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Steinbruch Kirchardter Berg

Naturschutzgebiet in Baden-Württemberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Steinbruch Kirchardter Berg ist ein am 27. Juli 1984 vom Regierungspräsidium Karlsruhe durch Verordnung ausgewiesenes Naturschutzgebiet auf dem Gebiet der Stadt Sinsheim im Rhein-Neckar-Kreis.

Schnelle Fakten
Naturschutzgebiet „Steinbruch Kirchardter Berg“

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Lage Deutschland, Baden-Württemberg, Rhein-Neckar-Kreis, Sinsheim
Fläche 11,3 ha
Kennung 2.075
WDPA-ID 165698
Geographische Lage 49° 14′ N, 8° 55′ O
Steinbruch Kirchardter Berg (Baden-Württemberg)
Steinbruch Kirchardter Berg (Baden-Württemberg)
Einrichtungsdatum 27. Juli 1984
Verwaltung Regierungspräsidium Karlsruhe
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Lage

Das 11,3 Hektar große Schutzgebiet liegt etwa 500 m südwestlich des Stadtteils Steinsfurt und 1,5 km nördlich des Stadtteils Reihen nördlich der A 6. Es gehört zum Naturraum Kraichgau.

Schutzzweck

Wesentlicher Schutzzweck des Naturschutzgebiets ist laut Verordnung „die Erhaltung und Sicherung des Kalksteinbruches und seiner unmittelbaren Umgebung als wertvoller Sekundärbiotop mit ökologisch bedeutsamen Vorwaldstadien und kleinflächigem Wechsel von Saumgesellschaften und Halbtrockenrasen, der sich durch eine hohe Artenvielfalt heimischer Tiere und Pflanzen auszeichnet und durch eine bisher ungestört ablaufende Sukzession der Vegetationsentwicklung ein wertvolles Studienobjekt für die wissenschaftliche Forschung darstellt.“[1]

Landschaftscharakter

Der ehemalige Steinbruch liegt in der Trochitenkalk-Formation des Oberen Muschelkalks. die nordexponierten Abbauwände sind etwa 450 m lang und bis zu 15 m hoch. Der gesamte ehemalige Steinbruch ist von einem Sukzessionswald bedeckt. Nördlich des Gebiets verläuft die Bahnstrecke Meckesheim–Bad Friedrichshall, im Süden durchquert die Bundesstraße 39 das Gebiet. Im Osten und Süden grenzen weitere Waldbestände sowie ackerbaulich genutzte landwirtschaftliche Flächen an das Gebiet an.

Zusammenhängende Schutzgebiete

Das Gebiet grenzt im Norden, Westen und Süden an das Landschaftsschutzgebiet Unteres und Mittleres Elsenztal.

Siehe auch

Literatur

  • Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Karlsruhe (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Karlsruhe. Thorbecke, Stuttgart 2000, ISBN 3-7995-5172-7, S. 598–599

Einzelnachweise

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