Luth. Kita Martin Luther (Ortsteil Holdorf) und Ev.-Luth. Kita Katharina von Bora (Ortsteil Fladderlohausen).
  • Zwei Grundschulen: Grundschule Holdorf (Ortsteil Holdorf) und Barbara-Schule (Ortsteil Handorf-Langenberg).
  • Oberschule: Georg-Kerschensteiner-Schule, benannt nach Georg Kerschensteiner[30] umbenannt wurde.[31]
  • Holdorfer Ausbildungsoffensive von 2011:[32] Zusammen mit der Bürgerstiftung Holdorf gibt die Georg-Kerschensteiner-Schule im Rahmen ihrer Ausbildungsmesse „Azubis für Azubis“ den Schülern, Eltern und der Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich über die beruflichen Möglichkeiten in Holdorf zu informieren.[33]

Vereine

  • Reit- und Fahrvereins mit Reithalle
  • Sportverein Holdorf von 1920: Fußball, Handball und Gymnastik
  • Sportverein Handorf-Langenberg von 1959: Fußball, Breitensport, Badminton und Selbstverteidigung
  • Tennisverein von 1976 mit Tennisanlage

Medien

Es erscheinen werktäglich die Oldenburgische Volkszeitung (Landkreis Vechta) und die Nordwest-Zeitung (Landkreis Oldenburg). Am Wochenende erscheint das OM-Wochenblatt.

Persönlichkeiten

  • Hans Pille (* 12. März 1916 in Handorf; † in Italien), Kinderbuchautor[34]
  • Alfred Haverkamp (1937–2021), Historiker mittelalterlicher Geschichte; in Holdorf geboren
Commons: Holdorf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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