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Hilsbacher Bruchwiesen

Naturschutzgebiet in Baden-Württemberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Hilsbacher Bruchwiesen sind ein vom Regierungspräsidium Karlsruhe am 29. Dezember 1989 durch Verordnung ausgewiesenes Natur- und Landschaftsschutzgebiet auf dem Gebiet der Stadt Sinsheim in Baden-Württemberg.

Schnelle Fakten
Natur- und Landschaftsschutzgebiet „Hilsbacher Bruchwiesen“

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Lage Sinsheim, Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg, Deutschland
Fläche 41,9 ha
Kennung 2.124 (NSG)
2.26.032 (LSG)
WDPA-ID 163677
Geographische Lage 49° 11′ N, 8° 51′ O
Hilsbacher Bruchwiesen (Baden-Württemberg)
Hilsbacher Bruchwiesen (Baden-Württemberg)
Meereshöhe von 202 m bis 243 m
Einrichtungsdatum 29. Dezember 1989
Verwaltung Regierungspräsidium Karlsruhe
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Lage und Beschreibung

Das insgesamt rund 42 Hektar große Schutzgebiet liegt zwischen Hilsbach, Elsenz und Adelshofen am Bruchgraben. Dabei umfasst das Naturschutzgebiet rund 19,9, das Landschaftsschutzgebiet rund 22 Hektar. Südöstlich schließt das Naturschutzgebiet Elsenzer Bruchgraben an.

Naturräumlich gehört es zum Kraichgau. Die geologischen Verhältnisse sind durch Auenlehme und holozäne Abschwemmmassen bestimmt, die sich im Tal des Bruchrabens gebildet haben. Der Bruchgraben hat sich dabei in die umgebenden lössüberdeckten Gipskeuper-Formationen eingegraben.[1]

Der begradigte Bruchgraben fließt durch eine Wiesenlandschaft mit einzelnen Feldgehölzen, Feldhecken und Hohlwegen. Im Gewann Bruch hat sich ein größerer Feuchtbiotopkomplex mit Gebüsch, Seggenrieden und Schilfröhrichten gebildet. Der Bruchberg wird teilweise obstbaulich genutzt.

Schutzzweck

Schutzzweck des Naturschutzgebietes ist

  1. „die Erhaltung, Förderung und Gestaltung einer der letzten Grabenauen in dem Naturraum,
  2. die Erhaltung und Förderung der kraichgautypischen Wiesen und Schilfgebiete,
  3. die Bewahrung dieser Flächen vor weiterer Nutzungsintensivierung,
  4. die Erhaltung und Förderung der an die Biotope angepaßten Pflanzen- und Tierarten.“

Schutzzweck des Landschaftsschutzgebietes ist

  1. „die Erhaltung und die Förderung der landwirtschaftlich genutzten Reste der Bruchgrabenaue, speziell der Wiesen und des Bruchgrabens selbst,
  2. die Erhaltung und die Förderung des Bruchberghanges mit seiner kleinparzellierten landwirtschaftlichen Nutzung, seinen Rainen und Hohlwegen,
  3. die Erhaltung und Förderung des Gebietes in seiner Funktion für die Erholung und die Naturbeobachtung durch die Allgemeinheit.“[2]

Siehe auch

Literatur

  • Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Karlsruhe (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Karlsruhe. Thorbecke, Stuttgart 2000, ISBN 3-7995-5172-7

Einzelnachweise

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