Herrschaftsgericht Wackerstein

Historisches Herrschaftsgericht Wackerstein in Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Herrschaftsgericht Wackerstein bestand als Herrschaftsgericht im Königreich Bayern von 1814 bis 1821. Sitz war das Schloss im Dorf Wackerstein, heute ein Gemeindeteil des Marktes Pförring im oberbayerischen Landkreis Eichstätt.

Schloss Wackerstein (2010)

Geschichte

Herrschaftsgerichte bestanden in Bayern zwischen dem Jahr 1808 und 1848 als Gerichte der Standesherren, also des mediatisierten Hohen Adels, die auf Basis der Edikte vom 8. September 1808 und 16. August 1812 gebildet wurden.[1]

Der Ursprung des Schlosses geht auf eine Burg aus dem 9. Jahrhundert zurück. Franziska von Hornstein verkaufte die Hofmark und Schloss Wackerstein 1811 an Wilhelm Friedrich von Jordan. Das Freiherrl. von Jordan’sche Herrschaftsgericht bestand in der Folge von 1814 bis 1821 und umfasste die die Distrikte Wackerstein, Dunzing, Mining, Oberhartham, Unterdolling und Pföring.[2] Das Herrschaftsgericht wurde dann in ein Patrimonialgericht umgewandelt. Der Kammerherr und Generalleutnant Wilhelm Friedrich von Jordan verkaufte nach längeren Verhandlungen zum 1. Juli 1828 sein Patrimonialgericht für 69.000 fl an den Staat.[3]

Einzelnachweise

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