Hohengüßbach

Ortsteil von Breitengüßbach From Wikipedia, the free encyclopedia

Hohengüßbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Breitengüßbach im oberfränkischen Landkreis Bamberg in Bayern.[3] Die Gemarkung Hohengüßbach hat eine Fläche von 4,387 km². Sie ist in 541 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8109 m² haben.[1] In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Leimershof.[4]

Schnelle Fakten Gemeinde Breitengüßbach ...
Hohengüßbach
Koordinaten: 49° 59′ N, 10° 56′ O
Höhe: 353 (350–356) m ü. NHN
Fläche: 4,39 km²[1]
Einwohner: 175 (1. Jan. 2026)[2]
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 96149
Vorwahl: 09547
Luftbild (2024)
Luftbild (2024)
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Kuratiekirche Mariä Heimsuchung in Hohengüßbach

Geografie

Nördlich des Kirchdorfes fließt der Zeilangergraben, der rechte Oberlauf des Güßbachs. Die Kreisstraße BA 6 führt nach Sassendorf (1,2 km nördlich) bzw. zur Kreisstraße BA 16 (2,2 km südwestlich), die westlich nach Breitengüßbach zur Bundesstraße 4 bzw. östlich nach Zückshut verläuft.[5]

Geschichte

Hohengüßbach wurde erstmals im Jahr 1371 schriftlich erwähnt. Der Ort gehörte ursprünglich zum Kloster St. Maria und St. Theodor am Kaulberg. Neben einigen landwirtschaftlichen Anwesen gab es schon früh eine kleine Kirche, ein Schulhaus und ein Hirtenhaus.[6]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hohengüßbach aus vier Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Memmelsdorf aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte die Verwaltung Sambach der Universität Bamberg.[7]

Im Jahre 1802 kam Hohengüßbach an das Kurfürstentum Bayern. Im Zuge des Gemeindeedikts wurde Hohengüßbach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Starkenschwind und der 1818 entstandenen Ruralgemeinde Starkenschwind zugewiesen. 1836 wurde die Gemeinde Hohengüßbach gebildet, zu der Leimershof gehörte. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Scheßlitz zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Scheßlitz (1919 in Finanzamt Scheßlitz umbenannt, ab 1928 Finanzamt Bamberg-Land). Ab 1862 war das neu gebildete Bezirksamt Bamberg I für die Verwaltung zuständig, mit dessen Auflösung im Jahr 1929 ist es das Bezirksamt Bamberg (1939 in Landkreis Bamberg umbenannt). Die Gerichtsbarkeit lag weiterhin beim Landgericht Scheßlitz (1880 in Amtsgericht Scheßlitz umbenannt, seit 1932 Amtsgericht Bamberg).[8] Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 4,574 km².[9]

Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Hohengüßbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Breitengüßbach eingegliedert.[10][11]

Baudenkmäler

In Hohengüßbach gibt es vier Baudenkmäler:[12]

  • Hohengüßbacher Straße 11: Katholische Kuratiekirche Mariä Heimsuchung
  • Bildstock
  • Wegkreuz
  • Statue des heiligen Johannes Nepomuk

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Hohengüßbach

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 18401852185518611867187118751880188518901895190019051910191919251933193919461950195219611970
Einwohner 193205200219220212213239227216209201197198228230204171238265248226211
Häuser[13] 37383837383841
Quelle [14][14][14][15][16][17][18][19][20][21][14][22][14][23][14][24][25][25][25][26][25][9][27]
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Ort Hohengüßbach

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987002020002026
Einwohner 155194188196176207220196176163 *181175
Häuser[13] 29343435343644
Quelle [8][15][17][20][22][24][26][9][27][28][2][2]
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* 
inklusive Leimershof

Religion

Hohengüßbach ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Leonhard (Breitengüßbach) gepfarrt.[7][9]

Literatur

Commons: Hohengüßbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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