HOPP-Syndrom

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Das HOPP-Syndrom, Anagramm für Hypotrichose-Osteolyse-Periodontitis-Palmoplantarkeratose, ist eine sehr seltene angeborene Form einer Ektodermalen Dysplasie.

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
Q82.8 Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen der Haut
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-11 ...
Klassifikation nach ICD-11
EC20.31 Fokale Palmoplantarkeratosen
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)
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Hauptkennzeichen sind Mangel an Haaren (Hypotrichose) mit narbigem Haarausfall (Alopezie), knöcherne Auflösung an Endgliedern (Akroosteolyse), Überwuchs der Finger- und Zehennägel (Onychogryphose), dünne und spitz zulaufende Fingerkuppen, Parodontitis und Karies sowie Hautveränderungen an Handflächen, Armen und Beinen.[1]

Synonym: Hypotrichose-Keratosis palmoplantaris striata-Akroosteolyse-Periodontitis-Syndrom

Die Erstbeschreibung stammt aus dem Jahre 2002 durch den niederländischen Dermatologen Maurice A. M. Van Steensel und Mitarbeiter.[2]

Verbreitung

Die Häufigkeit wird mit unter 1 zu 1.000.000 angegeben.[1]

Ursache

Ursache und eventueller Erbgang sind bislang nicht bekannt.[3]

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:[1]

  • Krankheitsbeginn im Kleinkindesalter oder bereits als Neugeborenes
  • Hypotrichose
  • Akroosteolyse
  • Parodontitis
  • vorzeitiger Zahnverlust
  • palmoplantares Keratoderm mit ungewöhnlichem netzartigem (retikuilärem) Muster
  • erythematöse, schuppende, psoriasisähnliche Hautläsionen an Armen und Beinen

Hinzu können Lingua plicata und Ventrikuläre Tachykardie kommen.

Das Syndrom ähnelt stark dem Papillon-Lefèvre-Syndrom und dem Haim-Munk-Syndrom, allerdings liegen keine liegen Mutationen im CTSC-Gen auf Chromosom 11 Genort q14.2 vor.[4]

Therapie

Eine Behandlung kann symptomorientiert erfolgen.

Literatur

  • M. A. Van Steensel: Hypotrichosis-Osteolysis-Peridontitis-Palmoplantar Keratoderma Syndrome. In: F. Lang (Herausgeber): Encyclopedia of Molecular Mechanisms of Disease. Springer eBooks. 2009, S. 1008–1010 doi:10.1007/978-3-540-29676-8_913.

Einzelnachweise

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