Westheim (Aurach)
Ortsteil der Gemeinde Aurach
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Westheim ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Aurach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[2] Westheim liegt in der Gemarkung Weinberg.[3] Die Gemeindeteile Westheim / Windshofen haben zusammen 160 Einwohner (Stand 31. Dezember 2011).[4]
Westheim Gemeinde Aurach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 13′ N, 10° 23′ O |
| Höhe: | 465 m ü. NHN |
| Einwohner: | 65 (2011)[1] |
| Postleitzahl: | 91589 |
| Vorwahl: | 09804 |
Geografie
Das Dorf liegt am Seitzenbronner Bach, einem rechten Zufluss der Wieseth. Es bildet eine geschlossene Siedlung mit dem im Osten gelegenen Windshofen und dem im Norden gelegenen Gindelbach. Die Orte sind von Grünland mit einzelnem Baumbestand und Ackerfläche umgeben. 0,5 km weiter südlich befindet sich der Mörnsheimer Wald, 1 km westlich erhebt sich der Hafnerberg (505 m ü. NHN). Die Kreisstraße AN 36 führt nach Windshofen (0,5 km östlich) bzw. nach Gindelbach (0,4 km nördlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Vorderbreitenthann zur Staatsstraße 1066 (2,3 km südwestlich).[5]
Geschichte
Westheim wurde erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 899 erwähnt, in der bestätigt wird, dass Kaiser Arnulf mit dem Eichstätter Fürstbischof Erchanbald u. a. auch in Westheim Güter austauschte. Im Jahr 1511 verkauften die Herren von Mörnsheim ihren Anteil (2 Höfe und 3 Güter) an den Eichstätter Fürstbischof Gabriel von Eyb. Grundherren waren nun neben dem Hochstift Eichstätt (Kastenamt Herrieden) noch das Markgräfliche Stiftsamt Feuchtwangen und die Herren von Wollmershausen zu Amlishagen (ein Anwesen).[6]
Westheim lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 bestand der Ort aus 6 Anwesen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das eichstättische Kastenamt Herrieden. Grundherren waren das Kastenamt Herrieden (3 Höfe, 2 Gütlein) und das Kastenamt Colmberg (1 Gütlein).[7] An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reichs nichts.[8][9] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Westheim dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Weinberg zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Westheim am 1. Mai 1978 nach Aurach eingemeindet.[10]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Aurach) gepfarrt.[13][23] Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach Feuchtwangen gepfarrt.[20]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Westheim. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 203–204 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Westheim. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 385 (Digitalisat).
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 141.
Weblinks
- Windshofen, Gindelbach und Westheim. In: aurach.de. Abgerufen am 26. Juni 2023.
- Westheim in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 24. November 2021.
- Westheim in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 16. September 2019.
- Westheim im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 29. März 2025.