Horneck (Elsendorf)
Dorf in der Gemeinde Elsendorf in Niederbayern
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Horneck ist ein Gemeindeteil und eine Gemarkung der Gemeinde Elsendorf im niederbayerischen Landkreis Kelheim. Bis zum Jahr 1853 bildete es eine selbstständige Gemeinde.
Horneck Gemeinde Elsendorf | |
|---|---|
| Koordinaten: | 48° 42′ N, 11° 51′ O |
| Einwohner: | 91 (30. Juni 2024)[1] |
| Eingemeindung: | 1853 |
| Eingemeindet nach: | Mitterstetten |
| Postleitzahl: | 84094 |
| Vorwahl: | 08753 |
Horneck: St. Nikolaus | |
Lage
Geschichte
Urkundlich wird 1261 ein „Chunradus dictus Hornpech“ erwähnt. Den Hornbecken von Horneck gelang es im 15. Jahrhundert, hier eine Hofmark auszubilden, diese wurde 1442 erstmals genannt. Katharina, die Tochter des Christoph Hornbeck, heiratete 1492 den Hans Leitenbeck zu Oberlauterbach. Seit dieser Zeit dürfte die Burg nicht mehr bewohnt gewesen sein. Nachdem sie ihren Mann und ihre Stiefkinder überlebt hatte, übergab sie am 24. Oktober 1528 Oberlauterbach und Horneck an die Gebrüder Pusch von Vilsheim und an Siegmund Hinzenhauser zu Train. 1560 teilten die Pusch zu Vilsheim ihren Besitz und bis 1597 gehörte Horneck dem Grafen Horatius di Hipolyti von Gozzoldo. Seine Witwe heiratete den Grafen Alfonso von Porcia und Brugnera; in dieser Familie verblieb Horneck bis 1848.
Das Schloss in Horneck beschrieb Michael Wening 1701 wie folgt:
Ein altes dickes Gemäuer, so in der Vierung gebauet, mit einem Weiher umfangen, und etlich wenig Zimmern versehen.
Es geriet in Verfall, heute ist nur noch ein Hügel zu sehen.[3] Erhalten ist die westlich davon befindliche romanische, in der Gotik und im Barock veränderte St.-Nikolaus-Kapelle.
Bei der Neuorganisation des Königreiches Bayern wurde der Steuerdistrikt Horneck dem Landgericht Abensberg und dann 1857 dem neu gegründeten Landgericht Mainburg zugeteilt. Die bis 1848 patrimonialgerichtliche Gemeinde Horneck wurde 1853/59 in die Gemeinde Mitterstetten eingemeindet.[4]
Im Jahre 1881 errichtete der Wirt der „Gast- und Tafernwirtschaft“ die Brauerei Horneck, die bis heute besteht.[5]
Die Gemeinde Mitterstetten, die zum Landkreis Mainburg gehörte, wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. Januar 1978 in die Gemeinde Ratzenhofen eingegliedert,[6] die Gemeinde Ratzenhofen wurde 1985 in Gemeinde Elsendorf umbenannt.[7]
Sehenswürdigkeiten
Literatur
- Hubert Freilinger: Ingolstadt und die Gerichte Gerolfing, Kösching, Stammham-Etting, Vohburg, Mainburg und Neustadt an der Donau (= Historischer Atlas von Bayern. Band I/XLVI). München 1977, ISBN 3-7696 -9911-4.
