Wikiwand AI

Haueisen (Schauenstein)

Straße in Schauenstein, Landkreis Hof, Oberfranken, Bayern, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Haueisen ist ein Gemeindeteil der Stadt Schauenstein im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[1] Haueisen liegt in der Gemarkung Haidengrün.[2]

Schnelle Fakten Stadt Schauenstein ...
Haueisen
Koordinaten: 50° 17′ N, 11° 42′ O
Höhe: 585 m ü. NHN
Einwohner: 28 (31. Dez. 2006)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Postleitzahl: 95197
Vorwahl: 09289
Karte
Lage von Haueisen in Schauenstein
Hauenstein
Hauenstein
Schließen

Geografie

Das Dorf liegt auf einem Höhenzug des Frankenwaldes nördlich vom Thronbach, einem linken Zufluss der Selbitz. Ein Anliegerweg führt unmittelbar nördlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die nach Haidengrün (0,8 km südwestlich) bzw. nach Uschertsgrün zur Kreisstraße HO 26 verläuft (2,5 km östlich).[3]

Geschichte

Wie schon am Ortsnamen zu erkennen ist, war Haueisen ursprünglich ein Eisenbergbau. Erst später wurde der Ort von Gütlern und Handwebern bewohnt.[4]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Haueisen aus 13 Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit hatte das bayreuthische Vogteiamt Schauenstein, wurde aber auch vom bambergischen Centamt Enchenreuth beansprucht. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte die bambergische Amtsverwaltung Marlesreuth, was von Bayreuth ebenfalls bestritten wurde. Grundherren waren die Amtsverwaltung Marlesreuth (1 Gütlein, 2 Tropfhäuser) und das Rittergut Froschgrün (1 Zinsgut, 5 Söldengüter, 4 Tropfhäuser).[5][6]

Von 1797 bis 1810 unterstand Haueisen dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Haueisen dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Döbra[7] und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Haidengrün zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Haueisen am 1. Mai 1978 nach Schauenstein eingemeindet.[8]

Ehemalige Baudenkmäler

  • Haus Nr. 4: Zweigeschossiges Wohnstallhaus mit Satteldach, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts; Erdgeschoss verputzt massiv, Obergeschoss verbrettertes und verschiefertes Ständerwerk.[9]
  • Haus Nr. 7: Zweigeschossiges Wohnstallhaus mit Krüppelwalmdach, Ende 18., Anfang 19. Jahrhundert; östliche Hälfte mit verputzt massivem Erdgeschoss und verputztem Fachwerkobergeschoss mit Lehmziegelausfachung; westliche Hälfte in jüngerer Zeit massiv ausgebaut.[9]
  • Haus Nr. 8: Zweigeschossiges Kleinhaus mit Satteldach, frühes 19. Jahrhundert; Erdgeschoss verputzt massiv, Obergeschoss Fachwerk mit Lehmausfachung, teilweise verputzt.[9]
  • Haus Nr. 10: Zweigeschossiges Wohnstallhaus mit Satteldach, frühes 19. Jahrhundert; Erdgeschoss verputzt massiv, Obergeschoss über Wohnteil Fachwerk mit Lehmziegelausfachung, verputzt, über Stall verbrettertes Fachwerk mit Lehmziegelausfachung, verputzt, über Stall verbrettertes Ständerwerk.[9]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001819001861001871001885001900001925001950001961001970001987002006
Einwohner 4877648065675950422728
Häuser[10] 121111111110
Quelle [7][11][12][13][14][15][16][17][18][19]
Schließen

Religion

Haueisen ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Döbra) gepfarrt.[5][17]

Literatur

Commons: Haueisen (Schauenstein) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks