Hermann von Holleufer

deutscher Beamter und Abgeordneter From Wikipedia, the free encyclopedia

Wolfgang Hermann von Holleufer (* 21. Juni 1803 in Oschatz; † 22. Dezember 1878 in Liegnitz) war ein deutscher Verwaltungsbeamter und Politiker.

Leben

Wolfgang Hermann war Angehöriger des Adelsgeschlechts von Holleuffer. Er war der Sohn des königlich sächsischen Majors Wolfgang Friedrich von Holleufer und dessen Ehefrau Charlotte Sophie geborene von Pape aus dem Hause Hevesen. Holleufer, der evangelischer Konfession war, blieb unverheiratet.

Holleufer war Regierungsrat, später Oberregierungsrat bei der Regierung in Liegnitz. Am Ende seines Berufslebens wurde er zum Geheimen Regierungsrat ernannt.[1] Er war 1850 Mitglied im Volkshaus des Erfurter Unionsparlaments, gewählt im 6. Wahlbezirk der Provinz Schlesien (Liegnitz, Goldberg, Hainau). Im Parlament gehörte er der Fraktion Bahnhofspartei an.

1892 gab es erneut einen Kommunalpolitiker der Familie von Holleuffer im Regierungsbezirk Liegnitz,[2] es war Hans Dietrich von Holleuffer, zeitweilig Landrats-Verwalter des schlesischen Landkreises Löwenberg und Mitglied des Provinziallandtages Schlesien, zudem zuvor Regierungsassessor in Liegnitz.

Literatur

  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1900. Erster Jahrgang, Gotha 1899, S. 425.
  • Jochen Lengemann: Das Deutsche Parlament (Erfurter Unionsparlament) von 1850. Ein Handbuch: Mitglieder, Amtsträger, Lebensdaten, Fraktionen (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Große Reihe Band 6). Urban & Fischer, München/Jena 2000, ISBN 3-437-31128-X, S. 175.

Einzelnachweise

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