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Gräfenhäusling

Ortsteil von Wattendorf From Wikipedia, the free encyclopedia

Gräfenhäusling ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wattendorf im oberfränkischen Landkreis Bamberg in Bayern.[3] Die Gemarkung Gräfenhäusling hat eine Fläche von 3,620 km². Sie ist in 509 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7112 m² haben.[1][4]

Schnelle Fakten Gemeinde Wattendorf ...
Gräfenhäusling
Gemeinde Wattendorf
Koordinaten: 50° 0′ N, 11° 8′ O
Höhe: 507 (499–517) m ü. NHN
Fläche: 3,62 km²[1]
Einwohner: 201 (1. Jan. 2022)[2]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 96196
Vorwahl: 09504
Ortsbild von Gräfenhäusling
Ortsbild von Gräfenhäusling
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Ortsmitte von Gräfenhäusling

Geografie

Das Kirchdorf liegt auf einer Hochebene der Fränkischen Alb. Die Kreisstraße BA 28 führt nach Wattendorf zur Staatsstraße 2210 (3,3 km nördlich) bzw. zur Staatsstraße 2190 bei Roßdorf am Berg (1,1 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Schederndorf (1,5 km östlich).[5]

Geschichte

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Gräfenhäusling aus 28 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Scheßlitz aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatten die Freiherren von Künßberg zu Thurnau. Grundherren waren

Im Jahre 1802 kam Gräfenhäusling an das Kurfürstentum Bayern. Im Zuge des Gemeindeedikts wurde Gräfenhäusling dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Schederndorf zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt 1818 entstand die Ruralgemeinde Gräfenhäusling. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Scheßlitz zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Scheßlitz (1919 in Finanzamt Scheßlitz umbenannt, ab 1928 Finanzamt Bamberg-Land). In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstanden 18 Anwesen dem Patrimonialgericht Thurnau bis 1848. Ab 1862 war das neu gebildete Bezirksamt Bamberg I (1939 in Landkreis Bamberg umbenannt) für die Verwaltung zuständig. Die Gerichtsbarkeit lag weiterhin beim Landgericht Scheßlitz (1880 in Amtsgericht Scheßlitz umbenannt, seit 1932 Amtsgericht Bamberg).[7] Die Gemeinde hatte 1964 eine Fläche von 3,635 km².[8]

Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Gräfenhäusling im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Wattendorf eingegliedert.[9][10]

Baudenkmäler

In Gräfenhäusling gibt es drei Baudenkmäler:[11]

  • Haus Nr. 8: Kreuzigungsgruppe
  • Haus Nr. 41: Katholische Filialkirche St. Christopherus
  • Tabernakelbildstock

Bodendenkmäler

In der Gemarkung Gräfenhäusling gibt es vier Bodendenkmäler.[11]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 1818184018521855186118671871187518801885189018951900
Einwohner 156185175175158162167168176186174164161
Häuser[12] 2928333331
Quelle [7][13][13][13][14][15][16][17][18][19][20][13][21]
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Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 1905191019191925193319391946195019521961197019872022
Einwohner 169170188205196187250223221218187187201
Häuser[12] 30333441
Quelle [13][22][13][23][24][24][24][25][24][8][26][27][2]
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Religion

Gräfenhäusling ist römisch-katholisch geprägt und zunächst nach St. Martin (Weichenwasserlos) gepfarrt,[6] seit dem 19. Jahrhundert ist die Pfarrei St. Barbara (Wattendorf) zuständig.[14]

Literatur

Commons: Gräfenhäusling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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