Haselmühle (Aurach)
Ortsteil der Gemeinde Aurach
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Haselmühle (fränkisch: Hohsl-mil[2]) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Aurach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[3] Haselmühle liegt in der Gemarkung Büchelberg.[4]
Haselmühle Gemeinde Aurach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 15′ N, 10° 24′ O |
| Höhe: | 450 m ü. NHN |
| Einwohner: | 2 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91589 |
| Vorwahl: | 09804 |
Geografie
Die Einöde liegt am Haselmühlgraben, einem rechten Zufluss des Großen Aurachbachs, der wiederum ein rechter Zufluss der Altmühl ist. Im Südwesten grenzt die Forst Aurach an. 1,25 km südwestlich erhebt sich der Waltersberg (505 m ü. NHN) und 0,25 km südöstlich der Steckberg (491 m ü. NHN). Im Südwesten liegt das Flurgebiet Hasenzagel. Ein Anliegerweg führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,4 km nordöstlich) zwischen Dietenbronn (0,6 km westlich) und Aurach (0,9 km südöstlich). Parallel zum Anliegerweg verläuft in unmittelbarer Nähe die Bundesautobahn 6.[5]
Geschichte
Der Ort wurde 1800 als „Haselmühle“ erstmals schriftlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet Zu der vom Haselbrunnen getriebenen Mühle.[6][7]
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Haselmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Büchelberg zugeordnet. Sie gehörte auch der 1810 gegründeten Ruralgemeinde Büchelberg an.[8] Am 1. Juli 1972 wurde Haselmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Aurach eingemeindet.[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Aurach) gepfarrt.[20] Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren ursprünglich nach St. Peter (Leutershausen) gepfarrt,[18] seit 1999 ist die Pfarrei St. Wenzeslaus (Weißenkirchberg) zuständig.[21]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Haselmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 508–509 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 92.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Hermann Schreiber: Leutershausen. Leutershausen 1975, ISBN 3-922175-02-3, S. 354–358.
Weblinks
- Von Mühle zu Mühle > Haselmühle. In: aurach.de. Abgerufen am 29. Juli 2023.
- Haselmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 24. November 2021.
- Haselmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 16. September 2019.
- Haselmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 29. März 2025.